.50 BMG sprengt Waffe

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Der Lauf kommt immer da, wo der Fremdkörper is. Wenns vorn in der Bremse is, dann zerlegt es sich dort.

Wenn das Geschoss bis dort hin gekommen ist, dan ist auch nicht mehr so viel Druck da. Bei ner Mündung voller Dreck machts ja auch dort die Beule,
nicht am Verschluss.

Anderes , schnelles Treibmittel würde natürlich auch zum Versagen der Hülse führen, was dann auch die gesamte Verschlusskappe mit Druck beaufschlagt, große Fläche=große Kraft.

Wobei es wohl bei den QCB M1 Probleme mit Rißbildung im Laufgewinde gibt. Hatte da mal nen norwegischen Artikel zu gefunden.
 
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Ach nee, ein Influencer und sein Sponsor sind sich einig, dass es an so ziemlich allem gelegen habe könnte, nur nicht am Produkt des Sponsors.
Das entlockt mir doch nur ein müdes Gähnen.

Ich hab's weiter vorne schon geschrieben: Wer so grenzdämlich ist illegale Munition aus zweifelhafter Quelle in dem Kaliber aus der klapprigen Plempe auf einen Hydranten zu verballern, der braucht sich nicht wundern wenn er sich irgendwann mir dem eigenen Daumen in der Schlagader auf dem Weg ins Krankenhaus wiederfindet.
 
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von Kentucky ballistics auf Instagram gepostet " I was filming a video shooting my Serbu RN 50 with 50 BMG SLAP ammunition. The ammunition was overpowered. To my understanding these were genuine military rounds, but apparently they had been tampered with."

Was der Kanone aufjedenfall fehlt ist ein Blowout der nicht in richtung des Schützen geht.


Es wurde auch unter einem der Videos erwähnt das diese SLAP´s dazuneigen feuer zu spucken,
also auch kein direkter hinweis auf manipulation wenn mal ein Feuerball an der Mündung ist.

Bei der Beschussprüfung wird nur mit 30% mehr getestet in Deutschland und der benötigte druck um die RN50 so zu zerlegen liegt bei 167% mehr als eine starke .50 hat.

Also Schuld nur auf Schützen und Waffenhersteller zu schieben ist nicht richtig Teilschuld Trifft aber beide, den Schützen wegen verwendung von Muniton wo man nicht 100% sicher ist das diese Original ist und den Hersteller für das Fehlen eines Blowout.

Wegen der Mündungsbremse soll es hauptsächlich darum gehen das diese schrapnell durch das sabot verursachen kann und so den bereich um den schützen pfeffert und evtl das Geschoß ablenken kann.
 
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von Kentucky ballistics auf Instagram gepostet " I was filming a video shooting my Serbu RN 50 with 50 BMG SLAP ammunition. The ammunition was overpowered. To my understanding these were genuine military rounds, but apparently they had been tampered with."

Was der Kanone aufjedenfall fehlt ist ein Blowout der nicht in richtung des Schützen geht.


Es wurde auch unter einem der Videos erwähnt das diese SLAP´s dazuneigen feuer zu spucken,
also auch kein direkter hinweis auf manipulation wenn mal ein Feuerball an der Mündung ist.

Bei der Beschussprüfung wird nur mit 30% mehr getestet in Deutschland und der benötigte druck um die RN50 so zu zerlegen liegt bei 167% mehr als eine starke .50 hat.

Also Schuld nur auf Schützen und Waffenhersteller zu schieben ist nicht richtig Teilschuld Trifft aber beide, den Schützen wegen verwendung von Muniton wo man nicht 100% sicher ist das diese Original ist und den Hersteller für das Fehlen eines Blowout.

