.270 Win oder .270 WSM

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Die Frage sollte eher lauten: Was kann die rückstoßstärkere .270 Win in einer leichten Bergwaffe, wie die K95, auf relativ leichtes Bergwild besser als die 6.5 CM?
Ich finde die 6.5 CM aufgrund ihres geringen Rückstoßes geradezu prädestiniert für eine leichte, präzise, einschüßigen (wo es mehr auf Präzision als auf Feuerkraft ankommt) Bergwaffe. Geringer Rückstoß wirkt sich immer positiv auf die Präzision aus.
Außerdem findet man inzwischen in der 6.5 CM jede Menge weitschusstaugliche Laborierungen in DE.

Wenn es das Kaliber für die K95 nicht gibt, dann hat sich die Sache natürlich erledigt.
Doch gibt es, kenne einen Jäger, eine solche schon seit mind 6 Monaten führt.
 
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(Die 6.5CM muss erst noch da hin kommen wo die .270win schon sehr sehr lange ist....)
Kein Zweifel, die .270 Win hat mehr Leistung als die 6,5 Creedmoor.
Dessen ungeachtet würde ich bei einer leichten Kipplaufwaffe - quasi dem Florett unter den Jagdwaffen (wollen wir mal den Begriff Bergwaffe vermeiden, um nicht auch noch den Thüringer zu beleidigen) - den Fokus eher auf geringen Rückstoß und Präzision als auf Feuerkraft legen.
Dies vorausgeschickt, erachte ich die Leistung einer 6.5 CM oder 7x57 beispielsweise für so eine Büchse als optimalen Kompromiss zwischen Leistung und Schießbarkeit.
Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich behaupte nicht, die .270 Win wäre ungeeignet - ich nutze die .270 Win in einer R8 ja selbst.
Ich sage nur, in der K95 würde ich der 6.5 CM den Vorzug geben.
 
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Kein Zweifel, die .270 Win hat mehr Leistung als die 6,5 Creedmoor.
Dessen ungeachtet würde ich bei einer leichten Kipplaufwaffe - quasi dem Florett unter den Jagdwaffen (wollen wir mal den Begriff Bergwaffe vermeiden, um nicht auch noch den Thüringer zu beleidigen) - den Fokus eher auf geringen Rückstoß und Präzision als auf Feuerkraft legen.
Dies vorausgeschickt, erachte ich die Leistung einer 6.5 CM oder 7x57 beispielsweise für so eine Büchse als optimalen Kompromiss zwischen Leistung und Schießbarkeit.
Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich behaupte nicht, die .270 Win wäre ungeeignet - ich nutze die .270 Win in einer R8 ja selbst.
Ich sage nur, in der K95 würde ich der 6.5 CM den Vorzug geben.
Ich würde ne 7mm-08 Rem nehemen ;)
 
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In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch die Reibschweißung erwähnen, die ab 900 m/s anfängt, eine Rolle zu spielen. Das ist auch der Grund, weswegen ich keine zu leichten Geschosse verwende, die die 900 m/s knacken. Vor allem wenn ich über 200 m schießen wollte, würde ich immer Geschossen mit gutem BC (anstelle von zu leichten und somit rasanten Geschossen) den Vorzug geben.
Die Frage ist, ob die Reibschweißung zB bei einem Berger, einem Partition und einem Aero vergleichbar sind? Ich würde vermuten nein, aufgrund des Geschoßaufbau.
Was vielleicht für ein Partition (durch den Mittelsteg wohl mit dem höchsten Widerstand) gelten mag, trifft beim Aero mit seinen Entlastungsrillen sicher nicht zu.
Die Aero haben, trotz geringen Gewichts, einen vergleichsweisen hohen B.c., wenn ich auf 250m (auf 4cm hoch bei 100m eingeschossen) nur 4cm Tiefschuß habe reicht mir das.
Sollte ich mit den 1145 m/s an der Mündung (laut Magnetospeed) den Lauf "ausgeschossen" haben werde ich das Forum unterrichten.
 
