7x64 als jagdlicher "Fernmelder"

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#46
ich weiss ja nicht... aber mir reicht voll und ganz meine .308 bzw meine 30/06 bestückt mit dem Nosler Partition 180 grai...Weiter wie 180m gibt´s Revier nicht her, und kann man des nächtens auch nicht waidgerecht auf Sauen etc. schiessen, wenn man ehrlich ist...
7x64 hatte ich nie, also halte ich mich dezent zurück... der eine findet Blondinen entzückend, der andere sabbert bei Brünetten, für den Dritten sind die Rothaarigen das Non plus Ultra..
was ich sagen will:
7x64 .---- wie ist das Fabriklabo Angebot im Vergleich zu z.B. 308 30/06 ?
7x64 als Neuwaffe ? hm... meistens elend lange Krachlatten mit 60er oder 65er Läufen..
auf Kanzeln ? das machst nicht lang mit ! spätestens wenn dir nach 6 Stunden sitzen dann die sau stiften geht weil du damit irgendwo angestoßen bist, vergeht dir die Freude !

bekommst du aber Gebraucht einen schönen 98er z.B. vom Veler oder anderen guten Büxnern gebraucht und bist Wiederlader.. warum nicht ? liegt alles im Auge des Betrachters..
 
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#47
Wer mit der "elend" langen 65cm Lauflänge nicht klar kommt und ständig aneckt, sollte etwas an seiner Feinmotorik arbeiten😋 die Waffe vorsichtig aus dem Fenster bugsieren muss man auch mit 50cm Lauf + 15cm Schaldämpfer im 308......... dafür sieht es dann hässlich aus mit dem Fummelstummel von Lauf🤣🤣🤣
 
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#48
Hallo,

... der eine findet Blondinen entzückend, der andere sabbert bei Brünetten, für den Dritten sind die Rothaarigen das Non plus Ultra..

Also ich finde sie alle toll. :love: (nein, Sirius ist kein Neu-nick vom Dude).:ROFLMAO:

7x64 .---- wie ist das Fabriklabo Angebot im Vergleich zu z.B. 308 30/06 ?

nicht viel anders. Im Frankoniakatalog (in den meisten Jägerhaushalten in Dtl. vorhanden) stehen z.B. 37 Fabrik-Labos 7x64. Sollte genügen. Jedenfalls denen, die nicht der Überzeugung sind, nach 2 oder 3 Abschüssen eine Labo als "geeignet" oder "untauglich" klassifizieren zu können. ;)

7x64 als Neuwaffe ? hm... meistens elend lange Krachlatten mit 60er oder 65er Läufen..

Da dieselben Systemlänge verwendet wird wie bei .30-06 und somit in der selben "Klasse" liegend, sind auch die Lauflängen mit denen in .30-06 identisch (wird die .308 in ein Standardsystem eingelegt, auch dort, ein Kurzsystem bräche dann "Vorteil" von ca. 15mm weniger Waffenlänge). Standardlauflänge bei den Mittelkalibern ist bei Repetierbüchsen international 56cm (= 22") schon seit etwa 15-20 Jahren. Wüßte auch nicht, warum Mauser, Sauer, Blaser, Heym, Merkel, Brünner, Sako, Roessler, Voere o.a. ihre Standardbüchsen in .30-06 mit 56cm LL, die in 7x64 aber mit 60 oder 65cm LL ausliefern sollten.
Bei Gebrauchtwaffen hingegen sind meist 60cm Standard bei 7x64. US-Büchsen in .30-06 hatten sogar 61cm (= 24") Lauflänge. :p


auf Kanzeln ? das machst nicht lang mit ! spätestens wenn dir nach 6 Stunden sitzen dann die sau stiften geht weil du damit irgendwo angestoßen bist, vergeht dir die Freude !

Die Sau wird´s wohl kaum jucken, ob man mit einem 56cm oder 60cm in der "zu engen" Kanzel anstößt (ist sie zu eng, machen 4cm weniger Lauflänge dort eh nix aus) oder mit einem Lauf in 7x64, .308 oder .30-06. ;)

bekommst du aber Gebraucht einen schönen 98er z.B. vom Veler oder anderen guten Büxnern gebraucht und bist Wiederlader.. warum nicht ? liegt alles im Auge des Betrachters..

Wie gesagt, die haben meist noch Lauflängen von 60cm, in 7x64 wie in .30-06. :whistle:

Grüße
Sirius
 
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#49
Habe die 7x64 in einer Mauser 2000 seit knapp zehn Jahren. Zuerst mit kleinem Drückjagdglas von Zeiss - 1,5-6x36/Abs. 11 - sehr erfolgreich auf Schwarzwild und Rotwild geführt. Munition Federal Fusion, dann umgestellt auf bleifrei. Da schiesse ich jetzt das Hornady GMX. Präzision aus dem "langen" 60cm Lauf ist sehr gut und die Wirkung der GMX steht der Fusion in nichts nach.
Laut Tagebuch insgesamt 39 Stück Schalenwild, längste Flucht ein Überläufer mit etwas schlechterem Schuß, ging noch knapp 200m. Wäre aber bei dem schlechten Sitz der Kugel mit einem anderen Kaliber auch so weit gegangen.
Die Mauser 2000 steht jetzt, mit großem 56-er ZF, die meiste Zeit im Schrank da ich wegen der vielen großen "grauen" Füchse wieder auf meine BBF umgestiegen bin. Aber als Gästewaffe bekommt sie immer wieder regelmäßig Ausgang und wird gerne geführt. Ein guter Freund kommt schon seit fast zwei jahren immer wieder ohne Waffe zu Besuch weil er mit der Mauser besser zurecht kommt als mit seinem Geradezugrepetierer.

