.270 Winchester - Spatzenkaliber oder Prinzenpatrone?

  • Themenstarter Gelöschtes Mitglied 6729
  • Beginndatum
Mitglied seit
26 Feb 2013
Beiträge
6.975
Gefällt mir
91
@ Bora: "" Diene Entwicklungen nicht besser als die .270 Win. sind und daher du die hochgelobten .270 der Vorzug zu geben ist ?....... '''' nach deinem Schreiben sieht man genau wie du eingestellt bist. Es ist immer noch '' Thema: .270 Winchester '' ; nicht von meiner 6,5er und von der hast '' Du '' überhaupt keine Ahnung, folge dessen musst du dich ganz ruhig verhalten und gut darüber nachdenken bevor du antwortest .
Einverstanden :thumbup:

Im Verlauf der Diskussion wird mehr zu mehr deutlich dass es sich bei der 270 Win. um eine hervorragende Universal-Patrone-Kaliber handelt. In diese Richtung bereits äußerte sich O'Connor vor 50 Jahren. Ebenso Wolfram Osgyan, welcher in der letzten Ausgabe der WuH nur postiv berichtet.
Leute, die die 270 Winchester loben sind Kettenhunde, da wird dann auch nicht Halt gemacht verdiente Patronenentwickler und Naturwissenschaftler zu verunglimpfen.

Schade, sehr schade.

WmH R-M
 
Zuletzt bearbeitet:
A

anonym

Guest
Zumindest habe ich hier eines wieder einmal gelernt:

Wenn man eine bestimmte Meinung nicht teilt - wie hier, daß die 270 für die großen Bären und Großantilopen geeignet ist -

wenn man eine zitierte Quelle nicht findet und darum bittet, diese zu nennen,

wird unter der Gürtellinie geantwortet, wird man verunglimpft, Aussagen von renommierten PH als lächerlich hingestellt usw.

Und es fällt auf, dass immer wieder die gleichen Foristi als Stellvertreter antworten, wenn auch nur ein Hauch von Gegenwind, und sei es nur die Frage nach einer zitierten Quelle, gegenüber manchem Foristen bläst.

Superstars, das ist nichts für mich. Ich jage viel, schieße viel, unterhalte mich gerne und lerne gerne mit und von Leuten, die dies ebenfalls gerne machen. UND vor allem weiß ich, was es heißt, einem großen Bären in den Busch folgen zu müssen. Ebenso, was es heißt, einer schweren Antilope im Dickbusch Kilometer weit hinterher laufen zu müssen. Das sind Dinge, die nicht in QL stehen. Aber, bleibt gerne dabei. Für mich ist die 270 eine sehr gute Patrone für KLB, für Berg und Feldjagd. Für schweres Wild gibt es aber Besseres. Und genau dazu würde ich einem Auslandsjäger auch raten. Denn angeschweißt ist erlegt und Ihr müßt ja nicht blechen.

In diesem Sinne, ich bin hier raus. Diese Vorgehensweise hier hat mir die Augen geöffnet. Alles Gute für die Zukunft wünsche ich trotzdem so manchem Zeitgenossen hier.
 
A

anonym

Guest
Groschen gefallen...........:-D
Klar kannst in 270 Win, in 270 WSM und .270 Weatherby verladen.

Ist aber bei 9,3 mm ählich...

x57, 62. 64 und 74R...........ende im Gelände.

WmH R-M
9,3x66 wäre man noch zu nennen 9,3x70 wenn auch selten.
366 WSM

Darf ich RM noch zitieren oder ist das allein schon ein böser Frevel für den mich der Messner oder Sunpfsau nach Aufforderung wieder zurechtweisen wollen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
26 Feb 2013
Beiträge
6.975
Gefällt mir
91
bora hat gesagt.:
Wenn man eine bestimmte Meinung nicht teilt - wie hier, daß die 270 für die großen Bären und Großantilopen geeignet ist
Stop, nicht die Tatsachen verdrehen:
niemand im Forum hat die 270 Win als Bären.- und Großantilopenpatrone eingestuft.

