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  1. #1

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    Wildbergung mit der Sackkarre

    Hat da jemand Erfahrung?

    Nachdem ich zwei 80 kg Sauen aus dem Wald gezogen habe stellt sich mir die Frage, wie man die Dinger leichter befördern kann. Ich bin bei den Aktionen fast verendet. Mir kam da die Idee mit der Sackkarre. Wenn man die Auflagefläche mit Aluplatten vergrößert, dann müsste es doch klappen. Habe mir schon eine Sackkarre gekauft. Nur noch nicht modifiziert. Also wenn es diesbezügliche Erfahrungen geben sollte ...

  2. #2
    Avatar von Snaggles
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    Wildbergung mit der Sackkarre

    Die Spurweite scheint mir für den Einsatz in unbefestigtem Gelände zu gering.
    Löse Dein Problem einfach wie es ein Hund tun würde. Wenn Du es nicht essen oder fick.. kannst, piss es an und geh.

  3. #3

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    Wildbergung mit der Sackkarre

    Zitat Zitat von Snaggles Beitrag anzeigen
    Die Spurweite scheint mir für den Einsatz in unbefestigtem Gelände zu gering.
    Halte ich für eine berechtigten Einwand. Könnte kippelig werden.

  4. #4

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    Wildbergung mit der Sackkarre

    Zweispurig dürfte im Wald aber einige Probleme bereiten. Ich habe schon öfters eine leichte Schubkarre zur Bergung genutzt und es funktionierte ganz gut. Selbst mein Holz fahre ich zu großen Teilen mit der Schubkarre aus dem Wald.

  5. #5

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    Wildbergung mit der Sackkarre

    Kadaverkarre kurz

    Horrido
    Und möge es Herbst im ganzen Jahre bleiben!

  6. #6

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    Wildbergung mit der Sackkarre

    Zitat Zitat von Snaggles Beitrag anzeigen
    Die Spurweite scheint mir für den Einsatz in unbefestigtem Gelände zu gering.
    Ausserdem sind die Räder zu klein, damit kommt man nicht über Äste, die üblicherweise im Wald oder auf Rückewegen liegen.

    Aber eine zweirädrige Mörtelkarre mit grossen Rädern und Schubkarrenwanne ist ideal. Nur ist das Ding zu sperrig für einen Transport im Auto.

    Ich habe kein Bild von dem Modell und weiß auch nicht ob es das noch zu kaufen gibt. Diese Mörtelkarre war mir aber mal eine grosse Hilfe.

    Nachdem die Mitjäger eine Sau in der Jagdhütte totgetrunken hatten und um 1:00 Uhr ins Bett vielen, fing es in dieser Novembernacht an zu schneien. Für mich war die Nacht zu schade um einfach ins Bett zu gehen. Also zog ich im Schneetreiben zu Fuss von der Jagdhütte los. Ein Auto hatte ich auch nicht mit, da ich in das Revier mitgenommen wurde. In einem Wiesental etwa 500m von der Unterkunft entfernt standen sechs Sauen im Gebräch. Die Kanzel die in diesem Revierabschnitt steht, erreichte ich lautlos, da der frische Schnee alle Geräusche verschluckte. Ich schaffte es auch die Fenster lautlos zu öffnen, mich einzurichten und eine Reservepatrone auf der teppichbezogenen Ablage zu deponieren. Auf den Schuss auf einen strammen Frischling, stürmten die verbliebenen Sauen ins freie Feld und nicht dem Wald zu, während die beschossene Sau ins Unterholz brach.
    Auf dem Weg ins freie Feld passierten die Sauen meinen Sitz auf vierzig Meter und verhofften nochmal. Dies reichte für einen Schuss aus der Bockbüchsflinte die ich in der Zwischenzeit nachgeladen hatte. Die zweite Sau lag im Feuer.

    Nachdem ich auch die zuerst Beschossene gefunden hatte, wollte ich die Jagdfreunde in der Jagdhütte per Händyanruf als Bergekommando angagieren. Auf Grund der Bettschwere überhörten die Schnarchnasen meine Anrufversuche.

    Da ich die Jagdfreune um 3:00Uhr nicht mehr wecken wollte, war guter Rat teuer. Aber ich erinnerte mich an die Mörtelkarre im Schuppen, entledigte mich der übrigen, zu warmen Jagdklamotten und zog mit der Karre los um die Sauen zu bergen. Die grossen luftbereiften Speichenräder waren eine tolle Hilfe, denn sie rollten auch über die Äste einer Rückegasse. Mit beiden Sauen in der Mulde, trottete ich durch den nassen Pappschnee der Jagdhütte entgegen. Ich hängte Sie neben den am Abend zuvor totgetrunkenen 100kg Keiler, brach sie auf und war um sechs Uhr in der Früh fertig. Als der Schneeflug morgens die Strassen räumte, war auch meine Fährte mit den komischen Reifenabdrücken links und rechts daneben verwischt und die Jagdfreunde rätselten über die wundersame Sauenvermehrung über Nacht.

    Wie gesagt, eine zweirädrige Speichenradmörtelkarre. Für den Transport im Autokofferraum aber viel zu gross.
    Danke tømrer, Jurama2552 haben sich bedankt

  7. #7
    Avatar von baikal
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    Wildbergung mit der Sackkarre

    Wenn ich eine 80kg Sau in die Schubkarre bekomme, kann ich sie auch aus dem Wald ziehen.
    Auf einer LKW-Plane zieht sich schweres Wild auch leichter.
    Oder auf einem solchen Tieflader:
    Photo0252.jpg
    Gesendet vom W48oT in elfenbein mit Zappelqatsch
    Danke gipflzipfla haben sich bedankt

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