6,5x65 R RWS Erfahrungen

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Schwarzwild bis wie viel kg?
Rehwild, Wildbretentwertung?

Ist nun schon etwas länger her. Die KS hatte ich nicht unbedingt aus Überzeugung, sondern zur Hülsengewinnung verschossen. Ich kann aber bestätigen, daß dieses Geschoß erwartungsgemäß und zuverlässig funktioniert.

Das stärkste Stück SW, was mir vor diese Büchsen gelaufen ist, war ein Überläufer (~50 kg) auf etwa 150m.

Wildbret-"entwertung" ist eine offenbar höchst subjektive Bewertung. Für mich spielt es eine untergeordnete Rolle, ob von der Rippenauflage beim Reh +/- 100g mehr oder weniger bleiben. Sagen kann man jedoch sicherlich: die 6,5x65 hat auf schwaches Wild eine stärkere Einwirkung.
 
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Moin! Such mal nach meinen Posts. Ist zwar schon Jahre zurück, aber ich hatte mich ausladend dazu hier ausgelassen.
Im Telegrafenstil:
Patrone an sich, gerade mit dem CDP oder bleifrei Barnes TTSX, perfekt. Sie geht, wie ein Laserstrahl und ich habe einges damit erlegt. Wutz so aus dem Gedächtnis bin gut in die 50 Kiloklasse, einiges an Reh. Das CDP wirkt gut, nicht zu brutal.
Aktuell Fabrik entweder Kleinserienhersteller oder eben RWS. Hülsen gibts neu quasi nur noch RWS, Nischenanbieter ausgenommen. Ab und an gibt es "thuner" Hülsen, die auch seinerzeit n der Schweiz vom Band liefen. Sie haben ein T am Boden gestempelt. Die alte, dunkelblaue CDP Packung hatte solche Hülsen, die hellblauen waren dann von RWS.
Ich muß sehr ehrlich gestehen, daß ich in keiner Weise RWS Anhänger bin und die Marke möglichst meide. Bei der Kiste kommt man aber nicht umhin.

Als Wiederlader kann ich Dir sagen, daß wenn mit dieser Patrone ein Anfänger seine ersten Schritte macht, er entweder verzweifelt, oder sehr sehr viel Zeit investieren muß, um dahinter zu kommen.
Die Geometrie, wie oben schon in einem Post beschrieben, ist das eigentliche Problem. Fabrikneu/Fabrikmunition ist völlig unproblematischt. Beim Abschießen schiebt sich etwas Hülsenmaterial in Richtung Hals/Übergang.
Beim Re-Kalibrieren dann wird AUSSEN die Hülse wieder in Form gebracht, das Material muß aber wohin "fließen". Und das macht es in Form einer innenliegenden Ringwulst am Übergang Hals/Schulter.
Wird nun ein Geschoß verladen, drückt es diese Wulst nach außen. Eigentlich führt es streng genommen zu einer leichten Aufbauchung der Hülse genau an besagter Stelle. In meiner K95 ließ sich die Patrone dann nicht mehr laden, Verschluß ging nicht zu.
Wie wird man der Sache Herr? Ich habe mir eine einstellbare Reibahle von meinem BüMa aufarbeiten lassen, der man eine Verlängerung im Durchmesser des Zündkanals (Edelstahldraht) und ein Rändel zum einfachen Nutzen verpaßt hat.
Hülse kalibriert ohne Innenaufweiter, dann die aufs 100tel eingestellte Reibahle in den Hals eingeführt und den Hals auf Maß aufgerieben. Bei dieser Prozedur wird natürlich auch die Ringwulst innen ausgerieben und man kann die Geschosse wieder normal setzen. Bei sehr kurzen Geschossen wäre es in der Theorie ja möglich, diese bis vor den Übergang Hals/Schulter zu setzen, gerade bevor eben das Problem eintreten würde. Man merkt beim Setzen wirklich, wie das Geschoß einen zusätzlichen Widerstand überbrückt. Nach dem Ausreiben war idR Ruhe, auch bei weiterem Wiederladen.
Rausbekommen habe ich das, als ich nicht ladbare Patronen geschwärzt und wieder in den Verschluß gesteckt hatte. Es bildete sich durch Abdruck im Lager ein güldener Ring um besagte Stelle an der Schulter. Der Rest war dann Handwerk.
Von der Präszison und Wirkung war und bin ich von der Patrone heute noch überzeugt. Ich schieße sie aber nicht mehr, weil der Aufwand an der Ladebank einfach in keinem Verhältnis stand. Eine 6,5x65 aus einer REPETIERBÜCHSE mag da verzeichlicher sein. Ich weiß es aber aus eigenen Erfahrungen nicht. Der Jägerverschluß verzeiht kein 100tel.
WmH!
K95fuxx
 
