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  1. #46

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    Zitat Zitat von Anhalter Beitrag anzeigen
    Frage an die Experten: Ist der Jagdhund zweifelsfrei ein DK oder könnte das, vom Kopf her, auch ein Bracco Italiano sein?
    Anhalter,

    Dir ist klar, wer das auf dem Foto ist, oder? Zumindest der ganz rechts außen.

    Horrido,
    A.
    Es ist das skurrilste Kapitel der Gattungsgeschichte, dass sich die aus Bequemlichkeitsgier und Schmerzscheu sukzessive Aussterbenden den vitalen Altvorderen moralisch überlegen fühlen. - Michael Klonovsky

  2. #47
    Avatar von Anhalter
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    Natürlich, deshalb war ich ja so erstaunt. Könnte ja vielleicht ein Geschenk von einm jagdhundbegeisterten IKP-Funktionär sein. Möglicherweise...
    "Der wilde Falk ist mein Gesell, der Wolf mein Kampfgespan;
    der Tag geht mir mit Hundsgebell, die Nacht mit Hussa an..."

  3. #48

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    Das Foto enststand wahrscheinlich auf einer der beiden letzten Hasenjagden, die stattfanden. Das ist ein alter DK, gezogen von G.K.
    Es ist das skurrilste Kapitel der Gattungsgeschichte, dass sich die aus Bequemlichkeitsgier und Schmerzscheu sukzessive Aussterbenden den vitalen Altvorderen moralisch überlegen fühlen. - Michael Klonovsky
    Danke Anhalter haben sich bedankt

  4. #49
    Avatar von grosso
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    Zitat Zitat von katzenfutter Beitrag anzeigen
    und wie.
    Auf den "Großen Suchen" der Pointer schlagen uns die Italiener mit großer Regelmäßigkeit.
    Der Hund sucht bis 500m Entfernung und soll noch in der Hand bleiben .
    Man muss es einmal sehen um das überhaupt zu glauben.

    Nebenbei: es gibt auch Reviersysteme in Italien.
    KF
    Wer möchte den auch in Deutschland einen Vorstehhund in seinem klassischen Arbeitsfeld, der Niederwildjagd, der 500 m vom Hundeführer entfernt arbeitet? ... so er denn nicht gerade einem angebleiten Stück Wild folgt.

    Bei den Hasentreiben bleibt der Hund sowieso gefälligst an der Leine und in den Fasanentreiben sind 500 Meter massiv kontraproduktiv. Davon abgesehen dürfte eine Vielzahl der Treiben kaum 500 m lang sein.

    Außerhalb der Niederwildgesellschaftsjagden wird man bei der Solojagd oder in einer kleinen Gruppe mehrheitlich die Wiesen oder Hecken abklappern und den Hund auch nur unter der Flinte suchen lassen.

    Es mag im Rahmen des Prüfungs-Zirkus einen gewissen Kick vermitteln aber wo hat die beschriebene Hundearbeit in Deutschland tatsächlich jagdliche Relevanz?


    Grosso
    Es gibt keine Freiheit ohne Verantwortung und ohne die Gefahr, Schuld auf sich zu laden
    μολὼν λαβέ

    'Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler' (Johann Wolfgang von Goethe)
    Danke Katerle haben sich bedankt

  5. #50

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    500 m sind schon eine Hausnummer.....oder auch nicht! Klingt ersteinmal beeindruckend, wenn man sich verführen lässt, einen kurzen Moment zu glauben: 500 m, hossa, welch Nasenleistung. Ne, ne, ne. Der Pointer ist nah am Wild, der Weg weit, die Reichweite der Flinte zu kurz, dass Ganze nur Nervenkitzel auf der Prüfung. Die Marschleistung im Gelände liegt vielleicht bei 4 km je Stunde. Bedeutet, der Hund müsste bei 500 m rund 7-8 Minuten durchstehen, das Wild stillhalten, bis der Schütze auf Flintenschussweite heran ist. Praktischer Nutzen mit Grenzwert gegen Null.
    Geändert von Alg_de (11.11.2017 um 00:47 Uhr)
    Es ist das skurrilste Kapitel der Gattungsgeschichte, dass sich die aus Bequemlichkeitsgier und Schmerzscheu sukzessive Aussterbenden den vitalen Altvorderen moralisch überlegen fühlen. - Michael Klonovsky

  6. #51

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    Das Problem mit denn grossen Suchen ist dass man Deutsche Hunde auf ein Niveau der Field trials bringen will,was ja auch hier in North America gemacht wurde...Dk wurden GSPs und DDs wurden GWPs.Ja die suchen grosse Flaechen aber der Hund ist ein upland bird dog und sonst nichts.Von der vielseitigkeit eines deutschen Jagdhundes ist nichts mehr uebrig.

