300 Magnum

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#91
Tja, wenn man davon keine Ahnung hat, kann man es auch mal wagen zu zu zweifeln. Ich sage es mal so. Alleine die .300Wby mit der .300HH zu vergleichen ist schwierig.

Hattest du nicht erst kürzlich die .300 Pegasus auf Schüsse über 200 Meter empfohlen?

Du, da fällt mir etwas ein. Du postest doch gerne ungefragt in irgendwelchen Themen welche Waffen du so hast z.B. Collath-Drilling, Nen 98er in 9x57 der nur 2,65kg wiegt (vermutlich n GECO aus den 30ern).
Irgendwie habe ich da noch nicht eine einzige Hochleistungspatrone gesehen. ;)
 
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#92
Er gibt ja auch Empfehlunge für die Bigfive oder für ungarische Hirsche , ohne jemals in Afrika oder Ungarn gejagt zu haben!

Das ist eben Sirius!😂😂😂
 
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#93
Ich überlege gerade noch, welche Büchse ich in 14 Tagen mit an die Drau nehmen werde: R93 in .300Blaser mit 180grs TTSX, 98er in .308 NM mit 200grs Nosler Part. oder Sako Finbear in .375 H&H mit 270grs Hornady RN....
 
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#94
so, so, icorvusi,...Steppenwolf hat also keine Ahnung von Rotwildjagd in Ungarn. :ROFLMAO:
 
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#95
Ich überlege gerade noch, welche Büchse ich in 14 Tagen mit an die Drau nehmen werde: R93 in .300Blaser mit 180grs TTSX, 98er in .308 NM mit 200grs Nosler Part. oder Sako Finbear in .375 H&H mit 270grs Hornady RN....
Partition ist völlig veraltet, schon über 70 Jahre alt, da kannst du gleich HMK oder TUG schießen und TMR taugt erst recht nix (noch weniger wie HMK, TUG oder Part.). Eine längst überholte Konstruktion aus dem 19.Jhd. Sowas auf starkes Schalenwild verwenden zu wollen ist reine Tierquälerei. Das gibt garantierte Nachsuchen kilometerweit.
Ein großer SH-Führer (der Größte unter den Großen) hat sowas in einem großen Internet-Forum verlautbaren lassen und wurde durch den einen oder anderen "Sekundanten" bestätigt. ;)
 
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#97
Aber der empfiehlt doch HMK und Interlock (also das normale, nicht gebondete, TM von Hornady) in der Magnum. :LOL:
 
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#98
Es gibt in diesem Forum sicher Leute, die mehr Rotwilderfahrung als Steppenwolf haben, aber Sirius, Du bist damit sicher nicht gemeint!😉
 
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#99
@Sirius
Ich sehe die Partition trotz ihres Alters nicht als veraltet an. Nosler war, bei ihrer Entwicklung, der Zeit nur sehr weit voraus.
Das sehr gute A-Frame ist ihr nicht unaehnlich und tut sowohl auf kurze, 30-80m, sowie auf etwas weitere Entfernung, 220-300m, seine Arbeid sehr gut aus meiner .338WinMag.
Auf die Idee auf schwereres Wild, 150 kg pluss, und Entfernungen ab 300 m ein Geschoss mit einem sehr geringen BC (Geschwindigkeitsverlust) und dazu noch sehr deformationsfreudig zu verwenden, wuerde ich nicht kommen.
Die Kunst des Wiederladens besteht, meiner Meinung nach, darin alle die gewuenschten guten Eigenschaften einer Patrone zu vereinigen. Eine weniger gute Geschosswahl fuer den gewuenschten Einsatzzweck ist sehr einfach auszuschliessen. Ein Sierra Gameking haette ich fuer starke ungarische Hirsche auf 300m pluss gar nicht auf meiner Liste. Das Partition schon.

