.30 PRC - neues Hornady-Kaliber

Mitglied seit
18 Mrz 2017
Beiträge
1.127
Gefällt mir
755
#31
Da müsste sie gegen den "Platzhirsch" 6,5-284 antreten und was könnte sie dagegen besser?
Wer eine 6,5-284 Norma hat braucht wohl nicht zu wechseln.
Ich denke der Vorteil der 6,5prc wird ist, dass Hornady dahinter steht. Mit all ihrer Marktmacht und der Welle die die Creedmoor gemacht hat könnte das was werden. Außerdem hat die PRC den cooleren Namen. Klingt blöd, wird aber eine Rolle spielen.

Für den Nicht-Wiederlader dürfte die Norma auch teurer werden.

Ein klitzekleiner "Vorteil" könnte der schnellere Drall der PRC sein.

Ansonsten hat es bei den 6,5ern ja auch schon alles gegeben.

Ich finde die 6,5PRC ggü der 300PRC interessanter, weil sie noch bequem zu schießen sein dürfte.

Brauchen? Jede "neue" muss sich erstmal am Weltstandard der gutmütigen Weitschusspatronen für schweres Wild messen. Der .270win (bzw der unterschätzen 7x64). Dann schaun mer weiter.
Aber als Patronenfan find ich die 6,5Prc schon sexy.
Ne 7mmPRC wäre mir aber noch lieber.
(Braucht aber auch kein Mensch)

Grüße
 
Mitglied seit
11 Jun 2009
Beiträge
2.119
Gefällt mir
530
#33
Das muss man jetzt noch nicht überstürzen. Wenn die Patrone Potential hat, so wie die 6,5 CM, wird es in ein paar Jahren bessere Möglichkeiten geben, ansonsten eine Custom-Waffe.
Eine Custom-Waffe ist eine Sache für sich wenn eine Patrone frisch auf den Markt kam. Man braucht passende Läufe und auch Systeme. Gewehr 98 oder Mauser Argentino Systeme sind nicht für alle Patronen geeignet. Eine neue Fertigung passend zu einer speziellen Patrone ist zu teuer für eine Waffe die eher zum testen einer Patrone dienen sollte. Es ist deswegen immer besser wenn eine Serienwaffe speziell für diese neue Patrone gebaut wird , insbesondere wenn das Präzisionspotential dieser Patrone hochgelobt wird.

Aber als Patronenfan find ich die 6,5Prc schon sexy.
Ich auch !
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
18 Mrz 2017
Beiträge
1.127
Gefällt mir
755
#34
Weil sie einige der Nachteile der Konkurrenz vermeidet (Gürtelhülse, kurzer Hals, P6, etc.)
Irgendwie müsste die .300WinMag ja die furchtbartste Kackpatrone der Welt sein. Da wurde alles falsch gemacht. Schlimm....

Trotzdem entscheiden sich immer mehr Streitkräfte sie als neue Patrone für Scharfschützen einzusetzen. Komisch oder?
Power ohne Ende, gut auf Präzision zu bringen.
Und immer dieses "Problem" mit dem Gürtel.
Komisch, bei Randpatronen hat niemand das Problem mit dem Rand. Die Funktion ist ähnlich. Der Mythos dass es die Hülse verstärken sollte hält sich auch irgendwie eisern.

Ist wie bei der Hummel. Eigentlich kann sie gar nicht fliegen....
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
10.089
Gefällt mir
1.362
#35
Irgendwie müsste die .300WinMag ja die furchtbartste Kackpatrone der Welt sein. ....
Ich hatte selbst mehrere Waffen in .300 Win Mag, die z. T. sehr präzise schossen und dafür ist sie wie die 7mmRem Mag ja auch bekannt.
Wir sind beim Wiederladen aber nie Freunde geworden. Deshalb habe ich mich von Gürtelhülsen verabschiedet und das sehen die (US) Patronenentwickler wohl überwiegend ebenso.
 
Mitglied seit
31 Mrz 2009
Beiträge
6.239
Gefällt mir
857
#36
M. E. eine der spannenderen .30er Magnums und falls ich eine Präzisionsbüchse im Kaliber 308 oberhalb der .30-06 anschaffen würde, wäre sie ein heißer Favorit. Warum? Weil sie einige der Nachteile der Konkurrenz vermeidet (Gürtelhülse, kurzer Hals, P6, etc.) und offenbar gut auf Präzision zu bringen ist.
Ernst gemeinte Frage: worin unterscheidet sich jetzt die .300 PRC von der .300 BlaMa, der .300 Dakota, der .30 Nosler...?
Alle gleiche Basishülse, gleiche L3, ähnlich langer Hülsenhals, Schulterwinkel, zylindrisch ausgeblasen...

Nicht daß ich die PRC schlecht reden will, wenn aber Hornady mit "10 Jahren Entwicklungsarbeit" wirbt kommen mir bei dem Marketing-Gesülze die Weihnachtsplätzchen hoch. Mitforist 2Recon entwickelt schneller ein neues Kaliber...
 
Mitglied seit
2 Dez 2008
Beiträge
6.564
Gefällt mir
1.026
#37
da würde mir doch für eine KLB die .303 British besser passen - allerdings nur mit einem vernünftigen gebondeten Geschoss, und da kann's schwierig werden.
Teddy
Da gibt's was schönes in 215 grain von Woodleigh.

Am Wochenende wird ein Zielfernrohr auf eine Ruger No. 1 montiert,... dann probieren wir das mal.

Is zwar jetzt keine KLB, aber auch schön führig und halbwegs bezahlbar.

