5,6x50R auf Rehwild

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#16
Ich lade das Oryx, a bissl weniger Speed und die blauen Flecken sind auch auf Nahkampfentfernung Geschichte! (y)
 
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#17
Schiesse das RWS TM 4,1g aus dem Einstecklauf im Drilling und das 3,6 g aus der BBF. Bislang keinen Unterschied festgestellt.

Rehe fallen meistens einfach um (sacken in sich zusammen) - die uneinsichtigen machen auch noch mal 20 m, dann aber mit ordentlich Schweiss. Treffpunktlage hinter dem Blatt auf den Rippen, insofern sind mir - eigentlich nie vorkommende - "blaue Flecken" ziemlich egal.

Wenn es sein muss und ich "auf das Blatt" schiesse, ist die Entwertung auch nicht merklich schlimmer als bei der .308 oder 8x57. Da verursachen sowohl beim einen als auch beim anderen - meiner Meinung nach - die Sekundärgeschosse vulgo Knochensplitter die Sauerei.

Hatte noch keinen Fall der mich bewogen hätte, über Kaliber oder Geschoss nachzudenken.
Mein Mittel der Wahl auf diese Wildart. Ich jage aber auch ohne Bleifreizwang.

Durchschnittliche Entfernung (Feldrevier) geschätzt >100m, min.= 10 m, max.= 220m aus dem Drilling (die GEE ist schon ein Wort).
Als wunderbar empfinde ich die Tatsache, das der Rückstoß beim rel. hohen Gewicht des Drillings eigentlich als solcher nicht wahrnehmbar ist und ich das Zeichnen des Stücks ohne "Verwackeler" durchs ZF sehe.

Für mich somit eine sehr entspannte Sache, das Patrönchen.
 
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#18
nachdem ich mit verschiedenen 3,2g TM keine Ausschüsse auf Rehwild hatte und die Geschosse sich total zerlegten bin ich zum 3,2g TTSX gewechselt.
Jetzt gibt es regelmäßig Ausschuß, keine Blei oder Mantelsplitter, geringe Entwertung.
Konnte zwischen normal TM, Varmint TM und PowerLokt keine Unterschiede hinsichtlich Wirkung/Zerlegung feststellen. Von den Geschossen war nichts weiter zu finden als ein paar Mantelreste.

Über Hämatome mach ich mir keine Birne. Die kommen vor. Auch bei dicken und langsamen Patronen. Ist stark vom Treffersitz...Lage der Blutgefäße....vom "Loch"...usw. abhängig.
Kleine Löcher, hohe Geschoßgeschwindigkeit kann vielleicht...eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit für Hämatome....verursachen...Vielleicht!

Rehwild klappt oft einfach nur zusammen. Aber manchmal fällt es einfach nicht um. Man glaubt schon an einen schlechten Treffer....und ich schieße dann mit der 9,3 aus dem anderen Lauf nach. Bis jetzt hab ich damit nur schon "tote" Rehe umgeschubst. Aber besser so als später
´ne Nachsuchen haben. z.b. ein Bock auf 50m beschossen, der flüchtet ohne Zeichnen ca. 130m, verhofft und sichert zu mir. Ich entscheide mit für den Zweiten Schuss mit der 9,3 auf den scheibenbreit stehenden Bock. Liegt im Knall, zwei saubere Schüsse. Die 5,6 sogar mit kleinem Ausschuß. Kurz hinter dem Blatt durch die Rippen. War eine 3,2g TM.

Ein anderer Bock liegt im Knall. Nach ca. 10Min. komme ich hin...der Bock lebt, hebt den Kopf und geht hochflüchtig ab. Zum Glück Drilling dabei und ich treffe auch. Flucht nach 80m beendet. 3,2gTM etwas hinten auf den Rippen. Kein Ausschuß. Etwas vergrößerter Einschuß. Ablenkung/Zerlegung durch Grashalm/Diestel?
 
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#20
verwende selbst im 224er Lauf seit Jahren das Nosler BT in einem 14"-Drall.
Über 60 grs nicht verwendbar.
 
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#21
Habe das 45grs TSX und 50grs TTSX geladen. Füchse lagen im Knall, rehe gingen oft noch bis 30m. Wenig Schweiss in der Fährte. Entwertung extrem Gering. Auch keine Probleme bezüglich Hämatomen gehabt.
 
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#23
Ist das BT nicht zu weich für Rehwild?
Für mich und das Rehwild war es hart genug. Ist es zuuu hart macht ein Geschoss auf weit nicht mehr richtig auf. Habe schon das Federal-Blitz auf Rehwild geschossen, fielen mausetot um aber kein Ausschuss.
Wer auf den Aufbrauch keinen Wert legt, eine totsichere Angelegenheit.
 
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#25
Ich verwende seit Jahren 3,6 g Nosler BT und Sierra GK für Rehwild. Immer Ausschuss, immer kurze Fluchten bei Treffern hinters Blatt. Hämatome sind nicht unerheblich.

Guillermo
 
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#26
Habe mit der 5,6x50 die Jaguar auf Rehwild und Gams geschossen.
Sicher über 50 Stk problemlos gestreckt. Haltepunkt knapp hinterm Blatt. Gams über 200m aufs Blatt.
Sehr kurze bis keine Flucht. Wildbret-Entwertung gegen 0
Bei schlechten Schüssen braucht es mit der kleinen Kugel dann aber den Schweisshund. Kam natürlich auch vor.
In der 22-250 mit langen Drall verwende ich Aero 60gr mit besten Erfahrungen. Die 60er werden aber in der 5,6x50 nicht funktionieren
 
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#27
Sorry hat sich ein Fehler eingeschlichen

In der 22-250 mit 9" langen Drall verwende ich Aero 60gr mit besten Erfahrungen. Die 60er werden aber in der 5,6x50 nicht funktionieren

wmh
 
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#28
Servus,

Wir (mein Vater und Ich) nutzen das Nosler BT 55gr 3,6 Gramm mit größter Zufriedenheit.

Haltepunkt zu 90% hinterm Blatt.
Fluchten selten und wenn dann max. 30m mit ausreichend Pirschzeichen.

Hämatome selten, meist nur ein Markstück groß um Ein- und Ausschuss.
Ab und an sind einzelne Ausreißer dabei wo es ein bisschen stärkere Einblutungen gibt aber da schmeißte dann halt die Rippen weg und gut ist's.

Direkt aufs Blatt halten ist nicht mehr kaputt, als mit einer großen Kugel auch.

Erlegt wurde damit ein vierstelliger Betrag an Rehen.

Eine schöne kleine Kugel, ein Muss für jedes Niederwildrevier ;)

Gruß & Wmh

Krähenneuling
 
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#30
Habe eine Heym BBF 22F. Hab heute das
LOS HT in 52gr verladen. Erstmal ein paar testlabos. Ist ein Messing-Hohlspitzgeschoss.
Hab eigentlich vor das hauptsächlich auf Nutria,Nilos und Raubwild zu nutzen. Aber werde wohl auch mal ein Rehlein damit probieren ...
 
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