Zitat Zitat von steve Beitrag anzeigen
An einen alten Schießstand ist die Wohnbebauung herangerückt. Die Nachbarn sind ganz verwundert, dass auf so einem alten Stand auch mal geschossen wird. Das Resultat? Auflagen und Einschränkungen.
DAS ist leider kein Einzelfall und leider auch der Unerfahrenheit in Kombination " es sich nicht mit der Verwaltung verscherzen wollen" gekoppelte Vereins. und Verbandsstrukturen die auf Ehrenamt; aber leider nicht auf Professionalität gegründete Betreiber geschuldet.

- bei Ausweisungen von Baugebieten keinen Widerspruch Fristgerecht eingelegt.. auch wen der Widerspruch abgelehnt wird; ist es Protokolliert und die Verwaltung muss die älteren Bestandsrechte des Vereines auf Nutzung würdigen ( muss sie heute leider schon nicht mehr wen der Stand nur eine Bimsch Genehmigung hat...)

Heute kann ich allen Standbetreibern nur dazu Raten eine F-Planänderung des Schießstandgeländes zu Betreiben... kostet viel Geld und Zeit; bedeutet aber das bei allen Plungerelevanten Vorgängen das Sondergebiet Sportstätten/ Schießstand berücksichtigt und damit die Belange des Standbetriebes ( incl Erweiterung!) Beachtedt werden muss und der Betreiber hat auf Erteilung von Baugenehmigungen; die dem Nutzungen des Sondergebietes nicht entgegenstehen und Imisionsrechtlich keine Neuen Fakten schaffen, einen Genehmigungsanspruch.

Damit ist auf Wurfscheibenanlagen bei Erweiterung das Thema " Waldumbau" kein Thema mehr... weil das Gelände kein Wald im Sinnes des Waldschutzgesetzes ist; sondern Betriebsgelände und dann nur die Kompensation der Benutzten Vegetation im Rahmen der UVP ( Umweltverträglichkeitsprüfung) eine Rolle spielt.

Da die LK für die Jungjägerausbildung und zukünftig auch für das Pflichtschießen in der Verantwortung stehen; sie also wen hart kommt ein öffentliches Interesse zum Standbetrieb bekunden müssen ( nur dann ist Waldumwandlung möglich) diese aber vermutlich zukünftig scheuen werden ( politische Festlegungen kommen derzeitig nie gut) werden den Entscheidungsträgern dann Auswege gezeigt und Synergien mit Stand; Verwaltung und Bauämter gefunden.

Kommt immer besser als Kontroverse Positionen zu Manifestiern.

F-Planänderung heute ca 20.000 € und 2-2,5 Jahre und viel gute Nerven...

TM