45-70 mit Spitzgeschoss

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Richtig Aero-SB-SR
Bisher habe ich nur eine Zeichnung. Bilder folgen sobald sie bei mir sind.
Bilder sind immer gut.

Laut Herr Mayerl sind die im Röhrenmagazin sicher zu laden…..also dürften sie nicht zu spitz sein.
Also nicht ganz im Sinne des Threadthemas. Da muss man einfach wieder mit Verlusten beim Luftwiderstand rechnen.

Der primäre Gedanke ist Leistung über weniger Verlust durch die Geschossform und der Austausch dazu. Dies eben vor dem Hintergrund, dass es auch Kipplaufwaffen oder Blockbüchsen in 45-70 gibt, bei denen man kein Röhrenmagazin beachten muss.
Sowas z. B.:

Für beispielsweise einen Nutzer einer Bergara BA13 durchaus interessant.
 
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(y)
Röhrenmagazin ginge auch mit den anderen. Man kann halt maximal eine im Patronenlager haben und eine einzelne zweite Patrone allein im Magazin.

Bleifrei ist auch möglich.
So sieht die Barnes-Murmel für die SOCOM aus:

Ich hab das Socom in der Baikal DB geladen gehabt. Flog gut und 2 Schweine sind umgefallen ohne Probleme.
Bei der Marlin wollte ich es testen (mit kürzerer Hülse evtl) hab aber die Baikal mit Geschoßen verkauft, so ist das Projekt gestorben....
 
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Das Barnes 300gn HP habe ich auch in meiner 450 verladen. Präzision war besser als 8cm aber auch nicht sehr viel besser ..
Es öffnet sich entgegen der ersten Eindrücke nicht nach aussen und krempelt sich auf, sondern die Hohlspitze ist so gross, dass sich das Geschoss nach innen zusammenrollt. Das ergibt immer noch einen sehr breiten Pilz, der sogar sehr massiv ist.

Das Barnes mit Hohlspitze kann man recht einfach mit einem Deformationsstarter ‚pimpen‘:

Beitrag im Thema 'Mit dem Unterhebel auf der Jagd'
https://forum.wildundhund.de/threads/mit-dem-unterhebel-auf-der-jagd.124876/post-4423257
 
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Mir ist es ein bischen Schleierhaft, wenn man fuer eine UHR in 45-70 leichte Geschosse oder Geschosse mit einem hohen BC sucht? Fuer weite Schuesse wuerde Ich sicher keinen UHR oder eine 45-70 waehlen aber 200 m Gehenna auch mit den herkoemmlichen Projetilen.
 
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....diese Diskussionen kommen nur hier bei uns auf. Wo es eben Mindestenergie gibt. Nehmen wir die in der Schweiz nötigen 2000J@200m.... Sicher eine sinnvolle Vorgabe bei Jagd auf Rotwild und Gams. Wo es eben mal weiter weg gehen soll... Da nutzt man sicher auch keine .45-70. Bei der Jagd auf Sauen im Wald und Unterholz tut sie aber sicher ihren Job. Wie weit schießt man da, 50-100m? Da hat die .45-70 sicher 2000J. Und eben nicht geCipte Labos sowieso.
Und wenn man nun eine KLB, DB oder Blockbüchsen besitzt, Wiederlader ist, bietet es sich doch an, Geschosse mit besserem BC zu laden.
Unterm Strich macht die Patrone immer was sie soll. Da fragt hinterher auch keiner nach der Mindestenergie.....
 
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Mir ist es ein bischen Schleierhaft, wenn man fuer eine UHR in 45-70 leichte Geschosse oder Geschosse mit einem hohen BC sucht? Fuer weite Schuesse wuerde Ich sicher keinen UHR oder eine 45-70 waehlen aber 200 m Gehenna auch mit den herkoemmlichen Projetilen.
Wahrscheinlich muss ich mich entschuldigen.
Ich hab den Thread ja eröffnet und scheine damit sehr viele andere hier im Forum zu überfordern. :eek:

Du bist ja schon lange weg aus unserem Land. Und eigentlich hab ich Dich als jemand auf dem Schirm der sachliche und vernünftige Beiträge verfasst.
Also halt dann nochmal und schon wieder erklärt um was es geht.

1. Wir sind in einem in Deutschland angesiedelten Jagdforum. Hier gelten für die 45-70 zwei Limits. Beide zusammen machen es manchmal etwas schwierig für den deutschen Jäger.
Limit #1: Deutschland ist Mitglied bei der C.I.P. Diese C.I.P.-Länder erkennen gegenseitig ihren Beschuss von Waffen und Munition an. Die 45-70 hat in diesen Regeln ein viel niedrigeres Gasdruck-Limit als es anderswo teils der Fall ist. Daran müssen wir uns wohl oder übel halten.

Limit #2: Das deutsche Jagdrecht verlangt von uns eine Mindestenergie wenn wir gewisse Wildarten bejagen wollen. Relevant für z. B. Schwarzwild sind hier 2000 Joule, die nach einer Distanz von 100 m vorhanden sein müssen.

Weil nun beide Limits zusammen etwas schwierig sind für eine Patrone wie die 45-70, die ja ihren Einsatzbereich und auch ihre GEE auf sehr kurze Distanz hat, sind - macht es Sinn sich über rechtlich brauchbare Laborierungen zu unterhalten.
Das bringt uns dann zu:

2. Nicht alle Waffen in 45-70 sind UHR. Es ist völlig klar, dass man für einen Unterhebelrepetierer keine Spitzgeschosse nehmen kann. Aber für alle anderen Waffen, die kein Röhrenmagazin wie ein UHR haben, sind Spitzgeschosse halt eine Option.
Diese Option hilft sich an Limit #1 zu halten und Limit #2 trotzdem leichter erfüllen zu können.




Jeder Wiederlader hier bei uns kann das machen. Fabrikmunition mit so einem Setup gibt es nicht, kein Hersteller will es riskieren dass ein Käufer Spitzgeschosse in seinen UHR stopft und ihn dann verklagt weil es die Waffe zerlegt hat. Für den Wiederlader, der eine Blockbüchse oder Kipplaufwaffe hat ist es aber völlig legal.
Die nötigen Geschosse gibt es auch. Teils wurden sie z. B. für die .458 SOCOM entwickelt.



  • Dieser Thread ist NICHT für Besitzer von UHR gedacht.
  • Er richtet sich rein an deutsche Jäger, die andere Waffen in 45-70 haben als einen UHR und die in Deutschland geltenden Gesetzesvorgaben erfüllen wollen.
  • Der Thread ist auch nur für Wiederlader interessant, solche Munition wird man nie kaufen können.
 
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