7,62x57R

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#31
Wenn es nicht eine 7,62x57r sein muss könnte man als Mutterhülse die Laupuahülse 7,62x53R ernehmen. Müsste auch nur ganz leicht heruterkalibriert werden, etwa 0,001". Die Hülse ist zumindest für 3900 bar ausgelegt.
 
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#32
Ich bin gespannt was die Aussagen noch wert sind, wenn du dann effektiv mit dem Geforderten auf der Matte stehst.

Wenns hinhaut wärs auf jeden Fall saucool(y)
Hallo,
ja, ich habe das alles schon ach so oft gehört. Tolle Patrone/Idee...unbedingt machen...ich kaufe die sofort.....
Ich bin jetzt knapp 20 Jahre in dem Geschäft ( 7,62UKM ist CIP von 2001) und glaube längst nicht mehr alles.
MIR ging es im Gespräch mit den HERSTELLERN von WAFFEN darum deren "Bauchgefühl"
zu testen.
Das was ich zu hören bekommen habe ist " eine Alternative zur .30R Blaser" ?
"ok. gute Idee"...…...

Gruß
2RECON
 
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#33
Hallo 3006sp,

doch, ein gefederter Ausziehstift ist immer ein Extrateil (techn. Krücke), das man sich bei Verwendung von Randpatronen sparen kann.
Bei sorgfälltig gefertigten und polierten Patronenlagern, fallen abgeschossene Randhülsen von selber aus der Kammer.
Randpatronen in Repetierern geht ja auch (.22Hornet, 7,62x54Moisin-Nag., .303Brit. und die engl. Büma-Arbeiten mit 98er Systemen für 5,6x52R oder .400/350 N.E. 2 3/4"). Nur macht das ja auch keiner mehr (bis auf evtl. die Hornet), eben weil höherer Aufwand. ;)

Grüße
Sirius
 
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#34
Hallo,

Wenn es nicht eine 7,62x57r sein muss könnte man als Mutterhülse die Laupuahülse 7,62x53R ernehmen. Müsste auch nur ganz leicht heruterkalibriert werden, etwa 0,001". Die Hülse ist zumindest für 3900 bar ausgelegt.
die gibt´s schon. Heißt auch 7,62x53R (nicht x54R). War nach der Unabhängigkeit Finnlands 1917 deren Militärkaliber im Moisin-Nagant Gewehr. Die Läufe wurden dafür m.W. bei Sako gefertigt.
Wenn also jemand an einem Moisin Nagant Gewehr Spaß haben sollte und WL ist, sollte er sich eins der finn. Armee besorgen. Dann hat er ungleich mehr an Geschoßvielfalt.

Die Finnen hatten, nach Ausmusterung der Moisin Nagants nach dem 2.WK, die Waffen zum Umbau für Jagdwaffen genutzt und die Patronenfamilie 7,62x53R um eine 7mm, 8,2mm(=8mm-S) und 9mm erweitert.

Nur wie in meinem Post obendrüber schon steht: heute macht sich keiner mehr den Aufwand in einen Repetierer eine Randpatrone einzulegen.

Grüße
Sirius
 
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#35
Asche über mein Haupt, habe die beiden verwechselt. Hat die 7,62x53r nicht ein .309 Geschoss verladen?
 
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#36
Hi Sirius,
Danke für Deine Nachricht. Damit hast Du natürlich hundertprozentig recht...
ein gefederter Ausziehstift ist immer ein Extrateil (techn. Krücke), das man sich bei Verwendung von Randpatronen sparen kann.
Aber bei mir hat das kleine Stiftchen 5 Jahre gute Dienste geleistet ohne Probleme.

Das hier passiert auch bei mir
Bei sorgfälltig gefertigten und polierten Patronenlagern, fallen abgeschossene Randhülsen von selber aus der Kammer.
wenn man das Gewehr mit dem Lauf nach oben nach dem Schuss öffnet.
Das ist aber in engen Hochsitzen ganz schön schwierig...😘
Späßle gemacht...
Aber gibt es doch schon soooo viele Kaliber ( mit Rand oder ohne), bei denen man immer fündig werden könnte?
 
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#39
Hallo,



das kann sein. Aus einem entsprechenden Lauf sollten .308er aber problemlos fliegen.

Grüße
Sirius
Hm, was würde gegen eine 7,62x53r in einer KLB sprechen? Den Lauf angepasst auf ein Zugmaß von 7,82 mm, Feldmaß 7,62 mm und etwas kürzerer Geschossübergang. Die Hülse von Lapua wäre schon mal da und hat recht ordentlichen Pulverraum und Druck.
 