tømrer
 
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Es gibt im gegenständlichen Forum sicherlich Jäger die aufgrund ihrer glücklichen Lebensumstände mehr schweres und "schusshartes" Wild erlegt haben als ich. Meine zielballistischen Erkenntnisse beruhen natürlich nicht nur auf eigenen Erfahrungen, ich profitierte auch von persönlichen Erlebnissen mit Jagdfreunden auf mehreren Kontinenten von Neuseeland bis Alaska. Von theoretischen Kaliberdiskussionen hielt ich nie viel. Doch was ich persönlich erlebt und gesehen habe, kann mir keiner absprechen. Beim letzten Mondansitz vor drei Tagen erlegte ich übrigens im nahen Grenzbereich zu Ungarn auf einem abgeernteten Getreidefeld mit dem 195 gr Interlock auf ca. 100 m einen Keiler mit genau 107 kg, der keinen Schritt nach einem mittigen Blattschuss mehr machte. Übrigens verwenden die meisten meiner Jagdfreude nunmehr für die Auslandsjagd sog. Magnums ab Kal. .30 durchwegs mit bleihaltigen Geschossen, einfach weil viel abgegebene Energie auch viel Wirkung ergibt. Wenn dann noch ein kompakter Geschossrest für den Ausschuss übrig bleibt, sind alle Erfordernisse an ein gutes Jagdgeschoß erfüllt. Dann braucht`s nur mehr ein gutes Aug`und eine ruhige Hand....... WmH.! St.-Wolf
 
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Aber der empfiehlt doch HMK und Interlock (also das normale, nicht gebondete, TM von Hornady) in der Magnum. :LOL:
Und um nochmal zurück zum Ursprung dieser off-topic Diskussion zu kommen.
Du hast die Dreistigkeit besessen irgendwem zu unterstellen das er mit seinen untauglichen Scheibengeschossen (Ttsx, Accubond,)irgendwas zu holze schießt. Und das ohne jegliche Ahnung von den Unterschieden zwischen verschiedenen Geschosskonstruktionen. Kleines Beispiel:
Mit einem TM (2-Kammergeschoß), das den vorderen Geschoßkern im Wild verliert. Halt genau das passiert, was nicht passieren soll
Nun, bei deinem heißgeliebten HMK ist es sogar genau das was passieren soll. Es soll den Vorderteil verlieren. Es ist ein Teilzerleger. So funktionieren die. Dann rauscht der klägliche Rest, ohne zu deformieren, durchs Gewebe und produziert einen maximal Kalibergroßen Ausschuss (aber nur wenn dann keine starken Knochen mehr im Weg sind) mit wenig bis überhaupt keinem Schweiß. Das ist natürlich halb so wild wenn das Stück liegt. In einer Auenlandschaft, bei der man dann zuerst ewig den Anschuss suchen darf um dann stundenlang durchs mannshohe Schilf, Dornen und Schmodder zu latschen ist das sehr sehr sehr nachteilhaft. Glaube mir, kenn ich schon, braucht man nicht.

Das von @Steppenwolf1947 jetzt zufriedenstellend genutzte Interlock ist ein absolut bewährtes Geschoss. Das habe ich aber oben auch schon geschrieben. Ich kann das sogar beurteilen. Das Hornady SST (quasi ein Interlock mit Plastikspitze, aber dem gleichen internen, stabilen, Aufbau) wurde ebenfalls mit guten Ergebnissen genutzt.

Es ist übrigens eine absolute Frechheit von dir mir zu unterstellen ich würde @Steppenwolf1947 oder sonstwem irgendetwas absprechen. Was soll der Manipulationsversuch? Brauchst du Schützenhilfe oder was?

Ich habe lediglich festgestellt dass du weder technisches Wissen noch Erfahrung hast. Den Eindruck habe scheinbar nicht nur ich. Das ist eigentlich ja auch gar nicht schlimm, wenn, ja wenn du dich nicht so weit aus dem Fenster lehnen würdest und mit solchen Empfehlungen um die Ecke kommst...

Zitat: "Irgendwas mit Scharfrand".

