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  1. #136

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    Afrikaliteratur, die sich lohnt

    Zitat Zitat von Yumitori Beitrag anzeigen
    Moin,

    Brian Nicholson - Großwildjagd im alten Afrika

    Das Buch ist jeden Cent wert, finde ich.
    und wie.
    Habe es zu Weihnachten geschenkt bekommen und in einem Rutsch durchgelesen.
    Letzter "weißer" Chief Game Warden des Selous .
    Sensationelles Leben eine Mannes der "nur" Wildhüter sein wollte um im Busch zu leben,die Jagdführung aufgab, da er keine Lust hatte sich mit der Vollpfosten-Ostküstenelite und dem Adel auf Safari abzuquälen .
    Herausgeber der deutschen Fassung ist Rolf Baldus,wo der mitmischt ist immer Qulität dabei.
    Absolute Kaufempfehlung auch meinerseits.

    "Pori Tupu", da hält sich meine Begeisterung in Grenzen.
    Muss man nicht gelesen haben.König ging nach der Wende nach Südafrika dann verlieren sich die Spuren.
    Was er nicht so rauslässt ist, warum er während des Krieges nicht interniert wurde ,die Briten waren da normalerweise kompromisslos,die haben in den Kolonien sogar den Deutschen Schäferhund umgetauft .
    König bekam noch einen Job.
    Ein braves Buch,aber nix außergewöhnliches.


    Noch ein Tip:

    "die letzten Bisons" von Michel Plunke.
    Handelt vom Jagd und Naturschutz zur Rettung des amerikanischen Bisons,letztes Drittel 19. Jahrhundert,federführend George Grinell.
    Kurzweilig.Großartig.Einmalig.
    Vertraut mir.
    Gutes Neues Euch
    KF
    Geändert von katzenfutter (07.01.2018 um 19:51 Uhr)

  2. #137
    Avatar von Mbogo
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    Afrikaliteratur, die sich lohnt

    Hier https://portal.dnb.de/opac.htm?metho...uery=11875906X

    findet man die Literatur eines zu Unrecht Vergessenen, Hans Hermann Schomburgk, der einige faszinierende Jagd- und Reisebücher über Afrika geschrieben hat. Er war auch schon Tierfänger für Hagenbeck und einer der ersten Naturfilmer überhaupt. Der Zeitgeist gebietet es offensichtlich zu behaupten, er habe vor dem 1. Weltkrieg aufgehört zu jagen, was unwahr ist. Er konnte damals nur nicht mehr von der Elfenbeinjagd leben, weil die Jagdgesetze in den Kolonien, allen voran in Tanganjika, durchgesetzt wurden und er als Deutscher genauer beobachtet wurde, als z.B. englische, belgische oder französische Elfenbeinjäger.

    Gruß,

    Mbogo
    Use it, or lose it!
    Danke OldHand, Wolfgang04 haben sich bedankt

  3. #138
    Avatar von Black Grouse
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    Afrikaliteratur, die sich lohnt

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    Für alle Afrika-Fans, die neben dem literarischen Erlebnis auch was fürs Auge mögen, seinen mit "Im Lande meiner Modelle"auch die Erinnerungen des Berliner Tiermalers Wilhelm Kuhnert empfohlen. Gibts zumeist bei mehreren Anbietern im antiquarischen Buchhandel.

    Kuhnert führte, u.a. im Bereich des damaligen Deutsch-Ostafrikas, neben seiner Staffelei auch die Büchse, mit der er, wie damals üblich, die Fleisch-Versorgung seiner Safari-Gruppe sicherstellte. Im Vordergrund seines schriftlichen Berichtes stehen stimmungsvolle Beschreibungen von Prischgängen auf einzelne Tierarten aber auch allgemein interessantes über die damaligen Lebenssituationen in diesem Schutzgebiet.