Gruß

HWL
 
Mitglied seit
25 Dez 2018
Beiträge
700
Gefällt mir
852
#38
Ich will die PRC auch nicht schlechtreden, ergänze aber den Post von Lüderitz noch um:
Die üblichen Distanzen eines deutschen Jägers sprechen auch noch gegen eine "Magnum".
Der "Bedarf" wird wohl mehr von Köpfen als von der Realität generiert.
 
Mitglied seit
18 Mrz 2017
Beiträge
1.127
Gefällt mir
755
#40
und das sehen die (US) Patronenentwickler wohl überwiegend ebenso.
Ja klar. Gürtelhülsen sind halt aus der Mode. Man braucht ihn auch nicht mehr, weil die aktuellen Mutterhülsen eine entsprechende Schulter haben und der Gürtel eigentlich nur unnötig Platz einnimmt. Die .375HH bzw die .300HH brauchte ihn aber, eben wegen des Schulterwinkels. Da sie nunmal als Mutterhülsen genommen wurden, ist das halt ein Relikt.
Außerdem gibt es ja schon reichlich Magnums mit Gürtel. Logisch das keine neue entwickelt wird.
Ein Nachteil bzgl der Präzision ist der Gürtel jedoch nicht.
 
Mitglied seit
18 Mrz 2017
Beiträge
1.127
Gefällt mir
755
#42
Rws lebt auch nur vom vergangenen Ruhm

Egal ob auf einen Kaffernbüffel in Afrika oder dem heimischen Dachs der moderne Geschossaufbau erhöht die Wirksamkeit und lässt sich auf jede Wildstärke anpassen. Mit dem neuen Universalkaliber von RWS sind Sie immer gut beraten.

6000J E0
Universal, auf Dachs und Reh.
Was haben die eigentlich gesoffen?

.50BMG ist dann auch irgendwie Universal. Vom Eichhörnchen bis zum BMP.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
2.887
Gefällt mir
988
#44
Hallo,

Kein Mensch schießt mehr die 8x57I aus dem Dreikeiserjahr.
Die 8x57is kam dann 1904
das 7,92/8,2mm-Kaliber kam schon 1894. Das in Preß-/Stauchführung geführte 14,7g VMR brauchte den weiteren Laufdurchmesser um Gasdruckspitzen in den Griff zu bekommen.
Ab 1904 wurde nur das lange, VMR gegen ein 10g VMS, durch andere Mantelkonstruktion an das Zugkaliber 8,2mm angepaßt, getauscht.

International ist die 8x57is auch ein neulich reanimiertes Mauerblümchen. In D logischerweise häufig anzutreffen.
Zumindest in Mittel- Ost- und auch Nordeuropa war und ist die 8x57 verbreitet, vielleicht nicht so häufig wie die "aktuelle Modepatrone", aber auch in CZ, SK, PL, Ex-YU war sie mal Militärpatrone und wurde bei denen, denen die kommunist. Machthaber eine Jagdwaffe mit gezogenem Lauf zugestanden, geführt und dort werden diese Waffen heute noch geführt. Auch im Jagdland Ungarn. Ebenso wurde sie im "Empire" als 8mmMauser verwendet.
Die Amis mögen sie nicht, eben weil .318" und .323" dort kein gebräuchl. Kaliber ist, aber die USA sind, weiß Gott nicht, die Welt.

Grüße
Sirius
 
Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
2.887
Gefällt mir
988
#45
Hallo,

Irgendwie müsste die .300WinMag ja die furchtbartste Kackpatrone der Welt sein.

Trotzdem entscheiden sich immer mehr Streitkräfte sie als neue Patrone für Scharfschützen einzusetzen. Komisch oder?
ist sie ja nunmal auch. :ROFLMAO:

Das sich weltweit Streitkräfte dafür entscheiden liegt am weit verbreiteten "Streitkräftekaliber" .308" und logistischen Gründen, da nur eine Sorte Geschosse zu produzieren sind.
Außerdem kennt man "Winchester" ja aus´m Hollywood-Film und Garry Cooper und John Wayne schossen mit ihren Win. 73 in .44/40 den galoppierenden Indianer auf 1/2 Meile mit dem ersten Schuß ausm Sattel. Wie wird da erst ´ne Winchester Magnum sein? Auf den Beschaffungsämtern sitzen halt Leute, die für einen besser dotierten Job in der freien Wirtschaft, auch nicht "überqualifiziert" waren...:LOL:
Wenn man sieht, was die österr. Scharfschützen mit ihrem grünen SSG69-P1 in .308Win. mit Verrieglung in der Hülsenbrücke und dem Kahles Helia 6x42/Z-84 drauf so alles getroffen haben...
Die Steyr Mannl. gab´s übrigens auch in .300Win.Mag., allerdings nicht als SSG69-P1. ;)
Ein anderer Grund für die .300WM ist, daß sie sich in einer genügend schweren Waffe, wie einem Scharfschützengewehr, noch angenehm schießen läßt (Rückstoß, Knall).
.378Wby.Mag. mit einem 250gsr. VMS wäre eine ideale Scharfschützenpatrone, nur wenn 95% der zum SchS Auszubildenden damit beim Schuß physisch überfordert wären...
Die SchS-Waffen in .50BMG sind nun wieder mehr als schwer und sperrig. Taktisch ist halt besser, wenn man anstatt 10kg Gewehr nur 5kg Gewehr und dafür noch 5kg persönl. Ausrüstung den ganzen Tag tragen kann.

Grüße
Sirius
 
Oben