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Moin! Such mal nach meinen Posts. Ist zwar schon Jahre zurück, aber ich hatte mich ausladend dazu hier ausgelassen.
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Patrone an sich, gerade mit dem CDP oder bleifrei Barnes TTSX, perfekt. Sie geht, wie ein Laserstrahl und ich habe einges damit erlegt. Wutz so aus dem Gedächtnis bin gut in die 50 Kiloklasse, einiges an Reh. Das CDP wirkt gut, nicht zu brutal.
Aktuell Fabrik entweder Kleinserienhersteller oder eben RWS. Hülsen gibts neu quasi nur noch RWS, Nischenanbieter ausgenommen. Ab und an gibt es "thuner" Hülsen, die auch seinerzeit n der Schweiz vom Band liefen. Sie haben ein T am Boden gestempelt. Die alte, dunkelblaue CDP Packung hatte solche Hülsen, die hellblauen waren dann von RWS.
Ich muß sehr ehrlich gestehen, daß ich in keiner Weise RWS Anhänger bin und die Marke möglichst meide. Bei der Kiste kommt man aber nicht umhin.

Als Wiederlader kann ich Dir sagen, daß wenn mit dieser Patrone ein Anfänger seine ersten Schritte macht, er entweder verzweifelt, oder sehr sehr viel Zeit investieren muß, um dahinter zu kommen.
Die Geometrie, wie oben schon in einem Post beschrieben, ist das eigentliche Problem. Fabrikneu/Fabrikmunition ist völlig unproblematischt. Beim Abschießen schiebt sich etwas Hülsenmaterial in Richtung Hals/Übergang.
Beim Re-Kalibrieren dann wird AUSSEN die Hülse wieder in Form gebracht, das Material muß aber wohin "fließen". Und das macht es in Form einer innenliegenden Ringwulst am Übergang Hals/Schulter.
Wird nun ein Geschoß verladen, drückt es diese Wulst nach außen. Eigentlich führt es streng genommen zu einer leichten Aufbauchung der Hülse genau an besagter Stelle. In meiner K95 ließ sich die Patrone dann nicht mehr laden, Verschluß ging nicht zu.
Wie wird man der Sache Herr? Ich habe mir eine einstellbare Reibahle von meinem BüMa aufarbeiten lassen, der man eine Verlängerung im Durchmesser des Zündkanals (Edelstahldraht) und ein Rändel zum einfachen Nutzen verpaßt hat.
Hülse kalibriert ohne Innenaufweiter, dann die aufs 100tel eingestellte Reibahle in den Hals eingeführt und den Hals auf Maß aufgerieben. Bei dieser Prozedur wird natürlich auch die Ringwulst innen ausgerieben und man kann die Geschosse wieder normal setzen. Bei sehr kurzen Geschossen wäre es in der Theorie ja möglich, diese bis vor den Übergang Hals/Schulter zu setzen, gerade bevor eben das Problem eintreten würde. Man merkt beim Setzen wirklich, wie das Geschoß einen zusätzlichen Widerstand überbrückt. Nach dem Ausreiben war idR Ruhe, auch bei weiterem Wiederladen.
Rausbekommen habe ich das, als ich nicht ladbare Patronen geschwärzt und wieder in den Verschluß gesteckt hatte. Es bildete sich durch Abdruck im Lager ein güldener Ring um besagte Stelle an der Schulter. Der Rest war dann Handwerk.
Von der Präszison und Wirkung war und bin ich von der Patrone heute noch überzeugt. Ich schieße sie aber nicht mehr, weil der Aufwand an der Ladebank einfach in keinem Verhältnis stand. Eine 6,5x65 aus einer REPETIERBÜCHSE mag da verzeichlicher sein. Ich weiß es aber aus eigenen Erfahrungen nicht. Der Jägerverschluß verzeiht kein 100tel.
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Auch wenn ich die Patrone wahrscheinlich nie nutzen werde: sehr anschaulich und wahrscheinlich hilfreich.
Man findet doch noch gute Posts hier - hatte die Hoffnung fast schon aufgegeben...
 
