Ärger im BJV?

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#77
Andersherum. Du kannst gezielter agieren und damit mehr Erfolg bei weniger Aufwand haben.
Auch musst du das Wild nicht mehr unnötig beunruhigen. Du kannst alles ganz gezielt angehen.
Zudem wirds weidgerechter. Nicht erkannte Frischlinge werden gesehen usw.

.... oder man beunruhigt damit erst recht. Kommt halt auf die Verhältnisse an. Wer mit NZG auf kleiner Fläche sehr oft jagd, wird m. E. genau die Situation erreichen, weswegen er urprünglich mit dem NZG jagen wollte.
 
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#79
.... oder man beunruhigt damit erst recht. Kommt halt auf die Verhältnisse an. Wer mit NZG auf kleiner Fläche sehr oft jagd, wird m. E. genau die Situation erreichen, weswegen er urprünglich mit dem NZG jagen wollte.
Wenn man auf kleiner Fläche sehr oft jagt, ist es völlig unerheblich mit welchen Mitteln man das macht.
 
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#80
Servus,

Naja, wie ich sagte, zweischneidiges Schwert.
Das Allerweltsheilmittel ist es nicht.

Ein Jäger erzählte mir z.B. dass Sie nur noch Nachts rausgingen, was zur Folge hatte, dass die jetzt tagaktiv Schweinderl hätten.
Man kann sich sein Wild scho schlau schießen oder auch doof halten. Mit dem einen großen Unterschied, schlau hast du Sie auf ein halbes Jahr, doof halten ist ein Leben lang Arbeit und bei dem Druck, der von allen Seiten auf uns einprasselt hier cool zu bleiben und evtl mal den Finger gerade zu lassen ist auch verständlicherweise nicht einfach in gewissen Gebieten.

Gruß

Krucknwig
 
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#81
Unterm Strich kommt es wie bei allem auf den Besitzer an wie er damit umgeht. Und ob Vorsatz Gerät oder sonst was, es wird immer zu mehr Strecke führen. Man merkt das ja schon an einer Wärmebildkamera.
 
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#82
Könnte man BITTE diese OT-Philosophiestreitigkeiten zu Pro und Contra von Nachtsichttechnik in einen anderen Thread auslagern?
Das hat NULL mit der Causa zu tun um die sich der Thread dreht.
(Und ist genauso müßig wie die Frage nach der höheren Waidgerechtigkeit zwischen offener Visierung und ZF. (n))
 
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#85
Selber ist der Herr Präsident nicht auf den Bildern zu sehen. War er nicht dabei?
 
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#86
Ich war heut auf dem Hegegemeinschaftsschießen der örtlichen Kreisgruppe (Gästeklasse, weil kein Mitglied beim BJV). Was der stellvertretende Kreisgruppenvorsitzende zu Besten gab, war erschreckend! (btw: Der stellvertreter, weil nach dem berufsbedingten Rückzug des ehemaligen Vorsitzenden es seit mehreren Jahren keinen ersten Vorsitzenden mehr gibt)
Zum Einen hat er darum gebeten, dass möglichst viele Mitglieder bei der Biotopaktion mitmachen sollen, damit von der Wildlandstiftung Ausgleichsgelder für die geleistete Arbeit in die Kassen kommt. andererseits hat er die Probleme bei der Abrechnung der beantragten Gelder der vergangenen Jahre bemängelt. Für 2015 und 16 sind die erst 2018 abgerechnet worden und auch nicht in der zuvor besprochenen Höhe (2.800€ statt 3.300€ - wenn ichs richtig aufgepasst hab) Gleichzeitig stehen die Zahlungen durch die Wildland für die Aktionen 2017 und 2018 noch aus, obwohl im Oktober 2018 eingereicht.
Das Ganze vor dem Hintergrund, dass der münchner Präsident eine "Aufwandsentschädigung" im mittleren fünfstelligen Bereich jährlich zzgl. eines 7er BMW erhalten hat und dafür keine Lohnsteuer und Sozialabgaben entrichtet wurden. (Die normale Pauschale für ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen liegt angeblich bei 720€/Jahr steuerfrei.) Der Wirtschaftsprüfer (wörtlich: "darüber kommt als Institution nur noch der Staatsanwalt und der liebe Herrgott") hat wohl das schärfste ihm mögliche Urteil abgegeben, dass er abgeben kann (ich weiß nimmer, wie das heißt...) Der 2. Kreisgruppenvorsitzende: "Da brennt der Himmel!"

