Ärger im BJV?

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Ich meine leicht aggressive Tendenzen heraus zu hören.
Bestimme doch einen Termin und teile ihn dem Verband mit. Du weißt ja vorab wann es "safe" ist.
Alternativ mach ein Geschäftsmodell draus, damit lässt sich Geld verdienen.
 
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Genau aus diesem Grund hab ich das als meine Meinung dargestellt und nicht als generelle Aussage formuliert :) Ich bin mir durchaus bewusst, dass viele Themen schon viel zu lange im Argen sind. Die ganze Situation, in der der Verband ist, ist schlichtweg "besch...önigend" aber jetzt gilt es da wieder heraus zu kommen und die eigentlichen Aufgaben, die der Verband wahrnehmen muss, auch tatsächlich wahrzunehmen (insbesondere Stichwort BJG, da bin ich ganz bei Dir).

Ich persönlich glaube nur, dass allein durch die Wahl eines neuen Präsidiums der Streit nicht plötzlich endet, das ganze zerschmissene Porzellan wieder heile ist und man sich umdreht und das ungemein wichtige Thema BJG plötzlich sofort angeht - egal wer die Wahl gewinnt. Ich will auch gar nicht für die eine oder die andere Seite argumentieren, sondern hoffe, dass eine wirkliche "Befriedung" in der bayerischen Jägerschaft einkehrt und wir die ganze Vergangenheit mal ad acta legen können. Aber genau zu diesem Zweck meine ich persönlich, dass alle Seiten den Delegierten Rede und Antwort stehen sollen und einmal Tacheles sprechen, wie sie mit der Vergangenheit umgehen und die Zukunft gestalten möchten. Und wenn das in 2 Wochen geschehen kann, umso besser! Aber nur zu wählen, um irgendwie einen Präsidenten zu haben und die offenen Fragen weiter schwelen zu lassen hilft - so meine ich persönlich - nicht dem Verband in Gänze.
erster Absatz: Übereinstimmung, weitgehend

zweiter Absatz: der Streit? welcher Streit, welcher Inhalt? Ein offener Streit ist doch erst jetzt durch das Verhalten eines Kombatanten entstanden.
"das ganze zerschmissene Porzellan wieder heile" wird nicht durch die Wahl und hat keiner behauptet. Die Aufarbeitung kann und wird sehr bald nach der Wahl angegangen. Eine möglichst detaillierte Darstellung wurde bereits gefordert und zugesagt. (siehe Schreiben Bez-Vorsitzender).
Möglichst detaillierte Darstellung des Verlaufs um spätere Legendenbildung und Geschichtsklitterung entgegen zu wirken. Merke: der natürliche Feind des Historikers ist der Zeitzeuge.
Eine "Befriedung" kann nur durch eine "brutalst mögliche" Aufarbeitung und Klärung (kommt von Klarheit) wer was wann gesagt und getan hat eintreten.
Nochmal: Antwort zu geben haben die Verantwortlichen!
Ist es verantwortlich heute so und morgen anders zu sagen?
Was sagt denn dieses Verhalten über die Standfestigkeit und Zuverlässigkeit eines Kandidaten als Verhandlungspartner aus? Und erst recht am Tisch im BJG-Verfahren.
In Gänze hilft dem Verband die Wahl nicht. Sie ist nicht das Ende, sie ist noch nicht mal der Anfang vom Ende. Aber sie ist die Voraussetzung dazu. :cautious:(wo krieg ich jetzt ne Zigarre her?)

edit
 
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31 Aug 2020
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Man kann sich noch Seiten lang über die Vergangenheit unterhalten, deren Aufarbeitung, wer von was wusste, etc. aber unterm Strich geht es doch darum, wer den BJV in die Zukunft führen soll, wer das bessere Konzept, das geeignetere Netzwerk hat.
So weit ich das verstehe, geht zB beim Team Zukunft nicht um zerbrochenes Porzellan zu kitten, sonder die stehen für das Abschneiden der "alten Zöpfe" und propagieren einen Neuanfang.
Auf der anderen Seite, sind die Routiniers, die ihre Stellung wahren wollen und deren Ziele/Strukturen nicht einem ganz so radikal Wandel weichen sollen.
Was schlussendlich für die bayrischen Jäger am Besten sein wird, entscheidet sich schlussendlich durch eine Wahl und die Umsetzung der Ziele der zukünftigen Vertreter des BJV.

In diesem Sinne... Neuwahlen jetzt, sonst verplempert man die Zukunft mit der Aufarbeitung der Vergangenheit.
 