Da kann man dann anhand des herausgestanzten Schnitthaars darüber sinnieren, wo man das nicht liegende Stück eventuell getroffen haben könnte. Naja, ich bevorzuge wenn schon Ausschuss.🤣

So, schönen Sonntag noch.
 
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mal ´ne Frage: Wenn das HMK nicht von RWS (Ruag) käme, sondern von Hornady, Barnes, Berger, Nosler o.ä., gleicher Aufbau, gleiche Wirkungsweise vorrausgesetzt; wäre es doch dann ein "gutes Geschoß", auch wenn´s schon 80 Jahre auf dem Buckel hat? Gleiches gilt auch für TIG, TUG, KS und Starkmantel.
Mir scheint es eher so, als würden inländ. Konstruktionen generell abwertend beurteilt, egal ob sie sich seit Jahrzenhten bewährt haben oder nicht. Und andere Konstruktionen, die nach dem gleichen Wirkungsprinzip arbeiten, aber das "Glück" haben, aus Übersee zu kommen als ungleich besser erachtet werden (auch wenn´s sich, wie im Falle des Interlock, um ein einfaches TMS-Geschoß handelt).
Ganz interessant wird dann das Aufspringen auf jede neue Sau der inländ. wie ausländ. Anbieter, die durchs Dorf getrieben wird. Ist dann immer alles gleich "wunderbar, nie dagewesen, alles vorherige weit in den Schatten stellend".
Was soll daran praxisbezogen besser sein, als genau das, was seit einem 3/4 Jhd. oder noch länger (denk mal an FSKs TMR in der .375H&H) sich wirklich in der Praxis bewährt hat?
In spätestens 10 Jahren wird doch das jetzt absolut ultra-mega-neue von der schnellebigen Wegwerfgesellschaft (McDonals-Generation nannte es tömer heute in einem thread) schon längst ad acta gelegt und evtl. sogar als "nicht geeigent" hingestellt werden und wieder dem nächsten oder gar schon dem übernächsten als "alleinglückseligmachend" nachgelaufen. Da fehlt aber noch ein Stück zu 70-80 Jahren Bewährung. ;)
Wenn HMK, TIG, TUG (oder von mir aus auch ID-Classic, UNI-Classic), KS, Vulkan so schlecht wären, wären die schon längst aus der Produktion genommen, von einfachen TMS-Geschossen (die jeder Hersteller fertigt, halt nur unter mehr oder weniger klangvollem Namen) mal ganz zu schweigen.
"Schlecht" sind die nur bei den zerfahrenen Equipmentjunkees die alle 4 Wochen was neues anfangen müssen und ihr ballist. Grundwissen (mich sträubt es, es so zu nennen) in fach-denglisch geschriebene "Pseudotests" im Internet lesen oder in gleichwertigen Youtubevideos (mit Mörder-Hammer-Hindergrundmusik) sich visuell verinnerlichen.
Da höre ich 10x lieber auf wirkliche Praktiker wie Steppenwolf, die das bestätigen, was andere Praktiker seit Jahrzehnten auch von sich geben und mit was man, nur mit etwas drüber nachdenken, auch von selbst drauf kommt.
Aber wie schon gesagt: Schießt ruhig mit euren ultraharten Voll-Lochgeschoß auf weit draußen stehendes ungar. Rotwild. Ist eure Kohle wenn´s verludert und wenn´s mal so richtig in die Knete geht, hat schließlich immer noch den besten Lerneffekt gehabt.
Sollte ich mal zur RW-Jagd nach Ungarn, und nicht gerade in ein dichtes Waldgebiet kommen, steht auf alle Fälle meine 9,3x64 mit dem 16,7g HMK (geladen auf 810-815m/s und rd. 5500Joule) an erster Stelle der Wahl und ich denke, wenn ich Steppenwolfs Erfahrungs-Post richtig interpretiere, das es die richtige Entscheidung sein wird.
 
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Das Revier befindet sich nordöstlich von Murska Sobotha direkt an der ung. Grenze. Wollte hier eigentlich keine so hitzige Debatte auslösen. Habe nur wertfrei meine Erfahrungen dargetan.
 
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