.270 Winchester - Spatzenkaliber oder Prinzenpatrone?

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#31
+1 für den irren Sepp, Habe jahrelang Sauen bis 70 kg mit der 6,5x57(R) zur vollsten zufriedenheit erlegt.Meist mit Hornady 129grs Interlockt/SST, aus der R geladen auf 820 ms. Warum sollte jetzt meine 270 Win mit 130 er SST und 910 ms nicht reichen ??
 
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anonym

Guest
#32
...meine BBF hat auch die 6.5x57R drinnen!!! Wenn ich gezielt auf SW ansitze, dann nehm ich schon was Grösseres mit - kommt jedoch zufällig eine Sau vorbei und ich hab die 6.5er mit, würde ich keinen Moment zögern. Warum auch - es reicht.

Und es gibt viele Jäger die mit der .243 auch ihr SW heimbringen. Sicher nicht ideal, aber viele Jäger, deren Hauptwildart das Rehwild und gelegentlich Raubwild ist, schwören in Ö immer noch auf die .243 - sind dann mal Schweine da, dann nehmens das Gewehr mit, das im Schrank steht. In unserer Region findet man in vielen Jägerhaushalten eine .243 oder 6.5x57 (oft mit 6g TMS) und eine 16er DF - und ja, diese Jäger werden mit einer Büchse und einer Flinte glücklich. BBF´s sind "bei uns" oftmals 6.5x57R und 16/70 - füllt auch die Kühlkammer.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4627

Guest
#33
Ich würde jedes in Deutschland vorkommende Stück Wild in die Kühlkammer hängen nachdem es an meiner .270win verendet ist.

Bei jeder Jagdart!

Wenn soviel geübt werden würde wie über Kaliber geschwafelt würde... hach wäre das ein schönes Jagen. :roll:

Ich plädiere sogar dafür das die Leute die Kaliber runterfahren um mehr Spaß am sicheren Schießen zu haben anstatt sich nie am Schießstand blicken zu lassen weil die 9,3 ja weh tuen könnte und man deswegen die Augen zukneift und sich dann durch seine "STREUkreise" bei den Kollegen zum Affen macht.

:lol: Ein Gequatsche hier. Und extra wegen TopHunter gucke ich mir morgen den SWF3 zum gefühlten 5ten mal an, um zu sehen wo der Prinz denn Nachschießen muss... Müssen unterschiedliche Szenen sein auf unseren Filmen.;-)

Erst Treffersitz, dann Geschoss, dann die richtige Waffe mit der man Blind umgehen kann und dann irgendwann kommt mal das Kaliber. Komischerweise wird über letzteres am Meisten gelabert.
 
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#34
Ich plädiere sogar dafür das die Leute die Kaliber runterfahren um mehr Spaß am sicheren Schießen zu haben anstatt sich nie am Schießstand blicken zu lassen weil die 9,3 ja weh tuen könnte und man deswegen die Augen zukneift und sich dann durch seine "STREUkreise" bei den Kollegen zum Affen macht.

Das Trainings"problem" wurde doch durch die leichte 12,7 g Cineshot mit nur ca. 4000 Joule erledigt - ebenso ist die Barnaul in der 9,3x64 auf nur knapp 4000 J geladen.
 
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#35
+1 für den irren Sepp, Habe jahrelang Sauen bis 70 kg mit der 6,5x57(R) zur vollsten zufriedenheit erlegt.Meist mit Hornady 129grs Interlockt/SST, aus der R geladen auf 820 ms. Warum sollte jetzt meine 270 Win mit 130 er SST und 910 ms nicht reichen ??
Natürlich reichen 130 gr Geschosse - das Problem ist nur, sie könnten bereits zu viel des Guten sein.

Viel moderater und angepasster an unser Wild wäre eine V0 zwischen 830/840 und maximal 900 m/s. Es gibt viele Werkslaborierungen mit 150 gr Geschossen, die in diesem Bereich liegen; selbst mit 150 gr Geschossen findet man Laborierungen mit einer V0 > 900 m/s.

Warum also noch leichtere Geschosse?
Wofür Mündungsgeschwindigkeiten > 900 m/s?
Um in Rehe große Löcher zu machen oder bei schwerem Wild zu wenig Tiefenwirkung zu haben?
Oder gar um eine, um 4.35m, erweiterte GEE zu bekommen?

Das Problem ist, dass die Munitionshersteller, ähnlich des TV-Senders RTL, sich dem Niveau ihrer Kunden anpassen. Und der Gummistiefel-Kunde, der schnappt sich nun mal einen Frankonia Katalog und guckt GEE und Vo.


