8x57IS u. .30-06 Tauglichkeit für Kurzläufe mit SD?

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#16
Eiiiiiiiiissss...........jemand Eis ??

Nimm eine deiner .30er und laß dir ne 7,62x57 daraus machen..........

150grs. BARNES TTSX BT liegt dann bei 846m/sec, also rund bei 3500 Joule,
deutlich unterhalb des zu.l Gasdruckes, und 99,99% deines Pulvers verbrennen im LAUF......nicht im SD...........
Ach ja......... 18" ist der dann lang........457,2mm..........

Gruß
2RECON
 
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#17
Oder er lässt einfach seine S202 auf 45cm runter kürzen, M15 Gewinde drauf und direkt 150er laden... Warum nicht die Waffe verwenden mit der man schon zufrieden ist ?
 
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#18
Die .308win verliert bei Kürzung des Laufes genau so an Schub. Meinetwegen halt bloss nur 3m/s pro cm Kürzung und nicht 4m/s pro cm wie die 30-06. Gleich auf oder gar mehr Dampf hat die 308Win deswegen noch lange nicht.
Genau so iss et!

Mündungsgasdruck und Mündungsfeuer ist mit den richtigen Pulvern kein Thema. Wie gesagt man muss abwägen, wer auch 180 grainer in bleifrei laborieren möchte wird zur 30-06 greifen.

Ach ja, nen größeren Schalldämpfer führe ich deswegen auch nicht. Ist nen Stalon W 110.

Der Roedale soll sehr gut funktionieren.
 
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#19
1. Gibt es wesentliche Unterschiede im Energieverlust und Abbrandverhalten (Mündungsblitz, also ohne SD)? Bei gleicher LL!
Zumindest bei den Läufen wo ich selber mit und ohne SD messen konnte gibt eigentlich nur marginale Unterschiede innerhalb der Meßtoleranz.

Bei typischen Mittelkalibern geht man von etwa 2 bis 3m/s Verlust pro Zentimeter Laufkürzung aus. Bei einer 308Win wird wahrscheinlich näher an den 2m/s liegen. die 8*57IS oder 30-06 eher bei den 3m/s. Vergleicht man 2 Patrone die vor her 10% auseinander waren wird der prozentuale Unterschied auch nach einer gleichwertigen Laufküzung nahezu bleiben.

Eine 8*68S konnte ich letztens vor und nach der Laufkürzung für SD messen:giggle::giggle: Bei den ursprünglich 65cm kam das 11,7gKS mit 950m/s (=Werksangabe RWS(y)) aus dem Lauf, bei den 56cm hinterher waren es 915m/s. Draus ergibt sich dass die Kürzung um 9cm einen Verlust vom 35m/s ergibt, was nicht ganz 3,9m/s für einen Zentimeter Kürzung ergibt.
 
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#20
Ich habe auch eine .308 und möchte jetzt was führigeres, kurzlaufiges nehmen. Wegen Wildbretschonung und Eignung für SW tendiere ich dabei am ehesten zur 8x57. Eine 30.06 käme mir dafür nicht ins Haus.

Wenn max. Schussentfernung nicht weit von ca. 150m entfernt ist, dann ist die 8x57 für mich auf Schalenwild und SW die bevorzugte Patrone. Die .308 ist dazu bei weichen Treffern wohl im Nachteil.
 
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#21
Wenn max. Schussentfernung nicht weit von ca. 150m entfernt ist, dann ist die 8x57 für mich auf Schalenwild und SW die bevorzugte Patrone. Die .308 ist dazu bei weichen Treffern wohl im Nachteil.
:rolleyes:

Bei bis zu 150 m Entfernung wird es dem Wild egal sein mit welchem von beidem weich getroffen worden ist. Liegen beide leistungsmäßig im Bereich der Mittelkaliber. Da machts nur noch das Geschoß und der Treffersitz einen echten Unterschied.

Lieber mit der 308 mehr üben und dann richtig treffen.
 
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#22
Du gehörst wohl auch zu denen die auf eine .308Win schwören, aber mit einer .30-06 dürft man nicht mal einen Nagel an deiner Jagdhütte einschlagen . . . .

Jagdkamerad hat erst letztens einen 105kg- Keiler erlegt, 308win mit 180grs Norma Bondstrike, V0 gemessen aus 50cm LL sind 776m/s, Fluchtstrecke 15m bei etwa 70 Schritte Schussentfernung. Das kann keine 30-06, 8*57IS oder 9,3*62 besser, wenn der Treffersitz und Geschoss passt.
 
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#23
:rolleyes:

Bei bis zu 150 m Entfernung wird es dem Wild egal sein mit welchem von beidem weich getroffen worden ist. Liegen beide leistungsmäßig im Bereich der Mittelkaliber. Da machts nur noch das Geschoß und der Treffersitz einen echten Unterschied.