Dass da Lohnsteuer und Sozialabgaben nachgezahlt werden müssen ist wohl allen klar, die Frage ist nur, ob Vocke als "Angestellter" (BJV zahlt) oder als "Selbständiger" zählt (dann würd er selbst zahlen müssen). Die Höhe bezifferte er als satter sechsstelliger Betrag.

Ich konnte mir als Nichtmitgleid das ein oder andere mal ein Grinsen nicht verkneifen...!

Übrigens: Das Motto "Wald vor Wild" kam im Rahmen der Forstreform 2005 ins Waldgesetz. Gegen diese Reform lief damals ein Volksbegehren, dass an etwa 50.000 fehlenden Unterschriften gescheitert ist. Vocke hat seinerzeit (ganz im Sinne des schwarzen Parteibuches) die BJV-Mitgleider dazu aufgerufen, sich NICHT am Volksbegehren zu beteiligen! Er trägt also einen nicht geringen Anteil am Zustandekommen dieses Gesetzestextes "WALD VOR WILD!"

Und zu den Nachtsichtgeräten und Wärmebildkameras: Ich selbst hab keine und mir isses zur Zeit auch deutlich zu teuer. Wenn damit in der Dunkelheit zuverlässig angesprochen werden kann - werdet glücklich damit! Mir hat ein Freund gesagt, dass er sehr erstaunt war, wie viel Rehwild er des nächtens mit der WBK in seinem Revier auf dem Feld stehen sieht. (Ein vielfaches des geschätzten Bestandes) Wenn die WBK dazu führt, dass die etablierte Jägerschaft ihren unterschätzten Rehwildbestand objektiver einschätzen kann und entsprechend unvoreingenommener angepasste (erhöhte) Abschusspläne akzeptiert, sollen sie die gerne benutzen dürfen!
 
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#88
Der Wirtschaftsprüfer (wörtlich: "darüber kommt als Institution nur noch der Staatsanwalt und der liebe Herrgott") hat wohl das schärfste ihm mögliche Urteil abgegeben, dass er abgeben kann (ich weiß nimmer, wie das heißt...) Der 2. Kreisgruppenvorsitzende: "Da brennt der Himmel!"
Das nennt sich "Versagungsvermerk", womit der Wirtschaftsprüfer seinen Bericht versehen hat. Das größtmögliche "Pfui" quasi.
Für das Jahr 2018 allein gibt es wohl zahlreiche Hinweise auf Gesetzesverstöße und es lägen ernstzunehmende Hinweise für vergleichbare Verstöße für die Jahre vor und nach 2018 vor.

Die Jungen Jäger Bayern haben Vocke inzwischen ja auch aufgefordert, das Amt niederzulegen.

Aber so personenkultig der BJV auch sein mag, die Verfehlungen alle auf den Präsidenten zu schieben wird schwierig. Meiner Ansicht nach müssen da mehrere Köpfe rollen.
 
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#89
So Themen rund um die Finanzen scheinen Usus zu sein, kenne auch eine Kreisgruppe des BJV wo es jahrelang hinten und vorne nicht gepasst hat.

Inzwischen ist zu überlegen, ob man für die 75 Euro im Jahr nicht besser was im Kindergarten vor Ort macht. Unterm Strich kommt das an und man hat dankbare Kinder und Eltern.
 
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