    Seine Bilder sind vor allem jenen ein Begriff, die, wie ich als Kind und Jugendlicher die wunderbaren, alten Ausgaben von "Brehms Tierleben" begeistert durchstöbert haben.
    Und für Interessenten, für die seine großformatigen Bilder (oftmals von Löwen, daher der Spitzname "Löwen-Kuhnert") mit inzwischen deutlich über 100K gehenden Zuschlagspreisen über dem Limit liegen... man kann immer mal wieder noch einzelne seiner zumeist vor Ort auf den Reisen entstandenen Skizzen-Blätter im Fachhandel und auf Auktionen erwerben.

    Es gab dazu 2015 auch eine kleine, feine Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zum Anlass seines 150. Geburtstages. http://www.tagesspiegel.de/kultur/der-tiermaler-wilhelm-kuhnert-mit-staffelei-und-jagdgewehr/12375782.html
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    The book of nature has no beginning, as it has no end. Open this book where you will, and at any period of your life, and if you have the desire to acquire knowledge you will find it of intense interest, and no matter how long or how intently you study the pages, your interest will not flag, for in nature there is no finality

    Jim Corbett

  4. #139

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    Afrikaliteratur, die sich lohnt

    "Den Kuhnert" (und ein paar andere aus der Zeit) gibt's auch als Nachdruck bei JaNa-Jagd zu "erträglichem" Preis.


    WaiHei
    JMB
    Danke Black Grouse haben sich bedankt

  5. #140
    Avatar von hubät
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    Afrikaliteratur, die sich lohnt

    Von den leichten Landweinen ist mir der Cognac der liebste.

  6. #141

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    Afrikaliteratur, die sich lohnt

    Ich habe mehrmals Kontakt mit dem Autor gehabt in der Zeit wo er noch bei Eduard Kettner Reisebüro beschäftigt war.

  7. #142

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    Afrikaliteratur, die sich lohnt

    Ich fand das Buch sehr erfrischend, mal was anderes.

  8. #143
    Avatar von Dietram
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    Afrikaliteratur, die sich lohnt

    Afrika-Literatur - die sich lohnt

    Ein Pendant zum Tiermaler und Jäger W. Kuhnert heutzutage:



    Kim Donaldson



    Kim Donaldson
    Africa - An Artist´s Journal
    Pavilion Books Ltd. , London, 2001
    2002 deutschsprachig bei
    www.frederking-und-thaler.de

    Auch bei K.-U.Denker : "Jagen in Namibia" , finden sich herrliche Farbskizzen allen jagdbaren Wildes in Namibia, der Künstler Helge Denker hats gemalt.

    Klar - auch die Schilderung von Jagd- und Safari-Erlebnissen kann ein "Afrika-Literatur-Ereignis" sein. zum Beispiel die zwei weithin unbekannten, hier in dieser Reihe seit 2013 noch nicht genannten Schriftsteller:
    Dr. Hugo A. Bernatzig
    Jagd am Blauen Nil,
    Tschagguns - Wien, 1951
    C.A. Koch´s Verlag Nachf., Berlin W 15
    oder der Bericht von
    Prof. Lutz Heck
    Großwild im Etoschaland,
    Ullstein Verlag AG, Berlin, 1955.

    Für mich kommen vorwiegend Sachbücher, als "Afrika-Literatur, die sich lohnt" in Betracht.
    Erfrischend ist es, zum Beispiel zur Frage "Waffen und Patronen", "Was nehm ich mit nach Africa ?" , die unterschiedlichen Ansichten nachzulesen und zu vergleichen z.B. bei:
    - Swan, Botes & Smit, Hunting Africa,
    - Frank Lau, Safari-Waffen und Patronen, 2013, www.epubli.de
    - K.-U. Denker, Jagen in Namibia, 1994, Waffen und Kaliberfrage, S. 118 ff,
    - John Taylor, African Rifles & Cartridges, 1948 u. 2014



    und weiter bei
    - Pierre van der Walt, African Dangerous Game Cartridges, 2011
    - Peter Flack, Hunting the African Buffalo, 2017, Kap.10 by Craig Boddington, Guns and Loads for Buffalo

    Habe-die-Ehre

    D.
    Veritas Vincit - Clan Keith
    http://up.picr.de/30964567at.jpg
    Wehret den Anfängen
    Danke tømrer haben sich bedankt

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