Zitat Rüdemann:ich plädiere nicht dafür, die ausgezeichnete .270 Win in die Rubrik Hoch- oder gar Großwildpatrone einzustufen.( posting 72 vom 8.2.)


Promte antwort posting Bora:.Gott sei Dank, und ich hab schon gedacht

bora hat gesagt.:
wenn man eine zitierte Quelle nicht findet und darum bittet, diese zu nennen,wird unter der Gürtellinie geantwortet, wird man verunglimpft, Aussagen von renommierten PH als lächerlich hingestellt usw.
Antwort:?
Kannst in jedem Nosler relouding guide ab 5. edition nachsehen. Auch auf der home page von Nosler USA
Ruede-Mann zitiert doch nur einen einfachen rechnerischen Zusammenhang, wie er jedem hier noch aus der Grundausbildung gelaeufig sein muesste.

bora hat gesagt.:
Und es fällt auf, dass immer wieder die gleichen Foristi als Stellvertreter antworten,
wenn auch nur ein Hauch von Gegenwind, und sei es nur die Frage nach einer zitierten Quelle, gegenüber manchem Foristen bläst
Stellvertreter...?......kannst das mal erklären.
Ach ja jetzt fällt der Groschen: Messner, P 226, Sumpfsau sind weitere nicks von mir......

zum Thema PH folgende Anmerkungen:

Titel sind keine Qualifikation. Nur weil sich jemand PH oder NSF, Scharfschütze nennt heißt das nicht, dass er auch nur einen Funken Ahnung von der Thematik hat. Man sie regelmäßig die "Fachjournalisten" am Werke. Nichtmal die Nachsuchenführer haben auch nur Ansatzweise Ahnung von Wundballistik. Und wie gesagt "Wundwirkungsgutachter" sind auch nicht mit Ahnung zum Thema gesegnet durch den Titel, insbesondere wenn sie fachlich nur mathematische Statistiker sind... Eindeutiger dagegen ist die zu Grunde liegen Naturgesetzmäßigkeit. Und die Physik hinter der Wundballistik ist seit Jahrhunderten (seit es die entsprechenden Büchsenpatronen gibt) bekannt.


Hier mal was vom american gun writer John Barsness:
"In theory the .30-06 should do better with 180's than the .270's 150's, but I have never been able to see a real difference on game.

The 200 might get us into that "big bear" territory, but not many of us hunt really big bears with a .270 anyway. On non-dangerous game a 150-grain .270 bullet works pretty darn well, at least in my experience.

In fact a really deep-penetrating 130-grain .270 bullet, such as the Barnes TSX or Nosler E-Tip, works very well on pretty big game. I have seen the 130 TSX used on 1000-pound animals and it worked very well indeed.

As alluded to in an earlier post, for 99% of hunting the .270/.30-06 question was pretty well put to rest by the invention of the Nosler Partition over 60 years ago. Some of today's bullets make the question even less debatable. A 150 TSX or E-Tip in the .30-06 is plenty for just about any non-dangerous big game, whether elk or similar-sized African plains game (or at least that's been my experience). A 130 in the .270 does very similar things."

http://www.24hourcampfire.com/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/4112958/all
 
Mitglied seit
12 Feb 2011
Beiträge
983
Gefällt mir
446
Also wenn sich hier ständig irgendwelche Aussagen von irgendwelchen "Huntern" um die Ohren gehauen werden, hätte ich auch mal einen.

Craig Boddington hat mal gesagt:

„I am suggesting that, in each hunting category, you should use the largest appropriate calibre and the heaviest bullet that you can shoot accurately. The bigger the hole it makes and the deeper it penetrates, the more surely it will kill”.
 
A

anonym

Guest
Die Frage: Wieviel Energie bringt euer Kaliber auf E300? es kommt darauf an welches Kaliber ; die Antwort ist E300 = 3080J im Kaliber .264'' und E300 = 4680J im Kaliber .338''. Das ist aber kein Muss, es kommt immer auf das Wild an (die Art ); manches benödigt 1200J und andere brauchen 2000 - 2500J am Anschuss. Es gibt Leute die behaupten sie sind mit 500 bis 800J. befriedigt aber ich auf keinen Fall :19: man soll das Wild Waidgerecht töten und so schnell wie möglich.

