.222 schwere Geschosse über 55gr

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Hallo, gibt es Erfahrung mit schweren Geschossen in der .222?

Die Waffe hat einen 1:12 Drall. Welche Geschossgewichte fliegen daraus gut?

55gr funktioniert schon mal sehr gut. Ich wollte nun mal 70gr Speer TM ausprobieren. Hat da jemand Erfahrung mit?

Das Geschoss soll gut auf Rehwild wirken.

Bis jetzt fliegen das 50gr Vmax ,55gr Hornady SP sowie das gameking 55gr sehr gut.

Danke und Gruss
 
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Ich benutze in meiner 222 auf Rehwild das 62gr Bleispitze von Norma, allerdings als fertig geladene Munition. Gibt's aber meines Wissens auch als Einzelkomponente zum Wiederladen.
Top Wirkung und Präzision und wenig Wildbretentwertung.

Waidmannsheil
MacKnife
 
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Ich benutze in meiner 222 auf Rehwild das 62gr Bleispitze von Norma, allerdings als fertig geladene Munition. Gibt's aber meines Wissens auch als Einzelkomponente zum Wiederladen.
Top Wirkung und Präzision und wenig Wildbretentwertung.

Waidmannsheil
MacKnife

Nehme das Gleiche im Bergstutzen. Gutes Geschoss, kaum Entwertung - in BW natürlich nur auf Fuchs...
 

SWS

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22 Mai 2009
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Hallo zusammen...
Habe das alljährliche "Frühjahrs-Jucken" und möchte mir etwas Neues gönnen!;-)

Hintergrund: sehr viele Füchse/Dachse, zwischendurch aber auch Rehwild u. schwache Frischling im Nahbereich eines Wohngebiets! (Geräuschbelästigung!)

Mein Plan: WL (52 cm) für R8 in .222 Rem (Drall 10"!) u. einen ordentlichen SD drauf

Mein Ziel: bis max. 120m wildbretschonend (mit möglichst geringer Flucht) Beute machen
(die Entwertung beim Raubwild spielt für mich keine Rolle)

Meine Frage: habt ihr bei der Berücksichtigung des kurzen Dralls Erfahrung mit schweren Geschossen (mit u. ohne Blei) machen können?!

Anmerkung!
- andere Kaliberdiskussionen unnötig
- sollte der 52cm-Lauf zur sehr V0 rauben, muss es halt ein 58er werden...
- Ja, Standard-Dralllänge der .222 Rem bei Blaser ist 14"... ;-)
- das Thema gab schon, allerdings hat sich viel getan in den letzten Jahren...

Danke für Eure Mühen!
 
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Ich hab meine Zweifel zur Kombination von wildbretschonend und möglichst geringer Flucht bei den 22ern.

.222 hat beim R8 den Nachteil dass Du einen anderen Verschlusskopf (Verriegelungskammer) in "Mini" zusätzlich zum Wechsellauf brauchst.
Mit dem "Standard" - und damit günstiger - geht nur 22-250.

Der SD muss nicht übertrieben groß sein, ich hab mit dem 58er Lauf (22-250) daher keine Probleme, das wird mit der .222 nicht anders sein.

Mit Blei würde ich angesichts der geplanten Gesetzesänderung gar nicht mehr groß anfangen zu planen.
 

SWS

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Danke für den Hinweis, der Verschlusskopf in Mini ist berücksichtig....
Ich hab meine Zweifel zur Kombination von wildbretschonend und möglichst geringer Flucht bei den 22ern.

.222 hat beim R8 den Nachteil dass Du einen anderen Verschlusskopf (Verriegelungskammer) in "Mini" zusätzlich zum Wechsellauf brauchst.
Mit dem "Standard" - und damit günstiger - geht nur 22-250.

Der SD muss nicht übertrieben groß sein, ich hab mit dem 58er Lauf (22-250) daher keine Probleme, das wird mit der .222 nicht anders sein.

Mit Blei würde ich angesichts der geplanten Gesetzesänderung gar nicht mehr groß anfangen zu planen.

Danke für den Hinweis, der Mini-Verschlusskopf ist berücksichtigt...

Natürlich werden grundsätzlich härtere Geschosse weniger Entwertung, aber höhere Fluchten verursachen...
eine halbwegs ausgewogenes Zielballistik reicht mir...
 
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Ich sag mal so...
Auf die Schnelle bei Frankonia die Munition nach Kalibern und unter der Maßgabe "Bleifrei" gefiltert:
22-250: 1
.222: 3
.223: 9

Ok, für Wiederlader (weiß ich nicht) kein Thema. Ansonsten aber vielleicht schon.
(Nix gegen die .222, die Du eigentlich willst! Nur ein Hinweis.)
 
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