30 M 1 Carb.

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#1
ich habe meinen 30M1Carb. ca. 1972 verschrottet.
Die Schußleistung war unterirdisch und auch die Energie war weit weg
von 1000 Joule auf 100 m, also nicht Rehwildgerecht.
Aber vor wenigen Jahren gab es hier im Forum Optimisten,
die als Wiederlader Wunder vollbringen wollten,
und man sprach auch von Match-tauglichen Wechselläufen.
Seitdem höre ich aber nichst mehr.
"Heiße Luft ??? Schlaumeier ??? Großkotz ???
fragt ein neugieriger
"Bärentöter"
P. :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
 
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#2
Ich denke nicht, dass es da allzuviel geben wird. Weder Waffe noch Munition waren für die jagdliche Verwendung noch für Matchtauglichkeit gedacht.
Es war halt als Ersatz / Erweiterung zum 1911er gedacht, nicht mehr und nicht weniger.
 
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#3
es hatte auch M1 carbines gegeben, die hatten ab Werk nur 2 Züge (GMC-Fertigung). Ein Bekannter hatte so einen und ich wollt´s auch nicht recht glauben, bevor ich durch den betr. Lauf sah. :oops:
Präzision war auch,...naja. Ich habe schon DF und Drillinge mit FLGs geschossen, die auf 50m deutl. engere Streukreise produzierten.
Zum "krachmachen" damit der Enemy in Deckung bleibt o.k., als Jagdwaffe völlig indiskutabel.
Das erkannten die Amis auch schnell und die Boys von der 82. und 101. Airborne-Div. kehrten schnell nach dem Krieg zum Garant M1 zurück (mußten ja nicht mehr abspringen) und sonderten die kurzen M1 carbines in den frühen 50ern bei den dt. Polizei- und Grenzbeamten in der ABZ (amerik. besetzte Zone) aus. Von denen wurden immer noch viele, trotz SL-Karabiner erschossen, denn die "Strolche" mit ihren K98k und 98a schossen weitaus präziser...o_O
 
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#4
Grüss Gott, ich bin im Besitz eines .30 M 1 Carbine Underwood Ferdigung v. 1943.
Die Waffe hat einen hervorragenden Lauf u. schießt exellent mit 7,1g/110gr. Vollmantel Fabrikmunition auf 100 mtr.
Ebenfalls gab es einen Nachbau v. Erma im Caliber .22lfb/22 Magn. das Modell hatte die Bezeichnung ERMA ESg 22.
Bei häufiger Nutzung der Waffe, sollte von Zeit zu Zeit der Gaskolben ausgebaut u. gereinigt werden. Ersatzteile zu der vorgenannten Waffe bekommt man bei der Firma Jansen, Kirchweg 12, 47533 Kleve.
Hier einige Firmencodes:
A1 - Inland Division
01-IBM (haben u.a. Schreibmaschinen hergestellt)
IS- International Silver
IR- Rock Ola(haben u.a. Music Boxen hergestellt)
BW- Wincester
Rugg-Rugg&Co Greenfield
ISG-Saginaw Steering Div. of Gem.
UN-National Postal Meter
Deutsche Stempelung nach 1945
Bavaria Border Police-Grenzpolizei
Bavaria State Police-Staatspolizei
Bavaria Forest Police Forstpolizei
BG-Bundesgrenzschutz
BMV Z 7 Bundesministerium d. Verdeidigung
DP- Deutsche Polizei
Z-Zoll
Es gab auch noch das Mod. M1A1 m. Klappschaft.
Wer mehr erfahren möchte über dieses Modell, sollte sich das Buch v. Wolfdieter Hufnagel Karabiner M1 Motobuch-Verlag ISBN 978-3-613-03010-7 zu legen.
Gruss
luger08
 
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#5
Ich denke nicht, dass es da allzuviel geben wird. Weder Waffe noch Munition waren für die jagdliche Verwendung noch für Matchtauglichkeit gedacht.
Es war halt als Ersatz / Erweiterung zum 1911er gedacht, nicht mehr und nicht weniger.
Grüss Gott, es ging bei dem 30M1 Carbine nie um eine Jagdwaffe, sondern sie wurde für das US. Militär geferdigt. Obwohl nach 1945 die Waffe (da sehr handlich) zum Wildern eingesetzt wurde.
In den Niederlanden, gibt es einen eigenen Verband wo Wettkämpfe mit dem 30M1 ausgetragen werden.
Gruss
luger08
 
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#7
Soweit ich mich an diese Diskussion erinnern kann, war die Patrone 30 M1 damals ladetechnisch bereits ausgereizt. Ob neuere Pulver oder Geschosse dies wesentlich beeinflussen können kann ich nicht beurteilen, glaube es aber nicht.
Allerdings kenne ich einen Nachsucheführer, der schwört auf den 30M1 Carbine als Fangschusswaffe.
 
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#8
Soweit ich mich an diese Diskussion erinnern kann, war die Patrone 30 M1 damals ladetechnisch bereits ausgereizt. Ob neuere Pulver oder Geschosse dies wesentlich beeinflussen können kann ich nicht beurteilen, glaube es aber nicht.
Allerdings kenne ich einen Nachsucheführer, der schwört auf den 30M1 Carbine als Fangschusswaffe.
Grüss Gott, der Gasdruck (bei Original-.30M1) darf nicht mehr wie 2812kg/cm1 liegen.
Bei einem Drall ( 1 Drehung auf 508 mm/4 Züge Rechtsdrall .)
Gruss
luger08
 
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#9
Daß der 30M1Carb. für die Jagd ungeeignet war,
habe ich bereits in meinem ersten Beitrag geschrieben.
Sonst hätte ich ihn nicht bereits 19972/73 verschrottet.
Er wurde in der US-Zone zur Schwarzwildbekämpfung ausgegeben.
dann fiel es nicht auf, wenn die Förster ihre "schwarzen" 98 er benutzten.
an einem Huindeführer auf einer Drückjagd habe ich einen gesehen,
aber die dürfen ja nur in Ausnahmesituationen schießen.
Soviel ich weis hat auch der BDMP einen Wettbewerb für diese Waffe---
deshalb die Frage nach besseren Ersatzläufen.
P.:)
 
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#13
der war vor vielen jahren mal bei egun, da hatte sich einer mühe gemacht und war wohl von der schußleistung überzeugt










inbus schrauben an waffen sind ekelhaft, hoffe der kaufer hat das dann geändert











mit der bestempelung "Bavaria Forest Police Forstpolizei" ist er eigentlich ein muß in einer sammlung deutscher jagdwaffen. ist ein wichtiges zeugnis deutscher jagdgeschichte des 20. jahrhunderts.
 
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#15
Als Nachsuchewaffe (auf schwächeres Wild) wäre das Ding doch zugelassen bezüglich Mindestenergie.
 
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