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  1. #241

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    Schwarzwild Populationsdichte

    Das schon. Aber es geht ja auch um z.B. Wurst und Schinken, also weiterverarbeitete Produkte.

    Was meinst du, was so eine durchschnittliche Metzgerei pro Woche an kg verarbeitet? Wenn man da den Wildanteil nur auf irgendwo zwischen 10 und 20 % brächte, wär der Großteil weg.
    Nemm dai Schaufl ed z' voll, sooschd brengsch se ed hoch!

  2. #242

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    Schwarzwild Populationsdichte

    Wenn man in einem See Wasser verkaufen will, muss man sich was einfallen lassen damit die Leute mein Wasser lieber kaufen.
    Man kann aus Wild mehr machen als das was hier bei uns die meisten machen, nämlich Salami und Bratwurst.
    Ich lasse auch zur Grillsaison um die 800 Bratwürste machen, aber genau so oder besser läuft Wildschwein Rollbraten, Spiessbraten usw. Gegen Herbst dann Fleischkäse(Natur,mit Zwiebeln oder Pizza). Dazu noch Dosenwurst und paar Salami. Was das ganze Jahr geht, ist Wildschwein Hackfleisch, immer direkt im 500 g Beutel. Dann mache ich für mich noch Aufschnitt Wurst, die schneide ich direkt klein und friere die als 200 g Pachung ein.
    Ein Kumpel hat einen Ochsengrill, fährt auf grosse Feiern damit, darauf kann man auch Sauen machen, wenn Leute keinen Ochsen oder Spanferkel wollen, läuft wie verrückt auf Geburtstagen und Hochzeiten. Wichtig ist das man überall seinen Namen ins Spiel bringt, es geht keine Ware raus wo keine Etikette mit Adresse drauf ist, liegt die Verpackung auf einer Grillparty rum, hat man schon einen neuen Kunden.
    Wie gesagt, man muss nur was machen was nicht jeder Jäger verkauft und wenn es mal schlecht läuft, wir essen mit 5 Personen fast nur Wildfleisch und Geflügel aus dem eigenen Stall, wir brauchen für Fleisch keinen Aldi und Co.
    Geändert von thomas75 (14.12.2017 um 07:53 Uhr)
    Danke Brex2017 haben sich bedankt

  3. #243

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    Schwarzwild Populationsdichte

    Zitat Zitat von thomas75 Beitrag anzeigen
    Wenn man in einem See Wasser verkaufen will, muss man sich was einfallen lassen damit die Leute mein Wasser lieber kaufen.
    Man kann aus Wild mehr machen als das was hier bei uns die meisten machen, nämlich Salami und Bratwurst.
    Ich lasse auch zur Grillsaison um die 800 Bratwürste machen, aber genau so oder besser läuft Wildschwein Rollbraten, Spiessbraten usw. Gegen Herbst dann Fleischkäse(Natur,mit Zwiebeln oder Pizza). Dazu noch Dosenwurst und paar Salami. Was das ganze Jahr geht, ist Wildschwein Hackfleisch, immer direkt im 500 g Beutel. Dann mache ich für mich noch Aufschnitt Wurst, die schneide ich direkt klein und friere die als 200 g Pachung ein.
    Ein Kumpel hat einen Ochsengrill, fährt auf grosse Feiern damit, darauf kann man auch Sauen machen, wenn Leute keinen Ochsen oder Spanferkel wollen, läuft wie verrückt auf Geburtstagen und Hochzeiten. Wichtig ist das man überall seinen Namen ins Spiel bringt, es geht keine Ware raus wo keine Etikette mit Adresse drauf ist, liegt die Verpackung auf einer Grillparty rum, hat man schon einen neuen Kunden.
    Wie gesagt, man muss nur was machen was nicht jeder Jäger verkauft und wenn es mal schlecht läuft, wir essen mit 5 Personen fast nur Wildfleisch und Geflügel aus dem eigenen Stall, wir brauchen für Fleisch keinen Aldi und Co.
    Dazu muss man aber erstmal die Möglichkeiten haben, um solche Produkte anbieten zu können. Selbst das abgeben von zerwirktem Wildbret ist ja schon mit einigen (zum Teil berechtigten) Hürden verbunden.