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Positiv an der Patrone ist, dass sie ein flottes Mittelkaliber ist und gelegentlich gute Waffen günstig verkauft werden - warum wohl?!

Negativ sind das sehr geringe Munitionsangebot verbunden mit dem hohen Preis, für den Wiederlader ist sie zudem ziemlich problematisch!

Eine wesentlich bessere Alternative wäre die leistungsmässig praktisch gleiche 270 Win!
 
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Positiv an der Patrone ist, dass sie ein flottes Mittelkaliber ist und gelegentlich gute Waffen günstig verkauft werden - warum wohl?!

Negativ sind das sehr geringe Munitionsangebot verbunden mit dem hohen Preis, für den Wiederlader ist sie zudem ziemlich problematisch!

Eine wesentlich bessere Alternative wäre die leistungsmässig praktisch gleiche 270 Win!
Vom Exotenstatus und der Leistung eher die
264 WinMag oder ?
😉
 
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Vom Exotenstatus und der Leistung eher die
264 WinMag oder ?
😉
Exotenstatus kann ich nicht beurteilen, leistungsmässig ist jedoch die 270 Win mindestens gleichauf mit der 6,5x65.
Praktisch hat die 270er jedoch immense Vorteile, Verfügbarkeit, Preis, Geschossangebot...

Vor 25 Jahren war die 6,5x65 modern und wurde von einigen gekauft, heute sieht man sie sehr selten!
 
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Patrone an sich, gerade mit dem CDP oder bleifrei Barnes TTSX, perfekt. Sie geht, wie ein Laserstrahl und ich habe einges damit erlegt. Wutz so aus dem Gedächtnis bin gut in die 50 Kiloklasse, einiges an Reh. Das CDP wirkt gut, nicht zu brutal.
Aktuell Fabrik entweder Kleinserienhersteller oder eben RWS. Hülsen gibts neu quasi nur noch RWS, Nischenanbieter ausgenommen. Ab und an gibt es "thuner" Hülsen, die auch seinerzeit n der Schweiz vom Band liefen. Sie haben ein T am Boden gestempelt. Die alte, dunkelblaue CDP Packung hatte solche Hülsen, die hellblauen waren dann von RWS.
Ich muß sehr ehrlich gestehen, daß ich in keiner Weise RWS Anhänger bin und die Marke möglichst meide. Bei der Kiste kommt man aber nicht umhin.

