8x57IS u. .30-06 Tauglichkeit für Kurzläufe mit SD?

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#33
Natürlich braucht niemand ein bisschen „Sicherheit“, vor allem im Zeitalter der vermehrten DJ auf SW. „Man“ trifft natürlich als guter Jäger immer (!) perfekt..... :rolleyes:

https://www.jaegermagazin.de/jagdausruestung/waffen-und-munition/saustarke-kaliber/2/
@Naturmensch

ich hoffe, wir können uns darauf verständigen, dass der von dir angeführte Test schlicht Nonsens ist.

Da wird von in der Summe 182 Stück Wild, bei unterschiedlichen Jagdarten, (gleichmäßig???) verteilt auf 5 Kaliber mit unterschiedlichen Geschossen, unterschiedlichem Gewicht des Wildes, unterschiedliche Distanzen und Trefferflächen berichtet. Wie klein ist denn n hinsichtlich der vergleichbaren (!) Weichschüsse um daraus ein ansatzweise belastbares Ergebnis abzuleiten? Kann natürlich sein, dass die sooo schlecht geschossen haben und der überwiegende Teil weich getroffen wurde.

Sorry, wenn ich die potentielle Varianz der Parameter und die geringe Grundmenge auf die Schnelle richtig wahrgenommen habe, ist das grober Unfug.

Ich war im letzten Herbst mit Freunden zur Rotwildjagd unterwegs und einer der Kollegen, wie auch ich, hatte 6 Stück Rotwild (Kahlwild) mit der 8x68 und dem 196 Grain CDP Geschoss erlegt (Blatt- oder Kammertreffer), die alle noch vergleichsweise weit (~ 100 Meter) gelaufen sind. Meine Stücke, mit der .270 Win und 130 Grain TTSX erlegt, lagen alle +/- 10 Meter um den Anschuss. Lautet nun die belastbare These, die 8x68 sei das schlechtere Kaliber auf relativ schweres Schalenwild?

Ich wage zu behaupten, dass das Geschoss (ceteris paribus) möglicherweise einen relevanten Einfluss auf die Fluchtstrecke bei Weichschüssen hat, das verwendete Mittelkaliber aber sehr sicher nicht.


grosso
 
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#34
@grosso du warst 10 min schneller ich habe länger zum lesen gebraucht :p keine gemeinsame Grundmenge von der abgeleitet werden kann. Die Parameter werden nicht aufgeschlüsselt und benannt. Es wird lobenswert erwähnt das es nur eine Tendenz ist... Alleine das für mich nicht auf den ersten Blick erkennbar ist ob und welches Geschoss wo benutzt wurde und wie der Treffersitz war disqualifiziert es
 
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#35
Ich werde mir aus Überzeugung eine 8x57IS in kurz kaufen. Für meine Schussweiten und die Anforderung Schalen- und Schwarzwild idealer als eine .308 und 30.06 👍
 
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#36
Die ganze Kaliberdiskussion in Bezug auf Wildwirkung kann man immer so schön auf folgendes Zitat eines Mitforisti eindampfen_"Ein Mittelkaliber ist ein Mittelkaliber, ist ein Mittelkaliber, .... !";)

Damit wäre schon alles gesagt in Bezug auf 7x57, 7x64, 8x57, 308, 30-06, .... bis 9,3x62.
Kann man so stehenlassen, bis es bleifrei wird. :p

Mein neuestes Projekt ist ein 98er in 8x57 IS mit 45cm-Lauf. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden.
 
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#39
Manchmal ja! Denn SW kommt in meinen Hausrevieren gar nicht vor. Dafür gehe ich woanders jagen......

So „schlau“ war dein Sprüchlein also nicht....
In meinen schon, neben Rot- und Rehwild, die im Übrigen alle zum Schalenwild gehören. Da ist die .308 schon recht ideal. Wobei es, wie schon mehrfach erwähnt wurde, vollkommen egal ist ob das Wild auf 150m von ner .308win, .30-06 oder 8x57 getroffen wird. Viel entscheidender ist (nach dem Treffersitz) das Geschoss.
Aber wenn's für dich idealer ist (warum auch immer) dann ist doch alles in Butter.
 
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#40
In meinen schon, neben Rot- und Rehwild, die im Übrigen alle zum Schalenwild gehören.





Aber wenn's für dich idealer ist dann ist doch alles in Butter.

Zu 1) Na, wer hätte das gedacht? Bei uns „zu Hause“ ist es vor allem Reh. Für Gams und Hirsch z.B. muss ich etwas weiter rauf...

Zu 2) Ja, alles in Butter für mich mit 8x57. Und für viele andere auch.
 
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#42
Das Entspannungsverhältnis ist die entscheidende Größe, also die Frage, wie gut die Energie der gespannten Pulvergase ausgenutzt wird. Vereinfacht dargestellt also das Verhältnis des gesamten Rohrvolumens zum Hülsenvolumen. Daraus ergeben sich dann schon mal eher Kaliber mit größerem Durchmesser, wenn die Lauflänge begrenzt ist.
Die .338 Federal wäre hier übrigens ein interessanter Kandidat.
Wenigstens einer der wenigen Personen, die meine Eingangsfrage auch gezielt Beantworten können! Danke dir 😊
D.h. der größere Geschossdurchmesser lässt eine schnellere Verbrennung des Pulvers zu und deshalb sind die Kaliber dann besser für kurze Läufe geeignet?
Die .338 Federal hatte ich auch Mal im Blick, ist aber doch mehr ein Exot, oder ?? Zumindest wenn man auf Werkslabo angewiesen ist.
 
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#44
Bin verwundert das es bisher nur drei Seiten zu dem Thema gibt :p

Ich selbst bemerke keinen Unterschied in der Wirkung auf Reh- und Schwarzwild zwischen meinem vorherigen 30-06 58cm Lauf und dem kurzen 47cm 308 Lauf. Die Idee den 30-06 Lauf auf +/- 45cm zu kürzen habe ich einfach aus Wirtschaftlichkeit verworfen und mir stattdessen den 308 Lauf gekauft.
Es gibt genügend Stutzen mit einer Lauflänge von ca. 50cm, in 30-06 u. 8x57, ein Mitjäger nutzt so eine Waffe seit 20 Jahren, keine Probleme, wobei ich persönlich den Knall und das Mündungsfeuer schon als stärker/überproportional empfinde.
 

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