    Komme gerade zuruck vom Chukar hunting mit meinen 3DDs und 1GWp und obwohl wir auf riesigen Gebieten gejagd haben finden meine Hunde die max 100m vor mir arbeiten mehr Wild als der english Setter meines Freundes der auf 500+m arbeitet.Und nebenbei brauch ich meine Laufschuhe nicht anhaben weil der Hund auf 400m vorsteht und bis man zum Wild kommt es abstreicht und die Lungen keinen Sauerstoff mehr uebrig haben.
    Suche auf 100-150m fuer Schneehuehner und chukars sind weit genug und am Nachmittag 10-30m beim Bushieren auf Ruffed Grouse sind was zeichnen ein vielseitigen Hund aus.
    GoodLuck fuer die weitsuchenden Hunde die im Bush nach ein paar sekunden nicht mehr zum finden sind.

    Rainer
    Danke Anhalter, grosso haben sich bedankt

  7. #52

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    Interessant. Wie schmecken denn die Chukars? Trocken wie Fasane?
    Es ist das skurrilste Kapitel der Gattungsgeschichte, dass sich die aus Bequemlichkeitsgier und Schmerzscheu sukzessive Aussterbenden den vitalen Altvorderen moralisch überlegen fühlen. - Michael Klonovsky

  8. #53

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    Zitat Zitat von Alg_de Beitrag anzeigen
    Interessant. Wie schmecken denn die Chukars? Trocken wie Fasane?
    Servus,

    Schmecken besser als Fasan,nicht trocken und natuerlich schmecken die besser weil man erkaempft sich die haerter als Fasane.
    Die Hunde und Schuetzen werden sehr gefordert bei so einer Jagd.

    Gruss
    Rainer

  9. #54
    Avatar von Mbogo
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    Zitat Zitat von grosso Beitrag anzeigen
    Wer möchte den auch in Deutschland einen Vorstehhund in seinem klassischen Arbeitsfeld, der Niederwildjagd, der 500 m vom Hundeführer entfernt arbeitet? ... so er denn nicht gerade einem angebleiten Stück Wild folgt.

    Bei den Hasentreiben bleibt der Hund sowieso gefälligst an der Leine und in den Fasanentreiben sind 500 Meter massiv kontraproduktiv. Davon abgesehen dürfte eine Vielzahl der Treiben kaum 500 m lang sein.

    Außerhalb der Niederwildgesellschaftsjagden wird man bei der Solojagd oder in einer kleinen Gruppe mehrheitlich die Wiesen oder Hecken abklappern und den Hund auch nur unter der Flinte suchen lassen.

    Es mag im Rahmen des Prüfungs-Zirkus einen gewissen Kick vermitteln aber wo hat die beschriebene Hundearbeit in Deutschland tatsächlich jagdliche Relevanz?


    Grosso
    Wen interessiert denn jagdliche Relevanz,

    es geht schließlich um Prüfungen, internationale noch dazu! Da spielen jagdliche Gegebenheiten doch wohl nur eine untergeordnete Rolle!

    Das mit den Hasen sehe ich anders, zumindest habe ich im Münsterland hervorragendes Vorstehen vor Hasen bei allen Vorstehhunden gesehen und auch bei Klüngeljagden etliche Hasen vor dem Hund erlegt. Ist eine Frage des Abführens, nicht der Hunderasse.

    Gruß,

    Mbogo
    Use it, or lose it!

  10. #55
    Avatar von Yumitori
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    Zitat Zitat von Mbogo Beitrag anzeigen
    Wen interessiert denn jagdliche Relevanz,

    es geht schließlich um Prüfungen, internationale noch dazu! Da spielen jagdliche Gegebenheiten doch wohl nur eine untergeordnete Rolle!

    Das mit den Hasen sehe ich anders, zumindest habe ich im Münsterland hervorragendes Vorstehen vor Hasen bei allen Vorstehhunden gesehen und auch bei Klüngeljagden etliche Hasen vor dem Hund erlegt. Ist eine Frage des Abführens, nicht der Hunderasse.

    Gruß,

    Mbogo
    Moin,

    wenn sich jagdliche Gegebenheiten sehr unterscheiden, ist es natürlich schwierig, sinnvoll einheitliche Prüfungsordnungen (international) zu
    "backen".
    Sei's drum, ich bin nach wie vor der Auffassung, dass jedenfalls (aber nicht nur)die deutschen Vorstehhundrassen auch einwandfrei Hasen vorstehen.
    Mein allererster DK (Zwinger vom Böhnenhof, gibt es, glaube ich, nicht mehr) stand sehr fest auch Hasen vor, nach einem halben Jahr gegenseitigen Kennenlernens konnten mein Vater und ich problemlos unterscheiden, ob er Haarwild oder Federwild vorstand. Habe ich mal eine Wette mit einem alten DL-Züchter gewonnen.
    Habe die Ehre und
    W A I D M A N N S H E I L
    Y U M I T O R I

    Es lebe die Freiheit "...out of my cold dead hands..." (Ch.Heston, May 20th,2000)"Mehrheit ist der Unsinn. .." (F.Schiller)Mein Land stimmt mich traurig ! I hate rude behaviour in a man I won't tolerate it. (Cpt. Walker) "I won't be wronged, I won't be insulted and I won't be laid a hand on. I don't do these things to other people and I expect the same from them" (The Duke)

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