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  1. #106

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    Bleifrei - und jetzt????

    Zitat Zitat von scaver Beitrag anzeigen

    Eine Leseempfehlung: Wundballistische Untersuchungen über die Wirkung und Wirksamkeit von Geschossen
    (nicht vom Titel irritieren lassen)
    Meine Leseempfehlung ist diese hier.
    Es ist das Standardwerk.
    Darüberhinaus sind Vorträge von Markus A. Rothschild zudem äußerst unterhaltsam.
    Medizinstudenten liefern eher keine Beiträge
    Geändert von Mantelträger (13.02.2018 um 15:17 Uhr)
    Danke gipflzipfla, mrbigshot, boule haben sich bedankt

  2. #107

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    Bleifrei - und jetzt????

    Zitat Zitat von Mantelträger Beitrag anzeigen
    Meine Leseempfehlung ist diese hier.
    Es ist das Standardwerk.
    Darüberhinaus sind Vorträge von Markus A. Rothschild zudem äußerst unterhaltsam.
    Medizinstudenten liefern eher keine Beiträge
    2 ehemalige Medizinstudenten sehr wohl

  3. #108

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    Bleifrei - und jetzt????

    Zitat Zitat von Mantelträger Beitrag anzeigen
    Meine Leseempfehlung ist diese hier.
    .....
    Medizinstudenten liefern eher keine Beiträge
    Jup. schönes Buch aber auch nicht ganz günstig. Wer noch im Uni-Netzwerk ist kann sich auch den Artikel als Einstiegslektüre ziehen: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00068-015-0581-1
    PMID:26470704

    Was das Thema Mitwirkung von Studenten zur Wundballistik betrifft, könnte ich Dir noch eine nette Episode eines Sommerabends mit einem Kasten Bier, einer Pistolenarmbrust und einer folgend sehr stottrigen Erklärung in der Notaufnahme zum Besten geben. Einigen wir uns aber darauf, das die Beiträge eher anekdotenhaft und meist unfreiwillig sind.

  4. #109

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    Bleifrei - und jetzt????

    Zitat: Icorvusi:

    .....Klar soweit. Aber eigentlich ist es WURST. Das Thema war Bleifrei.


    DANKE!!!!!!
    Manchmal gehen hier die Pferde aber mächtig durch.
    Ich erhoffe mir Infos und Anregungen, die ich ggfs auch für mich praktisch umsetzen kann oder meine Möglichkeiten optimieren und keine Debatten über "zellverändernde Mikroorganismen".
    Es ist mir wurscht, wer was gelernt, studiert oder sich sonst wie angeeignet hat. Solange es nix mit der Thematik zu tun hat, behaltet es bitte, bitte für Euch

    Sofern jemand Erfahrungen zum Thema beitragen kann freue ich mich darüber allerdings sehr. Da nehme ich nämlich gerne andere Erfahrungen auf um für mich das beste daraus zu machen.

    wipi
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  5. #110

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    Bleifrei - und jetzt????

    um "Bleifrei" zu beurteilen, gar zu verbessern, muß man Wundballistik beherrschen. Besonders bei bleifrei. Es gehört sehr wohl hier herein. Schwierig bleibt es trotzdem. sca
    Danke Mantelträger haben sich bedankt

  6. #111
    Avatar von gipflzipfla
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    Bleifrei - und jetzt????

    servus

    Zitat Zitat von scaver Beitrag anzeigen
    um "Bleifrei" zu beurteilen, gar zu verbessern, muß man Wundballistik beherrschen. Besonders bei bleifrei. Es gehört sehr wohl hier herein. Schwierig bleibt es trotzdem. sca

    dabei ist die Schwierigkeit wohl in der Einfachheit begründet?

    Ein Schuss mit ausreichend dimmensioniertem Kaliber hart aufs Blatt.... fertig ist die Laube.

    Die Ausgangsfrage "bleifrei - und jetzt " lässt sich somit auf die Frage der Präzision dieser Muntion aus eigener Waffe beschränken.

    Muss ich da wirklich erst über Wundbalistik nachdenken ?
    Waidmonns Gruaß

    "Meine Schuah, meine Schuah san von Fuxleda g´mocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht!"

    Ja, es l o h n t sich, ein dickes Kaliber zu verwenden.....

    Weil´s einfach nur geil ist



    Danke AltePost, Badger.308, Francisco haben sich bedankt

  7. #112

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    Bleifrei - und jetzt????

    So ist es.

    Deformator mit ordentlich Speed hart auf Blatt. Dabei eine Nummer leichter wählen. Also z B 130Grain aus der .308win damit es schön schnell wird. Die Geschossmasse bleibt ja erhalten und sorgt so für Ausschuss.


