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Thema: Bartgeier

  1. #1
    Avatar von spezialist
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    Bartgeier

    Der Bartgeier - auch so eine Art die in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes ausgerottet wurde und gegen deren Wiederansiedelung manche Sturm gelaufen sind und dazu den Teufel an die Wand gemalt haben ....

    Sozusagen der "Wolf der Lüfte" ...


    http://bartgeier.ch/news

    http://bartgeier.ch/news/das-brutges...auf-hochtouren
    Webcam (aktuell mit Jungvogel) : https://www.schweizerfamilie.ch/vide...rtgeiergehege/

    http://bartgeier.ch/news/bartgeierza...le-sind-es-nun
    "... Nun sind alle Auswertungen abgeschlossen. Die Resultate sind sehr erfreulich. Auch wenn wir die Daten sehr vorsichtig interpretieren, wurden an den Beobachtungstagen mindestens 178 verschiedene Individuen nachgewiesen, davon 61 in der Schweiz. Bei einer weniger konservativen Schätzung kommen wir auf 218 Bartgeier für die Alpen und 76 Tieren für die Schweiz. Dabei ist zu bedenken, dass während den Beobachtungstagen nie alle Individuen gesichtet werden können. Deshalb gehen wir aktuell von einem Gesamtbestand von rund 250 Tieren im Alpenraum aus. ..."
    Geändert von spezialist (24.03.2017 um 18:52 Uhr)
    Ein weiser Mann fragt niemals, wem ein anderer Mann dient, denn nur seine Taten geben die Antwort.
    (Seneca, 1-65 n. Chr.)
    Danke Perdixeinbürgerer, picapica haben sich bedankt

  2. #2

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    Bartgeier

    Naja, der Wolf der Lüfte.

    Bartgeier schlagen keine lebende Beute.

    Wildbiologie: Falls überhaupt, sollte Brutdeckung für das Rebhuhn frühestens erst Ende August gemäht oder gemulcht werden, wegen später Nachgelege.


  3. #3
    Avatar von spezialist
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    Bartgeier

    Zitat Zitat von Perdixeinbürgerer Beitrag anzeigen
    Naja, der Wolf der Lüfte.
    Bartgeier schlagen keine lebende Beute.
    Stimmt.
    Aber warum wurde er sogar dann trotzdem so fanatisch verfolgt und auch in den Alpen ausgerottet (ähnlich wie Luchs, Wolf, Bär, ... ) ?

    "... Lebte der Bartgeier in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch in einem Großteil des Alpenbogens, wurde er in weniger als hundert Jahren in den Alpen restlos ausgerottet. Mit der zunehmenden Nutzung der Gebirgsregionen durch den Menschen wurde einerseits seine Nahrung zunehmend knapper. Gleichzeitig war er einer rigorosen Bejagung ausgesetzt. Die Landesherren lobten sogar Prämien aus. Die letzten Vögel wurden 1886 in der Schweiz in Visp, 1906 in Österreich und 1913 in Italien im Aostatal erlegt. Ein letztes Nest wurde zerstört. ..."
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bartgeier
    Geändert von spezialist (24.03.2017 um 18:57 Uhr)
    Ein weiser Mann fragt niemals, wem ein anderer Mann dient, denn nur seine Taten geben die Antwort.
    (Seneca, 1-65 n. Chr.)

  4. #4

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    Bartgeier

    Ja, er wurde mal aufgrund falscher Annahmen ausgerottet. Aber oben schriebst du, dass sich heute noch Menschen gegen die Wiederansiedlung gewährt hätten. Wahrscheinlich wegen weiterhin falscher Annahmen !? Fakt ist jedoch, dass er nichts Lebendes schlägt. Der Wolf hingegen schon.

    Wildbiologie: Falls überhaupt, sollte Brutdeckung für das Rebhuhn frühestens erst Ende August gemäht oder gemulcht werden, wegen später Nachgelege.


  5. #5
    Avatar von Bausaujäger
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    Bartgeier

    Zitat Zitat von spezialist Beitrag anzeigen
    Stimmt.
    Aber warum wurde er sogar dann trotzdem so fanatisch verfolgt und auch in den Alpen ausgerottet (ähnlich wie Luchs, Wolf, Bär, ... ) ?
    Ganz einfach, weil die wenigsten den Unterschied zum Steinadler gekannt haben. Der fängt lebende Beute.
    Frag heute mal eine Hand voll Taubenzüchter, wer die Tauben holt und deshalb geschossen werden muss.
    Danach zeigst du ein paar Jägern draußen Greifvögel und lässt sie ansprechen.......

    Bausaujäger
    Und wenn es nicht ums jagen wär, um früh im Wald zu streifen,
    zu hören wie der Kukuck ruft und wie die Finken pfeifen.
    Den Schwätzern aus dem Weg zu gehn und keine Narren mehr zu sehn,
    es wäre genug der Lust dabei, zum Lob der Jägerei.
    Danke Baffi2003 haben sich bedankt

  6. #6
    Avatar von gipflzipfla
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    Bartgeier

    Zitat Zitat von spezialist Beitrag anzeigen
    Stimmt.
    Aber warum wurde er sogar dann trotzdem so fanatisch verfolgt und auch in den Alpen ausgerottet (ähnlich wie Luchs, Wolf, Bär, ... ) ?


    ....

    klick ->

    das ist die Version, wie wir sie kennen....




    Ein Bartgeier im Flug ist schon mächtig imposant!

