Achtung : Jagdparcours Wettkämpfe in Hattenhofen nur noch 60 Tauben !

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....war auch grad auf der Website, einen Stand reservieren. Auch hier neu, Spendenaufruf für den wohl dortigen Verein "Jagdparcours Hattenhofen e.V.". Zum Verein selbst findet man nix im Netz, zumindest auf die Schnelle. Ich frage mich, ist dies nun der alte Verein auf dem Stand, in dem ich bis vor 10 Jahren Mitgleid war, der "Jagdparcours Club Hattenhofen e.V.", ehemals "Carls Stiegele Club", von 1972. Dieser war ja nach Beendigung der alten Pachverhältnisse mehr oder weniger verschwunden. Oder ist das was neues. Muss da mal bei ehemaligen Schützenkameraden anfragen.
Finde das aber interessant. Der Schießstand gehört ja keinem Verein, sondern wohl einem Unternehmen/Privatperson mit GmbH Firmenform. Für was spendet man da.....
Es steht dem Betreiber ja durchaus zu einen (Förder)Verein zu Gründen. Ich kann mir durchaus vorstellen das er damit sowohl die Kriegskasse zu füllen gedenkt als auch schon mal vorbaut um Optionen zu generieren.
 
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Da steht nix von Förderverein. Auch, was Fördern die. Den Schießsport? Den Schießstand? Dieser ist ja in Privatbesitz.
Kann man da Mitglied werden? Hat es Vorteile? Wie im alten Club. Der 50% der Standgebühren und Tontauben sponsorte? Gehört man zu einem anerkannten Verband? Sowas wär wichtig und interessant.
 
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Gestern war ein Bericht in der Lokalzeitung. Die Anwohner haben wohl die Zeit und zählen die Schüsse mit. Und hätten wohl über 3000 Schüsse gezählt, anstatt der erlaubten 2200. Die Bandagen werden härter . . .
 
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Gestern war ein Bericht in der Lokalzeitung. Die Anwohner haben wohl die Zeit und zählen die Schüsse mit. Und hätten wohl über 3000 Schüsse gezählt, anstatt der erlaubten 2200. Die Bandagen werden härter . . .
Durch dumme zufälle hat man manchmal das Pech solche Menschen kennen zu lernen die da zählen, meine These: die einen können nicht bis drei zählen, die anderen sehen und zählen mglw. doppelt und die dritten sind selbst ehemalige KK Schützen die anhand des Schussknalles zwischen einem sportlichen und einem waidmännischen Schrotschuss unterscheiden können...

Nicht zu fassen,....
 
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Wenn das tatsächlich so wäre, wie in dem Beitrag geschrieben, kann man nur den Kopf schütteln über die betreiberseitige Ignoranz der Auflagen.
Auf der anderen Seite frage ich mich, ob es allen Ernstes für das Gericht zur Anordnung eines Zwangsgeldes ausreichend ist, wenn Anwohner selbst ermittelte Zählungsergebnisse vorlegen.
Müssen die Verstösse nicht amtlich dokumentiert werden?
Oder reichen da die ungeprüften Aussagen der Anwohner, wie der Artikel vorgaukelt?
 
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....ja. Finde das auch komisch. Die können ja viel "erzählen".
Wo liegt da die rechtliche Grundlage, wenn die, die den Stand weg haben wollen, zählen dürfen, wie viel da geschossen wird.
 

z/7

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Gibbet doch heute sicher technische Vorrichtungen, die das gerichtsfest übernehmen. Wer hockt sich denn den ganzen Tag hin und macht Strichlisten? Bei mehreren tausend Schuß?
 
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.... :unsure: ich meine das es sowas in Unterdill gibt. Sicher bin ich mir aber nicht. Die haben ja auch eine Schußbegrenzung.
 
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...kann man nur den Kopf schütteln über die betreiberseitige Ignoranz der Auflagen.

Bin ja bekanntlich kein "Fan" der Eigentümer.
Auch war ich jetzt nicht so oft draußen in Hattenhofen. Aber wenn, Samstags und auch unter der Woche, so viel wie noch Anfang des Jahres los war, ist nicht mehr los gewesen. Vor allem auf den Flintenständen war es sehr ruhig. So kann ich ein "weiter so" der Betreiber nicht erkennen. Kann mich täuschen, sicher, aber wenn max. 2200 Patronen an Tag verkauft worden sind, was sich auch durch die Buchhaltung prüfen lässt, können es nicht 1300 Schuß mehr sein. Außer die Kunden würden Fremdmunition abschleppen.
 
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Das ist ja die Sache, die mich stutzig macht. Ein Betreiber, der noch halbwegs alle Tassen im Schrank hat, lässt doch nicht mehr als 50% der erlaubten Schüsse durchlaufen, wenn er weiß, dass die Nachbarn mitzählen und ihm die komplette Schliessung droht.
Oder er hat innerlich eh schon kapituliert und will jetzt noch alles geben, bevor er die Türen endgültig abschliessen muss.

Aber da es ja auch um Existenzen geht und auch hohe Geldstrafen, fände ich es ziemlich unangemessen, wenn von den Kägern selbst durchgeführte Zählungen als Grundlage für eine Strafzahlung herhalten könnten.
Solche Messungen müssten dann schon unabhängig durchgeführt und protokolliert werden.
Die Durchführung wird im Artikel aber leider nicht klar.
 
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Gibbet doch heute sicher technische Vorrichtungen, die das gerichtsfest übernehmen. Wer hockt sich denn den ganzen Tag hin und macht Strichlisten? Bei mehreren tausend Schuß?

Die Anwohner, die den Krach voll abbekommen, hocken sich mit Sicherheit hin und zählen. Ich wüsste nicht, weshalb unbescholtene Bürger als Zeugen (es gibt auch noch die Versicherung an Eides statt!) weniger Gewicht haben sollten, als die Interessen eines findigen Unternehmers, der alle Register zieht, um mit möglichst wenig eigenem Geld, aber ein paar eingefangenen Kaspern einen mehr oder weniger nahezu aussichtslosen Kampf zu führen, den er - wohlwissend dieses Umstandes - freilich nicht selbst finanzieren will. Klassisches Unternehmertum des neoliberalen Zeitgeists. Risiken sozialisieren und Gewinne privatisieren. :ROFLMAO:
 
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.... :unsure: ich meine das es sowas in Unterdill gibt. Sicher bin ich mir aber nicht. Die haben ja auch eine Schußbegrenzung.

Das wäre mir neu. Warum auch? Ich denke, in unserem Staat muss zunächst niemand beweisen, dass er sich korrekt verhält. Ein evtl. Kläger muss den Verstoß ggf. belegen können. Soweit es in der Vergangenheit dokumentierte Verstöße gegeben haben sollte und ein Gericht bzw. die Behörde bereits entsprechende Auflagen erließ, wäre das natürlich etwas Anderes. Davon habe ich aber noch nix gehört und gelesen.
 

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