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  1. #1

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    Fruchtfliegenzucht im Revier und Garten

    Dieses Thema richtet sich an alle Freunde von insektenfressenden Vogelarten.

    So kann man Fruchtfliegen draußen im Garten und im Revier züchten, und nahe an die Vögel bringen.


    Rezept für den Futterteig:

    1 kg Weizenmehl Type 405

    1 kg Zucker

    1 Liter magere Milch ( normale Milch geht, besser laktosefreie Milch )

    1 Liter Bio- Apfelsaft , aus 100 % Fruchtsaft ohne Zusatzstoffe ( gibt es im gut sortierten Supermarkt)

    2-3 Würfel frische Hefe

    2 gestrichene Esslöffel Nipagin ( 4-Hydroxybenzoesäuremethylester) ( gibt es als Pulver in der Apotheke)

    Weizenkleie ( gibt es günstig im Futterhandel)





    Aus dem Mehl, der Milch , dem Apfelsaft und den Hefewürfeln wird ein Teig zusammen gerührt.
    Er sollte in etwa eine dickflüssige Konsistenz wie Pfannekuchenteig haben. Die Zutaten sollten
    lauwarm sein.
    Diesen Teig lässt man dann bei Zimmertemperatur ca. 2-3 Stunden gehen.
    Dann rüht man die 2 gestrichenen Esslöffel Nipagin ein. Nipagin soll die Schimmelbildung
    im Futterbrei verhindern. Natürlicherweise kommt Nipagin auch in Geleé Royale
    (Königinnenfutter) der Honigbiene vor. Man kann versuchen , weniger oder gar kein Nipagin beizufügen.
    Wie sich Schimmelbildung auf die Zucht auswirkt , habe ich noch nicht getestet.


    (( Nipagin ist auch im Sexuallockstoff der läufigen Hündin enthalten, man könnte es auch mal in der
    Fuchsfalle testen ))

    Geändert von Perdixeinbürgerer (17.05.2018 um 19:41 Uhr)

    Wildbiologie: Falls überhaupt, sollte Brutdeckung für das Rebhuhn frühestens erst Ende August gemäht oder gemulcht werden, wegen später Nachgelege.


  2. #2

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    Fruchtfliegenzucht im Revier und Garten

    Dann schüttet man den Brei in den Zuchtbehälter. Dazu rührt man dann so viel Weizenkleie unter bis ein feuchtkrümeliger Futterteig entsteht. Der Boden des Zuchtbehälters sollte mit einer ca. 5-8 cm hohen Schicht aus Futterteig bedeckt sein.

    Wenn er im späteren Verlauf mal trockener werden sollte , kann man ihn mit etwas lauwarmem Wasser oder Apfelsaft besprühen.






    Die Zuchtbox ist ein Zementkübel. Man schneidet vorne eine Front rein, und macht ein Gitter

    gegen Mäuse und Ratten davor.



    Wildbiologie: Falls überhaupt, sollte Brutdeckung für das Rebhuhn frühestens erst Ende August gemäht oder gemulcht werden, wegen später Nachgelege.


  3. #3

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    Fruchtfliegenzucht im Revier und Garten

    Dann befestigt man noch ein Fliegengitter an der Öffnung, damit keine größeren Fliegen und Wespen an den Teig gelangen.
    Durch normales Fliegengitter können Fruchtfliegen egtl. problemlos durchkriechen.

    Am besten man beobachtet an seinem verwendeten Fliegengitter , ob die Fruchtfliegen problemlos durchschlüpfen können.





    Die Kiste wird mit einem Dach versehen.


    Geändert von Perdixeinbürgerer (17.05.2018 um 19:54 Uhr)

    Wildbiologie: Falls überhaupt, sollte Brutdeckung für das Rebhuhn frühestens erst Ende August gemäht oder gemulcht werden, wegen später Nachgelege.


  4. #4

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    Fruchtfliegenzucht im Revier und Garten

    Die Fruchtfliegen fliegen bei mir aus der Umgebung selber zu.

    Nach einiger Zeit und bei warmer Witterung entwickeln sich im Teig viele kleine Fruchtfliegenmaden.






    Wildbiologie: Falls überhaupt, sollte Brutdeckung für das Rebhuhn frühestens erst Ende August gemäht oder gemulcht werden, wegen später Nachgelege.


  5. #5

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    Fruchtfliegenzucht im Revier und Garten

    Nach wenigen Wochen sollten einem viele Fruchtfliegen entgegenkommen , wenn man die Box öffnet und etwas dagegen klopft.

    Fruchtfliegen fliegen beim Aufscheuchen nicht weit, und setzen sich in der Regel schnell wieder irgendwo hin.










    Diese Maßnahme sollte natürlich keine natürlichen Strukturen im Revier und im Garten ersetzen.

    Sie sollte allenfalls das Insektenangebot etwas ergänzen.

    Wildbiologie: Falls überhaupt, sollte Brutdeckung für das Rebhuhn frühestens erst Ende August gemäht oder gemulcht werden, wegen später Nachgelege.

    Danke Sildan, Oberpfälzer haben sich bedankt

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