8x68

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#46
VMR sind für Auer- und Birkhähne in Schalenwildkalibern gut geeignet. Ich konnte in den Kalibern 6,5x57R (6g), 7x65R (9 und 11,2g), 8x68S (12,7g) und 9,3x64 ( 18,5 und 19g), alles von RWS und DWM keine Unterschiede in der Wirkung feststellen. Den meisten Schaden machte noch die 6,5. Liegt vielleicht daran, dass der dünnere Mantel den Reaktionskräften nicht standhält.
 
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#47
Auch RWS hatte ein jagdliches VM, 11.2 g, im Angebot, vor 3,3 g R2...
genauso DWM in der 7x57R mit 6,7g vor 3,1 g Sp.P....
Diese mehr oder weniger abgerundeten Geschosse gab es von der 5,6x52R bis rauf zur 8x68S, 9,3x62 & 64 bis zu den Großwildpatronen für den Safari-Einsatz.
In den "hiesigen" Kalibern waren sie zur Kleinwildjagd gedacht (Birk- & Auerwild) oder Pelztiere und anfänglich auch zum Wald- & Wildschutz (!) um notfalls durch Bäume schießen zu können.
Blase schreibt sinngemäß, dass sie bei der Wildererbekämpfung ( Schuss durch Bäume) oder beim Abschuss von Raub- oder Kleinwild mit Vorteil verwendbar sind, aber den Hintergrund unübersehbar gefährden. Der Hinweis auf Dickhäuter fehlt ebensowenig wie der Hinweis, sie keinesfalls auf Schalenwild zu verwenden. Dem ist nichts hinzuzufügen!
 
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#48
Da ist der Blase mal auf der richtigen Spur - nur von der Rehwildgenetik hat er keine Ahnung...
 
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#49
Ich glaube nicht das das VMR Geschoss der Patrone 8x68S für Birk- und Auerwild oder Pelztiere angeboten wurde.

Ich vermute eher das die Patrone für den Einsatz auf Großwild gedacht war.
 
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#51
[QUOTE="
Ich vermute eher das die Patrone für den Einsatz auf Großwild gedacht war.[/QUOTE]
Hallo,
Ja dafür wurde sie angeboten.
 
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#52
Als bekennende Rückstoßmimose führe ich keine 8x68 und hab da keine Erfahrung was mehrere Abschüße Rehwild betrifft. Hab jedoch Einen zur Bockjagd eingeladen, der kam mit 8x68 an. Denk der wollte einen Butterhirsch schießen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Die Glocken sind begehrte Trophäen bei den Piefkes. Egal, zurück zum Bock. Den hat er sauber knapp hinters Blatt getroffen. Entfernung so um die 70m. War erstaunt, kleiner Einschuß und kleiner Ausschuß. Na dachte ich mir, nicht blöd das Kaliber. Kugel hatte keine Arbeit und deshalb nicht aufgemacht. ABER das böse Erwachen kam 3 Tage später in der Wildkammer. Hämatome, wie noch nicht gesehen. Rücken und Schlegel brauchbar. Rest für den Fuchs.
Wer nur ein paar Rehe schießt, dem sind die 3-4 kg Wildbret egal, aber so geb ich kein Reh in der Gaststätte ab.
Kann sein, dass da ein Wiederlader was besseres basteln kann, aber für mich steht fest: gibt Besseres auf Rehwild.


Robert
 
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#53
Die Patrone 8x68S ist sicher nur sehr bedingt eine optimale Rehwildpatrone.

Wir wissen aber auch das das Auftreten von Hämatome bei erlegtem Wild von sehr vielen Faktoren abhängt und nicht spezifisch für ein Kaliber , eine Geschossart oder die Geschwindigkeit eines Geschosses ist.
 
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#54
Ich glaube nicht das das VMR Geschoss der Patrone 8x68S für Birk- und Auerwild oder Pelztiere angeboten wurde.

Ich vermute eher das die Patrone für den Einsatz auf Großwild gedacht war.
Das wollte ich auch so verstanden wissen! Mangels Großwild und um möglichst wenig Waffen mitnehmen zu müssen, habe ich sie aber auf Vögel eingesetzt. Tadellos und nicht mehr kaputt als bei der Hornet TM.
 
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#55
Als bekennende Rückstoßmimose führe ich keine 8x68 und hab da keine Erfahrung was mehrere Abschüße Rehwild betrifft. Hab jedoch Einen zur Bockjagd eingeladen, der kam mit 8x68 an. Denk der wollte einen Butterhirsch schießen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Die Glocken sind begehrte Trophäen bei den Piefkes. Egal, zurück zum Bock. Den hat er sauber knapp hinters Blatt getroffen. Entfernung so um die 70m. War erstaunt, kleiner Einschuß und kleiner Ausschuß. Na dachte ich mir, nicht blöd das Kaliber. Kugel hatte keine Arbeit und deshalb nicht aufgemacht. ABER das böse Erwachen kam 3 Tage später in der Wildkammer. Hämatome, wie noch nicht gesehen. Rücken und Schlegel brauchbar. Rest für den Fuchs.
Wer nur ein paar Rehe schießt, dem sind die 3-4 kg Wildbret egal, aber so geb ich kein Reh in der Gaststätte ab.
Kann sein, dass da ein Wiederlader was besseres basteln kann, aber für mich steht fest: gibt Besseres auf Rehwild.


Robert
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#56
Übertreiben wir nicht , wir haben Rehe und Wildarten der gleichen Größen mit viel stärkeren Patronen erlegt.
 
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#57
Im Internet gibts auch Videos wo einer mit Cal .50 ein Karibu schießt.
Ist trotzdem Käse, wenn einer mit der 8x68 gezielt auf Rehe geht.
 
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#58
In Afrika werden viele kleinere Wildarten mit Großkaliber Patronen erlegt , auch Patronen Kaliber 50. Es ist selten heutzutage das mehrere Gewehre bei der Großwildjagd mitgeführt werden.

Gezielt auf Rehe zu gehen mit der Patrone 8x68S macht sicher in unseren Breiten keinen Sinn. In Namibia wiederum würde man weniger auffallen wenn man zum Beispiel einen Springbock mit dieser Patrone erlegen würden.
 
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#59
In Afrika werden viele kleinere Wildarten mit Großkaliber Patronen erlegt , auch Patronen Kaliber 50. Es ist selten heutzutage das mehrere Gewehre bei der Großwildjagd mitgeführt werden.

Gezielt auf Rehe zu gehen mit der Patrone 8x68S macht sicher in unseren Breiten keinen Sinn. In Namibia wiederum würde man weniger auffallen wenn man zum Beispiel einen Springbock mit dieser Patrone erlegen würden.
Wenn man schon seine eigene Waffe mit nimmt, is es doch egal, ob nur eine oder gleich drei,...

Ich flieg da doch nicht mit einer Spritze runter und zu Hause stapelt sich der Krempel im Schrank.

Gruß

HWL
 
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#60
Es ist schon schwierig genug eine Waffe in das Flugzeug zu bekommen.

Wer mit Patronen Kaliber 375 oder 416 jagt hat da keine besondere Nachteile. Problematisch ist es mit den größeren Kaliber , wobei mit Zielfernrohr , und wer das Schießen mit diesen Büchsen aufgelegt beherrscht , kann auch auf größeren Distanzen kleinere Wildarten damit erlegen.

Sicher ist es vorteilhafter nebenbei eine Büchse Kaliber 8x68S zum Beispiel mitzuführen.
 
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