Ärger im Revier durch einen fremden Jäger

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#91
Mal ganz OT: So schlimm wie ein Suizid ist, aber lieber mit irgendwas für sich alleine (und wenn's eine Schusswaffe ist), wie es so zu machen, dass andere mit betroffen sind. In jungen Jahren hatte ich einen Schulfreund, dessen Vater Lokführer war. Nach 3!! Selbstmörder in 12 Monaten, die ihm vor dem Zug sprangen konnte er für 3 Jahre keinen Zug mehr steuern, trotz entsprechender Betreuung. Da stand Zwangspensionierung im Raum!
 
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#92
Ich gehe mal von ländlichen/dörflichen Strukturen aus.
Der 80jährige ist vermutlich dort im Nachbardorf born and raised, kennt viele, auch ausreichend Leute mit Einfluss, die ihm gewogen sein werden.
Weiterhin gehe ich davon aus, dass Du Spessarter zugezogen bist???
Sonst müsstest Du den Jäger aus dem Nachbardorf ja schon lang kennen und irgendeinen Draht zu ihm haben, bzw. wissen, weshalb er so agiert und sich so aufführt.
Üblicherweise bleibt unter der lokalen Jägerschaft nix ein Geheimnis, also weiß man, was irgendwann mal vorgefallen ist und kann durch dieses Wissen anders mit der Situation umgehen, entsprechende Menschen zu Rate ziehen und auf den Mann versuchen auf die freundliche Art einzuwirken.
Also den Sepp ansprechen, der den Schorsch gut kennt, und ihm ausrichten lassen, er soll doch bitte seine Rumfahrerei auf die Mittagszeit legen und ned dann, wenn man draussen sitzt.
Ich hab ja im Odenwald auch einen eisenbereiften, sehr speziellen Jagdherrn. Wir verstehen uns super, vom ersten Moment an. Aber an ihm scheiden sich die Geister. Entweder man kann mit ihm oder eben gar nicht. Umgekehrt geht's genauso. Wen er nicht abkann, der hat verloren.
Was ich an Zusammenstössen zwischen ihm und dem Reviernachbarn mitbekommen habe, ist wirklich filmreif.
Einmal ist meinem Jagdherrn zu Ohren gekommen, dass ich dem Nachbarn Bescheid gesagt hab, als die Sauen grad dabei waren den Mais bei ihm rumzudrehen.
Oh mein Gott. Kann froh sein, dass ich noch die Rübe auf hab.
Also weiß man, wie man sich zu verhalten hat. Für Auswärtige wäre diese Situation ein Minenfeld, in dem sie nur verlieren können.
 
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#93
Die Geschichte spielt wohl in Bayern und kein Schild!!!Also was soll die Polizei dort??? Meinst du nicht, das die anderes zu tun haben als solchen Kinderkram der auch noch rechtlich scheinbar ok ist!
Was passiert denn hier? Ein älterer Mann fährt einen öffentlichen Weg entlang...ein Jagsgast kirrt direkt an einem öffentlichen Weg!
Und nun?
Wenn der Herr @doghunter so gut wäre mein Posting nochmal zu lesen würde er feststellen:
1. Hab ich nie und nirgends davon geredet dass "die Polizei" dort hin soll!
2. Habe ich nur auf die rechtliche Situation hingewiesen die hinsichtlich des Befahrens von Wegen in Bayern besteht. Weil viele der User, die hier posten, von ihren eigenen Verhältnissen ausgehen und Bayern da eine von den meisten Bundesländern abweichende Rechtslage hat. Und ob die Rechtslage für den Threadstarter klar ist hat sich für mich aus dem Lesen der Beiträge auch nicht ergeben.
3. Ist das erlaubte oder unerlaubte Nutzen eines Weges für die OWI nach dem Jagdgesetz nicht relevant. Hier zählt die Absicht Wild zu vergrämen. Es ist auch grundsätzlich nicht verboten in der freien Natur einem dringenden Bedürfnis nachzugehen und einfach mal zu pieseln. Wenn das aber einen jeden Tag und immer an der Kirrung des Jägers überkommt braucht er sich hinter dem "Recht auf freies Schiffen" nicht mehr zu verstecken.