Merksatz: Wähle das schwerste Geschoss, das du bekommen kannst, dessen Mündungsgeschwindigkeit in einem Bereich zwischen 830 und MAXIMAL 900 m/s liegt. Damit fallen alle Rehe mit moderaten Entwertungen - selbst auf 300m noch, und bei schwerem Wild bekommt man die gewünschte Tiefenwirkung.
Und nicht selten haben schwere Geschosse (oft sogar schon an der Mündung) auf größere Entfernungen die höhere Zielenergie und weniger Winddrift als gleichkalibrige leichtere Geschosse!

Auch die Gefahr von Reibschweißung, vor allem mit harten Messinggeschossen, ist unter 900m/s geringer!

Dieser Merksatz gilt für die meisten Kaliber und Geschosstypen – vorausgesetzt natürlich man trifft und man verwendet nicht den letzten Dreck von Geschoss…
 
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anonym

Guest
#36
Natürlich reichen 130 gr Geschosse - das Problem ist nur, sie könnten bereits zu viel des Guten sein.
Merksatz:
Wähle das schwerste Geschoss, das du bekommen kannst, dessen Mündungsgeschwindigkeit in einem Bereich zwischen 830 und MAXIMAL 900 m/s liegt. Damit fallen alle Rehe mit moderaten Entwertungen - selbst auf 300m noch, und bei schwerem Wild bekommt man die gewünschte Tiefenwirkung.
Da ich weder an Wunder noch an den Einfluss etwelcher Erbfolgen glaube sind für mich
'leicht, schnell, weit ...' und all der andere Unfug auch kein Thema.

Auf unser heimisches Schalenwild aus der .270 WSM das 140 gr AB, aus der .300 WSM das 180 gr AB - darunter geh ich nicht
Auch bei Distanzschüssen im Gebirge keine Probleme mit Winddrift oder mit der Zielwirkung.

Zugegeben -
aus reiner Neugier - und man will ja auch nicht immer nur als alter Lodenjockl erscheinen - werden ab und zu auch ein paar leichte Kupferlinge und Messingbolzen probiert - ausser dem unaussprechlichen I. auf Raubwild und Federvieh konnten sie mich noch nicht überzeugen.

Servus & WH
 
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anonym

Guest
#37
...der überwiegende Anteil des in DE erlegten Schwarzwildes liegt vom Gewicht her unter dem halben Durchschnittsgewicht des deutschen Weidmanns - warum sollten 8,4g Geschosse nicht ausreichen???

Mal exemplarisch für diesen immer wiederkehrenden Unsinn zitiert.

Man geht nicht vom durchschnittlichen Gewicht, der häufigsten Wildart oder dem Idealfall aus. Sondern von von dem stärksten zu bejagenden Stück und den schlechtesten Bedingungen unter denen man noch schiessen würde!!!
 
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#38
@ P226,

wie weit würdest Du deine Aussage auf Kupfergeschosse (TTSX) übertragen, die auf 'größere' Entfernung (250 - 300 Meter) eine möglichst hohe Augenblickswirkung auf relativ schwaches Wild haben sollen? Ich hadere derzeit mit dem Gedanken, meine .308 - die ich teilweise zur Gamsjagd führe - auf TTSX umzustellen und bin unsicher hinsichtlich der jeweils (je nach Geschossgewicht) zu erreichenden/ sinnvollen V0 und der notwendigen VZiel. Bis dato hätte ich dem TTSX eine 'planmäßige' Deformation/ Wirkung bis zu einer VZiel von 650 m/s zugetraut.

In dem konkret beschriebenen Fall können halt 100 Meter Todfluchten schon zu einem teilweise erheblichen Problem werden.


Zugegeben, im .270 Win Thread OT aber es wäre trotzdem nett, wenn Du (ihr) mal eine Meinung dazu kundtun würdest.


Grosso
 
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Guest
#39
Mal exemplarisch für diesen immer wiederkehrenden Unsinn zitiert.

Man geht nicht vom durchschnittlichen Gewicht, der häufigsten Wildart oder dem Idealfall aus. Sondern von von dem stärksten zu bejagenden Stück und den schlechtesten Bedingungen unter denen man noch schiessen würde!!!
...und selbst eine starke Sau fällt mit der .270!!! Warum wird hier immer über Geschossgewicht diskutiert - Treffersitz und Geschosskonstruktion sind hier vorrangig. Auch habe ich nicht vom durchschnittlichen Gewicht der Wildart geschrieben - les das doch nochmal.
 
