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  1. #31

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    Schießprüfung NRW 2018

    Zitat Zitat von Sense0815 Beitrag anzeigen
    habe da mal was aus nem Faden von 2007 gefunden!
    "Was ist ein "Jagdlicher Anschlag" ?
    ...
    Das hatte Busebär in #12 schon verlinkt.

    Da beschreibt ein Schießlehrer SEINE Sicht auf den Voranschlag beim Flintenschießen - hilft uns auch nicht weiter.
    Dazu kommt, dass diese Gruppe (und auch unsere eifrigen Parcours-Schützen) regelmäßig außer acht lassen, dass der DJV-Voranschlag mglw. extra so gewählt wurde, um das Treffen zu erschweren, denn wenn (fast) alle (zumindest die Spitzengruppe) "voll" schießen würden, dann gäbe es bei den Wettkämpfen "endlose" Stechen.

    Ist doch bei anderen Sportschützen ähnlich:
    Immer wenn zu viele "voll" schießen werden die Bedingungen verschärft:
    Schusszahl rauf, Zeitlimit runter und Scheibe verkleinern (Man sehe sich mal die Größe der "10" auf der LG-Scheibe in den letzten 40 Jahren an!)

    Fazit:
    Nix genaues wissen wir immer noch nicht.


    WaiHei
    JMB

  2. #32

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    Schießprüfung NRW 2018

    Zitat Zitat von JMB Beitrag anzeigen
    Aus welchem Grund sollte man jetzt den "Anfängern" das Treffen schwerer machen als den (Wettkampf-) "Profis"?


    WaiHei
    Jagdlicher Voranschlag = Mündung in Richtung Blende, wo immer der Sand rausrieselt wenn sie getroffen wird

    Alternative = Waffe waagerecht mit Mündung gen Kugelfang ----------------- Kugelfang
    Die Jugendweihe kommt hauptsächlich östlich der Elbe vor.

    Und nie die Flinte aufs Horn werfen.

  3. #33
    Avatar von Sir Henry
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    Schießprüfung NRW 2018

    Zitat Zitat von HeiLo Beitrag anzeigen
    Doch, es steht doch genau da... auf die flüchtige Überläufer Scheibe.....

    Also in der hessischen Prüfungsordnung steht „Voranschlag“ ist nicht zulässig. Was ja auch Sinn macht.

    NRW hab ich noch nix vernünftiges gefunden, wäre aber erstaunt darüber wenn es anders wäre.


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    Wenn ich weiß, wo die Sau rauskommen wird, richte ich mich darauf ein (zumindest jagdlich).

    Gerade im schnellen Anschlag sollte/muss alles passen, dass man mit der Optik drauf ist.
    Es ist kaum anzunehmen, dass Schäftung, Montage-/Visierlinie und Augenabstand für jeden der Prüflinge passt.
    Allein aus diesem Grund würde ich den "Voranschlag" zulassen.

    Eigentlich sollten die Prüfer "vorschießen"
    Fünf Merksprüche:
    1. Es wird zu viel erzählt von zu wenig Erlebtem
    2. Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen
    3. Das Durchreißen des Abzugs macht die Kugel nicht schneller
    4. Mit kürzeren Läufen muss man weiter schießen
    5. Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung

  4. #34

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    Schießprüfung NRW 2018

    Zitat Zitat von Sir Henry Beitrag anzeigen
    Eigentlich sollten die Prüfer "vorschießen"
    So ungefähr?:
    Lfd_Keiler2017_b.jpg


    WaiHei
    JMB
    Danke Sir Henry haben sich bedankt

  5. #35
    WuH Moderator Avatar von Fex
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    Schießprüfung NRW 2018

    Es gab einige Schlaumeier unter den Ausbildern, die den schiessschwächeren Schülern rieten, im Anschlag das Gewehr auf den Rand zu richten, von dem aus die Scheibe in Sicht kam und bei der ersten Bewegung abzudrücken.

    Das ist weder für die spätere Jagdpraxis noch für die Sicherheit der richtige Weg. Voranschlag heisst, Gewehr wird schussbereit gehalten und frühestens beim Erscheinen der Scheibe in Anschlag gebracht, das Ziel durchs Glas erfasst und der Schuss abgegeben.

    Da im Schiessstand aus Sicherheitsgründen der Lauf weder auf den Boden noch auf die Decke gerichtet wird, bedeutet das, Schaft zwischen Hüfte und Achsel, Lauf zeigt auf den Kugelfang.
    Waidmannsheil, Fex
    »Die Jagd darf unter dem Privatleben nicht leiden«

  6. #36

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    Schießprüfung NRW 2018

    P.S.: Wer den fünften Schuss sucht ...
    Es waren nur vier - zwei bei vorwärts über die Schneise und zwei bei rückwärts, der Keiler wurde also nur einmal abgerufen.

