.50 BMG sprengt Waffe

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Mit Vorsatz oder durch Inkompetenz bekommt man alles kaputt.

Hatte einen Schützenkameraden dem das Pulver ausgegangen war, kurzerhand hat er ein paar alte Bundeswehrplatzpatronen geöffnet und das Pulver in gleicher Menge in die Hülse gefüllt.

Der dabei verwendete 98er diente diversen Büchsenmacher Azubis als Anschauungsobjekt, ein Sachverständiger meinte nur schnippisch, "mit einer anderen Waffe hätte er gar nicht mehr gemerkt wie dumm er ist"
 
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Mit Vorsatz oder durch Inkompetenz bekommt man alles kaputt.

Hatte einen Schützenkameraden dem das Pulver ausgegangen war, kurzerhand hat er ein paar alte Bundeswehrplatzpatronen geöffnet und das Pulver in gleicher Menge in die Hülse gefüllt.

Der dabei verwendete 98er diente diversen Büchsenmacher Azubis als Anschauungsobjekt, ein Sachverständiger meinte nur schnippisch, "mit einer anderen Waffe hätte er gar nicht mehr gemerkt wie dumm er ist"
In der Wehrtechnischen Studiensammlung der Bundeswehr in Koblenz gibt es eine Schautafel mit allerhand "Bananen", die meisten stammen tatsächlich aus der Idee, falsches Pulver zweckzuentfremden, also Pistolenpulver in Büchsenmunition und andersrum (?) oder der Klassiker, Platzpatronenpulver in Büchsenmunition.

Sehr interessant auch die Signalpistole, die neben der klassischen Viererform einer geschälten Banane mit der Anmerkung, der Daumen des Schützen wäre ebenso ein Opfer dieser Schnapsidee geworden (Pulver aus Manövermunition in Signalkartusche umgefüllt).
Die "Kompakt-Einlaufflinte Kal. 4" sah nicht gut aus...
 
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So ist, wenn man die verschiedenen Unfallberichte liest, merkt man doch recht schnell wie oft Munitionsbastelei im Spiel ist.
 
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So ist, wenn man die verschiedenen Unfallberichte liest, merkt man doch recht schnell wie oft Munitionsbastelei im Spiel ist.
Ist im Regelfall

die Ursache dieser Unfälle. Weil bekanntlich mindestens 99% der Wiederlader bessere Munition im Keller zusammenbasteln können, als die Profis in der Industrie. Sie können natürlich auch beurteilen, welche Munition aus obskuren Quellen noch spaßverwendungsfähig ist.

Gruß,

Mbogo
 
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Ist im Regelfall

die Ursache dieser Unfälle. Weil bekanntlich mindestens 99% der Wiederlader bessere Munition im Keller zusammenbasteln können, als die Profis in der Industrie. Sie können natürlich auch beurteilen, welche Munition aus obskuren Quellen noch spaßverwendungsfähig ist.

Gruß,

Mbogo
Zu viel, zu wenig ("squib load") oder das falsche Pulver kann aber beim Hersteller ebenfalls passieren. Selten, aber schon. Ansonsten sind die Wiederladeklassiker wohl "kein Pulver" oder "doppelte Menge".
 
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Der Junge hat eine Bärenkondition, viel Glück und ein perfektes Immunsystem, das die Heilung anscheinend ziemlich beschleunigt.
 
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Unter seinem Video hat vorhin einer geschrieben, man muss bei dieser Munition die Mündungsbremse entfernen. Sonst kommt es zur der Explosion, angeblich Basiswissen eines Soldaten.

Wieso, weshalb. Steht ausführlich im Kommentar.
 
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Wenn der Treibspiegel an der Mündungsbremse hängen bleibt führt das nicht zu Drucksteigerungen, die den Verschluß wegfegen, höchstens platzt die Mündung samt Bremse.
 
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Der nächste Schuß hat bei blockierter Laufmündung aber genug Druck.

Deshalb schrub ich ja , ,,die drauf gegebenen Geschosse".

CdB
 
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Nö. Dann wäre der Lauf vorn kreppiert, nicht der Kronkorken"Verschluss" desertiert. Hülsenreiser und Gas unter die Kappe. Alles andre bringt nich die Kraft da hin.
 
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Wenn ich mich richtig erinnere wurde der benötigte Gasdruck um Gewinde und die zwei Flügel abzuscheren unter einem Video von Serbu selbst (oder von ihm) mit ca 160.000 psi (ca 11.000 Bar) Berechnet.
Inzwischen vermuten die das der Vorbesitzer oder jemand vor ihm das Pulver getauscht hat und ein Starkes Pistolen Pulver verwendet hat.
 

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