.270 Winchester - Spatzenkaliber oder Prinzenpatrone?

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Ich führe eine 6,5x57r Kipplaufbüchse mit bleifreien Teilzerleger. Müsste mit der .270 etwa vergleichbar sein.
Insgesamt sehr rasant, GEE deutlich jenseits der 200 Meter, Wirkung immer gut aber auf Rehwild im Nahbereich für meinen Geschmack (sonst bin ich mit der .308 unterwegs) mitunter heftig. Auf Sauen ist die 6,5 allerdings klasse.
 
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>Ich führe eine 6,5x57r Kipplaufbüchse mit bleifreien Teilzerleger.
>Müsste mit der .270 etwa vergleichbar sein.

Witzbold! :D
Sax 6,5x57R: 2539 J
Sax 270 Win: 3524 J
 
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Meine bescheidenen Erlegungszahlen sind nun bei St. Hubertus für viele eher mickrig, zeigen aber in etwa auf, in welchem Entfernungsbereich sich die Schüsse über die Jahre (bei mir) bewegten. Von 58-92 habe ich da nix aufgeschrieben.
Nochwas: wer viel auf 250m jagdlich schießt muss viel auf 300m üben.
Wenn ein Geschoss auf 250 noch ausreichend wirken soll, wirkt es auf halb oder gar viertel so weit, eben zu stark. Manches lässt sich schön reden, aber nicht schön machen.
 

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Ich führe eine 6,5x57r Kipplaufbüchse mit bleifreien Teilzerleger. Müsste mit der .270 etwa vergleichbar sein.
Insgesamt sehr rasant, GEE deutlich jenseits der 200 Meter, Wirkung immer gut aber auf Rehwild im Nahbereich für meinen Geschmack (sonst bin ich mit der .308 unterwegs) mitunter heftig. Auf Sauen ist die 6,5 allerdings klasse.
Du verwechselst GEE mit PointBlankMax.
 
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@hardenberg, die Wirkung und damit auch Zerstörung hängt einfach vom Geschoß ab. Über einige Jahre habe ich ausschließlich eine 270WSM verwendet, die in Kombination mit KJG von Sax und Möller und jetzt mit Ibex Viper keine Wünsche offen läßt und das bei extremen Geschwindigkeiten! Rückmeldungen von Jägern mit 270Win in Kombi mit Ibex Tornado waren auf Gams und Rotwild tadellos bei sehr guter Wirkung, bei Reh hinter Blatt ebenfalls, hier konnte es direkt auf das Blatt etwas heftiger werden. Ich möchte hier kein Werbepost draus machen, es sind eben aktuell die von mir verwendeten Geschosse und wie jeder vernünftige Jäger wissen sollte gibt es keine Garantien, den auf der Jagd ist alles möglich und die beste Mun und die beste Patrone ist immer noch ein gut platzierter Schuß! Auch ist die Bewertung vom Jäger selbst abhängig, beim einen ist das halbe Blatt zum Wegwerfen und alles ok, beim anderen sind ein paar kaputte Federn eine Katastrophe. Aus meiner Erinnerung war von der Bleifraktion das H-Mantel immer ein Favorit mit guten Ergebnissen und auch das Nosler BT fand zufriedene Nutzer (aber Achtung siehe oben!) Wie schon geschrieben ohne Rotwild und ähnlichem ist die 6XC mein absoluter Favorit, aber ich weiß schon :rolleyes:Deutschland
 
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Ein Aspekt macht die 270Win auf jeden Fall zur Prinzenpatrone: Die "Außerdeutsche" Verfügbarkeit. Wurde schon verschiedentlich erwähnt,

hier konkret Neuseeland: Es gibt praktisch keinen Munitionshändler bei dem die 270 Win nicht vorrätig wäre, je größer der Händler desto üppiger die Auswahl.
Die dortigen Gelände-Typen zusammen mit dem vorherrschenden Wild machen die 270Win zu der Allround-Patrone schlechthin. Bester Vergleich ist Österreich schätze ich.

