6,5 Credmoor auf starkes Wild?

Mitglied seit
1 Jun 2017
Beiträge
1.897
Gefällt mir
1.491
Bei der letzten Versammlung mal mit unserem Nachsuchegespann geplauscht, ich sehe die in der tat auch nicht ganz so häufig :ROFLMAO:
Eine häufige Ursache war schnell gefunden, missglückte Tellerschüsse, nichts mit böses bleifrei, 308 Mädchenpatrone usw. viele auch eher durchschnittliche Schützen sehen kein Problem darin einen solchen Schuss auszuführen... am nächsten Morgen klingelt dann das Telefon beim NSF und ein leicht bedröppelter und kleinlauter Jäger ist am anderen Ende.

Hätte keine Bedenken mit der 6,5 CM auch mal länger sitzen zubleiben und damit Schwarzwild zu erlegen.

Hab mich mal für die Sako Carbon Wolf interessiert, dabei über dieses Video gestolpert, weder Nahschuss noch schwaches Wild, https://www.youtube.com/watch?v=ULr_OQCCXVg
 
Mitglied seit
20 Mai 2018
Beiträge
3.425
Gefällt mir
6.715
Wenn Du auf die Kammer schiesst, dürfte der Unterschied zumindest nicht sehr deutlich sein!
Aber schiess mal morgens einen Feisthirsch, d.h. mit vollem Pansen, mit der 6,5 mittendrauf - da wirst Du einen deutlichen Unterschied zur 9,3 oder .300 Weatherby feststellen!
Warum sollte man das tun?
Sei mir ned bös aber nachdem man hier ja mit einem 3 oder 4cm Streukreis eher mitleidig belächelt wird, kann doch sowas gar nicht vorkommen :devilish: :evil:
 
Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
9.223
Gefällt mir
7.219
...oder den österr.-(ungar.) "Traditions-Patronen" 6,5x53R Mannl. und 6,5x54 Mannl.Sch. ;)
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
12.241
Gefällt mir
14.275
Warum sollte man das tun?
Sei mir ned bös aber nachdem man hier ja mit einem 3 oder 4cm Streukreis eher mitleidig belächelt wird, kann doch sowas gar nicht vorkommen :devilish: :evil:
Die Streukreise sind doch (mals ausgenommen Benchrest) beim Shcießen auch nicht die entscheidene Größe. Ausreichend bleibt ausreichend und da ist eben Spielraum.
Auf der Jagd sind die Zielflächen sogar relativ groß.
Da sind die anderen Aspekte allesamt bedeutender.
Wenn ein Stück Wild gefehlt oder krankgeschossen wurde, lag es zuallerletzt an den Streukreisen ;)
 
Mitglied seit
20 Mai 2018
Beiträge
3.425
Gefällt mir
6.715
Die Streukreise sind doch (mals ausgenommen Benchrest) beim Shcießen auch nicht die entscheidene Größe. Ausreichend bleibt ausreichend und da ist eben Spielraum.
Auf der Jagd sind die Zielflächen sogar relativ groß.
Da sind die anderen Aspekte allesamt bedeutender.
Wenn ein Stück Wild gefehlt oder krankgeschossen wurde, lag es zuallerletzt an den Streukreisen ;)
Eben und wer einen Hirsch wie von FSK erwähnt "mittendrauf" schießt hat wohl ein ganz anderes Problem wie Waffenpräzision, Kaliber und Geschoßwahl und nein dieser Schuß wird auch mit 9,3 oder 300 Weath. nicht besser..........
 
Mitglied seit
1 Jun 2017
Beiträge
1.897
Gefällt mir
1.491
Aus dem internationalen Bereich gibt es viele Rückmeldungen zur Hochwildtauglichkeit der 6,5 Creedmoor, es muss selbst in den USA, Neuseeland oder Afrika nicht immer die dickste Magnum sein. Besser die Kugel da platzieren wo sie auch hin soll...

Ich beobachte bei vielen Schützen ein verreisen oder auch vermucken des Schusses, das wird mit größeren Kalibern dann eher noch schlechter. Alles in allem liegt der häufigste Grund für Nachsuchen sicher nicht an Waffen/Munitions Kombi sondern am Schützen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
11 Jun 2009
Beiträge
3.351
Gefällt mir
2.604
Aus dem internationalen Bereich gibt es viele Rückmeldungen zur Hochwildtauglichkeit der 6,5 Creedmoor, es muss selbst in den USA, Neuseeland oder Afrika nicht immer die dickste Magnum sein. Besser die Kugel da platzieren wo sie auch hin soll...

Ich beobachte bei vielen Schützen ein verreisen oder auch vermucken des Schusses, das wird mit größeren Kalibern dann eher noch schlechter. Alles in allem liegt der häufigste Grund für Nachsuchen sicher nicht an Waffen/Munitions Kombi sondern am Schützen.
Was die Hochwildtauglichkeit der 6,5 Creedmoor angeht , da gibt es insbesondere in den USA und von erfahrenen Jägern auch andere Meinungen. Um die Patrone 6.5 Creedmoor wird halt viel Werbung gemacht , leider auch von bekannten Autoren und Jägern die früher was ganz anderes geschrieben haben wenn es um die Tauglichkeit mancher Patronen ging.

