Ärger beim ÖJV?

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Der Großteil der gehaltzahlenden Bevölkerung findet das wohl richtig was die meinen. Das Bild der Förster in der Öffentlichkeit ist wohl um einiges besser als das der Jäger.


Die Zeiten, wo das Bild der Förster in der Öffentlchkeit noch uneingeschränkt postiv war, sind ja wohl leider lange vorbei!
Heute heisst der gute Förster absurderweise Peter Wohlleben,
die eigentlichen Förster sind im Bilde der Öffentlichkeit häufig nur noch Angestellte, oder noch schlimmer Beamte, der Forstverwaltung, welche die "fortschreitende Ausbeutung unserer Wälder zu verantworten haben"!
Auch hier nehmen die Konflikte zwischen immer mehr "urbanisierter Gesellschaft" und Landnutzern, hier "Förster", offensichtlich täglich zu, man muss nur die Augen auf machen, um dies zu erkennen!
Aber keine Angst, diese Entwicklung haben ander Landnutzer schon hinter sich, da haben wir auch einen kompletten Paradigmenwechsel erlebt und verarbeiten müssen!
Letztendlich wird dies der deutsche, oder bei dir der österreichische "Förster", auch noch überleben; ganz nach dem Motto:
"Was kümmert es die (deutsche) Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt."
 
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Der Großteil der gehaltzahlenden Bevölkerung findet das wohl richtig was die meinen. Das Bild der Förster in der Öffentlichkeit ist wohl um einiges besser als das der Jäger.
Och da wäre ich mir nicht zu sicher. Erstens kennen die meisten den Unterschied überhaupt nicht und dann:
Förster = Harvester = böse! Baumfällungen kommen gleich hinter Mord
Jäger = rettet Kitze und trägt Kastanien in den Wald = gut!
 
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14 Feb 2006
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Woran erkennt der zivile Bürger einen Förster?
Gute Frage. Man tut ja gerne die komplett andere Einstellung auch damit kund, indem man sich nicht in grün kleidet. Ich kannte einen Forststudenten, der kleidete sich immer nur kompett schwarz, kam auch so auf die Drückjagden dann eben mit Warnweste. Stellt Euch vor der macht Privatwaldbetreuung und die Tür beim Waldbesitzer geht auf... :LOL:
 
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Gute Frage. Man tut ja gerne die komplett andere Einstellung auch damit kund, indem man sich nicht in grün kleidet. Ich kannte einen Forststudenten, der kleidete sich immer nur kompett schwarz, kam auch so auf die Drückjagden dann eben mit Warnweste. Stellt Euch vor der macht Privatwaldbetreuung und die Tür beim Waldbesitzer geht auf... :LOL:
Wenn der auf den Schlotfeger wartet, führt er ihn gleich in den Heizungsraum 🙂
 
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1 Nov 2006
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Wer die Wirksamkeit von Öffentlichkeitsarbeit zuerst danach bewertet, wie gut "man ankommt", der verfehlt seine Ziele.

Wie weiter oben schon ein anderer Forist schrieb, muss der Förster zum Wohlleben werden und der Jäger zum Kieling um der naturentfremdeten urbanen Zielgruppe zu gefallen.
 
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Das Bild der Förster in der Öffentlichkeit ist wohl um einiges besser als das der Jäger.
Hast Du eine Ahnung. Ich jage im Ruhrgebiet.
Wenn ich zu einem Wildunfall komme, lautet häufig die erste Frage der Autofahrer: Sind Sie der Förster?
Noch Fragen Maxl?
Ich werde übrigens öfter mit der Motorsäge wegen meines Tuns kritisch gefragt, als wenn ich die Flinte dabei habe.
Bei uns gibt es auch regelmäßig riesen Diskussionsbedarf, wenn die Böschung der Autobahn auf den Stock gesetzt wird. Das zum Thema, wer Bäume fällt hat einen guten Ruf.
 

z/7

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Soll ich Dir sagen, was dem eigenen Tun wirklich Sinn verleiht?
Wenn man auf die eigenen Bäume aufpasst.
und jetzt stelle mer ons mal janz domm und frache ons, wie e Förschter sich zu seine Bäume verhält?

Wenn du kaum Wald in deinem Revier hast entfällt nachvollziehbarerweise für dich eine sekundäre Begründung wie "ich jage für die Waldverjüngung".
Das ist doch eben der große Irrtum. Gerade was im Feld (nicht) passiert, merkt man im Wald.

Wie man an diesem und anderen Beiträgen vorher von Dir sehen kann, ist Wildbiologie nicht so Deine Stärke...
Aha. Wie war das mit Biotopverbesserung beim Niederwild? Nur für Rehe gilt das nicht, oder wie?

Wenn befangene Interessengruppen sich selbst als vermeintlich sachkundige Experten zur Durchsetzung ihrer persönlichen Vorteile in die Debatte einbringen, so wäre das in der Politik als Skandal zu bewerten
Uiuiui. Schon mal ausprobiert, wie sich das anhört, wenn man sich die Interessengruppe der traditionellen Jägerschaft in diesem Satz vorstellt?
 
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