30-30 / 30-30 AI: welche Hülsen, welche Geschosse

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Mit QT komm ich noch nicht wirklich klar; ich kann zwar Daten aus QL übernehmen und was an der GEE rumspielen, aber weiss micht wir man V100 oder E100 da rausbekommt.

QL sagt: 2005 Joule bei 612 m/s. Das ist zwar vor der Mündung, aber bei V100 = 612 m/s müsste E100 = 2005J sein, oder?

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Mit der .30-30A.I. sind unter den gleichen Voraussetzungen etwa 680 bis 7000m/s vielleicht möglich.
Vielen Dank für deine Ausführungen.

Die Idee ist ja, einen Einstecklauf in 30-30AI mit 60cm LL einzubauen. Werde ich mit K&S nach deren Urlaub diskutieren.

Wäre auch keine große Investition, das Speer DCHP 170grs zu besorgen. Dafür extra ein Danke!

.Ich war einfach interessiert, was da so möglich ist. Man könnte ja bspw auch noch crimpen.

Dafür müsste ich mich aber erst schlau machen und eine Gasdruckprüfung bei DEVA wäre dann aus meiner Sicht zwingend.
 
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:unsure:Hast du den von mir verlinkten Bericht gelesen? Die .30-30A.I. ist nicht ge-C.I.P-t sondern eine Wildcat. Damit gibt es keinen vorgegebenen Gasdruck. Und daher hat weder die DEVA noch die diversen BA's in DE einen entsprechenden Meßlauf zur Gasdruckprüfung. Außer du spendierst ihnen welche :cool:

So ein Wildcat- Kaliber wird mit einer von dir, deinem Büxxner oder dem BA definierten Prüfladung beschossen. Und hinterher wird es deinem Sachverstand überlassen, dass du innerhalb der Prüfladung bleibst. Da wird NICHT auf PMax plus 30% beschossen. Du erhältst dann eine Prüfbescheinigung mit der verwendeten Laborierung und diese Bescheinigung gilt rechtlich als Teil der Waffe und muss beim Verkauf mitgegeben werden.
 
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:unsure:Hast du den von mir verlinkten Bericht gelesen? Die .30-30A.I. ist nicht ge-C.I.P-t sondern eine Wildcat. Damit gibt es keinen vorgegebenen Gasdruck.
Hab ich. Auch dafür ein extra Danke; der Bericht war sehr informativ.

Allerdings habe ich nicht gewusst (oder verstanden), wie der "Beschuss" der AI erfolgt.

Also liefere ich die Waffe und eine Labo an das BA (oder mein Büxxner macht das) und die "beschiessen" die Waffe mit der Labo. Fliegt sie nicht auseinander, gibt's ein Zertifikat: diese Waffe, diese Labo. Muss ich dann - rechtlich gesehen - immer diese Labo schiessen oder gilt die als "Max"?

Denke, ich werde das mit K&S diskutieren müssen. nach dem 30.08. ...
 
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Jein. Klar lieferst du bzw. dein Büxxner die Waffe und in deinem Fall den ESL. Und die ANGABEN zur gewünschten Beschusslaborierung. Hat das BA da alles Nötige da, war es das. Kann aber auch sein, dass dann noch der Matrizensatz, Geschoss, Hülsen und evlt. sogar Pulver zu stellen ist. Die BA haben da nicht immer alles. Und im Fall der A.I müssen dann erst mal 30-30WFC verschossen werden, um die umgeformten Hülsen zu haben. Das darfst du in dem Moment noch gar nicht, dass muss dein Büxxner oder das BA selber machen. du bekommst die Waffe ja erst NACH dem Beschuss. Kann auch sein, das K&S damit schon Erfahrung haben und auch schon mit einer erprobten Laborierung dienen können.

Was du nach dem Beschuß machst ist dann erst mal was anderes. Es gibt aber Stimmern, die das restriktiv auslegen und die Verwendung anderer Komponenten untersagt haben wollen. Ich sehe es so, dass das eine sinnvolle Max- Ladung ist und mit meinen reellen Ladungen bin ich etwas drunter. Schaue aber dennoch, dass ich hochgerechnet die 2000J/100m einhalte.

Edith sagt: Wenn dein Laufbündel 65cm hat, würde ich die ganz schnöde .30-30WCf nehmen und ein 150grs Bleifrei oder 170grs RK verwenden.
 
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Wenn ich mir schon einen AI Einstecklauf machen lasse, dann lass ich mir doch auch den Übergang so schneiden, dass ich Spitzgeschosse ohne Pulverraumverlust setzen kann.

Zu irgendwas muss der Aufwand doch gut sein....wenn schon, denn schon.

Gruß

HWL
 
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Ach Jungs,

ich liebe gute Diskussionen. Man lernt was - und hat auch mal was zu lachen.

Herzlichen Dank an euch.

Am 30.08. geht's weiter. Mal sehen was K&S zu der ganzen Sache sagen.

Waidmannsheil,

Joachim
 
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30-30 aus einem K&S-Lauf schoss mit 150 grs Hornady ganz hervorragend.
Hülsen waren von Federal.
Der Lauf steckte im 20er Schrotlauf einer Savage 24 in 30-30.
Einiges damit erlegt, u.a. einige Rehdubletten.


Lachen lässt sich über vieles, aber nicht über alles.
 
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30-30 aus einem K&S-Lauf schoss mit 150 grs Hornady ganz hervorragend.
Hülsen waren von Federal.
Der Lauf steckte im 20er Schrotlauf einer Savage 24 in 30-30.
Einiges damit erlegt, u.a. einige Rehdubletten.


Lachen lässt sich über vieles, aber nicht über alles.
Danke für den Erfahrungsbericht.

Ich vermutete schon, dass K&S eine gute Wahl für den Einstecklauf ist; habe schon einen in 6x70R in einem anderen Drilling.

Im Gespräch mit K&S wird sich zeigen, wie vernünftig meine AI Idee ist. Mir scheint ein .30er Einstecklauf über einer 8x57 IRS - noch - eine gute Idee - für zu unsere jagdlichen Umstände.

Aber nicht alles was machbar ist, macht auch Sinn. Und selbst wenn die Idee realisierbar ist, muss das alles ja auch noch bezahlbar sein.

Gelernt habe ich in jedem Falle eine Menge aus der Diskussion.

Das 'Lachen' betraf HWL's Bemerkung über das Zertifikat.
 
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30-30 aus einem K&S-Lauf schoss mit 150 grs Hornady ganz hervorragend.
Hülsen waren von Federal.
Hallo Sir Henry,

ich hab jetzt Hornady Hülsen und 150gn Hornady SST Geschosse.
Würdest du mir deine Labo nennen?
Ich nehme sie dann als Basis für die AI Version.

J.
 

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