Für mich riecht das Problem - so es denn uns objektiv (genug) geschildert wurde - einfach nach Neid eines Jägers auf andere.
Und wenn er mir schon androht er will mir das Revier nehmen wäre mein erster Weg zum Jagdvorstand. Insofern der mit "seinen" Jägern zufrieden ist wird er für nichts mehr empfänglich sein was der Jagdstörer noch vom Stapel lässt nachdem er um die Umstände weiß.
 
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#94
Ist das erlaubte oder unerlaubte Nutzen eines Weges für die OWI nach dem Jagdgesetz nicht relevant. Hier zählt die Absicht Wild zu vergrämen. Es ist auch grundsätzlich nicht verboten in der freien Natur einem dringenden Bedürfnis nachzugehen und einfach mal zu pieseln. Wenn das aber einen jeden Tag und immer an der Kirrung des Jägers überkommt braucht er sich hinter dem "Recht auf freies Schiffen" nicht mehr zu verstecken.
Nein falsch und das wird dir jedes Gericht kippen. Wer einen öffentlichen Weg benutzt, vergrämt ein Wild, sondern fährt von A nach B...das recht eines jeden Bürgers in diesem Land. Wer seine Kirrungen an einem öffentlich befahrenen Weg anlegt ist dagegen selber Schuld und ein ****!

Für mich riecht das Problem - so es denn uns objektiv (genug) geschildert wurde - einfach nach Neid eines Jägers auf andere.
Für mich eher das Problem eines "Zugereisten" in eine Dorfgemeinschaft ohne sich mit den örtlichen Gegebenheiten auszukennen. Dazu ist der TE nur Jagdgast und sollte seinen Pächter das regeln lassen. Kann oder will der das nicht, so keinen Begehungsschein mehr nehmen und man hat Ruhe....man könnte seine Kirrungen auch woanders anlegen!

Und wenn er mir schon androht er will mir das Revier nehmen wäre mein erster Weg zum Jagdvorstand
Der TE hat überhaupt kein Revier, er ist Begeher
 
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#95
Bitte lest eure Posts bevor ihr auf Antwort erstellen klickt.
Das ist größtenteils ja echt nicht mehr zum Aushalten. Gilt für beide
Seiten! Oder nehmt eure Mama mit zum Ansitz, vielleicht kann die ja mal
mit dem Bösen reden.
 
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#96
Ein Waldweg ist üblicherweise höchstens als beschränkt öffentlich gewidmet. Oder gar nicht. Dann wird mit Gemeingebrauch schwierig!
 
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#97
Nur für Dich. Es wird aber ganz sicher nicht meine Lebensbestimmung sein Dich zu einer anderen Meinung zu bewegen. Es kann mir herzlich egal sein wie Du das siehst.

Der Mann hat klare Ansagen hinsichtlich seiner Intention gemacht, so wurde es uns hier berichtet.
Ich fahre auch keine fremden Reviere ab, damit macht man sich auch ohne lauthals verkündete böse Absichten keinen guten Namen.
Aber vielleicht ist das ja warum Du so vehement bist.
 
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#98
... Wer seine Kirrungen an einem öffentlich befahrenen Weg anlegt ist dagegen selber Schuld und ein ****!
...
man könnte seine Kirrungen auch woanders anlegen!
Wie viel Fußmarsch hast Du täglich zu Deinen Kirrungen? 🤔
Hier ist fast JEDER Weg den ich als Jäger/Landwirt/Waldbesitzer fahren kann auch für alle anderen offen.
 
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#99
Der Mann hat klare Ansagen hinsichtlich seiner Intention gemacht, so wurde es uns hier berichtet.
Das beweist man durch was? Aussage gegen Aussage...