Als Wiederlader kann ich Dir sagen, daß wenn mit dieser Patrone ein Anfänger seine ersten Schritte macht, er entweder verzweifelt, oder sehr sehr viel Zeit investieren muß, um dahinter zu kommen.
Die Geometrie, wie oben schon in einem Post beschrieben, ist das eigentliche Problem. Fabrikneu/Fabrikmunition ist völlig unproblematischt. Beim Abschießen schiebt sich etwas Hülsenmaterial in Richtung Hals/Übergang.
Beim Re-Kalibrieren dann wird AUSSEN die Hülse wieder in Form gebracht, das Material muß aber wohin "fließen". Und das macht es in Form einer innenliegenden Ringwulst am Übergang Hals/Schulter.
Wird nun ein Geschoß verladen, drückt es diese Wulst nach außen. Eigentlich führt es streng genommen zu einer leichten Aufbauchung der Hülse genau an besagter Stelle. In meiner K95 ließ sich die Patrone dann nicht mehr laden, Verschluß ging nicht zu.
Wie wird man der Sache Herr? Ich habe mir eine einstellbare Reibahle von meinem BüMa aufarbeiten lassen, der man eine Verlängerung im Durchmesser des Zündkanals (Edelstahldraht) und ein Rändel zum einfachen Nutzen verpaßt hat.
Hülse kalibriert ohne Innenaufweiter, dann die aufs 100tel eingestellte Reibahle in den Hals eingeführt und den Hals auf Maß aufgerieben. Bei dieser Prozedur wird natürlich auch die Ringwulst innen ausgerieben und man kann die Geschosse wieder normal setzen. Bei sehr kurzen Geschossen wäre es in der Theorie ja möglich, diese bis vor den Übergang Hals/Schulter zu setzen, gerade bevor eben das Problem eintreten würde. Man merkt beim Setzen wirklich, wie das Geschoß einen zusätzlichen Widerstand überbrückt. Nach dem Ausreiben war idR Ruhe, auch bei weiterem Wiederladen.
Rausbekommen habe ich das, als ich nicht ladbare Patronen geschwärzt und wieder in den Verschluß gesteckt hatte. Es bildete sich durch Abdruck im Lager ein güldener Ring um besagte Stelle an der Schulter. Der Rest war dann Handwerk.
Von der Präszison und Wirkung war und bin ich von der Patrone heute noch überzeugt. Ich schieße sie aber nicht mehr, weil der Aufwand an der Ladebank einfach in keinem Verhältnis stand. Eine 6,5x65 aus einer REPETIERBÜCHSE mag da verzeichlicher sein. Ich weiß es aber aus eigenen Erfahrungen nicht. Der Jägerverschluß verzeiht kein 100tel.
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Ich habe das gleiche Problem bei meiner 6x62 Freres, mit diversen Hülsenfabrikaten. Die Freres-Patrone weist im Bereich Schulter (Winkel) die gleiche Fehlkonstruktion auf. Ich werde die Hülsenhälse mit meinem Forster-Halsinn-Aufreiber behandeln und hoffe, dass sich damit das Problem erledigt. E.
 
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Servus,

ich besitze auch einen Bergstutzen im Kaliber 6,5x65R und 5,6x50R. Ich finde die Patrone ausgesprochen gut. Gestreckte Flugbahn, ordentlich Wumms, geringer Rückstoß und große Geschossauswahl für den Wiederlader(y). Auch wichtig für mich, mit dieser Patrone kann man sowohl Reh (wenn´s mal zu weit für die 5,6 ist) als auch Sau schießen.
Persönlich verwende ich momentan die original Werksmunition von Blaser mit dem CDP Geschoss. Auf der Scheibe eine hervorragende Präzision, auf Wild dieses Jahr leider nicht mehr ausprobiert:rolleyes:, soll aber gut wirken von dem was ich gehört habe.
Ich finde diese Patrone teilweise wirklich unterschätzt, trotz ihrer Zickigkeit in manchen Bereichen.


VG.
Kipplauf_Fan:cool:
 
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Ich habe mit der CDP einiges an Rotwild und Sauen geschossen, völlig problemlos!
 
