12 jähriger nach Tod eines Erdmännchen bedroht

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#1
Hallo,

wieder Mal eine Nachricht, die bei mir Schwindel vor lauter Kopf schütteln auslöst.

Da kommt ein Erdmännchen zu Tode Und schon bricht ein Internet Shit storm los. Wie krank muss man sein um einem Kind den Tod zu wünschen und die Familie zu bedrohen?

Natürlich gehört der Bengel bestraft, aber diese Hass Tiraden sind nur noch krank. Erinnert mich stark an die Unterschriften Sammlung zur Rettung dieses Kampfhundes der zwei Menschen getötet hat.

Erschreckend wie viele Menschen offenbar ein gestörtes Verhältnis zur menschlichen Gesellschaft haben und Tiere in kranker Art und Weise vermenschlichen.

https://www.welt.de/vermischtes/art...-einem-Fuenftklaessler-den-Tod-wuenschen.html
 
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#2
"Helga M.
vor 2 Tagen
90 %der Menschen sind auch eklig und sollten nicht leben"

Diese Denkweise ist nur eines der schleichenden Gifte im bunten Giftcocktail der unsere Gesellschaft durchtränkt und krank macht...
 
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#3
Wo leben wir eigentlich:no:...dachte eigentlich wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft:what:

Heutzutage scheint ja ein Tier Leben wertvoller zu sein als das eines Menschen...
 
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#4
Siehe Berichte zum Schleuserbus zwischen B und F...
(Totes Kleinkind, ohne Polizeiverschulden)

Belgien hat nervige Gesetze, komische und nette "Flicks", aber man fährt besser rechts ran - sonst ist ein Loch im Auto/Reifen.

Der Vorfall ist hier in den Medien kein Thema...
 
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#6
Das eigentliche Problem ist doch, dass der moralische Kompass derjenigen, die "Meinungen machen" so dermaßen im A**** ist, dass es auf keine Kuhhaut geht.

Die Presse (auch im weitesten Sinne des Journalismus) ist an vielem Schuld. Ein Redakteur/Verfasser/Nachrichtenmacher weiß im Vorfeld, welche Information welche Reaktion beim Publikum auslöst, sonst ist er im falschen Job. Die Nachricht wird einer Zielgruppe zugewiesen und dieser entsprechend wird das Vokabular und der Diskurs gewählt, die am wahrscheinlichsten die gewünschte Reaktion hervorbringen. Dabei ist es wichtig, dass möglichst polarisierend berichtet wird, damit das Thema lange in der Diskussion bleibt und man ordentlich Geld damit verdienen kann.

Wer Medienentwicklung und Werteverfall nicht zusammenbekommt, der sollte sich Fernsehsendungen von vor der Zulassung des Privatfernsehens ansehen, das erste Jahrzehnt des Privatfernsehens, in dem noch versucht wurde, rellen Journalismus zu betreiben und das Jahrzehnt, in dem das Privatfernsehen erkannte, mit welchen Themen wie präsentiert man wirklich Quote macht (späte 90er und 2000er Jahre).

Da mukiert sich eine ganze Mediensparte weltweit über die Einschränkungen der Pressefreiheit in Polen... Pressefreiheit ist kein Grundrecht der Presse, sondern ein Privileg, das ihr vom Volke so lange eingeräumt wird, solange sie ihren Job vernünftig macht. Pressefreiheit darf nicht die Entschuldigung für fehlende Manieren und Werte sein. Wird sie das, gehört sie eingeschränkt.

Und wenn sie nicht davor zurückschreckt, Kinder, die besonderen Schutz genießen, aus Gewinnsucht missbräuchlich (sic!) an den Pranger zu stellen, gehört betreffendes Blatt/Portal/was auch immer geschlossen - und das nicht nur in Ungarn!
 
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#8
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#9
Soso....

Art. 5 GG nicht gelesen?
Gesetze.... Worte auf Papier. Warum glauben die Menschen hier das seien unveränderliche Konstanten? Bei der Ehe für alle hat es keine zwei Wochen gedauert und das heilige unveränderliche ewig währende Grundgesetz war geändert. Einfach so. Es gibt eigentlich auch eine grundrechtlich zugesicherte Meinungsfreiheit und Du siehst ja was derzeit daraus gemacht wird. Körperliche Unversehrtheit ist zumindest hier in der Gegend seit drei Jahren nicht mehr selbstverständlich.

Nein, nein, das Grundgesetz muss gelebt werden im Sinne der Gemeinschaft. Sonst sind es eben doch nur Worte auf Papier.
 
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#10
Soso....

Art. 5 GG nicht gelesen?
Doch, schon. Wenn die Ausschöpfung von Artikel 5 GG aber als Ausrede für Verstöße gegen Artikel 1 GG benutzt wird, krieg ich da so meine Probleme....