@Sirius : 7x64 gäbe es nur auf Bestellung, sie wäre natürlich ebenfalls ideal, keine Frage ;)

Gruß concolor

[Hintergrund: Ich komme gefühlt gerade aus Neuseeland/Südinsel zurück (Jan/Feb) und wollte dort ursprünglich auch jagen, daher die Recherchen unter anderem vor Ort. Wir mussten die Jagd dann aus verschiedenen Gründen sein lassen. Unter anderem ist es so, dass mein Reisepartner und ich zwar beide den Jagdschein haben, aber jagdpraktisch einfach zu unerfahren sind.]
 
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Ich bin da bei @Sirius! (y)

Wenn du etwas für >200m haben willst und dafür nicht auf die 8x57IS zurückgreifen möchtest, wäre für dich eine 7x64 ideal und ich sage, dass du bereits mit ca. 160gr./10,4g sehr gut aufgestellt bist. M.M.n. sind 160gr. perfekt für die 7x64 - RWS bietet da z.B. das Evolution an.

Gruß
Bock
 
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10,5g UniClassic und KS gehen auch. Einer unserer Förster hier führt die 7x64 (Mauser 66) mit dem 10,5g KS als Backup wenn er Jagdgäste auf Rotwild führt. In seinem Revier können auf den schnurgeraden Lichtschneißen und Wildwiesen schon mal Schußentfernungen bis 300m vorkommen.
 
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.....behalte doch einfach die Büchse in 8x57IS und kaufe Dir eine in .270 WIN dazu.
Dann erübrigt sich dieses Überlegen.
Achja - wenn ich die .270 führe und es kommt ein Reh, dann ist es auf 70 m genauso tot wie das Reh welches sich auf 160 m zeigt wenn ich die 8x57 IS dabei habe...
 
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Entschuldige Iron Mike,
ich bin wie geschrieben selbst ein Fan der 270, aber Windabdrift besser als eine 6,5CM ist schlichtweg Blödsinn:unsure:! Hier sind die 6,5er Geschosse on top und eine stärkere Patrone wie die 270 mit 130BT als Optimalgeschoß mit gutem BC bestenfalls gleichauf mit einem 123gr SST !
Entschuldige latschnucka2,
wenn man nun Äpfel mit Äpfeln vergleicht, also Beispielsweise Hornady ELD-X Fabrikmun in 6.5CM versus .270Win, so ist der Unterschied der Drift auf Jagbare Distanzen (und noch ein gutes Stück darüber) absolut zu vernachlässigen. Wir sprechen von einem Unterschied von Millimetern auf mehre hundert Meter.

Die .270win ist für die Bedürfnisse von @hardenberg schon ein bisschen viel. Eine 6.5 (SE, Rem, Creedmoor) bekommt die Aufgabenstellung locker erfüllt. Mit dem Vorteil von weniger Rückstoß oder einer deutlich leichteren Büchse (im Gebirge sicherlich kein Nachteil)

Dennoch kannst Du bei der .270win getrost auf 56cmLL runter gehen, die Einbußen sind für deine Bedürfnisse unerheblich.

So, ich würde mich bei deinen Bedürfnissen nach einer .308win mit 50cm LL umsehen.
Habe ich zuhause rum stehen und kommt eigentlich immer mit raus.
Nun die Gründe:
Über die Patrone .308win brauchen wir und nicht zu unterhalten. Die Vor - und (kaum vorhandenen) Nachteile sind bekannt.
Das Ding ist super leicht, und handlich. Meine Munition hat eine GEE von 190m ( in der gemessenen Wirklichkeit ), der Rückstoß ist zu vernachlässigen (Barnes Vor-TX 130grains).
Naja, hab mir trotzdem noch ne .270Win geholt. Find ich halt geil ;-)
 
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