Abstriche am ZF, weil Vorsatzgeräte?

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Hallo *,

Ich hab neulich am Rande eine Diskussion mitbekommen, wo es darum ging, dass ZF der Extraklasse durch die Erlaubnis von Vorsatztechnik Einsparpotenzial birgen.

Ging (ganz plump gesagt) darum, dass neben vielen anderen Faktoren, bei solchen Gläsern mitbezahlt wird, dass man in der Dämmerung einige Minuten länger waidwerken kann. Das fällt durch Vorsatzgeräte natürlich dann weg.

Sicherlich ist das eine sehr sehr oberflächliche Betrachtung und es werden zig Faktoren außen vor gelassen.

Deshalb meine Frage:
Wie seht ihr das? Welche Faktoren spielen da noch mit rein? Wie sehr unterscheiden sich Gläser hinsichtlich der Bildqualität ungeachtet des Faktors Licht?
Reicht ein Preis/Leistungsglas (1-2k€?), sofern man Vorsatzgeräte verwenden darf und möchte?


In der Hoffnung nicht zerpflückt zu werden ;)
MaKo
 

Wheelgunner_45ACP

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Zum einen kann man das so sehen. Aber man sollte nicht vergessen, das Technik nur auf SW zulässig ist. So zumindest in BY

Von daher bin ich immer noch ein Verfechter hochwertiger Optik, wenn es um anderes Wild geht. Und das beginnt schon bei Fuchs und Dachs.
 
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Vorsatzgerät geht in vielen Bundesländern nicht für alles Wild - da lohnt dann ein gutes Glas (also Mindestens Mittelklasse) schon. Ich darf zB in BW nicht auf Reh jagen mit dem Vorsatzgerät.
Genaues ansprechen geht m.E. auch "in echt" mit letztem Licht (falls vorhanden) immer besser als mit Vorsatz.

(@Wheelgunner_45ACP war schneller ;))
 

FTB

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In Niedersachsen ist auch die Bejagung (grob gesagt) von Raubwild und Nutria mit Nachtsichttechnik zulässig.
Das funktioniert gut mit meinem "Delta Titanium", was wohl ein mittelpreisiges Glas ist.

Ich hatte das Sytong neulich an meinem 30€ Zielfernrohr (.22 mag), und war überrascht: Das ging tatsächlich auch.
 
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Hallo *,

Ich hab neulich am Rande eine Diskussion mitbekommen, wo es darum ging, dass ZF der Extraklasse durch die Erlaubnis von Vorsatztechnik Einsparpotenzial birgen.

Ging (ganz plump gesagt) darum, dass neben vielen anderen Faktoren, bei solchen Gläsern mitbezahlt wird, dass man in der Dämmerung einige Minuten länger waidwerken kann. Das fällt durch Vorsatzgeräte natürlich dann weg.

Sicherlich ist das eine sehr sehr oberflächliche Betrachtung und es werden zig Faktoren außen vor gelassen.

Deshalb meine Frage:
Wie seht ihr das? Welche Faktoren spielen da noch mit rein? Wie sehr unterscheiden sich Gläser hinsichtlich der Bildqualität ungeachtet des Faktors Licht?
Reicht ein Preis/Leistungsglas (1-2k€?), sofern man Vorsatzgeräte verwenden darf und möchte?


In der Hoffnung nicht zerpflückt zu werden ;)
MaKo

Mit 1-2k kannst du in der Oberliga kaufen. Zumindest falls du nicht die Mondlistenpreise bezahlst.
 
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Vorsatzgerät geht in vielen Bundesländern nicht für alles Wild - da lohnt dann ein gutes Glas (also Mindestens Mittelklasse) schon. Ich darf zB in BW nicht auf Reh jagen mit dem Vorsatzgerät.
Genaues ansprechen geht m.E. auch "in echt" mit letztem Licht (falls vorhanden) immer besser als mit Vorsatz.

(@Wheelgunner_45ACP war schneller ;))
Nach meinem Verständnis darfst du auch Rehwild mit Vorsatzgeräten erlegen, solange es nicht zur Nachtzeit ist.
 

mfg

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Es macht (mir) auch tagsüber mehr Freude, hochwertige Zieloptik zu benutzen. In dem von Dir genannten Preisbereich geht sich locker z.B. ein Kahles Helia aus, das reicht für alles, hat solide Mechanik und gute Optik. Die Premium-Klasse wie Swarovski und Co ist dann in vielen Bereichen noch ein bisschen feiner, wird aber keinen Unterschied für den Jagderfolg bringen.
 
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Genaues ansprechen geht m.E. auch "in echt" mit letztem Licht (falls vorhanden) immer besser als mit Vorsatz.
Wir sind ja hier in der Rubrik Jungjäger fragen - und daher erlaube ich mir das obige Zitat nochmal hervorzuheben.

Wer sich mal einen Fuchs eine Weile in der WBK angesehen hat und zuvor schon oft genug mit "klassischer Optik" auf Fuchs draußen war, der wird wissen was ich meine.
Mit herkömmlicher (guter) Optik langt ein Blick und der Fuchs steht als solcher fest. Nur mit WBK wirds schwer. Ich muss immer auch mit Luchs oder Wolf rechnen und im Wärmebild "fehlt" dem Fuchs die klassische buschige Lunte...

Ich gebe jedenfalls weder meine Swarovski noch mein (echt gutes) S&B Polar ab, nur weil ich auch ein Wärmbild-Vorsatz habe. Und das hat seine Gründe.
 
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Die Aussage der "letzten 5 Minuten" ist meiner Meinung nach Quatsch. Es gibt Licht und Wetterverhältnisse, da kann man mit einem Premium Glas stundenlang sitzen bleiben während man mit dem günstigeren heim gehen kann.
Beim Raubwild je nach Bundesland ein wichtiges Thema (vorausgesetzt man Jagd es überhaupt).
Und mit etwas Geduld findet man immer wieder mal ein neues Premiumglas im Netz zum Mittelklasse Preis.
 

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