Bei uns ist das völlig normal, dass Anwohner die "öffentlichen" Wege im revier nutzen....ist halt so! Da kann ich als Pächter gut mit leben

Wie viel Fußmarsch hast Du täglich zu Deinen Kirrungen? 🤔
Ein paar Minuten...habe aber meine "Begeher" dafür :p:p:p...nein scherz Beiseite. Meine Kirrungen sind nicht an Wegen, weil da auch Spaziergänger mit Hunden, Kinder usw. vorbeikommen können.
 
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Das beweist man durch was? Aussage gegen Aussage...
Wieso solltest DU das beweisen müssen?
Nirgends steht dass ein Opfer zugleich mit Ermittlungen beauftragt oder gar dazu verpflichtet wäre sich erst dann zum melden wenn es selber schon alles aufgeklärt hat!

Ich lass das jetzt mit Dir und Deiner Weltsicht. Ich weiß mir wirklich andere Sachen mein Wochenende zu verbringen als mit Dir hier rumzukaspern.
 
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Es war Winter und tatsächlich mit etwas Schnee. Mein Jagdkollege recht aufgebracht.
Unser Wäldchen 300 Meter mal 100 am Ende BWRF. Da sei ihm doch glatt ein Jäger heute morgen fast vom Ende des Wädchens mit einem Weimaraner ohne Leine entgegengekommen. Als er ihn fragte was er hier macht ( war völlig unbekannt) zieht der ein Schriftstück aus der Tasche.
Auszug aus dem Gesetz Jeder hat das Recht die freie Landschaft zu betreten usw.
Er war baff. Natürlich war auch die Straße dahin nur für Landwirtschaftliche Fahrzeuge.
Sogar der NABU versucht da den Verkehr zu reduzieren, völlig sinnlos. Ist mal eine Brücke gesperrt fließt der gesamte Verkehr der Kreisstraße da lang. Im Nachbardorf ist das ständig der Fall.
Da hilft nur drüber wegsehen und sich über andere Sachen aufregen bei denen Aufregung hilft.
 
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Da hat ein Jagdscheininhaber schlechtes Benehmen und fährt oder läuft jeden Tag durch ein fremdes Revier. Der Mann hat einen an der Waffel und es lohnt nicht großartig, sich mit solchen Leuten abzugeben, denn so ein Verhalten färbt leicht ab und das möchte man nicht! Ich würde dafür Sorge tragen, daß man ein gutes Verhältnis zu den Bauern und dem Jagdvorstand hat, dann hat man schönes Jagen und der Störenfried halt nicht. Und wenn man den Störenfried mal richtig ärgern will, dann lädt man ein oder anderen Bekannten / Jagdfreund vom Störenfried zur Jagd ein! Das Echo wird köstlich sein!
 
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Das schon gelesen??



Die Geschichte spielt wohl in Bayern und kein Schild!!!Also was soll die Polizei dort??? Meinst du nicht, das die anderes zu tun haben als solchen Kinderkram der auch noch rechtlich scheinbar ok ist!
Was passiert denn hier? Ein älterer Mann fährt einen öffentlichen Weg entlang...ein Jagsgast kirrt direkt an einem öffentlichen Weg!
Und nun?
Keine Ahnung für wie dämlich du mich jetzt hältst... aber wenn ich in Bayern da jetzt fahren darf, dann weis ich das als Ortskundiger ja, also kann ich dagegen auch nix tun.... wir reden hier aber doch eindeutig von Wegen, die nicht dem Öffentlichen Autoverkehr gewidmet sind. Dann interessiert die Polizei das sehr wohl. Vor allem wird dann da auch ein Schild stehen.
 
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wir reden hier aber doch eindeutig von Wegen, die nicht dem Öffentlichen Autoverkehr gewidmet sind. Dann interessiert die Polizei das sehr wohl. Vor allem wird dann da auch ein Schild stehen.
Wenn Wege nicht öffentlich gewidmet sind, so muß da kein Schild stehen und ganz ehrlich, die Polizei hat besseres zu tun, als Kindereien von Jagdscheininhabern zu verfolgen.
 
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