Wegen der Mündungsbremse soll es hauptsächlich darum gehen das diese schrapnell durch das sabot verursachen kann und so den bereich um den schützen pfeffert und evtl das Geschoß ablenken kann.
Die Frage bei, zB Jagdwaffen, bliebe ja, wieviele "Problemfälle", bei denen deutlich mehr als 30% Überdruck aufträten (und ich unterstelle, alle Waffen werden auf deutlich mehr als 30% Überdruck ausgelegt) weniger aufträten, wenn man mit zB +50% beschiessen würde. Es gäbe einige wenige Bananen mehr in den Beschussämtern und einige weniger auf Schießständen.

Wenn ich mir die defekte Waffe so anschaue, sind am "Verschluss" ja "nur" die letzten paar Windungen abgeschert - müssten es nicht alle sein? Die Kappe wird sich ja nicht schraubend in Bewegung gesetzt haben, um dann auf den letzten Gängen statt der schiefen Ebene den direkten Weg zu wählen.

Die "Ohren" sind halt das, was sie sind, eine Sicherungsmaßnahme, um ein vollständiges Verschließen sicherzustellen, aber den Schützen sichern sie nicht.

Ja, ich bin bei Dir, der Waffe fehlt eine Gasführung weg vom Schützen, die Arisakas haben das pragmatisch gelöst, die Mausers pfiffig. Ob solche Maßnahmen bei .50BMG plus x Prozent noch wirken, keine Ahnung, aber wenn sich alle beweglichen Teile NUR nach hinten bewegen können, ist das doof. Gruß geht raus an die R93!
 
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Ja, ich bin bei Dir, der Waffe fehlt eine Gasführung weg vom Schützen, die Arisakas haben das pragmatisch gelöst, die Mausers pfiffig. Ob solche Maßnahmen bei .50BMG plus x Prozent noch wirken, keine Ahnung, aber wenn sich alle beweglichen Teile NUR nach hinten bewegen können, ist das doof. Gruß geht raus an die R93!

Ähnlich wie bei den Rolling Block Büchsen die mir auch etwas suspekt sind.
 
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Rollblock nur mit SP. Mit Nitro benhmen die sich bisweilen komisch und in seltenen Fällen nehmen die den Hut.
War froh, meinen Schwedenroller in 8x58RD loszuhaben. Der hat mich lange und ausdauernd geärgert.
 
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Bei der Beschussprüfung wird nur mit 30% mehr getestet in Deutschland und der benötigte druck um die RN50 so zu zerlegen liegt bei 167% mehr als eine starke .50 hat.
Die 167%, bzw. die viel zitierten 85.000 Psi, sind eine Annahme des Herstellers und bei weitem kein Fakt!
Vermutlich liegt der Aussage nur eine rein theoretische Festigkeitsberechnung der Gewindedimensionierung zugrunde und etwaige Herstellungsmängel und Materialfehler dürften großzügig außer Acht gelassen worden sein.

Die einzige Schlussfolgerung aus der Sache kann sein: entweder Originalmunition aus absolut vertrauenswürdiger Quelle (in Originalkarton etc.), oder eben selbst geladen.
Nix anderes. Schon gar nicht in dem Kaliber.
 
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Bitte entschuldigt, aber der Hersteller bewirbt die Waffe ernsthaft damit, daß das Design aus einer Zusammenarbeit mit einem YouTuber stammt und revolutionär günstig ist.

Siehe:
Serbu, Inc.

Damit ist doch eigentlich schon alles gesagt, oder?

Ich würde mir im Leben keine so "revolutionär neue" Konstruktion holen, wenn ich das Kaliber schießen wollen würde, dafür wäre mir meine Gesundheit zu wichtig.
Aber anscheinend steht auch die "Ich schieße eine .50 BMG" YouTuber Branche unter Kostenzwang.

In der Unfallanalyse kommt auch recht gut raus, was von der Waffe alles abgebrochen ist und dem Schützen dann ins Gesicht und in den Hals flog (!!!).

Davon abgesehen wünsche ich dem Schützen gute Erholung, er hatte echt großes Glück bei dem Unfall.
 
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Die Story geht weiter.

 

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