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#40
Hallo,

eigendl. nix. Nur hat´s eben noch keiner von den bekannten Herstellern gemacht. Zudem ist sie ja "russisch" vorbelastet. Die bekommst du westl. des Dnjebers und Sereths nicht abgesetzt...
Schau dir mal die .30-06 an: Kann nix was die 8x57 nicht auch kannund als wir in Süddeutschl. durch die USA "besetzt" wurden, war die .30-06 milit. schon wieder auf dem absteigenden Ast (.30Carbine und 8 Jahre später .308Win., alias 7,62x51Nato).
War aber eine "politisch korrekte" Entwicklung, aus der Sicht der Ideologie des Kalten Krieges, von der/dem sie auch heute noch (oder vielleicht: schon wieder) zehrt...:unsure:

Grüße
Sirius
 
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#42
denk schon mal an die Zukunft und eine 7,62x65R (aufgeweitete 7x65R) wäre dann die logische Schlußfolgerung zur "kleinen" 7,62x57R.
Nochmal Nabend,

nein, das wäre nicht logisch, sondern doof.
Die .30 Blaser ist quasi eine 7,62x65R (x68). Außerdem hat sich herausgestellt, dass sie in leichten Waffen einfach too much ist. Deshalb eben die x57R als gut beherrschbaren Kompromiss.
Das haben wir aber schon alles weiter oben durchgekaut.

Oh, und die .30-06 kann sogar einiges mehr als die anämische 8x57is.
OK, bis 200m ist es Wurst, danach...Welten...
Zusätzlich dürfte die Verfügbarkeit weltweit besser sein (ist in D ja sogar schon so)

Grüße
 
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#43
Was kümmert es Dich dann ob es noch eins gibt? :unsure:

Du musst es weder nutzen noch irgendein Risiko tragen.
Was ist dann so geil dran die Idee schlecht zu reden?
Ich rede doch nichts schlecht!
Ich habe ursprünglich nur danach gefragt, warum dieses Kaliber sinnvoll sein würde, weil es doch bereits mehr als genug unterschiedliche Kaliber gibt...
Im Prinzip ist es mir total wurscht! Denn ich orientiere mich eher an der Wirksamkeit und weniger am Alleinstellungsmerkmal.
 
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#44
Kein Kaliber der Welt hat allein je gewirkt.
Wirken tun Geschosse.

Und da ist die Vielfalt im Kaliber .30 schon mal ein großes Plus. Bei Randpatronen gibt es in der Leistungsklasse der .308win nur eine einzige, nämlich die .308ME. Die ist aber etwas limitiert, da sie um einen Unterhebelrepetierer designed wurde.

Es gibt nie genug Patronen. Obschon man mit jeweils einer .22lfb + .222Rem + .243win + .308win + 375HH im Schrank stets etwas passendes zur Auswahl hätte. Trotzdem fallen mir noch zich andere Patronen ein, die sich in der Aufzählung gut machen würden z.B. .22Hornet; 6,5x55/57; 7x57; 270win; .30-06; 7mmRemMag; .300HH; .300Wby; .257Wby; .338WM;... Ich könnte ewig weiter machen. Bei jeder Patrone hat der Erfinder etwas bei gedacht und Herzblut und Hirnschmalz rein gesteckt. Jede einzelne ist für ihren angedachten Zweck spitze und eigentlich auch unentbehrlich.

Genau so wie eine 7,62x57R eine Bereicherung wäre.
 
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#45
Denn ich orientiere mich eher an der Wirksamkeit und weniger am Alleinstellungsmerkmal.
Prima!(y)
Und wer dann auch noch die 30-06 als Nicknamen gewählt hat sollte doch wissen wie wichtig MITTELKALIBER sind.

Es hat seinen Grund warum so viele Kipplaufwaffen heute in .308 oder 30-06 gekauft werden. Schlicht weil die .30er Geschosse gut passen und man die nicht auf Geschwindigkeiten jenseits von Gut und Böse beschleunigen muss. (Was in Kipplaufwaffen auch nicht sonderlich angenehm wäre.)
Früher war in unseren Breiten 7mm angesagt. Dazu wurden zwei Randpatronen erdacht. Auch weil bei uns Kipplaufwaffen weit verbreitet sind. Heute sind wir lieber etwas "dicker" mit .30ern unterwegs - da ist es doch nur logisch die bewährten Randlosen entsprechend mit Randpatronen zu ergänzen.
 

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