Älgjakt 2019

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#77
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#82
Unser Jagdleiter hat übrigens eine ganz interessante Geschichte zum Thema Wolf erzählt.

Es gibt (oder zumindest gab) gerade einen interessanten Vorschlag in Schweden: Wolfsjagd zum Klimaschutz. Da (fast) jeder Schwede gerne Fleisch isst und somit viel Fleisch produziert, transportiert und teilweise importiert (noch mehr Transport) wird, könnte der Verzehr von sehr leckerem und gesundem Elch- und anderem Wildfleisch sich positiv auf das Klima auswirken. Da in einigen Regionen der Elchbestand aufgrund zahlreicher Wölfe abgenommen hat, könnte sich also die Wolfsjagd positiv auf den Elchbestand auswirken und es landet mehr davon in der Küche.
Den Ökoheinis ging das aber wohl doch zu weit. Die Idee hat aber grundsätzlich Charme. Vor allem für Elchjäger.

Im Oktober bringe ich meinen Anteil mit und werde den Elch mit Genuss und reinem Klimagewissen essen. ;) Er wird dann zwar auch etwas weiter transportiert, aber ohne Elch müsste ich ja auch irgendwie (leider) wieder zurück...
 
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#84
Der erste Tag verging ohne Abschuesse. Wir sahen viele Oksen von 4 bis 8 Spirer aber wir wollen den 10 Spirer vom "Svartvatten" haben. Dann eine Kuh mit Kalb, wo das Kalb gedeckt stand, und ein Tier bei dem wir unsicher waren ob es eine Kuh oder eine Kvige war. Die Sicht auf das Tier war sehr begrenzt.
Ein paar Bilder von meinem ersten Post, "Stenkåsen"
IMG_3568.JPG
IMG_3569.JPG
IMG_3571.JPG
und natuerlich;)
IMG_3574.JPG

tømrer
 
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#86
Klikk = Glück? Also Kaiserstand? (y) WaiHei!

edit: Oder muss man da so weit schießen, dass man am ZF mehrere Klicks verstellen muss? :ROFLMAO:
 
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#87
so sieht es aus auf 10.000 Hektar Värmland Nord/Nord
64 Stück 1997
48 Stück 2006
24 Stück 2018
18 Stück frei 2019
Tendenz scheint falend.
Ursache: Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf, Wolf Wolf, Wolf, Wolf, Wolf*, das ist sicher.
KLima eventuell ein wenig, Rotwild noch nicht!

In Schweden unterhalb Stockholm macht Rotwild den Elch +/- warmes Wetter das Leben schwer.
Sagt man so, sehe ich so.
sca

* trotz wirklich ernsthafter Anstrengungen, dem Wolf die Verbreitung wirklich sehr schwer zu machen. Ich meine wirkliche ernsthafte Bemühungen. Das zeigt, dass man dem Wolf, läuft er denn aus dem Ruder, nicht bei zu kommen ist. (Da reichen schon Popzahlen, die z.B. D längst überschritten hat)
Nicht mit Methoden, die seit dem Mittelalter als unethisch gelten. Und auch in Schweden stirbt jeder Wolf, wenn er denn stirbt, durch Menschenhand, an der Kugel. Und das reduziert nicht ausreichend, offensichtlich.
Ich war nun auch schon ein paar mal in Schweden zur Elchjagd.
Alle jammern, dass es durch den Wolf zu wenig Elche gäbe.
Das mag sein, und wird auch so sein.
Was ich aber wirklich nicht verstehen kann:
Warum schiessen die dann in dieser wolfsverseuchten Gegend weibliches Elchwild und Kälber ??? Wenn die das eh schon so schwer haben.
Warum konzentriert man sich nicht ausschließlich auf männliches Wild?
 
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#88
Weil auch in Schweden ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis anzustreben ist.

Darüber hinaus ist es nicht so, dass das jaktlag einfach selber festlegt, was es schießen will. In vielen Fällen ist das Revier vom Waldbesitzer (Holzfirma) gepachtet. Das sind nicht unbedingt langfristige Verträge wie bei uns in D. Da bietet es sich an - zumindest annähernd- den Wunsch des Eigentümers zu erfüllen, da man sich sonst im nächsten Jahr ein neues Revier suchen kann und ein "schießwütigeres" Team das Revier übernimmt.
Am Ende trifft man sich irgendwo in der Mitte. Der Waldbesitzer hätte gerne viele große Elche und vor allem große Kühe geschossen, damit sie seinen Wald nicht auffressen. Die Jäger jagen gerne nachhaltiger, damit sie in ein paar Jahren auch noch tolle Elchjagd erleben können.

Dies hat bei uns im Revier dazu geführt, dass das Team im Laufe der Jahre kleiner geworden ist. 2010/2011 waren noch regelmäßig 36 bis 40 Jäger dabei und es wurden um die 40 Elche geschossen. In diesem Jahr sind es 21 Jäger. Da wir auf gleichbleibender Fläche nun 21 Elche schießen dürfen/sollen, ist die Chance für jeden einzelnen in etwa gleich hoch geblieben, es ist nur etwas mehr Arbeit, da die Dichte der Elche etwas abgenommen hat. Die Verteilung des Fleisches ist auch unverändert. Jeder bekommt ein Kalb oder einen halben großen Elch.
 
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#89
2006 wurden in "meinem" Lag noch 4 grosse und unbeschränkt kälber erlegt. jetzt sind wir, nach einem tiefpunkt mit nur einem grossen und einem kalb, wieder bei 2/2 angelangt. In der Region wo ich jage gibt es allerdings auch kein Wolfsrevier. dafür ist eine Bärin wieder mit 3 Jungen unterwegs, Vielfraß und Luchs ist auch zu spüren und ab und an zieht ein wolf durch
 
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#90
Klikk = Glück? Also Kaiserstand? (y) WaiHei!

edit: Oder muss man da so weit schießen, dass man am ZF mehrere Klicks verstellen muss? :ROFLMAO:
Leider beides falsch:(
Der Posten hat seinen Namen von dem Geraeusch, das entsteht wenn der Zuendstift auf den Zuender der Patrone trifft, der zu erwartende Knall aber nicht kommt. Dies waehrend der Jaeger auf einen sehr guten Elchbullen zielt:cry: :sad:.
Dieses Geschehen war vor meiner Zeit und den Erzaehlungen nach gab der betroffene Jaeger auch einige Worte von sich, die zwar auf den Nachbarposten deutlich zu hoeren waren, sich aber nicht eignen hier schriftlich verewigt zu werden.;)

tømrer
 
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