    Aber, wie einer der Jungjäger feststellte "Das schaffen Sie aber auch nicht jedes mal!"
    Recht hat er, aber da hat es halt mal gepasst.


    WaiHei
    JMB
    Danke Ohrenhund haben sich bedankt

  7. #37
    Avatar von jungjägerpatrick
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    Schießprüfung NRW 2018

    Zitat Zitat von busebaer Beitrag anzeigen
    Geht man nicht ob die „jagdliche Erwartungshaltung“?
    voranschlag heißt für mich, ich hab die Waffe schon an der Schulter und ausgerichtet, gucke vielleicht nur noch nicht durch das Glas. Das ist mit Sicherheit nicht erlaubt - und das finde ich auch in Ordnung.
    Kurz OT
    In MV ist es erlaubt aus dem Voranschlag auf den laufenden Keiler zu schießen, und jetzt halt dich bei der Begründung fest:
    „abweichend von den Vorgaben der DJV-Schießstandordnung und Schießvorschrift kann beim Schießen mit bleifreien Büchsengeschossen die Waffe bereits vor dem Abruf oder der Selbstauslösung der Scheibe in den Anschlag „stehend freihändig“ gebracht werden“ (Auszug aus der Prüfungsordnung Stand März 2016)

    Ich habe meine Prüfung in MV gemacht und genau das erlebt! Es gibt auch einen Mythos wieso es diese Regelung gibt. Ein höheres Tier aus Politik und Wirtschaft hat wohl dafür gesorgt, weil er die Prüfung aus der jagdlichen Haltung wiederholt nicht geschafft hat. Einige Jagdschulen in MV nutzen diese Lücke natürlich jetzt für ihre Prüflinge.

    Sorry für OT
    Geändert von jungjägerpatrick (10.04.2018 um 18:42 Uhr) Grund: Korektur

  8. #38
    Avatar von rupeva
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    Schießprüfung NRW 2018

    Vielen Dank schon mal für die vielen mehr oder weniger hilfreichen Antworten. Glücklicherweise sehen es ja viele auch sehr unterschiedlich und ich bin nicht der Einzige im dunklen Tal.

    Grundsätzlich geht es mir um die Gleichbehandlung der zu prüfenden Jagdscheinanwärter in NRW. Ob die jetzt aus jagdlicher Haltung, DJV Haltung, Voranschlag, oder "Endanschlag" schießen ist dabei erstmal egal.

    Wichtig ist, das in Herford die gleichen Bedingungen wie in Bielefeld, Gütersloh usw. (genannte Städte sind nur Beispiele) herrschen und alle die gleichen Chancen haben.

    Der DJV Anschlag ist nun einmal einfacher als der Jagdanschlag, da man eben eine Sekunde mehr Zeit hat ins Ziel zu kommen. Was beim Fahrschwein 3m bedeutet. Wenn's auch nur ne halbe Sekunde ist eben 1,5 m.

    Anscheinend ist es aber so das es da unterschiedliche Auslegungen gibt.

  9. #39
    Avatar von Mitch
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    Schießprüfung NRW 2018

    Zitat Zitat von rupeva Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen, in ein paar Tagen geht es in die Jägerprüfung und unser Junior ist dabei. Jetzt hat der Prüfungsausschuß festgelegt das beim laufenden Keiler die Waffe erst vom Voranschlag in den Anschlag genommen werden darf wenn die Zielscheibe sichtig ist. Dies weicht ja von der DJV Schießvorschrift ab und ist auch erstmalig so.
    So ein Bockmist kommt bei raus, wenn Leute eine Prüfungsordnung erstellen, die nie jagdl. geschossen haben!
    Selbst auf der BM wird der lfd. Keiler im Voranschlag abgerufen, dann geht der Schütze in Anschlag, und ein erfahrener und fairer Drücker drückt dann, wenn die Waffe in der Schulter ist.

    Erst in Anschlag gehen, wenn die Scheibe sichtbar ist, das ist was für sehr geübte fortgeschrittene...
    Viele Grüße und Waidmannsheil
    Mitch
    Danke Ohrenhund, Christi@n, Knicksitzer haben sich bedankt

  10. #40

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    Schießprüfung NRW 2018

    Zitat Zitat von Fex Beitrag anzeigen
    ....