  4. #244
    Avatar von Jon
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    Schwarzwild Populationsdichte

    Zitat Zitat von (Sus scrofa) Beitrag anzeigen
    Dazu muss man aber erstmal die Möglichkeiten haben, um solche Produkte anbieten zu können. Selbst das abgeben von zerwirktem Wildbret ist ja schon mit einigen (zum Teil berechtigten) Hürden verbunden.
    Stimmt! Und einfach sich mal vorstellen, wie der Markt aussehe, wenn jedes Revier den Versuch der Endverarbeitung und Selbstvermarktung unternehmen würde.

    Salami, Schinken und Selbstvermarktung sind eine tolle Sache, bleiben aber Nischenprodukte, mit denen sich immer nur einzelne Reviere über Wasser halten können. Wenn im Landkreis ein paar tausend Sauen erlegt werden, lassen sich die weder alle zu Schinken, Knacker oder Salami verarbeiten, noch lassen sich hundertausend Wildschwein-Würstel in der Region absetzen.

    Was meinst du, was so eine durchschnittliche Metzgerei pro Woche an kg verarbeitet? Wenn man da den Wildanteil nur auf irgendwo zwischen 10 und 20 % brächte, wär der Großteil weg.
    Das wird die Landwirtschaft, sprich die industrielle Tierhaltung, bestimmt sehr erfreuen. Da wird Glypho-Schmidt bestimmt schnell ein Machtwort sprechen.
    Geändert von Jon (14.12.2017 um 10:38 Uhr)
    Der schlechte Handwerker sucht die Schuld immer beim Werkzeug
    Danke Auerochse haben sich bedankt

  5. #245

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    Zitat Zitat von (Sus scrofa) Beitrag anzeigen
    Dazu muss man aber erstmal die Möglichkeiten haben, um solche Produkte anbieten zu können. Selbst das abgeben von zerwirktem Wildbret ist ja schon mit einigen (zum Teil berechtigten) Hürden verbunden.
    Das liegt aber an der Region. Hier bei uns gibt es auch noch Hausschlachtung obwohl es sie offiziell nicht mehr gibt. Weiter kann man hier nicht schreiben, hier lesen ja auch Leute mit die meinen die Welt durch noch mehr Kontrolle retten zu können.
    Aber wenn man sich selber mal ausrechnet wieviel Fleisch man selber schon isst, würde man das alles selber machen kämen schon einige kg zusammen die man nicht mehr verkaufen müsste. Ich kenne Jäger die jammern das sie ihr Wild nicht los bekommen, stehen aber jeden Samstag beim Metzger und holen sich ihre Frühstücks Wurst oder Frikadellen.
    Das gibt es bei mir nicht, es wird alles selber gemacht und dank der heutigen Kühlmöglichkeiten ist es auch kein Problem mehr das ganze Jahr Fleisch zu verarbeiten und zu lagern.
    Danke hubät haben sich bedankt

  6. #246
    Avatar von Jon
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    Schwarzwild Populationsdichte

    Das gibt es bei mir nicht, es wird alles selber gemacht und dank der heutigen Kühlmöglichkeiten ist es auch kein Problem mehr das ganze Jahr Fleisch zu verarbeiten und zu lagern.
    Schön, wenn du so viel Zeit hast.

    Bei immer mehr Jägern reicht es ja leider nicht mal mehr für einen wöchentlichen Ansitz. Ich weiß eigentlich auch nicht mehr so richtig, wo ich die zeitlichen Schwerpunkte setzten soll.

    Firma, um die Pacht zahlen zu können?
    Jagen, um den Wildschaden zu minimieren?
    Wildpret verarbeiten, um es noch los zu werden?
    Geändert von Jon (14.12.2017 um 11:04 Uhr)
    Der schlechte Handwerker sucht die Schuld immer beim Werkzeug

  7. #247

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    Was den Absatz betrifft seh ich das Problem im wesentlichen beim wildhandel. Wo Sauen für wenige Cent verramscht werden an der Strecke dürfte das kg Keule im Laden auch nicht viel mehr kosten. Republikweit. Es gibt ja durchaus Regionen in Deutschland, wo man noch nicht im Schwarzwild ersäuft.

    Daran hat der Wildhandel aber kein Interesse, die verdienen lieber viel Geld mit wenig Arbeit. Kann man ihnen auch nicht wirklich einen Vorwurf machen, wer täte das nicht, wenn er kann. Damit bleibt dem Wild der Nimbus des besonderen und teueren, und eine sehr große potentielle Klientel von vornherein außen vor.