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Den Forster Innenaufreiber...Vorsicht! Der geht nur bei NICHT kalibrierten Hülsen.
Der Effekt, die Ringwulst herauszureiben, verpufft. Aussen Abdrehen würde ich wegen Schwachung des Halses an der empfidlichsten Stelle ebenfalls unterlassen.
Ich habe das alles durch. Investier 100 Euro und du bist alle Sorgen los.
Ja, die Patrone habe ich wirklich gemocht. Nur den Aufwand nicht mehr.
Mit der 6,5x68 lag mein erstes Stück Rotwild. Ebenfalls völlig problemlos.War mir mit der 65R leider nicht vergönnt.
 
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Den Forster Innenaufreiber...Vorsicht! Der geht nur bei NICHT kalibrierten Hülsen.
Der Effekt, die Ringwulst herauszureiben, verpufft. Aussen Abdrehen würde ich wegen Schwachung des Halses an der empfidlichsten Stelle ebenfalls unterlassen.
Ich habe das alles durch. Investier 100 Euro und du bist alle Sorgen los.
Ja, die Patrone habe ich wirklich gemocht. Nur den Aufwand nicht mehr.
Mit der 6,5x68 lag mein erstes Stück Rotwild. Ebenfalls völlig problemlos.War mir mit der 65R leider nicht vergönnt.

Ich habe daraufhin gestern mal die Prozedur mit den Forster-Halsinnenaufreibern ausprobiert (Hülse 6x62 MEN, einmal abgeschossen, mit deutlich spürbarer Wulst, so dass ein Durchschieben eines Geschosses in die Hülse nicht möglich war). Der Aufreiber entferntweitgehend den Wulst, dessen Rest jedoch beim Kalibrieren wieder leicht reingedrückt wird, aber nicht soweit, dass ein Laden der vollkalibrierten Hülse in meine R93 behindert wäre. Beim Geschosssetzen bemerkt man diesen Restwulst - er dürfte v.a. etwas ausmachen, wenn man das Geschoss schlagfrei setzen will. Ich konnte so nicht unter 0,1 mm Geschossschlag kommen, was vielleicht gerade noch so hinkommt.

Die alternative Lösung mit dem überarbeiteten, verstellbaren Aufreiber steht mir mangels Fachmann und Ausrüstung leider nicht zur Verfügung. Frühere eigene Versuche mit einer Handbohrmaschine haben letztlich nur zum Verschrotten der Hülsen geführt.

E.
 
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Elmar, mit ner Handbohrmaschine kannste nicht im Ansatz von Rundlauf sprechen. Ich hab nun wirklich gutes Werkzeug zu Hause. Vergiß es. Selbst meine Profimaschinen eiern unter dem Aspekt "Maschinenbau" gehörig.
Leider ist bei dem Arbeitsgang das Thema "Eile mit Weile", um ein gutes Ergebnis hinzubekommen.
1/10mm Radialschlag ist sehr viel. Ich laß max 4/100tel zu.
Einen großen Aufwand hat man mit der verstellbaren Reibahle nicht. Im schlimmsten Fall kannst Du ein Windeisen verwenden, wie man es in jedem Baumarkt für Gewindebohrer bekommt. Wir hatten einfach aus nem Stück Abfall-Alu einen kleinen Knopf gedreht und gerändelt, Loch rein und Gewinde drauf, mit Loctite Endfest verklebt. Die Nummer mit der Führung ist auch denkbar einfach. Auf der Stirnseite des Reibahlengrundkörpers eine kleine Bohrung einsetzen und einen gereckten Stahldraht mit 2K Kleber dauerhaft fixieren.
Wenn die vordere Führung nicht hergestellt werden kann, ist das auch keine Beinbruch, solange man kein Grobmotoriker ist. Ich schau mal nach ner Reibahle und schick Dir nen Link.
Ggf. kann ich Die vielleicht mit nem Drehteil oder 3D Druck helfen. Alu, Messing und PE hab ich da. Gerändelt hab ich mit der Bank allerdings noch nicht. Na, wird klappen.
Ho-Rüd-Ho!
K95fuxx
 
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