458 Win.Mag.

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#1
Servus Gesellen,

stopft einer, oder mehrere, von Euch die 458WM. Suche nach "erträglichen" Ladedaten für "zu Hause" auf Sauen. Erfahrungen?
Waihei
Beans
 
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#2
Also ich versuche mich ja immer etwas zurückzuhalten. Hier gibt es ja wie du sicher schon gelesen hast einige Befürworter der Jagd mit Großwildkalibern auf unser heimisches Wild.
Aber mal ehrlich... Findest du es nicht etwas daneben mit einer 458 Win Mag auf Sauen zu schießen ? Am finanziellen kann es ja eigentlich auch nicht liegen das du dir keine passende Büchse zulegst. Eine 458 ist in der Unterhaltung ja nicht ganz billig. Versteh mich nicht falsch. Ich wünsche Dir allzeit Weidmannsheil. Aber ich bin trotzdem der Meinung das man seine Büchse dem zu bejagenden Wild anpassen sollte. Und das was Du hier fragst hat mit angepasst nichts zu tun.
 
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#3
Servus Beans,

als erstes hab ich das Kaliber mal in metrisches Mass umgerechnet.

Dann hab ich mir die Patrone angeschaut.

Und dann bin ich zu dem Entschluss gekommen, daß Du uns Verhintern willst.

Pfüad di
 
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#4
Moin

Dynamit Nobel (RWS) hat in seinen Unterlagen eine Ladung für ein 19G Geschoss.
Habe leider mein Handbuch z.Zt. nicht dabei umd Deine Frage detalierter zu beantworten. Duch die Verwendung eines 19gr Geschosses wird die .458 auch für heimische Verhältnisse Inetressant. Wer bereits so eine Artelerie sein eigen nennt, erweitert doch das Einsatzgebiet beträchtlich. Ich könnte mir vorstellen, das gerade auf Drückjagden die Stücke liegen, ohne alzu grosse Wildbretentwertung (liegt in der moderaten Geschossgeschwindigkeit und dem grossen Geschossquerschnitt begründet)

Gruss
Bernhard
 
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#5
Vielleicht haben bei ihm die Frischlinge ja schon jenseits der 100kg und dann erst die Keiler. Aber besser mit zu großen als zu kleinen Kalibern. Jedenfalls wenn die Geschosse weich genug sind.

WH
 
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#8
Vielen Dank Zwilling und den anderen für die Info´s.
Vorab: "Verhintern" möchte ich aber niemanden.
Was spricht nun eigentlich dagegen sogenannte "Großwildkaliber" auf heimisches Wild zu führen. Letzenendes machen die auch nur "Bumm". Und aus meiner Erfahrung ist etwas dicker immer besser als zu dünn, zumal bei Sauen, da ich auch schon einige erlegt habe und vergleiche zwischen verschiedenen Kalibern ab 6,5mm bis zu den dicken Pillen selbst erlebt habe. Dabei wird wieder die allseits gern gestellte Universalkaliberfrage gestellt, die ich sowieso für überflüssig halte.... aber das Thema ist unendlich. Ich selbst führe noch 7x64 und 8x57IRS, wovon letztere im Drilling auch mit auf Sauen kommt mit gutem Erfolg. Mit der 7x64 bin ich hinsichtlich der Leistung nicht zufrieden. Die 458WinMag habe ich mir für einen Jagdurlaub in Afrika zugelegt. Aber warum soll das Ding danach verrosten? Übrigens würde ich die Pille auch genausogut auf Rehwild führen und garantiere für saubere Schüsse, gerade was Wildbretentwertung angeht. Hat Bratljaga und teww mal Schußwirkungen einer 222Rem oder 243Win auf Rehwild gesehen?
 
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#9
Hy, ich noch mal


Habe gestern noch mal in die Unterlagen von RWS geschaut.
Unter der .458 Win Mag steht unter den hinweisen für den Wiederlader auch alternativ die LAdung für das 19,4 gr Hornady TM mit Holspitze (740 m/s.
Damit ligt diese Patrone Leistungsmässig (E-Wert) zwischen der 9,3X62 und 9,3X64.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass sich die .458 vom behertzten Steuermann gut auf Kurs bringen läst (Keine Angst vor dem Kaliber, Rückstossverhalten ist wie bei einem Schuss mit FLG im Kal 12/76, und damit gut beherschbar weil die Waffe "schiebt" und nicht "schlägt")

Gruss
Bernhard
 
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#10
Servus Bernhard,

danke für Deine Antwort; prompt, nett.
Führst Du selbst eine 458er? Hast Du auch andere Ladungen probiert?

Waihei Beans
 
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#11
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Beans:
Servus Bernhard,

danke für Deine Antwort; prompt, nett.
Führst Du selbst eine 458er? Hast Du auch andere Ladungen probiert?

