Ärger im BJV?

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#1
"Gegen den Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands (BJV), Prof. Dr. Jürgen Vocke, sowie den früheren Schatzmeister, Dr. Wolfgang Schiefer, laufen Strafanzeigen wegen des Anfangsverdachts der Untreue und Unterschlagung zum Nachteil des BJV. Das teilte der Anzeigensteller, BJV-Präsidiumsmitglied Andreas Ruepp gegenüber WuH mit..."

https://wildundhund.de/bayern-misswirtschaft-im-bjv-anzeige-gegen-vocke/

Bisher waren den LJV Ba-Wü und der BJV für mich diejenigen LJVs die am besten funktionieren und Arbeiten – geht Bayern jetzt den "sächsischen Weg"?

Edith: Zitat gekennzeichnet.
 
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#4
Es ist halt immer schlecht, wenn eine Person zu lange das Sagen hat.
Falls sich der Verdacht bestätigt, kann Herr Dr. Vocke den Herren Höhnes, Blatter, Zwanziger und all den anderen "Paten" die Hand geben.
Eine Erneuerung im BJV ist wahrscheinlich auch nicht schlecht. Ist ja irgendwie vergleichbar mit ADAC-Affäre. Das hat auch damals frischen Wind in die alten Strukturen gebracht.

Der Fuchs
 
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#5
Naja, ich bin auch kein Fan von "Prof. Dr. MdL a.D." Vocke. (Titel wichtig, da immer und immer und immer wieder im Verbandsblatt an allen wichtigen und unwichtigen Stellen angegeben) - aber er hat schon was bewegt. Das sei ihm unbenommen. Dafür auch ehrlich gemeinten Respekt!

Was ich aber nicht vertrage ist, dass er in letzer Zeit seine eigene Meinung per Mufti zur Verbandsmeinung erklärt - sei es bzgl. Wolf oder Nachtsicht - und daneben nichts gelten lässt. Und dann noch in Passau voll auf Harmonie machen, obwohl unten schon viel gärt... ne, so nicht. Verdienste hin oder her. Von daher würde es mich nicht wundern, wenn irgendwo irgendwelche Königsmörder am Werke wären. Tieferen Einblick habe ich natürlich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
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#6
Wozu braucht es da einen Königsmörder? Ich dachte es wäre längst festgestanden dass er (kommendes Jahr?) aufhört?

Unmut darüber wie das Geld ausgegeben wird ist mir aber schon länger von diversen Seiten kommend aufgefallen.
Vielleicht hat auch jemand einfach Angst davor ein Nachfolger würde rückwirkend die Finanzen durchleuchten?
 
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#11
Ambitionierte Aussage! Dazu müsste man wissen wie in den anderen Verbänden intern gearbeitet wird :unsure:
Wie intern gearbeitet wird, weiß ich natürlich nicht.
Für mich ist das aber auch weniger entscheident, wichtig ist was hinten rauskommt: Mediale Präsenz, Angebote für die Mitglieder, politische Arbeit... Da machen die beiden Läden auf mich den besten Eindruck.

Würdest du das anders beurteilen?
 
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#12
Wie intern gearbeitet wird, weiß ich natürlich nicht.
Für mich ist das aber auch weniger entscheident, wichtig ist was hinten rauskommt: Mediale Präsenz, Angebote für die Mitglieder, politische Arbeit... Da machen die beiden Läden auf mich den besten Eindruck.

Würdest du das anders beurteilen?
Nein, Deine genannten Aspekte sind schon essentiell. Angebote für Mitglieder haben auch andere LJV‘s zu bieten, politische Arbeit, naja, ob Wald vor Wild und Schonzeitaufhebungen ein Aushängeschild für den BJV sind, wage ich zu bezweifeln! Ebenso in BaWü mit ihrem JWMG, sieht mir nicht so nach Erfolgsmodell des LJV aus, was die politische Arbeit betrifft. Das es auch gute Ansätze gibt steht außer Frage! Dass die Jagd in zunehmendem Maße zum Spielball der Politik wird, macht es den LJV‘s auch nicht leicht. Jedenfalls bleibt es spannend.
 
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#13
Nein, Deine genannten Aspekte sind schon essentiell. Angebote für Mitglieder haben auch andere LJV‘s zu bieten, politische Arbeit, naja, ob Wald vor Wild und Schonzeitaufhebungen ein Aushängeschild für den BJV sind, wage ich zu bezweifeln! Ebenso in BaWü mit ihrem JWMG, sieht mir nicht so nach Erfolgsmodell des LJV aus, was die politische Arbeit betrifft. Das es auch gute Ansätze gibt steht außer Frage! Dass die Jagd in zunehmendem Maße zum Spielball der Politik wird, macht es den LJV‘s auch nicht leicht. Jedenfalls bleibt es spannend.
Machen bei euch in Deutschland die LJV die Gesetze? Ich kann denen doch nicht Sachen wie Wald vor Wild oder Schonzeitaufhebungen ankreiden!
 
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#15
Es ist zum Threadthema eher müßig sich darüber den Kopf zu zerbrechen was politisch erreicht wurde oder eben auch nicht. :rolleyes:

Es geht darum wie mit den Geldern (wohlgemerkt der einzahlenden Mitglieder!) umgegangen wurde.
Und da hab ich schon vor etlichen Jahren Stimmen aus Ecken gehört, denen ich einen gewissen Überblick bzw. auch Sinn für Anstand zugestehe, die genau in der Hinsicht ihrer Meinung nach Kritikwürdiges beklagt haben.

Um der Sachlichkeit willen sollte man nicht Politik, "Mögen / Nichtmögen" und die erhobenen Vorwürfe zu irgendeiner Stammtisch-Soße verquirlen.
 
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