.308 oder .30-06 als Universalkaliber

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Ist natürlich ein Argument , aber wenn z,B. ein Nachsuchenführer im Jahr ca. 100 Nachsuchen hat und stellt fest das z.B :whistle::whistle:70 davon mit der30-06 ,oder mit der 308 oder mit der 8x57IS (mein Kaliber;)) oder mit der 7x64 oder mit sonst was verursacht wurde , könnte man doch meinen das diese Leute sich sehr wohl ihre Gedanken über entsprechende Kaliber (und Empfehlungen) machen.
 
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Das Einzigste, was da an Signifikanz herauskommen könnte, wäre eine Aussage, daß Jäger, die ein bestimmtes Kaliber bevorzugen, schlechtere Schützen sind. Und selbst das dürfte angezweifelt werden, da einige Kaliber stärker verbreitet sind als andere und die Bedingungen des Fehlschußes (wenn es denn einer war) auch unberücksichtigt bleiben. Über Kaliber können NSF wegen der fehlenden Kausalität genauso wenig eine signifikante Aussage treffen, wie über "Bleifrei". Um mal ein weiteres Triggerword einzuführen.

Du kannst also bei Kaliberdiskussionen weiterhin bedingungsloses Vertrauen in die Forumskompetenz haben.

Cheers,
Schnepfenschreck.
 
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Klar machen die sich ihre Gedanken. Nur fehlt dann noch das Verhältnis zu den nachsuchefreien Erlegungen in den jeweiligen Kalibern. Und dann müsste noch Geschoss und Treffersitz in die Statistik mit rein.
 
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Ist natürlich ein Argument , aber wenn z,B. ein Nachsuchenführer im Jahr ca. 100 Nachsuchen hat und stellt fest das z.B :whistle::whistle:70 davon mit der30-06 ,oder mit der 308 oder mit der 8x57IS (mein Kaliber;)) oder mit der 7x64 oder mit sonst was verursacht wurde , könnte man doch meinen das diese Leute sich sehr wohl ihre Gedanken über entsprechende Kaliber (und Empfehlungen) machen.
Ganz sicher eher über die Schützen.
 
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Ich rede(schreibe ) hier nicht von irgendeinem Treffersitz (Laufschuss ,Streifschuss ,Pinselschuss,Gebrächschuss oder sonst Kaliber unabhängigen Treffer). Ich meine die Körpertreffer ;
"Kammer" , "etwas weit hinten " , wo das Kaliber oder das Geschoss versagt hat . Und ich denke auch das wir den NSF so viel zutrauen sollten das sie nicht bei einem Lauftreffer das falsche Kaliber bemängeln ;)
 
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wo das Kaliber oder das Geschoss versagt
Es versagt kein Kaliber. So einfach ist das.
Wird aber gerne von miesen Schützen, oder von Geizhälsen die die popeligsten Geschosse verwenden als billige Ausrede genommen.
Jede rechtlich zugelassene Patrone ist mehr als ausreichend wenn der Schütze es schafft ein einigermaßen vernünftig konstruiertes Geschoss in den Motorraum zu bugsieren. Ende der Geschichte.
Wer das nicht hin bekommt muss schlichtweg üben, sich ein bisschen mit Waffentechnik und Selbstbeschränkung auseinander setzen. Dann klappt das auch. Eine Magnum bringt da auch nix, selbst wenn 10 Nachsuchenführer diese propagieren würden (was sie aber nicht tun).
 
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Remy,

die Schwäche der .308 zeigt sich bei ziemlich identischen Trefferbild oft daran, daß das Stück bei einem Herzschuss noch mal 100m Vollgas gibt, während es dem Luftdruck der 30-06 nicht wiederSTEHEN kann.

Bei nem reinen Herztreffer bringt dir unter Umständen auch ne 12,7x99 kein sofortiges down.

Herztreffer:

Blatt:

Zeigts recht gut auf.
 
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Darum bevorzuge ich die 2. Variante.
Wenn es um "Bumm-Umm" geht, lässt sich daran nix mäkeln.
Ein dort getroffenes Stück macht ab der 223 down.
Und der Unterschied wird gering bleiben, ob ein Stück mit gleichem Geschoss mit der 308 auf 100 und mit der 30-06 auf 130m beschossen wird. Jedenfalls bevorzuge ich diesen Haltepunkt NICHT.
 
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Was nämlich nicht gezeigt wird, wie das Stück damit unter der Decke aussieht.
Lasst das Stück doch noch 20 m laufen, schadet nichts, im Gegenteil das Stück ist besser ausgeblutet. Die Fleischqualität steigt.
 
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