Abnehmbare Flintenmontage

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Sehr geehrte Foristi !

Als begeisterter Raubwild- und Kormoranjäger bin ich trotz Hochwildrevier häufig mit der Flinte unterwegs.
Da ich es als äusserst schmerzlich empfand aus diesem Grunde des Öfteren Reh-, bzw. Schwarzwild ziehen lassen zu müssen, würde ich gerne für diesen Fall hin und wieder eine Brenneke laden.
Da mir keine kombinierte Waffe zur Verfügung steht, wäre es daher mein Wunsch, meine Flinte mit einer möglichst abnehmbaren Montage (Picatinnyschiene ?) und einem DocterSight auszustatten. Das Ganze spielt sich in meinem hauptsächlich von Wald geprägten Revier auf Entfernungen von selten über 40 m ab.
Ich möchte aber jetzt keine Diskussion über den Sinn von Flgs lostreten, da mir Vor- und Nachteile bestens bekannt sind. Für den reinen Schalenwildansitz werde ich immer meinem 98er in 7x64 den Vorzug geben !
Um die Vorteile einer Flintenvisierung beim Schrotschuss nicht zu zerstören, würde mich sehr interessieren, ob es bis auf die sehr teure MAKnetic-Montage, abnehmbare (und wiederholgenaue !) Alternativen gibt, wie oben schon angedeutet z.B. eine Picatinnyschiene ??
Meine Bockflinte hat eine ventilierte Laufschiene.

Vielen Dank im Voraus !

Franz
 
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11 Aug 2013
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wie wärs denn mit einem Drilling? Dafür sind die ja eigentlich gemacht...

ansonsten wirst Du Dir mit der expliziten Idee das auf die bestehende Flinte zu machen eher schwer tun denke ich.

Solche Lösungen gibt es allerdings für Selbstlade- oder Vorderschaftrepetierflinten.

http://www.waffen-centrale.de/Remington-870-Express-Tac-Aimpoint-Micro-H1

hier zum Beispiel.

Ob da bei abgenommenem Rotpunkt die "Tauglichkeit" zum schulmäßigen Flitnenschuss erhalten bleibt oder ob da die Picatinny Schiene im Weg ist musst Du allerdings ausprobieren.

Ich würde bei dem Aufgabengebiet nach einem Drilling mit einigermaßen passendem Schaft und wenn möglich noch separater Kugelspannung suchen. Bis 40m wäre mir die offene Visierung genug.
 
A

anonym

Guest
ich habe mir ein Hilfskorn drauf gemacht. Damit kann ich nun ohne Probleme 39 Gramm Brenneke zielgenau verschießen. Auf 50 Meter treffe ich damit einen Bierdeckel. Einfach mal auf dem Stand probieren. Ist nicht schwer, tut nur weh.
 
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Hallo,

jede Art von Festmontage dürfte an der ventilierten Laufschiene scheitern, so war es zumindest, als ich es mal angefragt habe. Im Osten benutzte man früher ne SEM auf ner Querflinte.

Hilfskorn und zusätzliche Kimme habe ich auch schon gesehen.
Gibt auch Leuchtvisiere für Flinten, die aber für den Schrotschuß gedacht sind.

Ich habe mir in der gleichen Situation nen günstige Drilling gekauft, dann haste was richtiges.

Wmh. Skidder
 
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Sehr geehrte Foristi !

Als begeisterter Raubwild- und Kormoranjäger bin ich trotz Hochwildrevier häufig mit der Flinte unterwegs.
Da ich es als äusserst schmerzlich empfand aus diesem Grunde des Öfteren Reh-, bzw. Schwarzwild ziehen lassen zu müssen, würde ich gerne für diesen Fall hin und wieder eine Brenneke laden.
Da mir keine kombinierte Waffe zur Verfügung steht, wäre es daher mein Wunsch, meine Flinte mit einer möglichst abnehmbaren Montage (Picatinnyschiene ?) und einem DocterSight auszustatten. Das Ganze spielt sich in meinem hauptsächlich von Wald geprägten Revier auf Entfernungen von selten über 40 m ab.
Ich möchte aber jetzt keine Diskussion über den Sinn von Flgs lostreten, da mir Vor- und Nachteile bestens bekannt sind. Für den reinen Schalenwildansitz werde ich immer meinem 98er in 7x64 den Vorzug geben !
Um die Vorteile einer Flintenvisierung beim Schrotschuss nicht zu zerstören, würde mich sehr interessieren, ob es bis auf die sehr teure MAKnetic-Montage, abnehmbare (und wiederholgenaue !) Alternativen gibt, wie oben schon angedeutet z.B. eine Picatinnyschiene ??
Meine Bockflinte hat eine ventilierte Laufschiene.

Vielen Dank im Voraus !

Franz

DRILLING!!!