A

anonym

Guest
#40
A damned good coyote gun..... war mal die Antwort eines amerikanischen Jagdgasts, als ich ihn nach der .270 Winchester fragte...;-)

Gruß

HWL
:biggrin::biggrin::biggrin::p:thumbup:

Wie ich Oryx, Kudu und Co verlor aber bezahlte. Eine erste und letzte Safari mit der .270 :biggrin:

Als mein Lebenskeiler tödlich getroffen aber ohne Pürschzeichen im Schilf verschwand - und weitere Geschichten seiner Durchlaucht. :biggrin:
 
A

anonym

Guest
#41
...und selbst eine starke Sau fällt mit der .270!!! Warum wird hier immer über Geschossgewicht diskutiert - Treffersitz und Geschosskonstruktion sind hier vorrangig. Auch habe ich nicht vom durchschnittlichen Gewicht der Wildart geschrieben - les das doch nochmal.

ich kann schon lesen - Du auch? Lies noch einmal deine eigene Aussage nach. ;-)
 
A

anonym

Guest
#42
ich kann schon lesen - Du auch? Lies noch einmal deine eigene Aussage nach. ;-)
...der überwiegende Anteil des in DE erlegten Schwarzwildes liegt vom Gewicht her unter dem halben Durchschnittsgewicht des deutschen Weidmanns - warum sollten 8,4g Geschosse nicht ausreichen???
Wenn du den ÜBERWIEGENDEN ANTEIL mit DURCHSCHNITTSGEWICHT übersetzt???

Wer ständig schwere Sauen hat - wird sein Kaliber sowieso dementsprechend anpassen, sollte er sich nicht wohlfühlen oder ständig Probleme haben.
 
A

anonym

Guest
#43
Lieber sepp, ich tippe noch mal langsam. ;-)

Überwiegend ist noch weniger als durchschnittlich, da stark in die Jugendklasse eingegriffen wird (Sauen). Vom Ergebnis bleibt es gleich. Man orientiert sich an der stärksten zu bejagenden Wildart, dem stärksten Stück und nicht an der Mehrheit der zu erlegenden Stücke, oder man bleibt genau bei dieser Gewichtsklasse/ Wildart und lässt stärkere Stücke ziehen. Sonst bricht die Argumentation wie ein Kartenhaus zusammen.
 
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#44
@bhd
Deine Vorliebe für dicke Murmeln ist hinlänglich bekannt - und ich hab auch gar kein Problem damit, wenn jemand die Dinger gut beherrscht.
Wenn ich mich so auf den Schießstsänden kurz vor dem ersten Mai umsehe (Da kommen die, die sonst nie üben, aber wenigstens noch einen Funken Verantwortungsgefühl haben) und sehe wie eifrig gemuckt wird, würde ich so manchen empfehlen, lieber 2 Kalibergruppen kleiner zu schießen.

Treffen ist das beste Kaliber so die alte Binsenweisheit. Die .270 ist ein sehr gut beherrschbares Mittelkaliber, das mit einem anständigen Geschoss und ordentlichem Treffersitz jedes Wild in Europa waidgerecht zur Strecke bringen kann.

Auch ein großes Kaliber ersetzt einen guten Treffersitz nicht. Die längste Nachsuche/Totsuche, die ich je bis jetzt produziert habe, war mit dem berühmten Sauenstopper .45/70 an der Kirrung. Treffer war Lunge/Leber und der 40 kg Frili ist trotzdem noch über 300m gerannt.
Und auf der letzten DJ auf der ich war, wurde eine Sau nicht gefunden - trotz bestätigtem Treffer aus einer 8x68s.

Auch das dickste Kaliber ersetzt das Treffen nicht ;-)
 
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anonym

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#45
@bhd
Deine Vorliebe für dicke Murmeln ist hinlänglich bekannt - und ich hab auch gar kein Problem damit, wenn jemand die Dinger gut beherrscht.
Wenn ich mich so auf den Schießstsänden kurz vor dem ersten Mai umsehe (Da kommen die, die sonst nie üben, aber wenigstens noch einen Funken Verantwortungsgefühl haben) und sehe wie eifrig gemuckt wird, würde ich so manchen empfehlen, lieber 2 Kalibergruppen kleiner zu schießen.

Treffen ist das beste Kaliber so die alte Binsenweisheit. Die .270 ist ein sehr gut beherrschbares Mittelkaliber, das mit einem anständigen Geschoss und ordentlichem Treffersitz jedes Wild in Europa waidgerecht zur Strecke bringen kann.

Auch ein großes Kaliber ersetzt einen guten Treffersitz nicht. Die längste Nachsuche/Totsuche, die ich je bis jetzt produziert habe, war mit dem berühmten Sauenstopper .45/70 an der Kirrung. Treffer war Lunge/Leber und der 40 kg Frili ist trotzdem noch über 300m gerannt.
Und auf der letzten DJ auf der ich war, wurde eine Sau nicht gefunden - trotz bestätigtem Treffer aus einer 8x68s.

Auch das dickste Kaliber ersetzt das Treffen nicht ;-)

Kein Problem!

Aber wie Du selbst schreibst:
1.) gutes Geschoss 2.) Beherschbarkeit 3.) Treffersitz

Es ist eine Hypothese, dass man mit einem 8x68S nicht treffen kann, mit einer .270 aber immer trifft. :p
 
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