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Die Frage ist, ob die Reibschweißung zB bei einem Berger, einem Partition und einem Aero vergleichbar sind? Ich würde vermuten nein, aufgrund des Geschoßaufbau.
Ich würde auch eher “nein” sagen.
Geschossaufbau, Material, Geschossdurchmesser vs. Laufdurchmesser usw. spielen sicher eine Rolle.
Wie sich das im konkreten Fall darstellt, kann ich auch nicht sagen.

Wie bereits erwähnt, schieße ich nicht so schnelle Geschosse. Und das tue ich nicht nur, um etwaigen übermäßigen Abrieb zuvorzukommen oder Reibschweißung zu verhindern, sondern weil ich nur Deformationsgeschosse verwende, die bei solchen Geschwindigkeiten überfordert wären und splittern würden.
Schießt man aber Geschosse, die extra konstruiert wurden, um Splitter abzugeben, dann spielt dieser Punkt keine Rolle.

Was vielleicht für ein Partition (durch den Mittelsteg wohl mit dem höchsten Widerstand) gelten mag, trifft beim Aero mit seinen Entlastungsrillen sicher nicht zu.
Wie sieht es - wegen des relativ harten Geschossmaterials - mit der Abnutzung der Feldkanten aus?
 
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Das Aero ist ja auch ein Deformator (wie auch das HDB, das ich auch sehr flott verlade). Bei den Geschwindigkeiten haben die Geschosse bisher funktioniert.

Zur Abnutzung der Feldkanten kann ich nichts sagen, hierfür fehlt mir das Endoskop und die Dokumentation vorher / nachher. Es ist auch die Frage ob der Verschleiß am Übergangskegel, im Bereich der Mündung oder der Feldkanten sich als erstes in Bezug auf Präzision bemerkbar machen.
 
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Ok, die CM hat etwas weniger Rückstoß, allerdings ist die .270win nun auch wirklich kein Monster und sollte von jedem beherrschbar sein.

Die .270win macht größere Löcher und hat auf Jagddistanz einfach mehr Power. Gerade im Gebirge, wo man Fluchten vermeiden möchte ist das sicher kein Nachteil.

https://www.youtube.com/watch?v=TYuIFL4rwFo&t=393s
Man vergleiche den Effekt bei Minute 7:50 zu Minute 10:50
(Die 6.5CM muss erst noch da hin kommen wo die .270win schon sehr sehr lange ist....)

Zumal der geschätze Mitforist kein Wort zu "Bergwaffe" oder "Bergwild" geäußert hat, wäre auch ungewöhnlich für Thüringen ;)
Genau deswegen finde ich die .270win für mich absolut passend ! :love:
jage in einem reinem Waldrevier ca. 300ha und nun hat die "Teppichetage" noch das angrenzende
Feldrevier dazu gepachtet,
Wild Vorkommen: Rehwild, Rotwild, Schwarzwild und Muffelwild, etc.
fürs Schwarzwild wollte ich schon etwas mit größeren "Loch" und auch fürs Muffelwild im Feld, kann man schon mal 200m und weiter getrost hinlangen, weiter wie 250-max 300m gibt das Revier aber eh nicht her....meiner Meinung nach.....passt doch alles super, für dieses Kaliber ! ;)
 
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Die Frage sollte eher lauten: Was kann die rückstoßstärkere .270 Win in einer leichten Bergwaffe, wie die K95, auf relativ leichtes Bergwild besser als die 6.5 CM?
Ich finde die 6.5 CM aufgrund ihres geringen Rückstoßes geradezu prädestiniert für eine leichte, präzise, einschüßigen (wo es mehr auf Präzision als auf Feuerkraft ankommt) Bergwaffe. Geringer Rückstoß wirkt sich immer positiv auf die Präzision aus.
Außerdem findet man inzwischen in der 6.5 CM jede Menge weitschusstaugliche Laborierungen in DE.

Wenn es das Kaliber für die K95 nicht gibt, dann hat sich die Sache natürlich erledigt.
Ihr Memmen :ROFLMAO:
https://www.waffengebraucht.at/waffen/kipplaufgewehre/blaser-k77-300-weathmag--324945
 
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