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  1. #46
    Avatar von Andiman
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    Sachliche Beschränkung unentgeltlicher Begehungsschein

    Zitat Zitat von tom66 Beitrag anzeigen
    4) Fallen für den Lebendfang sind täglich morgens und abends zu kontrollieren. Tiere aus Lebendfangfallen mit elektronischem Fangmeldesystem sind unverzüglich nach Eingang der Fangmeldung zu entnehmen.

    Weiterhin steht in den Erläuterungen des Ministeriums zur Kontrolle der Lebendfallen:

    "Fallen für den Lebendfang sind weiterhin morgens und abends zu kontrollieren. Dies gilt auch für Fallen mit elektronischem Fangmeldesystem."
    Wo liest du da jetzt heraus, dass das durch Inaugenscheinnahme bzw. persönliche Anwesenheit erfolgen muss?
    Niemals möchte ich es wagen,
    ohne guten Hund zu Jagen.
    So er fehlt, wo´s immer sei,
    wird die Jagd zur Luderei.
    Danke Buntspecht haben sich bedankt

  2. #47
    Avatar von gipflzipfla
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    Sachliche Beschränkung unentgeltlicher Begehungsschein

    Zitat Zitat von Hirsel Beitrag anzeigen
    Ich bin in Bayern.....
    die Jungs debattieren halt eine Ebene höher




    Du darfst nach bayrischer Fallenfangverordung, klick -->>, waidwerken, wenn Du darfst...

    Und wenn Du das tust, so musst Du, Teilzitat:

    " ....

    Fallen für Lebendfang:

    (4) Fängisch gestellte Fallen müssen täglich einmal am Morgen, Wiesel
    Wippbrettfallen täglich zweimal mittags und abends –, die Drahtgitterfalle
    zum Fang von Jungfüchsen tagsüber im Abstand von zwei Stunden kontrolliert werden

    ...

    Fallen für den Totfang

    (3) Fängisch gestellte Fallen müssen täglich am Morgen kontrolliert werden.
    ....... "

    Teilzitat Ende

    Und hier nich die Vollzugsrichtline für Bayern: Klick -->>

    Waidmanns Heil
    Waidmonns Gruaß

    "Meine Schuah, meine Schuah san von Fuxleda g´mocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht!"

    Ja, es l o h n t sich, ein dickes Kaliber zu verwenden.....

    Weil´s einfach nur geil ist



    Danke Silence4eveR haben sich bedankt

  3. #48

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    Sachliche Beschränkung unentgeltlicher Begehungsschein

    Zitat Zitat von Andiman Beitrag anzeigen
    Wo liest du da jetzt heraus, dass das durch Inaugenscheinnahme bzw. persönliche Anwesenheit erfolgen muss?

    1) Die beiden Sätze: "Fallen für den Lebendfang sind weiterhin morgens und abends zu kontrollieren. Dies gilt auch für Fallen mit elektronischem Fangmeldesystem." Ergeben sonst wenig Sinn. Hier steht ja explizit, dass auch Fallen mit elektronischem Fangmeldesystem zu kontrollieren sind. Ein elektronisches Fangmeldesystem ist sowieso bei jeder Falle Pflicht (Ausnahmen: Funkloch und Jungfuchsfalle am Bau).
    2) Im Fangjagdlehrgang wurde dieser Eindruck vermittelt. Es wurden auch Hinweise gegeben, dass diese "Sichtkontrolle" delegiert werden darf, auch aus der Ferne mit dem Fernglas erfolgen darf sowie weitere Hinweise für die schriftliche Dokumentation der Kontrollen gegeben.


    Bestimmt darfst du die Falle auch via Satellit morgens und abends kontrollieren, wenn du möchtest. Hauptsache, du kannst nachweisen, dass du es konntest und getan hast.

