.270 Winchester - Spatzenkaliber oder Prinzenpatrone?

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Gelöschtes Mitglied 7846

Guest
#16
Waidmanns Gruß
Hallo,
270WIN - super Patrone, ....gefühlt weniger Rückstoß ...
wenn ich das seinerzeit richtig verstanden habe, dann schießt die Rückstoßmimose FAOS gerade deswegen die .270 .

....
Und ganz ehrlich, alle die hier über eingeschränkte Geschoßvielfalt jammern, wer von den Oberjagdspeziallisten sucht noch lange nach Laborierungen, wenn schon mal eine gut funktioniert? Die meisten sind schon froh, wenn sie nicht mehr, als eine halbe Schachtel(Jahresverbrauch) am Stand verbrauchen!
:lol:

:thumbup:
 
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#17
Aber, es ist nicht ganz zu leugnen: Gute, schwere Geschosse (z.B. > 160 grains) sind im Kaliber .270 etwas dünn gesät – was (meiner Meinung nach) sehr schade ist, denn dadurch kann das Potential der Patrone nicht vollständig ausgereizt werden!
Sako, Norma stellt Munition von mehr als 10 Gramm Masse her. Oryx, Hammerhead.
Nur 9,7 Gramm ( das sind prakt. 10 Gramm ) reichen mit A-Frame, Partition, TBBC für stärkstes Wild in Africa und Nordamerika.


Praktisch nehmen sie sich gar nix!
Sehe ich etwas anders.
Mit 150 grs. z.B. verbrennt die .270 deutlich weniger Pulvermasse, hieraus resultiert ein geringere Rückstoß.
Die Patrone ist für Schuss empfindliche Leute ( Jägerinnen) besser geeignet als z.B. 7mm und Cal. 30.
Auch die bessere Tiefenwirkung im Medium ( starken Wild ) ist überaus wichtig.

WmH R-M
 
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#18
Sako, Norma stellt Munition von mehr als 10 Gramm Masse her. Oryx, Hammerhead.
Nur 9,7 Gramm ( das sind prakt. 10 Gramm ) reichen mit A-Frame, Partition, TBBC für stärkstes Wild in Africa und Nordamerika.




Sehe ich etwas anders.
Mit 150 grs. z.B. verbrennt die .270 deutlich weniger Pulvermasse, hieraus resultiert ein geringere Rückstoß.
Die Patrone ist für Schuss empfindliche Leute ( Jägerinnen) besser geeignet als z.B. 7mm und Cal. 30.
Auch die bessere Tiefenwirkung im Medium ( starken Wild ) ist überaus wichtig.

WmH R-M
150 grains sind für die .270 schon relativ schwer, und Laborierungen mit schweren Geschossen haben in der Regel, aus diversen Gründen, leichte innenballistische Vorteile. Es ist demzufolge wenig zielführend, wenn man Kaliber, die unterschiedliche Geschossdurchmesser aufweisen, mit gleichen Geschossgewichten vergleicht!
Mit anderen Worten: Die .30-06 (bzw. die 7x64) läuft, abhängig vom verwendeten Pulver natürlich, erst mit schwereren Geschossen zur Höchstform auf!
 
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#19
Nur niemand benötigt die schweren Geschosse von 11 - 12 Gramm in Kal. 7 mm und Cal. 30.
Denn die 270 leistet bei geringerem Pulverabbrand, Rückstoß und höhere Pentration sogar mehr als
7 mm und Co.

WmH R-M
 
A

anonym

Guest
#20
Die 7x64 ist eine bewährte Patrone. (Kalibergruppe 28 )
Die 6,5x65 hat ebenso ihre Liebhaber, besonders im Gebirge. (Kalibergruppe 26)

Und für alle, die sich nicht entscheiden können, gibt es dazwischen die vorzügliche 270 Winchester (Kalibergruppe 27)

Drei unterschiedliche Kaliber mit ihren spezifischen Eigenschaften, ihren Vor- und Nachteilen.
 
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#21
...
Die 6,5x65 hat ebenso ihre Liebhaber, besonders im Gebirge. ..

Das halte ich, mit Verlaub, für ein absolutes Gerücht. Ich persönlich kenne niemanden, der sich nachhaltig (!!!) als Liebhaber der 6,6x65 outet. Nachdem ich selber - im Gebirge - eine 6,5x65 R geführt habe, weiß ich ein wenig, worüber ich spreche.


Grosso
 
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#23
Das halte ich, mit Verlaub, für ein absolutes Gerücht. Ich persönlich kenne niemanden, der sich nachhaltig (!!!) als Liebhaber der 6,6x65 outet. Nachdem ich selber - im Gebirge - eine 6,5x65 R geführt habe, weiß ich ein wenig, worüber ich spreche.


