Deutschland Änderung Bundesjagdgesetz: Kommt die Zertifizierung von Jagdmunition?

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#47
Und mein Dank gilt dem Forenbetreiber, der durch das Umgestalten von themenbezogenen Links mit dafür sorgt, dass ihr uninformiert bleibt!
Immer wieder eine coole Maßnahme... doch, wirklich :)(y)
Ist halt so... man ist eifersüchtig auf eine Jagdnachrichtenseite, ohen selbst Nachrichten in dem Feld zu bringen... muss man nicht verstehen, nur akzeptieren.

Vielleicht wird uns auch Gehör geschenkt, und WUH startet ebenfalls damit, Jagdnachrichten zu bringen...
 
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#49
Der Druck wird leider andersherum erzeugt.
Die Nachweise werden Bedingungen bekommen.
Dann Häufigkeiten und weitere Bedingungen.
Später ist das Bedingung für weiteren Erwerb und dann für Entziehung der Erlaubnisse.
Gefährliches Schwert.
Die Sportschützen haben das Leid erfahren. Der Zwang wird gegen einen verwendet werden.
Wehret den Anfängen!
Man muss das mit voller Inbrunst rundheraus ablehnen.
Deine Argumentation ist vermutlich leider richtig, aber wie willst Du die Verweigerung zum Übungsschiessen begründen? Den Vorwurf des fahrlässigen Krankschiessen (und bei Verweigerung des Übens bist Du ganz schnell bei dem Vorwurf des vorsätzlichen Schlechtschiessen) will sich doch niemand aussetzen, oder?

Und was ich so bei Drückjagden an Schüssen sehe :cry: :sad:

Und was ich so auf dem Stand erlebe ....:eek:

Ich bin auch gegen eine gesetzliche Regelung, aber die Forderung danach haben wir uns selbst eingebrockt. Genau wie die Zertifizierung der Munition.
 
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#50
Es ist die Analogoe zu allen anderen Bereichen.
Es wird ein Leistungsstand bei der Prüfung nachgewiesen.
Trotz einer Vielzahl an Verkehrstoten, werden dort auch keine zusätzlichen Fahrstunden angeordnet.

Es ist unnötig und damit abzulehnen.
Es ist eine Daumenschraube udn die wird angezogen werden.
Da steckt die Gefahr und deshalb muss man das ablehnen und dagegen ankämpfen.
Das kleinste bissschen Akzeptanz ist kontraproduktiv.
Leider sind das die gemachten Erfahrungen.
 
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#52
Ein neuer Entwurf liegt vor. Die zertifizierte Munition soll kommen.

https://djz.de/neues-bundesjagdgesetz/

Ja logisch. Ziel ist klar, Weg auch: Anforderungsüberbordung bis zur Unerfüllbarkeit bzw. bis zu dem Punkt, dass keiner mehr diese Schikanen auf sich nehmen will.

Gilt für Schießnachweis (ohnedies wirkungslos) ebenso wie Zertifizierung, die wieder nur Klein- und Mittelbetriebe sterben lässt. Gut, dass der LM das nicht mehr miterlebn muss-der wird eh im Grab rotieren. Obwohl er mit seiner Mun diesbezüglich und seinen garantierten Angaben ja sogar den Großkonzernen vorau war...
 
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#53
Ein neuer Entwurf liegt vor. Die zertifizierte Munition soll kommen.

https://djz.de/neues-bundesjagdgesetz/

"Wenn sie sich nicht einigen oder die Einigung hinter dem notwendigen Mindestabschuss zurückbleibt, soll die Jagdbehörde statt ihrer die Mindestabschussquote festlegen; soweit erforderlich wird der Mindestabschuss auf Verbissgutachten gestützt. Wird der Mindestabschuss nicht erreicht, soll die zuständige Behörde anordnen, dass der Jagdausübungsberechtigte den Wildbestand zu verringern hat. "

In Salzburg lange gelebte Praxis mit mitunter absurden Folgen für alle Beteiligten.

_Wie man sich bettet so liegt man-
 
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#55
Die Erhöhung der Jagdhaftpflicht-Mindestdeckung bei Personenschäden von 500.000€ auf 3 Millionen € ist meiner Meinung nach das einzig Sinnvolle am Entwurf!

Die meisten Jagdscheininhaber werden wohl sowieso in dem Bereich oder höher versichert sein (sind also durch die Änderung nicht betroffen), aber es wird bestimmt noch welche mit 1 Mio. DM / 500.000€ Altverträgen geben. Wenn man sich von so einem "zum Krüppel" schießen lässt - prost Mahlzeit!

Bei Vollinvalidität (oder bei einem Unfall mit Todesfolge) sind 500.000€ doch quasi gar nichts und die Wenigsten dürften genug Vermögen haben, um einem Geschädigten (im schlimmsten Fall) sein Leben lang eine Rente + Schmerzensgeld etc. zu zahlen.

Zum Vergleich: Die gesetzliche Mindestdeckung für Personenschäden im Bereich KFZ-Haftpflicht beträgt 7,5 Mio. € !


Für eine Jagdhaftpflich mit 6 Mio € Deckung bezahlt man je nach Anbieter ein Prämie von um die 100€ für 3 Jahre, davon wird wohl niemand arm...
 
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#56
Wartet es mal ab wenn ihr mit einer .308 nicht zur Jagd gehen dürft, da sie die Mindestvorgaben der Zertifizierung nicht erfüllt.
Leute kauft 9.3er.....
 
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#58
hat jemand nähere Infos zur Zertifizierung von Munition, bzw. Geschossen? Die Kaliberbeschränkung von 6,5mm zugelassen auf Schalenwild (ausser Reh) und die mind. Auftreffenergie auf 100m sollen ja entfallen. Alles sehr dubios. Ich hoffe, die Verantwortlichen wissen was sie da tun?! :unsure:
 
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#59
Du solltest bei der Einstellung heute nicht die Rolex von dem netten Herrn am Bahnhof kaufen - oder das Baugrundstück bei Sylt mit fliessend Wasser (2x am Tag) ...
 
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#60
Ob die Zertifizierung was mit der Praxis zu tun hat!? Bleibt abzuwarten.

Ich habe schon Sauen mit 9.3 x 64 und ordentlich Blei beschossen, trotzdem sind die Sauen noch mehr oder weniger gegangen.

Mit einer bleifreien 308 einen Keiler 56kg auf die Schwarte gelegt, schlägelt wie verrückt, in der WBK deutliche Fontaine an Schweiß gesehen... trotz Blattschuss, 2 Fingerbreit unter der WS ist das Keilerchen nach 30 Sekunden aufgestanden und noch 70m gegangen.

Was nützt mir da die ganze Zertifizierung!? Alles nur Theorie.
 
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