Waihei Beans
<HR></BLOCKQUOTE>

Kurze Antwort:



Ich habe als ehemaliger Verkäufer bei Ke***** nit Aufgabengebiet Jagdausrüstung, Jagdwaffen, Spotrabteilung und Widerladeabteilung (selber Wiederlader, Sportschütze, Trainer und Jäger) halt ein wenig mehr mit der gesammten Materie zu tun gehabt (Hobby zum Beruf gemacht)

Gruss
Bernhard
 
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#12
Servus Beans,

jawoll, die Schusswirkung hab ich gesehen.
Im übrigen schliesse ich aus Deinen neueren Postings, daß die Frage ernst gemeint war und Du uns nicht verhintern willst, insofern ist ja alles ok.

:)

Auch die .700 NE ist sicher für Sauen geeignet, wenn man sie herunterlädt, die Vo ist dann aber so hoch, daß man sie auch mit ner Zwille erreichen würde, oder ?
(war nen Scherz)

Pfüad di
 
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#13
Hallo zusammen!
Erstmal eine kleine Anmerkung: Ich finde es etwas kindisch, jemandem, der ein etwas dickeres Kaliber auf deutsches Schalenwild führen möchte, gleich Potenzprobleme oder sonstiges zu unterstellen. Fest steht jedenfalls eines: wichtig ist beim Schuß auf Wild, daß es möglichst ohne Leid und Flucht zur Strecke kommt. Ob dies nun mit der 7x64 oder mit einer .460 Wheatherby Magnum geschieht, ist dabei doch vollkommen egal, oder nicht? Ich kenne jedenfalls einige Waidmänner (ohne Potenzprobleme), die die .458 vor allem auf Schwarzwild führen, und zwar mit allerbestem Erfolg. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, die Patrone ist für kurze Schußentfernungen ausgelegt, und eine VZiel um 600m/sec tötet bekanntlich am besten (im Gegensatz zu gleichstarken kleineren Kalibern wie 8x68,.300 Wheatherby usw) Zu Fluchtstrecken kommt es selten und wenn es mal passiert, ist immer so viel Schweiß auf der Fluchtfährte, daß man quasi nur dem "roten Faden" folgen braucht. Das das so ist, hat einen einfachen Hintergrund: die üblicherweise verschossenen deutschen Standardpatronen wie 7x64,.308,30-06 usw hinterlassen nur einen kleinen Einschuß und bei stärkeren Stücken meist keinen Ausschuß, die Schwarte schiebt sich leicht über den Einschuß und macht ihn quasi "dicht", so daß es nur wenig bis keinen Schweiß gibt. Die "dicken Bohnen" bringen wegen der weichen Geschosse, die für die hiesige Jagd üblicherweise verwendet werden, auch nicht immer Ausschuß, aber da der Einschuß groß ist, tritt genug Schweiß aus. Bei der .458 kann man getrost die Federal Premium mit 22g Geschoßgewicht schießen, und, für den der es härter mag, dem sei die 33g lion-load von A-Square empfohlen.
Viel Spaß damit, Boris
 
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#14
Hallo allerseits,
ich führe seit vielen Jahen unter anderen eine 45/70. Meine Standardladung hat einen 350 Grain (23 Gramm) Geschoss auf 700 Meter/Sek. Die Wirkung auf Wild ist ziemlich umwerfend, die Wildpretentwertung minimal. Das Geschoss braucht auch nicht aufpilzen, es ist schon gross genug im Durchmesser um AUSREICHEND! ernergie abzgeben. Habe gerade einen 458 WM erworben, die den gleichen Speer Geschoss auf etwa 790 M/S bringt (GEE ca. 170 Meter). Fürs Hochwild insbesonders Sauen eine sehr wirksame kombination. Wer selber stopft muss auch keine Gedanken um Munitions Kosten machen, beim aktuellen Munitionspreise kriegt man die komplette Ausrüstung für den Preis von 3 Schachteln Munition. Einen Freund geht seit 10 Jahren mit der 458 Lott auf Jagd, auch Rehwild. Er berichtet auch von nicht existente Wildpret Entwertung. Wie einen guter Freund immer sagt zum Kaliber: je größer, desto AUer!
grüße an alle,
Ray
 
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#15
Runterladen auf starkes 45/70 Niveau und alles ist gut. Kann dafür die 350grs-Geschoße von Hornady wirklich empfehlen. Bei 600m/s mit diesem Geschoss stellen sich schon über 4000J ein, bei 700m/s etwa 5500J. Das sollte dicke reichen.

Machs bei meiner 375WbyMag auch nicht anders, Barnes TSX 235grs auf 850m/s.
 
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