.338 Federal - was wäre bei Fabrik-Munition Eure Wahl?

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Hallo zusammen - evtl. könnt Ihr mir mit Eurer Erfahrung weiterhelfen.
Als Jäger im Feldrevier nutze ich eine 7x64 - fast ausschließlich auf Rehwild.
Wenn ich Schwarzwild jagen/schießen will, muss ich ein paar km fahren.
Aber auch eine Wutz streckt die 7x64 zuverlässig nieder.

Trotzdem habe ich mir einen Donnerstock mit einer .338 Federal gekauft.
Das war so ein 'Haben-Wollen' ... deutlich mehr wie ein 'Brauchen'.
Aktuell durfte ich feststellen, dass dieses Kaliber doch eher etwas exotisch ist.
Ich war überrascht, denn gefühlt hätte sich in den knapp 15 Jahren diese
interessante Variante auch in Deutschland besser etablieren können.
Mir stellt sich jetzt die Frage, welche Munition sollte ich wählen?
Klar - eher schwarzwildlastig, aber bei der Gelegenheit auch mal ein Reh.
Ich brauche Fabrik-Munition, die aber auch verfügbar ist .... :unsure:

Die Parameter sind also nicht so anspruchsvoll, oder?
 
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Bei Neuanschaffung von Jagdmunition macht es sicher Sinn, auf bleihaltige Munition zu verzichten, wo immer es möglich ist.

Wenn du kein Wiederlader bist, bleibt da wenig Auswahl.

Ansonsten Wiederladen, da is die Auswahl schon besser, oder das Ding gleich auch .358 Winchester aufbohren,..... dann hast was Gscheits....

;)

Gruß

HWL
 
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Wie man am Link zu arms24 sieht, dürften in der kleinen Hülse (.308Win. als Basis) nur die Geschosse im Gewichtsbereich 200-210grs. Sinn machen, oder eben gleichlange Geschosse bei den bleifreien.
Ist halt wie bei der "Mutterpatrone" .308Win. und dem darin sinnvollen Maximalgewicht 180grs.
Hier rächt sich der kurze Übergang der US-Kaliber.
Zudem kommt noch, daß wohl die meisten Geschosse in 8,6mm/.338" für die 100-150m/s schnellere .338Win.Mag. und .340Wby.Mag. konstruiert wurden und wohl auch am meisten dafür verlangt und verladen werden.
Bei TM-Geschosse, wenn von den vier zur Auswahl stehenden keines präzise schießen sollte, kämen da v.a. das Hornady Interlock Spirepoint bzw. SST in 200grs. oder das gleichschwere Nosler Accubond (das Ballistik Tip wird leider nicht mehr in .338" gefertigt) in Frage, die dir ein gewerbl. WL verladen kann.
Das erklärt dir dann auch, warum die .338Fed. nach 15 Jahren immer noch unter ferner liefen rangiert: stark eingeschränkt im Geschoßspektrum durch a) kurzen Übergang b) geschwindigkeits untyp. Geschosse und c) kein "Euro-Kaliber" wie 8mm-S oder 9,3mm.
 
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Bei Neuanschaffung von Jagdmunition macht es sicher Sinn, auf bleihaltige Munition zu verzichten, wo immer es möglich ist.

Der Sinn erschließt sich mir nicht, oder ist im Zweifelsfall einmal Laufreinigen so ein Aufwand?

Zur Frage: Entweder Federal Fusion oder die einfachen Teilmantel (Powershok).
 
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Mein Favorit wäre auch das SAX oder aber das 160gr TTSX. Aber letzteres wird unter Umständen schon ordentlich Brennraum schlucken.
 
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Hm - ich habe auch selbst gesucht.

Die .338Fed als Federal Power Shok # ein Teilmantel mit 200gr. bzw. 13g.
Für Rehwild klingt es aber eher etwas 'viel' ... .
 
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Ich persönlich würde nicht in vorauseilendem Gehorsam umsteigen, denn ich hab nur Nachteile, insbesondere in diesem Kaliber:

- langsame und schwere Pillen sind bei bleifrei nicht der Hit
- es gibt nur eine einzige Fertigladung
- pro Packung 20-40 Euro Aufpreis

Und was erreicht man damit?

- man spart sich eine halbe Stunde Zeit für eine chemische Reinigung - falls überhaupt nötig je nach Mantelmaterial (Trphy Copper und Fusion sollten da eigentlich keine Probleme machen)
- man erspart sich einmal einen Schießstandbesuch.

Für mich ist das eine Abwägung zwischen Vor- und Nachteilen, in dem Fall erkaufe ich mir lachhafte Vorteile durch deutliche Nachteile.
 
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Es ist damit zu rechnen, das bleihaltige Munition in diesem Land über kurz oder lang verboten wird.
Da macht es doch Sinn, auf bleifrei umzusteigen, wenn man grad nach neuer Munition sucht.
....oder lieg ich da falsch?
Gruß
HWL

Wer rechnet mit was?
Was käme nach bleifrei?
Waffenfrei?
Jagdfrei?

Welcher "Sinn" wäre das?
So wie bei "Energiesparlampe" nach der Glühlampe
oder
E-Auto nach Diesel??

Seit es bleifrei gibt, suchen Jäger, die oft nur einen "roten Bock" oder nicht mal ihre statistischen 6 Stück Schalenwild erlegen, nach einer "richtigen bleifreien Patrone für ihr Gewehr"??
Hat es das vordem mit den Bleikern-Mantelgeschossen gegeben??
Mal weg vom 8.5 - die 8x57 macht mit einem 9,7g TMSpitz vor 51,5g R902 gemessene 902 m/s.
Was wohl mit der NICHT umfällt??
 
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... bisher bekommt sowohl Reh- als auch Schwarzwild eine Kugel im Format 7mm.
Das reicht völlig, beim Schwarzwild auch mal für eine Triplette.

So gesehen war die .338Fed ein Spleen - ich wollte mehr Masse, bei verhaltenem Speed.
Die 45/70 hatte ich erst favorisiert, aber das ist schon viel Masse, insbesondere beim Reh.
Bei der .338Fed hat mir die Papierform gefallen.
Gedanklich favorisiere ich die Pillen mit 200gr. - das sollte funktionieren.
Die Preise für die Fusion bzw. die Power Shok liegen zwischen 2,- € und 2,50 €.
Alles bezahlbar bei einem kalkulierten Päckchen/Jahr.
Meine 7mm-Varianten sollen/wollen ja weiterhin ausgeführt werden.

Zur Thematik 'bleifrei'.
Solange ich Varianten habe, die sehr gut funktionieren, werde ich beim Blei bleiben.
Grundsätzlich - wieso sollte ich Ärger und Aufwand neben einem unnötigen Tierleid
in Kauf nehmen, nur weil die Ideologie von Dritten sich ein 'bleifrei' ausgedacht hat.
Insbesondere aus dem Tierschutzgedanken ist das eher nicht zu verantworten.
Solange ich meine bewährten Pillen bekomme, verwende ich diese - im Zweifelsfall mit Blei.

Dieser Thread wurde initiiert, weil niemand in meinem Bekanntenkreis diese .338Fed führt.
Daher kann Keiner eigene Erfahrung weitergeben - die Variante kennt man nur aus dem Netz.

Gruß, Bodo
 

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