WmH - 8,5mm M.M.

:biggrin:
 
Mitglied seit
10 Nov 2011
Beiträge
1.422
Gefällt mir
425
Also wenn sich hier ständig irgendwelche Aussagen von irgendwelchen "Huntern" um die Ohren gehauen werden, hätte ich auch mal einen.

Craig Boddington ...
Barsness, Shoemaker und auch der von Dir nun so treffend ins Spiel gebrachte Boddington sind Koryphäen ihres Faches und beeindrucken durch "common sense" und "no fuss". Tu Dir also keinen Zwang mit dem Zitieren an. Ein wissenschaftlicher Arbeitsstil hat dem Erkenntnisfortschritt noch nie geschadet.

Apropos Boddington: Er hat eine durchaus bemerkenswerte Verbindung zur .270 Win. Er sah sie immer schon als gutes Universalkaliber, hat sie aber gemieden, weil sie zu sehr mit O'Connor verbunden wird und er den Fans nicht auf die Füße treten wollte. Entsprechend versteifte er sich auf die etwas universellere, vor allem aber unbelastete .30-06.

Vor einigen Jahren hat er die .270 Win dann aber doch selbst in der Praxis eingesetzt, einfach weil er als gun writer sämtliche Kaliber praktisch eingesetzt haben und aus eigener Erfahrung schreiben können wollte.

Die 270 Win (bemerkenswerterweise wählte auch er das 150 grs. Nosler Partition) hat ihn bei der Bewährungsprobe dermaßen beeindruckt, dass er seither in höchsten Tönen von ihr schwärmt. Und das wird er nicht müde zu schreiben, obwohl er sein Geld (immer offensichtlicher!) mit der Werbung für "the latest and greatest" und Magnum-Pulvereimer für die SCI-Klientel verdient.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
3 Sep 2011
Beiträge
78
Gefällt mir
0
Nach dem Lesen des insgesamt doch recht schönen Threads hab ich mal Google zum Thema Craig Boddington und die .270 bemüht und den Artikel hier gefunden. Ganz lesenswert find ich.

http://unionsportsmen.org/the-270-is-still-the-classic-cartridge/

Und wenn ich mir den Kollegen hier anschaue, den Boddington auf 'etwas über 400 yards' mit einem 150 gr Partition erlegt hat, würde ich sagen, daß die .270 definitiv keine Spatzenpatrone ist. ;)

sr_elk_400.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
10 Nov 2011
Beiträge
1.422
Gefällt mir
425
Der Ursus arctos horribilis scheint mir in diesem Thread trotz aller Missverständnisse durchaus nicht fehl am Platz, unterstreicht er doch eindrucksvoll die Einstufung der .270 WCF als Universalkaliber. Von einer expliziten und unbedingten Empfehlung auf Brown Bear, Grizzly, Moose o.ä. ist hingegen weder in diesem Thread noch bei O'Connor, Boddington oder sonst wem zu lesen, insofern muss man sich da gar nicht in die Haare kriegen. Grundtenor war immer nur, dass es im Rahmen ihrer Möglichkeiten liegt.

So schreibt der alte Hase Phil Shoemaker, der Jagdgäste auf die kapitalen coastal brown bears führt, auch als gun writer ein beeindruckendes Repertoire aufweist und insoweit wie kein Zweiter zu diesem Thema Stellung nehmen kann (kursiv und fett von mir):
“I make my living cleaning up messes caused by self-proclaimed excellent shots and experienced hunters on Brown Bear hunts. In over twenty five years the over-whelming majority were caused by the hunter using a rifle he could not handle.
When a hunter shows up with a well worn 7mm or 30-06 and a sensible scope I know he is going home with a trophy.
I don't have a minimum caliber I require a hunter bring but anything less than a .270 is a stunt and anything over a .375 usually ego.