Gruß

HWL
 
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Für den Preis von Montage und Optik bekommst du auch einen alten Drilling mit SEM und alter Optik, den man dann einfach oben ohne führt.
Hab meinen Suhler in 7x65R und 12/70 für 900 bekommen und der in bestem Zustand. Kaliber 16/70 gibts mitunter noch günstiger.
 
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Genau aus diesem Grund habe ich darauf geachtet, dass meine Browning eine 10 mm breite Schiene hat.
Mit diskretem Schrägschleifen der Flanken dieser Schiene auf ca 3 cm unmittelbar hinter dem Mittelkorn ist die Sache gegessen:
Die 11 mm Montage eines Docter-Sight lässt sich in Sekunden hier wiederholgenau festklemmen und stützt sich nach vorn am Mittelkorn gegen den Rückstoss ab.
Einen Nachteil der breiten Schiene sehe ich nicht.
Evtl. lässt sich sowas auch für schmalere Schienen anfertigen, bzw. die Basis des Docter-Sight verändern.
 
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Genau aus diesem Grund habe ich darauf geachtet, dass meine Browning eine 10 mm breite Schiene hat.
Mit diskretem Schrägschleifen der Flanken dieser Schiene auf ca 3 cm unmittelbar hinter dem Mittelkorn ist die Sache gegessen:
Die 11 mm Montage eines Docter-Sight lässt sich in Sekunden hier wiederholgenau festklemmen und stützt sich nach vorn am Mittelkorn gegen den Rückstoss ab.
Einen Nachteil der breiten Schiene sehe ich nicht.
Evtl. lässt sich sowas auch für schmalere Schienen anfertigen, bzw. die Basis des Docter-Sight verändern.

Das klingt sehr interessant ! Könntest Du eventuell ein Bild mit und eines ohne DocterSight einstellen ?
Mir kam schon eine ähnliche Idee, nämlich, eine kurze P-Schiene in die Flintenschiene einzulassen, was ja beim normalen Flintenschießen nicht stören dürfte.
 
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Hier bitte auf die Schnelle:

17434096br.jpg


17434097gt.jpg


Die diskrete Anschrägung an der Schiene ist kaum zu sehen, da wieder brüniert.


Und bei meinem Remington-Halbautomaten mit einer 6mm-Schiene habe ich tatsächlich ein kurzes Stück rausgeschnitten und dafür ein Stück einer 11mm-Schiene eingeklebt - dabei so ausgerichtet, das ich das Docter-sight ohne Verstellen für beide verwenden kann.
Hier kam es nun wirklich nicht auf die Schönheit an.
eine Picatinny-Schiene ist dagegen aber ein gewaltiges Trumm.

Ach so: bei der 11mm-Basis ist ein Stift als Anschlag eingelassen, den musst du halt rausdrehen.
 
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Hier bitte auf die Schnelle:

17434096br.jpg


17434097gt.jpg


Die diskrete Anschrägung an der Schiene ist kaum zu sehen, da wieder brüniert.


Und bei meinem Remington-Halbautomaten mit einer 6mm-Schiene habe ich tatsächlich ein kurzes Stück rausgeschnitten und dafür ein Stück einer 11mm-Schiene eingeklebt - dabei so ausgerichtet, das ich das Docter-sight ohne Verstellen für beide verwenden kann.
Hier kam es nun wirklich nicht auf die Schönheit an.
eine Picatinny-Schiene ist dagegen aber ein gewaltiges Trumm.

Ach so: bei der 11mm-Basis ist ein Stift als Anschlag eingelassen, den musst du halt rausdrehen.

Genialer Einfall !
Das muss ich in Bälde mit meinem Büchsner besprechen.
Herzlichen Dank !
 
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Noch was:
man soll ja auch über seine Fehler sprechen:
Da mir zunächst eine augennähere Montage vorschwebte, hatte ich das zunächst weiter hinten gemacht.
Als unverzichtbaren Anschlag für den Rückstoß wählte ich einen winzigen Stift, den ich an der rechten Flanke der Schiene einklebte.
Resultat: Durch die asymmetrische Abstützung stellte sich das Sight nach einigen Schüssen diskret schräg, was eine merkbare Treffpunktwanderung nach links nach sich zog.
Also: Unbedingt mittig abstützen. (z.B. Mittelkorn)
 
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Jetzt muss ich das Thema mal wieder aufwärmen.. habt Ihr auch einen Tipp, wie ich eine abnehmbare Montage für meine Doppelflinte (Querflinte) bewerkstelligen könnte, ohne den BüMa dran rumbohren lassen zu müssen? Gleich vorweg.. nein, ich will keinen Drilling kaufen, auch wenn es da schöne Sachen gibt, ich mag meine FLinte, hätte nur für FLG entweder gern eine Hilfskimme (das wäre eine Alternative) oder eben eine Montagemöglichkeit.
 
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