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da stimme ich dir zu!!! Es geht um die künftige Ausrichtung des BJV. Dazu muss ein Präsidium her, das möglichst breite Unterstützung hat. Was in den letzten Jahren passiert ist muss man rechtlich sauber abschließen aber nicht in ständigen Grabenkämpfen zerreden.
Nicht, dass die Neuen recht getriezt werden und in paar Jahren die Brocken hinschmeißen!
Als ordinäres Mitglied kannst eh nix machen, die Delegierten wählen ja. Kann man sich irgendwo informieren wie der aktuelle Stand ist oder muss man nebulöse Andeutungen von "Insidern" deuten? Dazu hab ich keine Lust, zu kompliziert.....
 
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Im Zuge einer Briefwahl wäre sogar dies eine Option, dass jedes Mitglied eine Stimme bekommen könnte... dazu müsste aber erstmal die Satzung angepasst werden. ;)
Vergiss es, so manche Delegierte würde das in der Seele treffen :p.
Spaß bei Seite, das Delegiertensystem ist schon ok. Wäre nur gut, wenn man weiß was die Basis denkt und das auch berücksichtigt. (y)
 
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Gäbe es keine Landwirte, die die Arbeit mit den Kühen übernehmen, könntest auch keine Milch trinken...
...und ja, die werden auch in die Wadeln gebissen von Leuten ohne Ahnung...
Das stimmt wohl, aber ein Beruf ist was komplett anderes.

Politisch bin ich sehr interessiert und aktiv, brauch aber keine Verbände, denn so wie ich Jagd sehe und haben möchte, wird das auch ohne Verbände in der Zukunft gehen. Jagd wird niemals abgeschafft und solange Jagd erlaubt ist, werde ich jagen können, weil ich streng nach Notwendigkeiten jage, also reduziert auf das, was die Kulturlandschaft benötigt, mit genau den Mitteln, die man dafür braucht.
 
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Servus,

ich frage mich immer wozu hier Leute die nicht mal BJV-Mitglied sind hier Ihre Ergüsse von sich geben..... /QUOTE]

Ein Verband agiert in der Öffentlichkeit über Themen, die auch mich interessieren. Ergo kommentiere ich das, wie Du auch mich kommentierst. ;)

Vertrete ich die Auffassung, dass eine Institution falsch agiert oder wenig geeignete Meinungen vertritt, kommentiere ich das, weil ich ein politisch agierender Mensch bin.
 
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Nun ja, vermutlich nicht anders als in anderen LJV's auch. Etwa 10% wird sich für das Ergebnis der Wahl wirklich interessieren. Dafür eine Urwahl für 50.000 Mitglieder zu organisieren und zu finanzieren ist ein Wagnis...darüber sollten die Befürworter der Urwahl mal nachdenken.
 
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Man kann sich noch Seiten lang über die Vergangenheit unterhalten, deren Aufarbeitung, wer von was wusste, etc. aber unterm Strich geht es doch darum, wer den BJV in die Zukunft führen soll, wer das bessere Konzept, das geeignetere Netzwerk hat.
So weit ich das verstehe, geht zB beim Team Zukunft nicht um zerbrochenes Porzellan zu kitten, sonder die stehen für das Abschneiden der "alten Zöpfe" und propagieren einen Neuanfang.
Wer die Verlautbarungen bzw. Veröffentlichungen genau gelesen hat, wird außer der Bekundung "alte Zöpfe abzuschneiden und einen Neuanfang durchzuführen", keine Anhaltspunkte finden, die darauf hindeuten, dass dem ggf. auch so wäre. Objektiv betrachtet ist es völlig wurscht, wer den Verband führt. Ideen und Veränderungen, die viel Geld kosten, haben alle und verstanden, um was es geht, hat bisher niemand. Nutzbare Netzwerke wären für jeden Kandidaten vorhanden. Wer die klügere Besetzung für den Verband wäre, lässt sich schlecht sagen. Im Zweifel wohl immer ein Jurist. Persönlich wäre mir Herr Schreder am Liebsten, denn der macht am meisten Spass und ist einfach lesbar.

Die unterschiedlichen Angebote sind also so unterschiedlich nicht. Der Verband wäre daher gut beraten, wenn er die Wahl aufschieben würde, bis eine Versammlung unter und mit Menschen wieder möglich ist.

Eine überhastete Entscheidung ist im Zweifel immer die Schlechtere, wenn am Ende der Friede nicht dauerhaft hält, denn für den Verband wäre die aktuelle Truppe kein Schaden,
sofern die Kandidaten in Lauerstellung weniger ihre Egoismen und mehr den Verband im Auge behielten.
 
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Voller Erfolg für Team Zukunft. Damit ist deren Kandidatin automatisch gesetzt, weil einzige Bewerberin. Die Strategie der Schreihälse scheint aufzugehen. Jetzt müssen sie ja nur noch den Schreder zur Aufgabe bringen.... :mad:
 
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