Fazit: die 7x64 ist ein Kaliber mit dem man alles in DEU und den Anliegerstaaten vorkommendes Schalenwild bedenkenlos bejagen kann. Und die Leistung dieser Patrone ist völlig ausreichend.
Wer natürlich ständig Schwarzwild und Rotwild von deutlich über 100kg bejagt sollte dann evtl. doch besser zur 9,3 wechseln.

Gruß der olle pudlich
 
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#50
Moin!

Sorry, aber der Abschnitt mit den "Füchsen" liest sich zweideutig und für Dich extrem ungünstig. :unsure:Vielleicht magst Du das umformulieren und klarstellen, was Du meinst?

VG

Joe
 
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#52
Moin!

Sorry, aber der Abschnitt mit den "Füchsen" liest sich zweideutig und für Dich extrem ungünstig. :unsure:Vielleicht magst Du das umformulieren und klarstellen, was Du meinst?
Daraus muss sicher kein Drama konstruiert werden. ;)

Präventionsgedanken beim Pirschen sowohl als auch beim Hin- u. Rückweg zur Ansitzeinrichtung sind nur schädlich, wenn das Leben aktiv als Wundertüte begriffen werden soll.

Bei Tageslicht im Treiben ist sicherlich ein mehr an Gelassenheit möglich, da der graue Fuchs hier bisher überwiegend entsprechend aktuell vorherrschender Prognosen (!) im Verhalten auf Zweibeiner reagierte.
 
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#53
Sorry, aber der Abschnitt mit den "Füchsen" liest sich zweideutig und für Dich extrem ungünstig. :unsure:Vielleicht magst Du das umformulieren und klarstellen, was Du meinst?
Es gibt noch einen weiteren Vertreter der Caniden, der ist ein wenig größer als ein Fuchs, hat grau meliertes Fell und wird - da Neozoe - ganzjährig bejagt.... :rolleyes:

Nicht immer gleich vom Schlimmsten ausgehen ;)

https://www.jagdverband.de/content/marderhund-nyctereutes-procyonoides
 
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#54
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Fazit: die 7x64 ist ein Kaliber mit dem man alles in DEU und den Anliegerstaaten vorkommendes Schalenwild bedenkenlos bejagen kann. Und die Leistung dieser Patrone ist völlig ausreichend.
Wer natürlich ständig Schwarzwild und Rotwild von deutlich über 100kg bejagt sollte dann evtl. doch besser zur 9,3 wechseln.

Gruß der olle pudlich
auch wenn es einem deutsche Jeger schwer faellt es zu glauben:

Hier werden sehr viele hirschartige Vilt mit kleineren Patronen/ Kaliber geschossen, die wesentlich schwerer wie 100 kg sind.;)

tømrer
 
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#56
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#57
Eben wenn jemand angst vor Maderhunden in seinem Revier hat warum sollte er diese nicht mit der BBF bejagen? Schrot mögen die nämlich auch nicht..........
Etwas unglücklich formuliert.
Das jagende Individuum hat sicherlich berechtigte Sorge, einen Neozonen nicht nachhaltig bewirtschaften zu können und hält daher auch den Schrotlauf vor.
 
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#58
auch wenn es einem deutsche Jeger schwer faellt es zu glauben:

Hier werden sehr viele hirschartige Vilt mit kleineren Patronen/ Kaliber geschossen, die wesentlich schwerer wie 100 kg sind.;)

tømrer
Unsere Nachbarn in Österreich schießen Rotwild mit der .243 !!! Legal.
Die hat genug Power um auch einen 150kg Hirsch zu erlegen. Nur die deutsche Gesetzgebung spielt da nicht mit - weil 0,2mm am Kaliberdurchmesser fehlen!
(es könnten auch ein oder zwei Zehntel mehr oder weniger sein, steinigt mich bitte nicht deswegen)
Selbst eine .223 hat genügend Power um einen 100kg Keiler zu erlegen - einen guten Treffersitz vorausgesetzt.
Aber das ist nun mal deutsche Regulierungswut, kannste nix machen. Leider.
Aber - diese gesetzlichen Regelungen im Bundesjagdgesetz wurden zu einer Zeit erlassen als die zölligen Kaliber aus Übersee in DEU noch nicht so weit verbreitet waren wie heute.
Könnte man ja mal nachregulieren.

Gruß der olle pudlich
 
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