.308 oder .30-06 als Universalkaliber

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#16
Die 30 06 kann alles was die .308 auch kann, bei gleicher LL aber immer ein kein wenig mehr, ich vergleiche es immer damit das beide gleich sind, aber die 30 06 von 30-40m weiter weg.:unsure:

Die .300 WM kann alles was die 30 06 auch kann, bei gleicher LL aber immer ein Klein wenig mehr, ich vergleiche es immer damit das beide gleich sind, aber die .300 WM von 30-50m weiter weg.:unsure:

Die .300 Rum kann alles was die .300 WM auch kann, bei gleicher LL aber immer ein klein wenig mehr, ich vergleiche es immer damit das beide gleich sind, aber die .300 Rum von 30-60m weiter weg.:unsure:

Die ...........

Die 30 06 ist ein hervorragendes Kaliber das für alle jagdlichen Einsätze in Europa reichen sollte, es gibt fast alle Geschoße in dem Kaliber als Fabriklabo zu vernünftigen Preisen, damit macht man nix Falsch. Die Kurzlauftauglichkeit der .308 gegenüber der 3006 ist wissenschaftlich nicht zu halten.
 
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#18
Ich werde nie verstehen, warum von den Threaderstellern selbst bei solchen Themen keine Umfragen integriert werden, obwohl die thematisch geradezu prädestiniert dafür sind? Wissen die alle nicht wie das geht?
Da hätte man am Ende wenigstens ein übersichtliches Meinungsbild, bei dem jeder Beteiligte genau ein Mal abstimmen durfte.
Im Threadverlauf werden sich jetzt wieder Einzelne mehrfach zu Wort melden und "ihr" Lieblingskaliber verteidigen. Das langweilt...

Ich führe beide Kaliber. Die .308 führe ich wesentlich häufiger.
Aber wenn ich nur eine Waffe haben dürfte/könnte und nur diese beiden Kaliber in Frage kämen, dann wäre es .30-06.
 
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#20
Auch in D freut sich ne 70-100kg-Sau über ein festes 180gr-Geschoss das mit knappen 800m/
Meine letzte 100kg D Sau ist nach nem Treffer auf 80m aufs Blatt mit einem 130grains Geschoss aus einer kurzen .308win einfach verendet.
Klappt scheinbar nicht bei jedem...

Und die 30-06 die mit nem 180er auf 100m reale 800m/s macht würde ich gerne erstmal sehen;) (das geht mit Ach und Krach mit der Superformance Mun aus nem 61cm Lauf)

Bei Geschossen über 180grains hat die .30-06 wirkliche Vorteile. Vorher eher auf dem Papier. Ist halt die Frage ob man die überhaupt braucht.

Ich brauche sie nicht, siehe oben, und erfreue mich an einer führigen Waffe ohne nennenswerten Rückstoß.

Oh, der Leistungsunterschied sind auf 100m etwa 220J. Der Wahnsinn, das macht den Kohl fett ( Vergleich Federal Fusion 165grains in .308win und .30-06)

Aber ja, die .30-06 hat mehr Power. Der Unterschied ist mir aber zu mariginal um deshalb ein Fass aufzumachen.
 
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#21
Werter DaNilz-

Da begrenzen Sie sich aber schon gehörig mit den beiden Kandidaten.
Haben Sie in ihrer Heimat einen hohen Anteil an Wald?
Muß Die Waffe kompakt bleiben oder darf das Geschoß beschleunigt werden?

Wie schon von anderen Mitgliedern erwähnt, gibt es auch noch andere Patronen,
die die genannten in verschiedenen Leistungsparametern deutlich übertreffen.

Sind Sie sicher, daß eine 30er für Ihre Anwedung am geeignetsten ist?
Gedenken Sie in näherer Zukunft das Wiederladen zu Erlernen?

Bei "Alpen" und "mehr als 150m" würde ich tatsächlich andere Patronen wählen.

derTschud
 
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#22
Hast Du denn beide Kaliber schon geschossen? Wenn möglich in unterschiedlichen Gewichten? Ich kenne mich nicht aus (vielleicht sind die sich ja sogar ähnlich), aber ich würde bei der Kaliberwahl immer mit berücksichtigen ob man beide gleich gerne schiessen mag.
 
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#24
Zur Eingangsfrage ob .308 oder 30-06 als Universalkaliber, insbesondere wenn beabsichtigt wird im Ausland auch auf weite Entfernungen schweres Wild zu erlegen, geeignet sind, kann ich nur sagen, dass dies nicht der Fall ist. Sieh dir nur die ball. Daten auf Distanzen über 200 m an. Ärger ist vorprogrammiert. Spreche aus selbstgemachten Erfahrungen. Führe nun nach langen und teuren Irrwegen für daheim die .17 hmr, die .223er sowie die 6,5x57; fahre ich ins Ausland auf Sau oder Hirsch begleitet mich die 8x68er, welche mich noch nie enttäuschte. Die Illusion eines Universalkalibers habe ich nunmehr nicht mehr. WmH.! St.-Wolf
 
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#25
Oh, ich habe noch ein kleines Besipiel, dass man so pauschal "die .30-06 hat immer mehr Reseven" in Frage stellen sollte.