    Dagege hülfe nur Konkurrenz. Massive Konkurrenz von Erlegerseite auf überregionaler Basis. Wir haben hier wie schon weiter oben geschrieben das Problem mit den Bequerel, was dazu führt, daß gerne Sauen von Jagden aus anderen Regionen mitgenommen werden. Das im großen Stil praktiziert würde den Wildhandel zwingen, zumindest bei Schwarzwild eine andere Preispolitik zu fahren.
    Denn wie die Dogg entkoppelt mit Geheul in das Geweih des Hirsches fällt: der Jäger
    Erfüllt von Sorge, lockt und ruft sie ab, jedoch verbissen in des Prachttiers Nacken,
    tanzt sie durch Berge neben ihm und Ströme fern in des Waldes Nacht hinein.
    Kleist, Penthesilea

  8. #248

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    Zitat Zitat von Jon Beitrag anzeigen

    Jagen, um den Wildschaden zu minimieren?
    Wildpret verarbeiten, um es noch los zu werden?
    Schon mal versucht das zu kombinieren? Begehungsschein gegen die Abnahme von Wild? 10 Sauen in der Decke a 3,00€/kg gegen einen Begehungsschein! Ist mir so ähnlich schon angeboten worden.

    Selber verarbeiten und veredeln lohnt sich m.M.n. erst ab einer bestimmten Menge und Zeit die man dafür aufwenden kann bzw. muss. Deshalb bringe ich fast alles Wild was ich erlege zu einem Metzger und hole es zerlegt, verarbeitet und fertig eingeschweisst wieder ab.
    Danke Jon haben sich bedankt

  9. #249

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    Zitat Zitat von Jon Beitrag anzeigen
    Schön, wenn du so viel Zeit hast.

    Bei immer mehr Jägern reicht es ja leider nicht mal mehr für einen wöchentlichen Ansitz. Ich weiß eigentlich auch nicht mehr so richtig, wo ich die zeitlichen Schwerpunkte setzten soll.

    Firma, um die Pacht zahlen zu können?
    Jagen, um den Wildschaden zu minimieren?
    Wildpret verarbeiten, um es noch los zu werden?
    Naja Zeit brauche ich dafür nicht wirklich, wenn ich Wild erlegt habe, ziehe ich es direkt warm ab und dann in die Kühlung. Nach einer Woche fahre ich zum Kumpel der ist mein Metzger, der zerlegt es und wir schneiden alles restlos zu Gulasch. Dann kommt es in die Truhe bis ich so an die 100 kg zusammen habe. Dazu dann noch paar kg Hausschwein und dann geht's Sonntags Morgens um 4 Uhr los in der Metzgerei. Das geht mit 3 Mann so schnell, da dauert das Kärchern zum Schluss am längsten.
    Danke Jon haben sich bedankt

  10. #250

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    Theoretisch könnte mans auch in etwa so machen wie die Kaffeebauern in Kolumbien und über eine Genossenschaft absetzen. In der Gruppe wäre sicher auch der Betrieb einer ordentlichen Wildkammer und damit die Registrierung als Lebensmittelunternehmer einfacher...

    Man braucht ja nur einen, der zugelassen ist. Der "kauft" dann von den Mitgliedern der Genossenschaft zur Weiterverarbeitung...
    Nemm dai Schaufl ed z' voll, sooschd brengsch se ed hoch!
    Danke Traumtänzer haben sich bedankt

  11. #251

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    Schwarzwild Populationsdichte

    genau Lieber Auerochse, man braucht nur den Einen,
    der geeignete Gebäude zur Verfügung stellt
    der den Umbau bezahlt
    der sich mit dem Vet-Amt und Finanzamt rumschlägt
    der die Bude sauber hält
    der öfter allein da stehen wird, wenn es ans abschwarten geht
    der gegenüber den Verwaltungsorganen den Kopf für alles hinhält, seinen Kopf!
    der den ganzen Dreck weg macht, damit andere jagen gehen können...
    Das funktioniert meistens schon nicht im kleinen und für 20 Stck. Wild/Jahr brauchst Du den Aufwand nicht tätigen.

    Horrido
    Und möge es Herbst im ganzen Jahre bleiben!
    Danke Auerochse haben sich bedankt

  12. #252

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    Ich bin halt ein Idealist...
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    Danke äsungsfläche, moos haben sich bedankt

  13. #253

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    Schwarzwild Populationsdichte

    Also ich nehme gerne 2-3 Stücke Schwarzwild komplett (Wildbret übernahme)
    Wenn ich es noch erlegen kann/darf/muss, um so besser!
    Wenn jemand zuviel hat bitte PN ich fahre 150km (um Köln).

    Danke

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