.308 WIN benötige Daten für Hornady SST 165gn i.V.m N140

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@Gamserer

Die Variationen an deiner Waffe (Patronenlagergröße, Länge des Übergangs) und die der Hülse (Innenvolumen, Winchester ist mit am größten zum Beispiel) sowie des Zündhütchens (verschiedene Hersteller, LR oder LRM) und dann noch dein Pulverlos machen mit Sicherheit 1 bis 2 Grain Pulver aus.

Deswegen bringt dir eine Standard Quickloadberechnung überhaupt nix.

Weil du gehst vom Quickload Max von 4150 aus und lädst deine Ladeleiter - und in Wirklichkeit hast du 4700 oder nur 3800 Bar in deiner Waffe anliegend.

Grüße
Michl
 
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@Ohrenhund

Glaub ich dir auf's Wort! :)

Aber wie gesagt, für'n Apple gibt's es nicht (ich kaufe mir keinen neuen Rechner wegen eines einzigen Programms) und ich brauche es zu wenig um die Kosten zu rechtfertigen.

Wenn ich es allerdings hätte, würde ich natürlich auch genug damit "spielen"...;-)


@Michi

Leuchtet mit ein. Gedacht war es eh nur als Anhaltspunkt. Um die Druckmessung beim BA komm ich eh nicht rum, aber ich wollts halt eingrenzen können. Ich wäre nie so verrückt die Daten von QL 1zu1 zu übernehmen, denn wie Du sagst, sind noch zu viele Variablen drin..
 
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Gelöschtes Mitglied 7846

Guest
....

Wenn ich es allerdings hätte, würde ich natürlich auch genug damit "spielen"...;-)

ohne reale und geprüftem Vergleichswerte, hier tatsächlicher Gasdruck aus einer mit QL erstellten Ladung, kannst auch nicht mehr damit machen ;)

Es wird ja hier im Forum so gerne und immer wieder damit argumentiert, recht frei zitiert,: "Quick Load ist ein reines Simulations-Tool"

Zum Erkennen und nachvollziehen diverser Zusammenhänge ist es jedoch Gold wert !
 
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Also ich Lade derzeit dieses Geschoß mit

Geschoss: Hornady SST 165gr
Pulver: Lovex S062
Pulvermenge: 42,8gr
OAL: 71,2 mm
Zünder:CCI 200

Mit dem VV 140 hab ich es noch nicht probiert würde jedoch die selbe Pulvermenge reinkippen da ich das Sierra 2200 168 gr mit 42,8 gr VV 140 lade OAL 71,4

also einfach probieren
Alle Angaben sind ohne Gewähr
 
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Gamserer - wenn du nun schon seit ewigen Jahren Wiederlader bist, kein Quickload besitzt und nun die 308 ganz neu hast:

was klappt den an deinem bisherigen Erarbeiten einer Laborierung jetzt bei der Allerweltspatrone nicht mehr, dass du die Antwort aus QL - die ohne die bereits angemerkten Antworten ohnehin nicht genauer wäre als die bisherigen Empfehlungen, nicht mehr weiter kommst?
 
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@Don Mojito
Ewige Jahre sind es nicht, es sind nur 5. Ich brüske mich nicht mit was, was nicht stimmt... Und übertreiben muss ich nicht, das bringt nichts.

Stimmt ich hab (leider) kein Quickload weil es für mein Betriebssystem nicht erhältlich ist und ich es eigentlich nicht wirklich brauche.

Die 308 ansich ist mir nicht fremd. Nur die aktuelle Waffe ist neu und die gewählte Laborierung.



Das ist relativ schnell erklärt: Ich hab mich bislang auf erprobte Ladungen verlassen (z.B. aus dem Hornady Reloading Handbook) und mit den Laborierungen in dem dort angegebenen Bereich zwischen Mindest- und Maximalladung herumexperimentiert und war quasi immer auf der Sicheren Seite.

Für die Laborierung die ich jetzt gewählt habe, gibt es keine verlässlichen Daten (wie gesagt irgendwelche Angaben aus Foren genieße ich mit äußerster Vorsicht) und ich hab speziell vorm Maximal- bzw. Überdruck einen Heidenrespekt!
Von daher lege ich auch nicht irgendwelche Daten von anderen Geschossen gleichen Gewichts auf das gewählte SST um.

