6,5 mm Fanclub

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Moin zusammen, gestern habe ich zu meiner Freude festgestellt, dass der Jährling am Sonntag das 100. Stück Rehwild mit meiner 6,5x55 und dem TTSX seit 2014 war.
Nach meiner anfänglichen Skepsis bin ich doch ganz zufrieden.
Entfernungen zwischen 20 und 240m.
Paar Schweine in der 50Kg klasse habe ich auch mit geschossen.
Kein Stück ging verloren. Alles andere müsste ich auswerten.

Die meisten Stücke habe ich bei den Landesforsten geschossen oder bei Freunden auf Ansitz.... da kommen wir auch schon zum Problem...

Derzeit bin ich leider gezwungen mir etwas Gedanken zu machen. Bin ich bei uns im(heimischen) (Feld)Revier eigentlich das ganze Jahr mit meiner 243 und dem 1050m/s schnellen NBT klar gekommen, tauchen auf einmal überall Sauen von ganz klein bis GANZ groß auf.

Einen umfassenden Umbau im Waffenschrank will ich erstmal vermeiden.

Die 120gn sind mir mit 2700fps im Mittel (Gemessen mit Magnetospeed V§) allerdings zu Bummelig im heimischen Feldrevier. Das geht mir besonders bei der Fuchsjagd gehörig auf die Nerven, wo ich bei der 243 bis 250m kaum am Turm drehen muss liege ich mit der 6,5x55 schon ganz erheblich weit weg.
Außerdem schicke ich keine 120 gn TTXS übern Acker um ne Gans auf 250m zu erlegen....

Ich bin derzeit am überlegen mir zum nächsten Jahr eine Rasante Bleifrei Laborierung zu basteln, die (am liebsten) die 1000m/s erreicht und auch den Überläufer und das leichte Heide- Alttier vernünftig penetriert.
Liebäugeln tue ich derzeit mit dem 100gn TTSX, 95gn LDCC oder 86gn Jaguar. Beim 80gn TTSX hab ich sorge, dass es für das Rotwild im meinem PB dann doch etwas schmal ist auf der Brust.
Hat jemand Erfahrungen auf SCHALENWILD mit einem dieser Geschosse?
Grüße, Sirvival
 
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Ich habe noch das 95gr LeHigh CC in der Liga in Nutzung, aber leider relativ wenig Abschüsse bisher (Ladung gemessen vom BA findest im Forum - zwar für die 6,5x57 - aber das ist ja egal). Ein Bock und eine 50kg erst damit gelegt - ist halt nicht meine Hauptwaffe.

Stöberjäger hat auch ein paar Abschüsse in letzter Zeit damit gemacht, kannst ihn ja auch mal dazu befragen, der macht eindeutig mehr Abschüsse wie ich.

Zutrauen tue ich dem Geschoss und Kaliber deine Ansprüche - meine Ladung liegt so um die 3000-3100 Joule an der Mündung, ganz ordentlich.
 
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Hey Sirvival,

ich würd dabei bei Stöbi anklopfen, der nutzt anscheinend auch das LeHigh sowie über längere Zeit das TTSX in der Schwedin.
Ich habe Versuche mit 100gr Aero in x55 und x57 gemacht. Präzision war sehr gut....
Dennoch hätte ich keines Wegs Bedenken mit den 120 TTSX auf 250 m. Auch dieses Stück wirst du nicht verlieren.


Waidmonnsgruaß
Sepp.270
 
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...
Dennoch hätte ich keines Wegs Bedenken mit den 120 TTSX auf 250 m. Auch dieses Stück wirst du nicht verlieren.
...
Bei 2700 fps an der Mündung würde das 120gr TTSX bei 250m mit 2181 fps also etwa mit 665 m/s ankommen. Das kann mal gut gehen, aber bei solchen VZiel mit nem "Kupferdeformierer" hätte ich lieber nen (wirklich) guten Hund dabei ;).

Gruss Wisent
 
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Ich spiele mit dem Gedanken, mir eine Büchse für die Bergjagd zusammenzustellen; Kaliber im 6,5mm Bereich. Ich hatte eine x55 mit dem DK im Waldrevier in Gebrauch (ist verkauft). Damit man nicht gleich am ZF herumdrehen muss, wenn es +200m geht, sollte es wohl ein leichteres Geschoss sein (weitere Anforderungen: Verfügbarkeit, Augenblicks-Wirkung, nicht bleifrei). Was haltet ihr da von der Norma BT 120gr?
WmH Donautal
 
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.26 Nosler nicht...….
Habe aber eine Anfrage eine 6,5er auf Basis der .300 RSAUM - Hülse zu "bauen"

Mal sehen...

Gruß
2RECON
 
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Die ist dann aber nah an der 6,5 PRC dran oder? Was das nette Projekt aber nicht beeinträchtigen soll!
 
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Stimmt, rund 2mm kürzer...
der Kollege der die haben will hätte aber gern noch 35° Schulterwinkel und ein Lager angepasst für sein Lieblingsgeschoß....Glaube Swift Scirocco.....

Gruß
2RECON
 
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Hey Sirvival,

ich würd dabei bei Stöbi anklopfen, der nutzt anscheinend auch das LeHigh sowie über längere Zeit das TTSX in der Schwedin....
Ja, habe über ca. 5 Jahre mit dem 120 gr TTSX aus der 6,5x55 gejagt (hauptsächlich Rehe, aber auch Rot- und Schwarzwild) und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Einen Steckschuss gab es damit nie. Ein 55 kg ÜL auf knapp 300m lag mit Blattschuss im Knall.
Dann hatte ich ein neues Los Geschosse, das aus meinem Lauf nicht mehr exakt fliegen wollte und ich habe das 95 gr Lehigh CC getestet (bis 400m). Das ist recht präzise und wirkt auch prima. Ein 30 kg Frischling schaffte auf 160m beschossen noch 18m Flucht bei reinem Lungenschuss. Rehwild zu 90% im Knall und wenig Wildpretzerstörung, aber einige kleine Löcher neben dem Ausschuss durch grobe Splitter. Also nicht zu dicht am Weidsack zielen.
 
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Ich habe noch das 95gr LeHigh CC in der Liga in Nutzung, aber leider relativ wenig Abschüsse bisher (Ladung gemessen vom BA findest im Forum - zwar für die 6,5x57 - aber das ist ja egal). ...
Der Charme dieser präzise gedrehten Messinggeschosse liegt in der Kombination aus günstigem Preis, der auch intensives Üben mit der gleichen Munition zulässt, mit der man auch jagt. Erspart den Wechsel zwischen verschiedenen Geschossmaterialien, den nicht jeder Lauf gut verdaut und dann ständig chemisch gereinigt und neu eingefahren werden muss.
 
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Ja, habe über ca. 5 Jahre mit dem 120 gr TTSX aus der 6,5x55 gejagt (hauptsächlich Rehe, aber auch Rot- und Schwarzwild) und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Einen Steckschuss gab es damit nie. Ein 55 kg ÜL auf knapp 300m lag mit Blattschuss im Knall.
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Weiß wer, ob das 100 gr TTSX im Schwedenkaliber wesentlich anders wirkt?
 
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