    Die Versuche der Wiederansiedelung tragen auch erfolgreich Früchte:

    klick ->

    Sie lasen meinen heutigen Beitrag aus der Fortsetzungsreihe: "Hilfe zur Selbsthilfe"

    Wie immer nur meine bescheidene Meinung. Dieser Beitrag kann Tippfehler enthalten. Der Finder darf sich gerne bleibend daran erfreuen!

    Zitat @Lagom: " @all, die sich fragen, warum überhaupt antworten: DAMIT ES NICHT UNWIDERSPROCHEN STEHEN BLEIBT! " Zitat Ende

    "Meine Schuah, meine Schuah san von Fuxleda g´mocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht!"

  7. #7
    Avatar von Fuhnejäger
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    Bartgeier

    @ Bausaujäger
    Vor 100 Jahren hätte dir im Alpenraum jeder 5jährige den Unterschied zwischen Steinadler und Bartgeier nennen können.
    Das Ausrotten damals hatte nichts mit der fehlenden Kenntnis der Individuen zu tun.
    Er wurde halt als Gefahr für die Nutztiere angesehen und fertig. Wenn du damals 10 Schafe verloren hast dann war das schon existensgefährdend, da macht man dann keine Experimente.
    Allerdings trifft deine Aussage zwecks Ansprechen von Tierarten heutzutage leider häufig zu.

  8. #8

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    Bartgeier

    Bartgeier sind auch wieder in der Eilfel/Ardennen unterwegs, aktuell Sichtungen von 2 - 20 Stk. ...

    Ergänzung:
    Gänsegeier scheinbar auch (oder Verwechslung...):

    https://brf.be/regional/1092637/
    Geändert von eisenkraut (18.06.2017 um 22:48 Uhr)
    Danke Mohawk haben sich bedankt

  9. #9
    Avatar von Bausaujäger
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    Bartgeier

    Gänsegeier waren auch in meiner Gegend unterwegs: klick

    Bausaujäger
    Und wenn es nicht ums jagen wär, um früh im Wald zu streifen,
    zu hören wie der Kukuck ruft und wie die Finken pfeifen.
    Den Schwätzern aus dem Weg zu gehn und keine Narren mehr zu sehn,
    es wäre genug der Lust dabei, zum Lob der Jägerei.

  10. #10

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    Bartgeier

    Schön!
    Fallwild hat´s ja überall genug.

  11. #11
    Avatar von colchicus
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    Bartgeier

    Täusch Dich da nicht....Ich denke mal gelesen zu haben dass die Steinadler in den bayerischen Alpen die geringste Vermehrungsrate haben. Beutegreifer brauchen Beute, der Luchs das Reh und der Adler u. a. das Gamskitz.....bitte wo her nehmen?
    Wir leben in einer Zeit der Heiligsprechung aller Beutegreifer, siedeln an was irgendwie geht und vergessen dass all diese Arten was zum Fressen brauchen.
    Nennt mir eine Tierart die als Beutetier dient, welche in den letzten 30 Jahren erfolgreich eingebürgert wurde, ja der Biber wird vielleicht gelegentlich vom Wolf gefressen. Was Beutetiere angeht, hat der Artenschutz durch andere Naturschutzorganisationen in Deutschland bisher kläglich versagt.
    Was wurde eingebürgert:
    z. B. Luchs, Wildkatze, Wanderfalke, Habichtskauz, Uhu....u.a.

    Am Aussetzverbot für Wildkaninchen wird bedingungslos festgehalten. Hat da nicht ein ostdeutsches Bundesland inzwischen Hirn bewiesen?

    Um beim Bartgeier zu bleiben: Geht es dem Steinadler schlecht, geht es dem Bartgeier noch schlechter. Aber vielleicht gelingt es dem Wolf mal ein Scharl Gams über den Abgrund zum schubsen.
    Fallwild durch Lawinen dürfte es ja bei gesunkenen Gamsbestand weniger geben.

    Dazu kommt der deutsche Reinlichkeitssinn. Verendet Weidevieh wird es gründlich entsorgt, nicht wie in Spanien oder anderen Ländern.

    Die spanischen Bartgeier sind sowieso nach einer Hochrechnung in ein paar Jahren Geschichte, weil die dortigen Verluste durch Windkraftanlagen nicht über den Zuwachs ausgeglichen werden.
    Man wird bei der Niederwildhege nicht für gute Vorsätze belohnt, sondern fürs Durchhalten!
    Danke Bausaujäger, Baffi2003 haben sich bedankt

  12. #12

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    Bartgeier

    Das stimmt leider - hier bleibt Unfallwild bestenfalls 3 Tage liegen.
    Könnte mir vorstellen daß die Geier hier von der Mahd profitieren konnten.

    Allerdings scheint auch so genug Nahrung vorhanden - häufigster (sichtbarster) Greif ist der Rotmilan dessen Bestand (nach angeblicher Ausrottung) gut wächst...

  13. #13
    Avatar von colchicus
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    Bartgeier

    Bleibt mal ein Reh unbeachtet neben der Straße liegen, werden ja schon die Bussarde von den LKW's "aufgesogen". Dem Geier wird es nicht anders ergehen. Der Milan nimmt auch viele Kleintiere und er findet wie der Bussard bei den häufigen Mahden eine gute Nahrungsgrundlage. Aber ob wie auch immer für den Geier genügend "große Brocken" anfallen, da hab ich so meine Zweifel. Dazu kommen die "Adlerklatschen" bis zum Horizont in manchen Gegenden.
    Man wird bei der Niederwildhege nicht für gute Vorsätze belohnt, sondern fürs Durchhalten!
    Danke Bausaujäger haben sich bedankt

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