    Oder halt nen Teilzerleger (Splittergranate) in die Kammer. Freunde verschießen die Geco. Da braucht man sich ums kleine Jägerrecht aber keine Gedanken mehr machen.

    Auf zweites stehe ICH nicht.

    Fertig.

  8. #113

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    Bleifrei - und jetzt????

    Zitat Zitat von scaver Beitrag anzeigen
    um "Bleifrei" zu beurteilen, gar zu verbessern, muß man Wundballistik beherrschen. Besonders bei bleifrei. Es gehört sehr wohl hier herein. Schwierig bleibt es trotzdem. sca
    Sorry,
    mich interessiert das Ergebnis und nicht der Weg dorthin. Deshalb wollte ich Erfahrungen erfragen.
    Wenn die Stücke in Sichtweite in angemessener Zeit verenden ist das Ziel Nr. 1 erreicht. Das zweite ist dann vlt noch die Entwertung, die jeder für sich beurteilen kann/muss.

    wipi
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  9. #114
    Avatar von tar
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    Bleifrei - und jetzt????

    Zitat Zitat von icorvusi Beitrag anzeigen
    So ist es.

    Deformator mit ordentlich Speed hart auf Blatt. Dabei eine Nummer leichter wählen. Also z B 130Grain aus der .308win damit es schön schnell wird. Die Geschossmasse bleibt ja erhalten und sorgt so für Ausschuss.


    Oder halt nen Teilzerleger (Splittergranate) in die Kammer. Freunde verschießen die Geco. Da braucht man sich ums kleine Jägerrecht aber keine Gedanken mehr machen.

    Auf zweites stehe ICH nicht.

    Fertig.
    Kannst ja auch den goldenen Mittelweg wählen!

  10. #115
    Avatar von Passion
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    Bleifrei - und jetzt????

    Zum Glück gibts neben LM noch andere Teilzerleger wie z.B. Jaguar.
    Danke gipflzipfla haben sich bedankt

  11. #116
    Avatar von 7mmMauser
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    Smile Bleifrei - und jetzt????

    Ich schieße seit 2009 bleifrei. Habe von September 2009 bis Februar 2016 insgesamt etwas über 300 Stücke Schalenwild, hauptsächlich Schwarz- und Damwild, einige Rehe, aber auch Rot- und Muffelwild sowie 6 Elche (Norwegen) mit LM KJG und MJG erlegt.

    Mit dem Teilzerleger KJG war ich zufrieden: Die Splitter blieben in der Nähe des Schußkanals und schafften häufig zusammen mit dem kalibergroßen Geschoß - Heckteil (LM nennt das Restbolzen) einen gemeinsamen Ausschuß. Die Stücke lagen im Feuer oder nach kurzer Flucht (max. 30-50m). Häufig mit guter Schweißfährte.

    Die MJG erbrachten häufiger Fluchtfährten von 60-80m, leider oft mit nur wenig Schweiß. Die Ausschüsse der Splitter sowie des "Restbolzen" bilden keinen gemeinsamen, größeren Ausschuß mehr, sondern finden sich jeder für sich separat und etliche cm voneinander entfernt. Folge: Auch bei tadellosen Kammerschüssen strömt nur wenig Luft in die durchlöcherte Lunge - das Verenden tritt etwas später ein - die Stücke gehen halt noch etwas weiter. Schweiß findet sich auf den ersten ca. 20m der kleinen Ausschüsse wegen ebenfalls nur sehr spärlich, danach ganz fein hingesprüht: Der Schweiß wird ausgehustet. Um die Sau noch in derselben Nacht zu finden, mußte i.d.R. der Hund geholt werden. Schießt man mit dem MJG aber voll auf's Blatt, gibt es starke Wildbretverwüstungen. So wendete ich mich vom MJG ab und verwende seitdem das

    Barnes TTSX als zuverlässig wirkenden Kupferdeformator. Barnes empfiehlt auf seiner Internetseite für eine optimale Wirkung eine Ziel - Einschlaggeschwindigkeit von mindestens 750, besser 800 m/s. Also runter mit dem Geschoßgewicht, damit auf die üblichen Schußdistanzen die TTSX noch mit genügend Speed ankommen, und gut ist. Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist bei diesem Geschoß für eine rasche Wirkung die Lage des Ausschusses entscheidend: möglichst zentral durch die Lunge. Das gewährleistet ein schnelles Einströmen von viel Luft durch den i.d.R. gut doppelt kalibergroßen Ausschuß und bewirkt eine nur sehr kurze Fluchtfährte, wenn überhaupt.