Wir haben auf einem anderen Forum das Thema auch schon diskutiert , und als ich mich insbesondere bei der Wapiti Jagd für die Verwendung von Magnum Patronen Kaliber .338 ausgesprochen habe , war ich plötzlich nicht mehr alleine. Die Verstärkung kam von den älteren amerikanischen Jägern mit Erfahrung und entsprechenden Strecken. Viel hat überein gestimmt mit dem was ich über das Thema vor mehr als 30 Jahren gelesen habe. Damals gab es auch schon Patronen in der Kaliberklasse der 6.5 Creedmoor , und einige haben auch versucht solche für schwerere Widarten ungeeignete Patronen einzusetzen.

Was das Mucken angeht gebe ich die recht. Wer das Problem mit Standardpatronen kleineren Kalibers hat , wird mit größeren Patronen nicht fertig werden. Es zählt vor allem ein Geschoss an der richtigen Stelle , dann die Tiefenwirkung mit oder ohne Auschuss , und am Ende die Größe des Wundkanals und der Gewebszerstörung in der Umgebung dieses Kanals. Wir brauchen nicht lange überlegen welche Patronen nach Wildart die Nase vorn haben.
 
Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
60.116
Gefällt mir
11.529
Ich beobachte bei vielen Schützen ein verreisen oder auch vermucken des Schusses, das wird mit größeren Kalibern dann eher noch schlechter.
Das kann man leicht beheben, man muss nur richtig schießen lernen.
Die 6,5 hat ihren Platz, aber sicher nicht bei wirklich schwerem Wild.
Vielleicht eine 6,5-300 :devilish: :evil:
 
G

Gelöschtes Mitglied 21155

Guest
Es kommt doch immer auf die Schussdistanz an.
Man kann davon ausgehen dass ein Schuss auf 60m mit ner 6.5CM und nem 140grains Premiumgeschoss ne sicherere Sache ist als ein 250m Schuss mit ner .338WM mit nem entsprechenden Premiumgeschoss. Es kommt auch sicher immer darauf an wo man gerade jagt.
Im bewaldeten Gelände würde ich mich mit einer ellenlangen und sackschweren .338WM mit nem entsprechenden ZF reichlich fehlbewaffnet vorkommen. Da ist ein handlicher UHR in .444Marlin oder .348Win sicher die bessere Bewaffnung mit mehr als ausreichend Power.

Hierzu mal die Meinung von Randy Newberg der wirklich viele Elk erlegt hat

"Elk hunting cartridges and calibers does not require super magnums. Deer cartridges/calibers, with good bullets, placed in the right place, make excellent elk cartridges. I prefer a .308 Win. I often use a .300 Win Mag, depending upon distance and conditions. I try to get as close as possible. Distance amplifies human error and influence of environmental conditions."

Natürlich macht das eine .338WM oder 8x86s nicht schlechter, das funktioniert (ein gutes Geschoss vorausgesetzt) natürlich auch. Allerdings kommen die dicken Geschütze auch zu einem gewichtigen Preis, der manche Wildnisjagd schnell zu einer Tortur werden lässt.
Natürlich wird dass dann wieder zweitrangig wenn man die Infrastruktur eines komfortablen europäischen Hochwildreviers zur Verfügung hat.

Man muss wie so oft seine Jagdbedingungen kennen und dann abwägen. Das kann im Forum niemand für jemanden tun, weil weder die Jagdbedingungen, noch die Vorlieben noch die Zipperlein bekannt sind.
 
Mitglied seit
1 Jun 2017
Beiträge
1.897
Gefällt mir
1.491
Was die Hochwildtauglichkeit der 6,5 Creedmoor angeht , da gibt es insbesondere in den USA und von erfahrenen Jägern auch andere Meinungen. Um die Patrone 6.5 Creedmoor wird halt viel Werbung gemacht , leider auch von bekannten Autoren und Jägern die früher was ganz anderes geschrieben haben wenn es um die Tauglichkeit mancher Patronen ging.
Deshalb reite ich auch ein wenig auf dem Titel des Fadens rum, "schweres Wild".
Rotwild, Schwarzwild usw. in Deutschland, sicher machbar. In anderen Ländern sprechen wir da über andere Gewichtsklassen.
 
Mitglied seit
27 Feb 2008
Beiträge
411
Gefällt mir
223
Treffer der Lunge, Leber oder Herz mit zumindest einem TLM-Geschoss egal ob .264 oder .366 Geschoss sind mit einem Weiterleben nicht vereinbar. Ich habe zwar nicht die große Nachsuchenerfahrung wie manch andere hier vorgeben aber es sind doch mehr als 10 Jahre. Wenn das Stück nach 300 Meter nicht lag, war nicht das Kaliber schuld, sondern die Treffer lagen außerhalb der angeführten Zone. Je weiter von der Zone weg um so schlechter klarerweise. Ich habe eine 6,5 CM und 6,5x57R, aber auch 9,3x62 und 9,3x74R. Obwohl ich meiner 6,5CM viel zutraue, werde ich dieses Kaliber nicht absichtlich verwenden wenn´s auf starkes Schwarzwild oder Rotwild geht. Sollte bei mir zuhause in unserem Niederwildrevier mein Lebenskeiler vor mir stehen, werde ich nicht zögern.

WH CA
 
Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
60.116
Gefällt mir
11.529
50 oder 100m können aber vorkommen, unabhängig vom Treffer und die können vorallem nachts sehr weit sein...
 
G

Gelöschtes Mitglied 21155

Guest
Wer kennt sie nicht, die nächtlichen Nachsuchen auf angeflicktes Schwarzwild....
 
Oben