Dem TS ging es ja um weite Hirsche. Gehen wir mal von 200m aus, was für die allermeisten doch sehr weit sein dürfte.

Der firme Waidmann mit seiner .30-06 nimmt das 170grains Geco TM in der Fabriklabo (Das nehme ich als Besipiel, weil sehr viele Menschen darauf schwören, insbesondere die ältere Generation in meinem Umfeld), der Grünschnabel mit seiner .308win nimmt für den speziellen Einsatz die 165grains Accobund Nosler Fabriklabo.

Der .30-06 Waidmann denkt er habe mehr Power und "Reserven", aber Pustekuchen.
Auf 200m hat das Geco rechnerisch etwa 2200J (642m/s), das Accubond 2781J (721m/s).

Das sind knapp 600J mehr für die .308win, die in dem Fall auch noch das deutlich bessere Geschoss verwendet. Wer hat hier wohl mehr Reserven? (und das auch nich mit weniger Rückstoß)

Tjaja, so ist das mit den Stammtischgesprächen, jeder muss für sich selbst die perfekte Patrone suchen. Jeder hat andere Ansprüche und Vorlieben.

Wenn aber wirklich ein relevanter Unterschied zur .308win gewünscht ist, dann würde ich mal die .300WSM oder .300RCM oder wenn man se denn bekommt die .300PRC ins Auge fassen. Gerade die letztgenannte hat 2200J noch bei 700m (mit dem entsprechenden Hypergeschoss naturlich) ! Das reicht für weite Hirsche ;)
 
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#26
Auch in D freut sich ne 70-100kg-Sau über ein festes 180gr-Geschoss das mit knappen 800m/s ins Ziel kommt ;) .... zu gross is die .30-06 nur dann, wenn der Schütze zu klein is :p:coffee:.
um es mal auf der sachlichen Ebene zu belassen, bei gewünschten 800 m/s V Ziel mit 180gr wird die Schussentfernung mit den meisten Waffen und Patronen in 30-06 deutlich unter 100m liegen meistens sogar eher zwischen 50 und 70m. Dann ist die 30-06 ja auch zu klein und wir gehen nur noch mit 300er Mag los falls die deutsche Panzersau auf 105m steht.
 
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#27
Allerdings hatte ich jetzt eine recht spannende Diskussion mit einem erfahrenen Jäger, der mir nach meinem Vortrag "Pro .308" dennoch geraten hat, die .30-06 zu nehmen, vor allem, weil man hier mit den vielen unterschiedlichen Geschossen und Laborierungen ähnlich flexibel unterwegs ist wie bei der .308, nach oben aber noch einiges an Leistungsreserven hat, wenn man doch mal ins Ausland fahren und Schwarzwild oder größere Hirsche auf weitere Distanzen erlegen will.
Also für 308 & 30-06 kannst du die gleichen Geschosse nehmen.
Einzig bei langen Geschossen ab 180 oder 200 Grains wirds irgendwann mit dem "Bauraum" bei der 308 eng.
Grundsätzlich ist die 308 eine topmodernen Patrone die für absolut alles in Europa locker reicht.
Der Vorteil der 30-06 gegenüber der 308 ist die längere Bauform was ab 180 Grs, definitiv aber bei 200 oder 220 Grs. den Vorteil bei langen Geschossen bringt.

Mein Büma hatte die 308 & 30-06 ab Lager und hat mir wegen ev. kommenden Bleifreizwang zur 30-06 geraten. Viele Bleifreigeschosse benötigen eine etwas höhere Auftreffgeschwindigkeit als herkömmlich aufgebaute Geschosse, das liegt hauptsächlich am Material.

Ich an deine Stelle würde die Kriterien wie folgt abarbeiten:

Bleifreiplicht? Wenn Ja 30-06
Geschossgewicht ab 180 Grs? 30-06
Geschossgewicht 150-165 Grs? 308
Schalli & Lauf unter 50cm geplant? 308
Standartschussdistanz <100m: 308
Regelmässig über 100m: 30-06
Hauptsächlich bejagtes Wild Sau? 30-06


Dann ganz wichtig: Was für ein Geschoss?
Teilzerleger?
Deformator?
Welches Geschossgewicht bei welchem Aufbau?
Welche Zielgeschwindigkeit braucht dein Geschoss um sauber aufzupilzen?
Welche Lauflänge brauchst du um das zu erreichen?