Und so nett Ratschläge wie: nimm einfach 42gn und gut ist auch gemeint sind, bringt mich das nicht an mein Ziel. Eine X-beliebige Pulvermenge bei der ich "safe" bin zu nehmen kann ich natürlich machen, hilft mir aber für mein Vorhaben nix.

Mittlerweile weiss ich dass die 44gn recht nah an der Obergrenze sind und ich kann entsprechend meine Patronen laden, zum Beschussamt schicken und mir anhand der Messung meine Ladungsleiter wie geplant laborieren.

Allerweltspatrone hin, .308 WIN her - Ich will es halt (in meinen Augen) 100%ig machen...

Am Ende ist alles gut.
 
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Ist mal ne Interessante Geschichte. Wobei ich gestehen muss, ich hab mit Parallels 0,0 Erfahrung und muss mich erst mal einlesen, wenngleich ich kein großer Freund von Windows (mehr) bin.

Aber danke für den Hinweis!:thumbup:
 
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@Gamserer: offensichtlich und konträr zum ersten Eindruck bist Du ja recht erfahren im Wiederladen. Dann solltest Du aber auch wissen das man bei 165grain in der 308 einfach mal mit Laborierungen für ähnliche Geschosse starten kann. Insofern war der Tip mit 42 grain doch ganz zielführend. Was anderes spuckt Dir QL auch nicht aus. Und ich bleib dabei: wer QL mag soll es sich halt kaufen. Aber Du mit Deiner Standardfragestellung brauchst es dafür zumindest nicht.

BTW : ich hab QL bring es aber am Mac nicht zum Laufen, das mag aber an mir liegen.
 
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Hallo Gamserer,
ich gehöre zu den gebrannten Kindern, die genau so vorgegangen sind, wie du es offenbar vorhattest. Grad VV hat mit vielen amerikanischen Geschossen, die ich gerne probiere/probierte wenig am Hut und deshalb gibts dafür kaum Ladedaten. Genausowenig gibts bei den Amis viele Ladedaten mit VV-Pulvern. Deshalb hab ich mir QL angeschafft, die Daten eingegeben, bin so etwa 1 grain unter max geblieben, und hab mir von da abwärts eine gutschießende Ladung herausgeschossen.....bis ich mal eine ans Beschussamt geschickt habe und 700 bar Überdruck bescheinigt kriegte:evil:. Dazu muss man sagen, dass die verschossenen Patronen keinerlei Anzeichen für Überdruck aufwiesen. Wer glaubt, anhand der klassischen Überdruckanzeichen zu erkennen, wanns kritisch wird, sieht sich gea.scht. Für das was du willst, ist QL nur ein genau so grober Anhalt wie der Rat, mal 42 grains reinzuschütten. Übrigens gings mit Rottweil-Pulvern genau so. Merke: am Beschussamt führt für den, ders genau wissen will, kein Weg vorbei.
Manni
 
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700 bar sind schon deutlich.
Wie man aber von Experten immer wieder lesen kann, bleibt der Druck in deiner Waffe weiterhin unbekannt, weil Messläufe eher enger sind.

Trotzdem bleibt das Beschussamt natürlich DER Weg, mit dem sichere Druckbereiche erahnt werden können.
 
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Hallo kardigan,
ja, das ist schon klar, in meiner Büchse werdens keine 700 bar Überdruck sein. Das Erlebnis zeigt mir nur, dass man auch mit QL nur im Schlamm rumstochert. Ich lese auch Ladetabellen der Geschoss- und Pulverhersteller, nur, wer hält sich schon sklavisch daran? Da nimmt man halt mal andere Zündhütchen, andere Hülsen, andere Geschosse, andere Gesamtlänge.... Das hatte ich gehofft, mit QL beheben zu können...ätsch, ätsch...
Manni
 
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@Casull
Naja, in den letzten 5 Jahren schieße ich eigentlich garkeine Fabrikmunition mehr, sonder nur noch selbst geladene. ;-)

Du hast natürlich recht: Ein bischen experimentieren kann man natürlich. Da ich mich aber relativ nah am Maximaldruck bewegen möchte, gehe ich kein unnötiges Risiko ein und nutze alle Resourcen die mir möglich sind. Zumal mich die unterschiedlichen Angaben bei gleichen Geschossgewichten etwas verunsichern.