Grosso
Woran lags da genau?

Ich war mit den ballistischen Leistungen der randlosen Patrone (auf Gams) eigentlich zufrieden, wiederladen war allerdings ein Akt!!!

Gruß

HWL
 
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#24
Ich hab mich vorletztes Jahr auf der Suche nach einem neuen WL gegen die 7x64 und für die .270 entschieden. Ballistisch schenken sich die beiden Kaliber imho sehr wenig.
Hauptgrund für meine Entscheidung war, dass die deutlich größere Auswahl an Fabrikmunition für die .270. Ich bin kein Wiederlader und kein Freund von RWS Munition. Dann wird's mit der Auswahl an 7x64 schon verhältnismäßig begrenzt. Für die .270 gibt's halt jede Mange Ami-Murmeln von sehr preiswert bis Premium.

Bejagt habe ich damit Sauen bis zur 50kg Klasse und Rehwild mit 150 grs Geschossen. Mit der Wirkung war ich bis jetzt immer sehr zufrieden, setze dieses Kaliber aber nur bei Ansitz und Prisch ein.

PS: Was mich an dem Bericht in der aktuellen WuH etwas irritiert hat war die Munitionsauswahl. Von den drei Sorten, die hier verwendet wurde, würde ich keine einzige verwenden. :no:
(TSX/Sako Powerhead ist bestimmt ganz ok, aber solange ich nicht bleifrei muss, tu ich's auch nicht :p)
 
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#25
I Ballistisch schenken sich die beiden Kaliber imho sehr wenig.
Sehe ich wie W. Osgyan - er schreibt hierzu :

......nach meinen Erfahrungen reichen entsprechen beschleunigte 8 Gramm Geschossgewichte für alles in Deutschland v.d.Büchse kommende Schalenwild völlig aus, denn im Mittel wiegt das Reh 14 kg, der Gams 18 kg, die Sau 30 kg.und Rotwild unter 50 kg.


Bejagt habe ich damit Sauen bis zur 50kg Klasse und Rehwild mit 150 grs Geschossen. Mit der Wirkung war ich bis jetzt immer sehr zufrieden, setze dieses Kaliber aber nur bei Ansitz und Prisch ein.
ich habe ein paar Hundert Stücke Schalenwild sowohl mit dem 130 als auch mit dem schweren 150 grs. Geschossen erlegt. Das 130 grs. Nosler Partition war mehr als ausreichend. Das schwere 150 grainer brachte keine bessere Wirkung(en).
Deswegen mein Tip: 130 grs.für die Einzeljagd und ggf. 9,7 Gramm für die Drückjagden und für schwrstes Wild im Ausland.

Was mich an dem Bericht in der aktuellen WuH etwas irritiert hat war die Munitionsauswahl. Von den drei Sorten, würde ich keine einzige verwenden.
:thumbup:
sehe ich auch so.
Osgyan ist leider in diesem Bereich nicht all zu fit.
Es wäre gut, wenn er mal im WuH Forum sich über Wundballistik informieren würde.
Dann hätten auch seine Beiträge mehr Tiefgang.

WmH R-M
 
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#26
Woran lags da genau?

Ich war mit den ballistischen Leistungen der randlosen Patrone (auf Gams) eigentlich zufrieden, wiederladen war allerdings ein Akt!!!

Gruß

HWL

Letztlich an der sehr überschaubaren Verfügbarkeit von Werksmunition und den besonderen Schwierigkeiten beim Wiederladen. Ich habe es irgendwann entnervt aufgegeben, die R Variante zu laden.

Ich weiß von dem einen oder anderen, der die 6,5x65 R als kleine Episode genutzt hat, um dann den Lauf früher oder später wieder zu verkaufen.

Die Gebirgeler, die ich so kenne nutzen 5,6x50 R, 6x62 Freres, .243 Win, 6,5x57 R, 6,5 x 68, .270 Win, .270 WSM, 7 Rem Mag, .300 Win.. Ich kann aber ganz sicher kein vollständiges Bild liefern und somit mag es auch noch welche geben, die die 6,5x65 (R) führen.


Grosso
 
A

anonym

Guest
#29
...der überwiegende Anteil des in DE erlegten Schwarzwildes liegt vom Gewicht her unter dem halben Durchschnittsgewicht des deutschen Weidmanns - warum sollten 8,4g Geschosse nicht ausreichen???
 
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#30
Is ja gut, schon klar.
Ich will aber wissen, ob ich 'ne 80kg Sau auch ohne Hund finde, wenn sie beim Verenden etwas begriffstutzig ist...
 

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