    Allzeit viel Waidmanns Heil!

    7mm Mauser
    Danke bäda, gipflzipfla, Kerkermeister, Badger.308 haben sich bedankt

  12. #117

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    Bleifrei - und jetzt????

    Wenn man für das TTSX ein energiereiches Pulver wie N550 nimmt und die L6 auf die eigene Waffe optimiert so das man 2 - 3/10mm Abstand mit dem Geschoss vor den Feldern/Zügen liegt erreicht man die beste Präzision und bei maximaler Ladung genug "Dampf"auch für weitere Schüsse. Splitter habe ich nie gehabt. Alle Stücke lagen sofort ohne Flucht.

    Ich schwöre mittlerweise auf die 180grs Geschosse bei .30-06

    Maximale Ladungen gehen immer über die DEVA.





    Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk

  13. #118

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    Bleifrei - und jetzt????

    Zitat Zitat von tar Beitrag anzeigen
    Kannst ja auch den goldenen Mittelweg wählen!
    Ja, nee danke.
    Lutz und sein "Netzplatz" sind mir etwas zu sektenmäßig.
    Danke Kerkermeister haben sich bedankt

  14. #119

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    Bleifrei - und jetzt????

    Zitat Zitat von wipi Beitrag anzeigen
    Sorry,
    mich interessiert das Ergebnis und nicht der Weg dorthin. Deshalb wollte ich Erfahrungen erfragen.
    Wenn die Stücke in Sichtweite in angemessener Zeit verenden ist das Ziel Nr. 1 erreicht. Das zweite ist dann vlt noch die Entwertung, die jeder für sich beurteilen kann/muss.
    Wipi, wenn Du es vereinfachen willst, dann ist das sicherlich gerechtfertigt. Lebende Ziele sind sehr inhomogen was sowohl den Aufbau als auch die Reproduzierbarkeit jeder einzelnen Zielkomponente und der exakten Stellung betrifft. Man braucht sehr sehr viele Versuche um verlässliche Daten zu bekommen und eigentlich alle ballistischen Modelle (Gelatine, Seife etc.) sind eben vereinfachte Modellvorstellungen. Schockeffekte, Effekte der temporären Wundhöhle etc. sind noch schwieriger zu reproduzieren.

    Prinzipiell gilt: Eine permanente Wundhöhle durch die lebenswichtigen Organe (Lunge, Herz, große Gefäße) führt zum sicheren Ableben und einer kurzen Flucht. Das Vorhandensein eines Ausschusses oder eine Vergrößerung der Wundhöhle durch Fragmente vergrößert die Chance eines schnellen Ablebens.
    Ein Treffer des knöchernen Bewegungsapparates erhöht die Chancen auf einen mobility kill, ist aber keine Garantie.

    Ein Deformator macht eine große Wundhöhle und Ausschuß ist aber eben ganz stark davon abhängig, wie gut er defromieren kann. Das sieht man an den mittlerweile dutzenden Generationen der X-Bullets sowie der unterschiedlichen Angebote. Teilzerleger machen eben die größere Wundhöhle und abseits des durchgehenden Geschosses auch noch Schäden durch die Splitter aber theoretisch auch noch einen Ausschuß.
    Wenn ich jetzt einen Messing-Teilzerleger nehme, dann hat man zwar eine ordentliche Zerlegung, aber der Restbolzen schlägt leider immer nur kalibergroß durch. Ein Deformator ist massestabil und erzeugt einen schöne gerade Wundhöhle durch das Stück mit Ausschuß. Wenn es nicht richtig entfaltet oder die großen Gefäße verfehlt werden, dann ist das Verenden nicht sofort. Ein Bleigeschoss hat irgendwie das Beste von beiden Welten - Restmasse und Splitterflug.

    Es wird halt immer Anhänger der einen oder anderen Philosophie geben. Probier halt einen modernen Deformator (TTSX, GMX, Naturalis) und einen messing Teilzerleger (LOS, DK-Bullets) aus und wenn DU persönlich damit zufrieden bist, verwend ihn weiter.
    Danke Achter, Kerkermeister, Mantelträger haben sich bedankt

  15. #120
    Avatar von tar
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    Bleifrei - und jetzt????

    Zitat Zitat von icorvusi Beitrag anzeigen
    Ja, nee danke.
    Lutz und sein "Netzplatz" sind mir etwas zu sektenmäßig.
    Das Ibex Viper mit der langen Kapuze sieht auch ganz nett aus und hat angeblich einen tollen BC.
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