Als Beispiel:
Vitavuori gibt als maximale Pulvermenge (N140) beim
150gn Lapua Mega 41,4gn an.
beim 150gn Sierra SPBT 47,1gn
und beim 150gn Sierra HPBT sogar 47,3gn an.

bei den 165gn Geschossen ist die Spanne nicht ganz so weit aber doch deutlich:
Speer SPBT 46,3gn
Barnes TSX 43,1gn

Ich weiss, ich würfle hier unterschiedliche Geschossformen und -materialien (bleifrei und bleihaltig) durcheinander, aber ich denke was ich verdeutlichen will kommt rüber.

Ich bewege mich mit meiner Wunschlaborierung nicht im Sicheren Bereich den ich sonst immer einhalte und drum überlasse ich hier nichts dem Zufall. Natürlich schicke ich Testpatronen zum Beschussamt, bevor jemals eine dieses Ladungen das Patronenlager meiner Waffe sieht.

Was QL angeht: Klar soll es sich jeder kaufen der damit arbeiten/spielen will, keine Frage.
Ich werde es jetzt einmal überhaupt "brauchen" für genau einen Wert und wie Du schon selbst gesagt hast: "Ich mit meiner Standartfragestellung brauche es dafür nicht..."
(...extra zu kaufen?!;-))


@Manni3006
Das mit den wenig Ladedaten mit VV bei den Amis durfte/musste ich auch schon feststellen. Im mag aber vom VV nicht wechseln, weil ich damit echt zufrieden bin (andere Pulver machen sicherlich den gleichen Job aber bei mir ist da vielleicht auch ein bischen persönliche Neigung dabei).

700Bar überdruck und KEINE Anzeichen am Zündhütchen?! :what:

Das Beschussamt ist bei mir sowieso Bestandteil dieser Laborierung. Nach Deinem Bericht mit den 700Bar erst recht!


@Kardigan
Dem hab ich nichts hinzu zu fügen.
 
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Da nimmt man halt mal andere Zündhütchen, andere Hülsen, andere Geschosse, andere Gesamtlänge.... Das hatte ich gehofft, mit QL beheben zu können...ätsch, ätsch...
Nach meinem Wiederladekurs ergaben sich zwei überraschende Erkenntnisse.

Erstens war mir unverständlich, warum bei den Wiederladedaten das Hülseninnenvolumen nicht mit angegeben wird. Die Abweichungsspannen sind zwar etwas kaliberabhängig, trotzdem ist dies ein entscheidender Wert.
Um hier ein gewisses Gefühl für die Dimension des Effekts zu bekommen, hilft auch die Näherung über QL.

Zweitens war ich vollkommen verwundert, dass überhaupt eine derartige Bandbreite zwischen den Losen der jeweiligen Pulver auftritt.
Wenn selbst McDonald´s Geschmacksmuster seiner Produkte abgleicht, sollte dies für Pulver schon herstellerseitig zwingend gelten.:-D Spätestens aber unsere wichtigen Behörden, die sich auf den Pulverdosen verewigen und letztendlich aufgrund diverser Vorschriften auch hohe nationale Preise mitbeeinflussen würden nach meiner Überlegung für Vereinheitlichung in diesem sensiblen Punkt sorgen.

Etwas naiv gedacht und sowieso Pustekuchen...
 
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Pulver ist immer ein Unsicherheitsfaktor

Lade seit knapp 10 Jahren diverse Kaliber hpts. mit VV, Hodgdon und IMR - ohne nennenswerte Probleme mit Losschwankungen - bis jetzt.

hatte diese Woche aber eine 243er Labo mit Bofors RP-5 am Beschussamt mit dem Ergebnis dass ich die frisch angebrochene Dose Ihnen jetzt nachgereicht hab zur Weiteren Überprüfung

Schau mehr mal was da rauskommt
 
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