Da gibt's viele Möglichkeiten. Ein Jagdfreunde redet nicht wirklich positiv über Bleifrei. Die Fluchtstrecken sind definitiv länger als bei herkömmlicher Munition und glaub mir, er geht oft auf Sau und macht entsprechend Strecke. Meine Bleifreierfahrung mit Sauen ist auch durchzogen. Fluchtstrecke sind trotz gutem Kammertreffer definitiv länger, ich finds scheisse, aber da muss man durch.

Die beste "Bumm&um"-Erfahrung habe ich mit der 45-70 gemacht.
Ich persönlich schwöre auf fette & schwere, aber etwas langsamere Geschosse. Was bei ner 30-06 dann 220 Grs wären.



Zum Thema Schussweite, die Sako Powerhead 2 180 Grs. fällt mit ner 30-06 bei einem 56cm Lauf und gemessenen 800m/s V0 bei knapp 1000m Schussdistanz aus dem Überschallbereich. Damit schiesst du auch noch auf 800m Präzise aufs Ziel wenn du weisst wie es geht. 200m machst du im Vollrausch: 13cm Geschossabfall kompensieren (6 Klicks nach oben beim Conquest V6) und fertig.



Ist jetzt bisl. viel geschrieben aber ich hoffe es hilft. Ist eine spannende Sache aber lass dich nicht kirre machen. Ich hab vor kurzem ein Video gesehen wo ein 350 Kilo Elch auf rund 200m mit ner 6.5x55 sauber und entspannt erlegt wurde. Ist also alles relativ, ein sauberer Treffer ins Leben ist noch immer das beste Jagdkaliber.
 
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#28
Habe vom Kugelhasen, Fuchs, Rehwild und Sau in 100 kg klasse alles mit der .30-06 mit 220g Teilmantel erlegt. Wär wohl auch alles mit der .308 zur Strecke gekommen. Die Diskussion ist eher theoretischer Natur.

Hol dir einen Ballistik Rechner und Vergleich mal was wirklich auf weite Distanz ankommt, und wenn du dabei bist, sieh dir auch mal 6,5er Kaliber an :devilish: :evil:
 
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#29
Die Kurzlauftauglichkeit der .308 gegenüber der 3006 ist wissenschaftlich nicht zu halten.
Doch, ist es. Die .308win verliert prozentual einfach weniger V0 im Vergleich. Das liegt am Hülsenvolumen (und den damit zu nutzenden Pulvern) und dem höheren zulässigen Gasdruck.
Unterschiede in der Praxis?? Halte ich nicht für relevant.

Um mal die Liste von @Iron Mike abzuarbeiten

Bleifreiplicht? Wenn Ja 30-06 (n)Wieso? Mehr als 150grains bleifrei bringt keinen Vorteil. Von daher irrelevant
Geschossgewicht ab 180 Grs? 30-06 (y)
Geschossgewicht 150-165 Grs? 308 :unsure:Wieso? das kann die .30-06 auch sehr gut
Schalli & Lauf unter 50cm geplant? 308 (y)
Standartschussdistanz <100m: 308 :unsure:Das ist ja wohl ein Scherz (siehe Beispiel oben)
Regelmässig über 100m: 30-06 :unsure:idem
Hauptsächlich bejagtes Wild Sau? 30-06 (n)Wieso? Bei gleichem Geschoss und natürlich gleichem Geschossdurchmesser beträgt der Leistungsunterschied lächerliche 220J auf 100m nichtmal 5%

Grüße
 
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#30
Die 30 06 kann alles was die .308 auch kann, bei gleicher LL aber immer ein kein wenig mehr, ich vergleiche es immer damit das beide gleich sind, aber die 30 06 von 30-40m weiter weg.:unsure:
Stimmt nicht. Die 30-06 wird aufgrund des Energieaustrags zur Mündung hinaus bei Lauflängen unterhalb 56 cm gleichwertig zur .308.

Die Kurzlauftauglichkeit der .308 gegenüber der 3006 ist wissenschaftlich nicht zu halten.
Von der Kurzlauftauglichkeit der .308 spricht man, weil sie auch in kurzen Läufen ihre volle Energie entwickelt, während die 30-06 das erst, wie gesagt, in Läufen von 56 cm und mehr tut. Verschießt man die 30-06 aus kürzeren Läufen, wird sie deshalb nicht zum Rohrkrepierer, verliert aber das Mehr an Energie, das sie von der .308 abhebt. Darum macht es mehr Sinn, wenn man aus kurzen Läufen schießen möchte, gleich die .308 zu nehmen und sich auch noch den Rückstoß zu sparen.

@icorvusi : Warst schneller :p
 
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