    Das ist weder für die spätere Jagdpraxis noch für die Sicherheit der richtige Weg. Voranschlag heisst, Gewehr wird schussbereit gehalten und frühestens beim Erscheinen der Scheibe in Anschlag gebracht, das Ziel durchs Glas erfasst und der Schuss abgegeben.

    ....
    In BW gibt es erfreulich präzise und praxisnahe Vorgaben für die Jägerprüfung:

    Beim Schuss auf die Scheibe "flüchtiger Überläufer" wird die DJV-Wildscheibe Nummer 5
    oder 6 (Bestandteil der DJV-Schießvorschrift in der in der Fassung vom 1. April 2015) aus
    50 m oder 60 m Entfernung im stehend freihändigen Anschlag beschossen. Die Schneisenbreite
    soll bei dieser Scheibe 6 m, die Durchlaufzeit zwischen 1,8 und 2,5 Sekunden betragen.
    Die Auslösung der Scheibe "flüchtiger Überläufer" durch die Prüferenden erfolgt, wenn die
    zu prüfende Person die jagdliche Gewehrhaltung gemäß DJV-Schießvorschrift eingenommen
    und das Ziel abgerufen hat. Der Anschlag darf erst nach Abruf des Zieles erfolgen.

    Edit:
    Aus der DJV-Schießvorschrift / Wettkampfschießen
    ... Die Scheibe erscheint danach innerhalb von 3 Sekunden Die Geschwindigkeit der Scheibe »flüchtiger Überläufer« darf Während eines Schíeßens nicht verändert werden. Erst nach dem Abruf oder der Selbstauslösung der Scheibe darf der Schütze die Waffe aus der jagdlichen Gewehrhaltung in Anschlag bringen.
    Geändert von Fritz1 (11.04.2018 um 12:41 Uhr)
    Danke hoppenstedt haben sich bedankt

  11. #41
    Avatar von Sir Henry
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    Schießprüfung NRW 2018

    Der Abruf erfolgt dann ja noch bevor die Scheibe in der Schneise erscheint.
    Wenn er fix ist, ist er schon im Anschlag, wenn der Rüssel rauskommt.
    Fünf Merksprüche:
    1. Es wird zu viel erzählt von zu wenig Erlebtem
    2. Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen
    3. Das Durchreißen des Abzugs macht die Kugel nicht schneller
    4. Mit kürzeren Läufen muss man weiter schießen
    5. Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung

  12. #42

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    Schießprüfung NRW 2018

    Der Abruf sowieso - oder soll er noch "Hopp" rufen, wenn die Scheibe plötzlich auf der Schneise erscheint?

    Ansonsten ist dieser Ablauf doch beim DJV-Schießen schon "ewig" so.


    WaiHei
    JMB

  13. #43
    Avatar von Beowulf80
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    Schießprüfung NRW 2018

    Wie ist es bei "uns" (KJS Bonn):

    Eine Art "Erwartungshaltung", das Gewehr hat grob 45 Grad schräg nach oben, Schaft ist grob am anliegenden Ellenbogen, Mündung mit Korn in Flucht Auge-Korn-Scheibe.

    Nach Abrufen der Scheibe hat der Mann am Drücker x Zeit, man kann beréits während des Hoppens die Waffe hochnehmen. Wer langsam hoppt, ist im (Vor-)Anschlag, bevor die Scheibe kommt.
    Danke rupeva haben sich bedankt

  14. #44

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    Schießprüfung NRW 2018

    Zitat Zitat von JMB Beitrag anzeigen
    P.S.: Wer den fünften Schuss sucht ...
    Es waren nur vier - zwei bei vorwärts über die Schneise und zwei bei rückwärts, der Keiler wurde also nur einmal abgerufen.

    Aber, wie einer der Jungjäger feststellte "Das schaffen Sie aber auch nicht jedes mal!"
    Recht hat er, aber da hat es halt mal gepasst.


    WaiHei
    Bei uns auf dem Stand darf sich nur eine Patrone in der Waffe befinden. Sollte das bei euch auch so sein eine olympische Leistung.

  15. #45
    Avatar von Sense0815
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    Schießprüfung NRW 2018

    Zitat Zitat von Schlickrutscher Beitrag anzeigen
    Bei uns auf dem Stand darf sich nur eine Patrone in der Waffe befinden. Sollte das bei euch auch so sein eine olympische Leistung.
    Wer sagt das? Die Gesetzeslage gibt vor, dass die Standaufsicht davon in Kenntnis zu setzen ist, wenn mehr als eine Patrone geladen werden soll. Wie will man mit einer Patrone den Nachschuss üben? Achso, ganz vergessen, das übt man dann ja auf der Jagd! Ich würde mal mit den Verantwortlichen bei euch reden.

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