Außerdem sprach ich von Grundrechten und nicht vom Grundgesetz, das als Sammlung von Einzelnormen verfasst ist. Darüber hinaus ist im GG die Pressefreiheit mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung begründet. Äußern darf man alles - und die Konsequenzen tragen... Nur die Presse nimmt immer mehr für sich in Anspruch, alles sagen zu dürfen ohne dafür Konsequenzen tragen zu wollen. Hinterher will man Folgen nicht haben absehen können... Wers glaubt... :roll:

Es muss Handhabe im Missbrauchsfall geben...
 
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#11
Siehe Berichte zum Schleuserbus zwischen B und F...
(Totes Kleinkind, ohne Polizeiverschulden)

Belgien hat nervige Gesetze, komische und nette "Flicks", aber man fährt besser rechts ran - sonst ist ein Loch im Auto/Reifen.

Der Vorfall ist hier in den Medien kein Thema...
Nachtrag:
Grenzecho, heute:

Frédéric Bariseau, erster Substitut beim Prokurator des Königs in Mons, hatte vorher laut Medienberichten erklärt, das Kind sei nicht durch die Schüsse der Polizei gestorben. Verantwortlich für den Tod könnten vielmehr eine Krankheit oder eine Verletzung durch den Fahrstil des Fahrers gewesen sein. Inzwischen sind die Behörden aber zu einer anderen Erkenntnis gelangt.
Die Autobahnpolizei hatte in der Nähe von Namur einen Kleinbus entdeckt, in dem sich 30 kurdische Flüchtlinge befunden haben sollen. Erst nach einer Verfolgungsjagd konnten die Beamten das Fahrzeug an der Ausfahrt Nimy, in der Nähe von Mons, stoppen. Sie eröffneten das Feuer, als sie sich durch den Kleinbus bedroht fühlten, der auf sie zusteuerte. Die Beamten entdeckten Medienberichten zufolge 26 Erwachsene und vier Kinder, darunter das schwer verletzte Mädchen, das dann auf dem Weg ins Krankenhaus starb. Aus der Autopsie soll inzwischen hervorgegangen sein, dass es an den Folgen einer Schussverletzung starb. Die Kugel hate eine Wange des Kindes durchbohrt. Das Mädchen und seine Familie seien kürzlich nach Deutschland abgeschoben worden, dann aber nach Belgien mit dem Ziel zurückgekehrt, nach Großbritannien zu gelangen, berichtete die Zeitung „Guardian“ unter Berufung auf Quellen.
 
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#12
Zum Gruße,

das zu Tode gekommene Erdmännchen starb, nachdem der Bengel auf dessen Biss schreckhaft reagierte.
Hätte mal die Lehrerin ihrem ausgesprochenem Verbot bei Zuwiderhandlung sofort eine Konsequenz folgen lassen oder ggf. vorher die Eltern dem Jungen beigebracht, dass es Verbote gibt, die Sinn machen.
Ich hab mal ohne zu fragen einen Hund angefasst und bin gebissen worden. Meine psychologische Betreuung Bestand in einer Backpfeife von meinem Vater, die klar machte, dass man fremde Tiere nicht anfasst.
Wenn Menschen nicht differenziert über Sachverhalte nachdenken und den Jungen bzw. die Familie bedrohen, ist dies Zeichen um sich greifenden Schwachsinnes. Solcherlei Wahlvieh rennt auch hinter Rattenfängern her.
Sollten nicht wählen und sich nicht vermehren dürfen.

Zur Sache mit dem Bus: Schlimm, wenn ein Kind zu Schaden kommt, weil es die Eltern in Gefahr bringen.
Man hat manches Mal den Eindruck, dass Menschen um so hysterischer reagieren, je weniger akut die Bedrohung ist.
In Europa fallen Flüchtlingen keine Bomben und Granaten auf den Kopf (es sei denn von ihresgleichen natürlich); man hätte stehen bleiben können. Oder waren es die Schlepper, die Strafe fürchteten, wenn man sie schnappt ?
Dann wäre vielleicht ein gezielter Nachschuss die beste Konsequenz gewesen (auf den Schlepper) - reine Notwehr bzw. Nothilfe in Bezug auf Flüchtlinge, die ausgebeutet und in Gefahr gebracht werden - nein, nicht in D, da sind es auch arme Schweine... .
Eigentlich sind es aber nur Schweine, Charakterschweine !
NEIN - ich korrigiere - jedes Schwein ist besser als so ein Schlepper.
Aber gegen d i e macht man kaum etwas, denn die haben ja wirklich oft arme Menschen als Schutzschild und Geldquelle dabei.
Man kann nur hoffen, dass in Belgien die Gutmenschen nicht so dicht gesät sind.
 
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