Deutschland Änderung Bundesjagdgesetz: Kommt die Zertifizierung von Jagdmunition?

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Gibt es nicht, man brauch mimale Blei- und andere Legierungsanteile im Cu für den Herstellugsprozess.

Aber eben keine 70 oder 80& wie bei den herkömmlichen. Selbst ein Winchenster Fail Safe wäre draussen. Und da ist das Blei nur hinten als Gewicht eingebracht und hat eigenlich keinen Kontakt zum Fleisch.
 
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Vielleicht wurde schon darüber diskutieren, aber ich wollte jetzt nicht den kompletten Faden lesen.
Gibt es schon nähere Infos wie mit privaten Wiederladen umgegangen werden soll? Eine Beschäftigung mit modernen geeigneten Geschossen und Munition geht meiner Meinung nach mit der Praxis des Wiederladens einher und somit wäre dort eine Zertifizierung nicht nötig.
Dazu habe ich einige Artikel aus dem Jahr 2016 gefunden, wo dieses Thema bereits einmal aufkam.

https://www.google.de/amp/s/wildund...-betrifft-private-wiederlader-nicht-9362/?amp

https://djz.de/wiederlader-nicht-betroffen-3890/
 

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Mach dir da keine Ilusion, WL steh auch auf der Liste der zu verbietenden Tätigkeit. Derzeit überlegt man wie Pressen a'la Mark 7 Revolution für den privaten WL zu verbieten sind. Damit gehen ja immerhin bis zu 3600Schuß/Stunde und damit wird implizeirt, daß das für Bösewichte interesannt sein könnte.
 
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nun gut, ein privater Wiederlader braucht auch keine Maschine für 3600 Schuß / Stunde... Das ist wohl eindeutig für gewerbliche Anwendungen konzipiert und somit nicht für private Hand.

Aber gehts nicht bei dem ganzen Hin und Her darum, das Blei aus der Munition zu bekommen und nicht mehr in der Umwelt zu verteilen!?
 
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nun gut, ein privater Wiederlader braucht auch keine Maschine für 3600 Schuß / Stunde... Das ist wohl eindeutig für gewerbliche Anwendungen konzipiert und somit nicht für private Hand.

Aber gehts nicht bei dem ganzen Hin und Her darum, das Blei aus der Munition zu bekommen und nicht mehr in der Umwelt zu verteilen!?
Muß ich dir widersprechen, kenne einige die habe ein Mark-7. Und hätte ich das Geld übrig, würde für 9mmPara eine im Keller stehen. Einfach der Technik wegen:cool: Die läuft bei unserem Bedarf dann nur 8 bis 10 Stunden/Jahr uns ist eigentlich sinnloses Geld vebrennen. Dazu dann auch noch eine Roller Sizer für die Hülsen vorne weg

Sind halt wiederladenede Wettkampfschützen oder Schützen, bei den Geld keine Rolex spielt. Vor allem bei Wettkampfschützen macht sich das bei 50.000 bis 100.000 Schuß/Jahr schon bemerkbar, ob du manuell auf eine Dilllon 650 500Schuß/Stunde, auf ner 1050er ca 800 /Stunde, mit Antrieb dann 1800/Stunde der auf einer Mark7 nochmals das Doppelte schaffst. Da ist dann der Engpass eher die Hülsenvorbereitung. Jeweils reel erziehlbar Zahlen, nicht Werbung.
 
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Moin,

erst einmal vorab, ich bin kein Wiederlader! Aber, wenn ich in einer Stunde 3600 Schuss laden kann, d.h. in 10 Stunden 36.000 Schuss, kann ich mir vorstellen, dass der Gesetzgeber da mögliche Fragen hat (und sei es nur nach der Gewerbsmäßigkeit).

Ich habe mir Wiederlader immer so vorgestellt, dass die in ihrem Kämmerlein vor ihren Apparaten und Waagen sitzen und dann möglichst genau die optimale Laborierung hin deichseln (Ladeleitern und so). Diese Erfahrung habe ich zumindest in meinem Freundeskreis auch so erleben und schätzen dürfen.

Man lernt aber anscheinend nicht aus :unsure:.

munter bleiben!!

hobo
 
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Hängt am Anspruch. Ich kann dir hier mal meinen Ansatz beschreiben, vielleicht hilft das beim Verständnis.

Meine Ladungen für IPSC-KW stehen, die baue ich nur seit Jahren nach und kontrolliere immer wieder mal den Faktor. Da reicht als Präzision auch der berühmte Bierdeckel, allerdings auf 25m bei KW, die Zielscheibe ist entsprechend groß. Da ist Funktion und sicherer Faktor wichtiger. Bei 2 Schützen (Frau schießt auch IPSC) kommen da im Jahr immer noch konstant um 20.000 Schuss/Jahr zusammen. Zu meinen Spitzenzeiten als Singel waren das dann schon mal 30 bis 35.000/Jahr. Damals war ich schon froh über den Sprung von der RCBS Ammo Master Auto zur 650er Dillon. Und seit 3 Jahren mit der 1050. Hätte es damals schon die Mark-7 gegeben, hätte ich irgendwie versucht, das Geld dafür anzusparen. Heute brauch ich eine Mark-7 nicht ernsthaft, aber deren Technik reizt schon:cool: Und wer IPSC in Open/Major schießt, MUSS wiederladen, da gibt es bis auf wenige und dann unverhältnismäßige teure Ausnahmen keine Munition zum Kaufen.

Dass das Schusszahlen sind, die sich ein Jäger mit in Summe vielleicht 500 bis 1000 Schuss/Jahr über alle seine Waffen nicht vorstellen kann, ist mir durchaus bewusst.

Bei LW bin ich dann der Tüftler, so wie du dir das vorstellst. Jeder Millimeter Streukreis, den ich technisch gewinne, gibt mir mehr Raum für alle andere Unwägbarkeiten, die ich nicht beeinflussen kann. So mein Ansatz. Hab es da mittlerweile bei allen Jagdkalibern und mit jagdlichen Geschossen, die ich selbe stopfe, reproduzierbare Streukreise unter 10mm/100m erreicht. Das nächste Projekt in diese Richtung ist meine DJ- Waffe, eine Marlin 1895GBL in .45/70, da hab ich derzeit noch Fabrikmunition zum Hülsengewinnen. Der Vorrat geht aber dem Ende zu. Aber da reichen mir auch 20mm/100m, kenne die Einschränkung durch Waffe und Kaliber.
 
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Moin,

erst einmal vorab, ich bin kein Wiederlader! Aber, wenn ich in einer Stunde 3600 Schuss laden kann, d.h. in 10 Stunden 36.000 Schuss, kann ich mir vorstellen, dass der Gesetzgeber da mögliche Fragen hat (und sei es nur nach der Gewerbsmäßigkeit).

Ich habe mir Wiederlader immer so vorgestellt, dass die in ihrem Kämmerlein vor ihren Apparaten und Waagen sitzen und dann möglichst genau die optimale Laborierung hin deichseln (Ladeleitern und so). Diese Erfahrung habe ich zumindest in meinem Freundeskreis auch so erleben und schätzen dürfen.

Man lernt aber anscheinend nicht aus :unsure:.

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hobo
Viele Widerlader wollen einfach ihre Munition günstuger haben und nicht damit wertvoelle Zeit vertrödeln. Grö´ßere Mengen kosten eben auch eine Kleinigkeit.
Ob ich mir nun 35000 Schuss nach hause liefern lasse oder das die maschine in kurzer und kostbarer Zeit erledigen lasse und dabei spare....
Hobby ist schießen.Nicht basteln um dann auch mal schießen zu können.
 
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