Lieber mit der 308 mehr üben und dann richtig treffen.
Das mit dem weichen Treffer ist nur für den „Notfall„. Gab mal diverse, recht umfangreiche Tests aus der Praxis dazu. Bei SW war die Fluchtstrecke schnell doppelt so lang mit .308 statt mit 8x57 und anderen. Ob also z.B. 60m oder 120m wäre mir schon etwas wert, vor allem wenn ich es mir aussuchen kann. Geschoss kann bei 8x57 auch immer gewählt werden. Der gewisse Unterschied nach oben bleibt. Und Treffersitz? Wenn ich treffe, dann treffe ich und wenn eben mal nicht, was ja nunmal passiert und passieren kann, bin ich einfach mit der 8x57 im Vorteil...
 
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#24
Du gehörst wohl auch zu denen die auf eine .308Win schwören
Ich ? Ich schwöre auf meine 30-06er, isch habe gar keine 308.

Die ganze Kaliberdiskussion in Bezug auf Wildwirkung kann man immer so schön auf folgendes Zitat eines Mitforisti eindampfen_"Ein Mittelkaliber ist ein Mittelkaliber, ist ein Mittelkaliber, .... !";)

Damit wäre schon alles gesagt in Bezug auf 7x57, 7x64, 8x57, 308, 30-06, .... bis 9,3x62.
 
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#25
Ich ? Ich schwöre auf meine 30-06er, isch habe gar keine 308.

Die ganze Kaliberdiskussion in Bezug auf Wildwirkung kann mann immer so schön auf folgendes Zitat eines Mitforisti eindampfen_"Ein Mittelkaliber ist ein Mittelkaliber, ist ein Mittelkaliber, .... !";)

Damit wäre schon alles gesagt in Bezug auf 7x57, 7x64, 8x57, 308, 30-08, .... bis 9,3x62.
Sorry, bezog sich nicht auf dich, sondern auf Freund @Naturmensch , wir haben nahe zu gleichzeitig unseren Senf dazu abgegeben
 
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#26
Werter Naturmensch-

Bei Weichschuß im Nachteil?

Wissen Sie, was bei Weichschüssen im Nachteil ist?

Das WILD!

Ich habe schon lange keinen solchen Stuß mehr in diesem Forum gelesen, habe eigentlich gehofft,
daß dieses "Sicherheits-Reserven-Denken" endgültig zerschlagen ist.
Gut, daß Sie mich wieder erinnert haben.

derTschud
 
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#27
Was ich ständig im Forum lese: 308/8x57IS/9,3x62 sind für kurze Läufe geeignet. 300u6/7x64 aber garnicht.

Wie begründet sich diese Aussage ?? Aufgrund des größeren Hülsendurchmessers und dem damit schnelleren Abbrandverhalten?

Das Entspannungsverhältnis ist die entscheidende Größe, also die Frage, wie gut die Energie der gespannten Pulvergase ausgenutzt wird. Vereinfacht dargestellt also das Verhältnis des gesamten Rohrvolumens zum Hülsenvolumen. Daraus ergeben sich dann schon mal eher Kaliber mit größerem Durchmesser, wenn die Lauflänge begrenzt ist.
Die .338 Federal wäre hier übrigens ein interessanter Kandidat.
 
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#29
Natürlich braucht niemand ein bisschen „Sicherheit“, vor allem im Zeitalter der vermehrten DJ auf SW. „Man“ trifft natürlich als guter Jäger immer (!) perfekt..... :rolleyes:

https://www.jaegermagazin.de/jagdausruestung/waffen-und-munition/saustarke-kaliber/2/
Mit 182 Stück Wild, verteilt auf verschiedenen Kaliber mit verschiedenen Geschossen, lässt sich noch nicht wirklich ansatzweise eine Tendenz ableiten. Dazu ist die Wirkung im Wildkörper zu individuell und mit zu vielen Variablem versehen.
 
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#30
Werter Naturmensch-

Und was lernen Sie daraus?

Ich kenne diesen statistischen Quark, aber danke für das Verlinken.
Wenn Sie dieses Zeug nötig haben, um eine gute Patrone und weiterführend Laborierung
zu erkennen, sollten Sie sich unbedingt tiefer mit der Wirkungsweise von Jagdgeschossen
beschäftigen.

Ich empfehle dringend die Seite von Nathan Foster, Ballistic Research.
Seine Beobachtungen decken sich mit denen von Rotarbeitern, die hauptberuflich mit Wild garbeitet haben.

Nur zu- das ist eine sehr gute Seite!

derTschud
 
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