6,5x68 ??

Mitglied seit
6 Dez 2009
Beiträge
203
Gefällt mir
0
#1
Wer kann wir was zu diesen Kaliber sagen.
-Wirkung
-Reichweite
-Erfahrungsberichte
 
Mitglied seit
29 Mrz 2010
Beiträge
66
Gefällt mir
0
#3
Dieses Kaliber habe ich einmal besessen.
Imponierende Hülse hinter einem etwas zierlichen Geschoss.
Den Blitz und Donner, den sie veranstaltet, erinnert an die Weatherby Kollektion.

Fazit:
Reichweite: Genial,
Präzision.: Genial (Bei mir aus Voere mit Nosler Partition),
Wiederladen: Unkompliziert, gute Hülsen von RWS, Daten von 264 Winchester können nahezu kopiert werden.
Wirkung auf Wild : Genial, Bumms-und-Um !
Wildbret: 50 % im Eimer. Man kann sagen, die Einschußseite ist Hundefutter !!!

Für einen Jäger, mit Fleischeslust, ohne oder mit kleinem Hund

----------------------nicht empfehlenswert !!!------------------------------


WH und besser Finger weg !! Lieber ne 358 Winchester .........
 
Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
55.996
Gefällt mir
9.004
#4
Vergleiche Mal die Ballistik einer 6,5 x 68 mit 8 gramm KS und eine 7x64 mit 8 gramm KS.
Somit ist die 6,5 überflüssig.
Mit dem 6 gramm Geschoss würde ich nicht auf Hochwild schießen.
Laut einem Bekannten auch nicht empfehlenswert.
 
Mitglied seit
30 Dez 2004
Beiträge
299
Gefällt mir
0
#5
cast hat gesagt.:
Vergleiche Mal die Ballistik einer 6,5 x 68 mit 8 gramm KS und eine 7x64 mit 8 gramm KS.
Somit ist die 6,5 überflüssig.
Mit dem 6 gramm Geschoss würde ich nicht auf Hochwild schießen.
Laut einem Bekannten auch nicht empfehlenswert.
Ich auch nicht!

Aber es muss etwas gesagt werden: Ich bin an einem Berufsjäger-betreuten Revier in Österreich beteiligt. Hier werden von den Berufsjägern jährlich knapp 100 Stück Hochwild geschossen, allesamt mit der 6,5x68 mit dem 6gr TMS (Hirsche bis 200 kg). Ich bin immer wieder überrascht über das schlagartige Zusammenbrechen selbst schweren Rotwildes, wenn es auch ab 150 m keinen Ausschuss mehr gibt (vermutlich deshalb!). Ich selbst habe, wenn es weit gehen mußte, mit dem Gewehr geschossen und kann nur positives darüber berichten. Die GEE ist einfach 40 m weiter als mit der 7x64 8 gr KS (die ich schieße).

Die 6,5x68 war das Weitschußkaliber schlechthin, wer aber heute mit der Neuanschaffung einer Büchse liebäugelt, mit der man weit hinhalten muss, ist m.E. mit den neuen WSM-Kalibern besser beraten.
 
Mitglied seit
23 Okt 2002
Beiträge
5.792
Gefällt mir
18
#6
franzi_biene hat gesagt.:
cast hat gesagt.:
Vergleiche Mal die Ballistik einer 6,5 x 68 mit 8 gramm KS und eine 7x64 mit 8 gramm KS.
Somit ist die 6,5 überflüssig.
Mit dem 6 gramm Geschoss würde ich nicht auf Hochwild schießen.
Laut einem Bekannten auch nicht empfehlenswert.
Ich auch nicht!

Aber es muss etwas gesagt werden: Ich bin an einem Berufsjäger-betreuten Revier in Österreich beteiligt. Hier werden von den Berufsjägern jährlich knapp 100 Stück Hochwild geschossen, allesamt mit der 6,5x68 mit dem 6gr TMS (Hirsche bis 200 kg). Ich bin immer wieder überrascht über das schlagartige Zusammenbrechen selbst schweren Rotwildes, wenn es auch ab 150 m keinen Ausschuss mehr gibt (vermutlich deshalb!). Ich selbst habe, wenn es weit gehen mußte, mit dem Gewehr geschossen und kann nur positives darüber berichten. Die GEE ist einfach 40 m weiter als mit der 7x64 8 gr KS (die ich schieße).

Die 6,5x68 war das Weitschußkaliber schlechthin, wer aber heute mit der Neuanschaffung einer Büchse liebäugelt, mit der man weit hinhalten muss, ist m.E. mit den neuen WSM-Kalibern besser beraten.
Kann ich genau so unterschreiben...
 
Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
55.996
Gefällt mir
9.004
#7
Die GEE ist einfach 40 m weiter als mit der 7x64 8 gr KS (die ich schieße).
Wo hast du das denn her?
Laut RWS Tabellen ist die GEEder 8,0 Gramm KS aus der 7x64 bei 196 m und die der 8,2 gramm KS aus der 6,5 bei 197 m (die 6 gramm Geschosse landen bei 221 m)
Die Ballistik ist fast identisch. ´
Querschnittsbelastung ist eine andere, aber ernsthaft, wer auf 200 m und mehr Hirsche schießen will, kann auch ein 8x68S mitnehmen, die macht den Job zuverlässiger,.
Und wer auf den RWS Unsinn verzichten kann nimmt eine 300 Win mag mit einem 165 grains Geschoss wie dem Swift Scirocco mit und bekommt die Tierchen auch in die Downlage.
 
A

anonym

Guest
#9
Stimmt weitgehend, der langsame Tod der 6,5x68(R) ist nur eine Frage der Zeit.

Fabrikspatronen sind rar und teuer und auch die Neuhülsen oft länger nicht lieferbar. :?

Das Kaliber ist für Otto-Normaljäger einfach überholt und mit Fabriksladung reicihlich problematisch.

Es steht aber nix dagegen, vorhandene guterhaltene Waffen wiederladetechnisch mit moderen Geschossen zu füttern.

Tipp: wer so eine Waffe hat, sollte sich 100 oder noch besser 200 Neuhülsen einbunkern, damit ist die Versorgung auf lange Zeit gesichert.

Ich rate aber dringend davon ab, sofort eine grössere Menge Geschosse zu verladen, probiert erst, ob sie von der jeweiligen Waffe verdaut werden.

Das gilt auch für Impala, Aero und Co.

Wenn die gut fliegen, dann sind´s aber sehr gute Geschosse für die 6,5x68(R)

Varminter
 
Mitglied seit
23 Apr 2004
Beiträge
652
Gefällt mir
1
#11
Ich führte die in einer Sauer 80 vorwiegend mit dem Nosler-Geschoss von Hirtenberger, so um 9 g rum war das. Der Wildbretverlust war nicht so tragisch damit, auf alle Fälle weniger schlimm als mit dem 8 g KS. Was mich gestört hat waren die Scheisshülsen von Hirtenberger, die sich so ausgedehnt haben nach dem Schuss, dass ich den Verschluss nicht mehr öffnen konnte, bis die Hülse abgekühlt war.
Präzision und Wirkung waren toll. Schwächeres Rotwild, Sauen, Gams, Reh, Mufflon blieben auf Distanzen gut über 200 m innerhalb von 30 Gängen. Bei nahen Schüssen bspw. auf schweres Wild gab es halt nicht unbedingt einen Ausschuss, aber das war auch nicht nötig, weil es liegen blieb.
Der Lauf war schon sehr lang. Die Waffe wirkte eher wie eine Angelrute.
Bin mit der 6.5 x 65 (R) unter dem Strich zufriedener.
C.
 
Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
55.996
Gefällt mir
9.004
#12
Ich führte die in einer Sauer 80 vorwiegend mit dem Nosler-Geschoss von Hirtenberger, so um 9 g rum war das
Ernsthaft wo bleibt der ballistische Vorteil, wenn du 9 gramm verlädst?
Macht nicht eine 300 Win Mag mit 150 grains mindestens genauso viel Dampf?
Das Teil ist überholt.
Wenn einer so eine Kanone erbt meinetwegen, aber kaufen, eher nicht.

Was mich gestört hat waren die Scheisshülsen von Hirtenberger, die sich so ausgedehnt haben nach dem Schuss, dass ich den Verschluss nicht mehr öffnen konnte, bis die Hülse abgekühlt war
Das passiert meinem Chef mit seiner Sauer 80 in 8x68 auch mit RWS Fabriklabo.

Der Lauf war schon sehr lang. Die Waffe wirkte eher wie eine Angelrute.
Ein 66er Lauf ist heutzutage lang.
 
Mitglied seit
19 Sep 2006
Beiträge
185
Gefällt mir
1
#13
Zu den langen Läufen. Ich schieße eine Mauser 1908 in 7 x 57. Lauflänge 75 cm. Sehr nettes Schußverhalten.
 
Mitglied seit
26 Jan 2005
Beiträge
6.968
Gefällt mir
709
#14
Mein 98er in 6,5x68 mit 70cm-Lauf aus Ferlach schoss sehr gut, aber da er hauptsächlich auf Rehwild eingesetzt wurde und die Kollateralschäden zu groß waren, wurde der Lauf gewechselt.

WTO
 
Mitglied seit
30 Dez 2004
Beiträge
299
Gefällt mir
0
#15
cast hat gesagt.:
Die GEE ist einfach 40 m weiter als mit der 7x64 8 gr KS (die ich schieße).
Wo hast du das denn her?
Laut RWS Tabellen ist die GEEder 8,0 Gramm KS aus der 7x64 bei 196 m und die der 8,2 gramm KS aus der 6,5 bei 197 m (die 6 gramm Geschosse landen bei 221 m)
Die Ballistik ist fast identisch. ´
Uuuups, sorry, Fehler meinerseits.
 
Oben