    Vermutlich willst du auf ein redundantes Fangmeldesystem hinaus? Also mindestens zwei autarke Systeme pro Falle. Theoretisch denkbar, z.B. gewöhnlicher Fallenmelder und eine Kamera am Baum, die die Falle fotografiert und Fotos schickt. Müsste man hinterfragen, ob das erlaubt ist. Wurde bei der Verfassung der Durchführungsverordnung und den Erläuterungen dazu wahscheinlich nicht berücksichtigt, da man nicht immer alle theoretisch denkbaren Fälle durchspielen kann.

  4. #49
    Avatar von Andiman
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    Sachliche Beschränkung unentgeltlicher Begehungsschein

    Ich will auf gar nichts hinaus.
    Mir wurde es beim Lehrgang des LJV Nordrhein-Westfalen eben so beigebracht.
    Und nu?
    Fangmeldesystem ist ja nicht zwangsläufig ein Fallenkontrollsystem.
    Es gibt Melder, die wirklich nur melden, wenn geschlossen ist.
    Meine Melder (derzeit Minkpolice) sagen ja auch, dass alles gut ist.

    Bei der kommenden Gesetzesnovellierung, wird dieser Passus aber geklärt werden und dann wird es so sein (und auch unmissverständlich so reingeschrieben), wie ich sagte.
    Niemals möchte ich es wagen,
    ohne guten Hund zu Jagen.
    So er fehlt, wo´s immer sei,
    wird die Jagd zur Luderei.

  5. #50
    Avatar von Sense0815
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    Sachliche Beschränkung unentgeltlicher Begehungsschein

    Macht ja auch Sinn. Melder meldet Fang unverzüglich und alles i. O. um 1800, um 0600 und wenn ich will um 1200 und um 0000. Kommt eine der Meldungen nicht, muss ich hin und gucken was los ist. Damit sollte dem Tierschutz gerecht worden sein.

    Gesendet von meinem F5321 mit Tapatalk
    Danke Andiman haben sich bedankt

  6. #51

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    Sachliche Beschränkung unentgeltlicher Begehungsschein

    Zitat Zitat von Hirsel Beitrag anzeigen
    Servus zusammen

    Ich habe einen unentgeltlichen Begehungsschein in Bayern. Im dem Revier sind zwei Jagdpächter welche sich nicht ganz grün sind.
    Seit diesem Jagdjahr steht in meinem Begehungsschein unter sachlicher Beschränkung die Fallenjagd drinnen.
    Der eine Pächter, mit dem ich mich gut verstehe, betreibt die Fallenjagd und bitte mich wenn er zeitlich verhindert ist die Fänge zu entnehmen.
    Wie ist da die rechtliche Lange? Darf ich das? Da ja im Begehungsschein unter den sachlicher Beschränkung die Fallenjagd steht.
    Gruß und WMH
    Bitte den Pächter mit der Fallenjagd, die Fallen zu sichern. Die Fallenjagd auszusetzen. Das, weil Du einen emotionalen Draht zu ihm hast.

    Du selbst verhältst Dich peinlich genau nach Deinen Anweisungen vom Begehungsschein. Also nichts helfen.

    Bei gesicherten Fallen mögen die beiden Pächter unter sich zu einer Einigung kommen. Dabei kannst Du gerne unter vier Augen das Feedback geben, daß die Fallenjagd Deinem Vater wichtig ist und es für Dich eine starke ethische Belastung ist, ihm nicht helfen zu dürfen.

    Habe Erbarmen für den emotionalen Stress des Pächters mit der Ablehnung zur Fallenjagd. Sucht die Kommunikation. Keine Machtspiele. Kein Spiel zwei gegen einer. Keine Seilschaftenspiele. Entspannungspolitik. Möglichst die Ebene „über Dir“ das klären lassen und neutral die Kommunikation suchen.
    Es ist ein emotionales Thema, Juristereien machen es nur schlimmer.
    Viel Erfolg!

    Und wenn es nicht klappt, dann soll es so sein. Weiter mit dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen (ohne Fallen?).

    Sag dann bitte mal, was draus wurde!

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