Favorite caliber? I would happily hunt the rest of my life with an accurate 7 1/2# 30-06. I've taken truck loads of game with mine from 10# groundhogs to 1000# Brown Bear. The paranoia about brown bears is way overblown.
The number of Alaskan guides who have chosen the 30-06 as their personal using rifle is as long as your arm. Are there better rounds? Sure, but it will do the job very well if the hunter is up to it.

If all you are looking at is one or two bears in a lifetime then anything from the .270 thru the .338 will fit the bill perfectly. My vote is with the 30-06 because I have one that I have used all over the globe but I certainly wouldn't argue with anyone who chooses a 7mm or 300 magnum either.

I have learned that it doesn't really matter a whole lot what rifle a bear hunter carries IF HE CAN USE IT. This afternoon I was just re-reading Jim Reardon's new book where he discusses the world record Brown Bear hunt. That bear, which they estimated weighed 1300-1400 pounds, squared an honest (as opposed to stretched) 10' 5". Ray Lindsey killed it at 30 yards with his 30-06 and 180 gr bullets - which he preferred over the .405.
If using bigger rifles make you feel better then use one. I carry my 458 when guiding for the same reason, but to argue that the 30-06 is insufficient for big bears is to ignore facts.”
http://www.outdoorsdirectory.com/akforum/akhunting/61569.htm

Der aufmerksame Leser erkennt, dass das keinesfalls eine explizite und unbedingte Empfehlung der 270 Win für die Bejagung der mit Lachs feist gewordenen braunen Sohlengänger Alaskas ist. Vielmehr zieht Shoemaker ein Kaliberspektrum auf, definiert mit der .270 Win dessen absolute Untergrenze und macht die Kaliberwahl aus diesem Spektrum in einem Kompromiss, der eine geeignete Waffe für die Nachsuche als gegeben voraussetzt, vom Können des Jagdreisenden abhängig, ganz einfach weil ein Geschoss egal welchen Kalibers zunächst mal und vor allem im Leben sitzen muss. Das ist nicht zu beanstanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
26 Feb 2013
Beiträge
6.975
Gefällt mir
91
RWS fertigt jetzt das Evo Green auch im internationalen Kaliber 270 Winchester.

Hier die Daten:

Geschossgewicht: 95 grs. = 6,2 Gramm
GEE 220 Meter
Tiefschuss auf 300 Meter = 14.3 cm
Vo = 1065 m/sec.
V100 = 945 m/sec.
V200 = 835 m/sec.
V300 = 735 m/sec.
BC 0.292
Berechnungen liegt 60 cm Lauflänge zu Grunde

Preis für 20 Patronen = 87.00 €
 
A

anonym

Guest
ist (in Bezugnahme zu meinem ersten Absatz) die .270Win. eigendlich nichts anderes, als eine auf leichtes bis höchstens mittleres Geschoßgewicht beschränkte 7x64 Brenneke?
Nein. Sie ist die amerikanisierte Kopie der damals schon 10 Jahre existierenden exzellenten 6,8x60 Chinesisch Mauser (DWM).

Ob es tatsächlich General Liu gewesen ist, der mit seinen Selbstladern die Amis in den 1920ern auf den Trichter brachte, ist allerdings umstritten. Es gab auch schon vorher Kopierversuche in Amerikanistan.

Carcano
 
Mitglied seit
15 Apr 2014
Beiträge
42
Gefällt mir
0
Kan ich das Artikel von Wolfram Osygan uber den 270 Win auf den Internet finden? Ich habe seinen Buch " Waffen, Optik, Munition P&P" und das ist gut zu lesen.

Can I find the article about the 270 Win from Wolfram Osygan on the internet ? Link ? I have his old book and it's enjoyable reading. Can somebody scan it and sent it in an e-mail?

Vielen dank.
 
Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
28.598
Gefällt mir
2.595
@BHD:
1.) gutes Geschoss 2.) Beherschbarkeit 3.) Treffersitz

Wieder andere würden 3. als 1. sehen


Übrigens: Man ersetze 270 mit 8,5 und alles wird gut.
Parallele passt, denn innerhalb einer Gruppe jeweils nur wenige Kaliber
 

Neueste Beiträge

Oben